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El
Hierro - Echedo [Badebucht "Charco Manso"]
Weinort
in schwarzer Vulkanlandschaft ca. 370 m hoch, 3.700 Einwohner
und gehört zur Gemeinde Valverde.
Die einsame naturbelassene Badebucht Charco Manso führt in
das einsame Dorf Echedo. Von hier aus kann man ungestört
einen wunderbaren Blick auf die Nachbarinseln genießen.
Für Wanderer ist dies sicherlich eine lohnende Tour von Echedo
zum Strand von Charco Manso zu wandern. Es sind ca. 2 km Wanderweg
auf einem Höhenunterschied von 400 m. Jedoch ist gutes Schuhwerk
zu empfehlen, da die Wege nicht unbedingt trittsicher sind und
man sich dann im ziemlich steilen Gelände und auf lockerem
Lavageröll bewegt.
El
Hierro - El Golfo
Die
Anwohner von La Frontera sind vor allem in El Golfo, El Pinar
und Laristinga angesiedelt. El Golfo stellt nicht nur den größten
Höhenunterschied von El Hierro dar, sondern auch die ausgedehnteste
und am deutlichsten definierte Region.
El
Hierro - El Pinar [Ausssichtsturm "Mirador de Tanajara"]
El
Pinar besteht aus den Dörfern Taibique und Las Casas und
befindet sich auf einer Höhe von 750 bis 840 m und umfasst
850 Einwohner in Taibique und 320 in Las Lasas. El Pinar gehört
zu der Gemeinde Frontera. El Pinar ist keine historisch gewachsene
Siedlung, sondern der Verwaltungsname für zwei zusammengeschlossene
Dörfer, benannt nach dem endlosen Pinienwald, dem wohl größten
der kanarischen Inseln. Die Pinien erreichen eine Höhe von
bis zu 50 m und geben, wie auch auf den anderen Kanarischen Inseln
das Wasser an ihre Umgebung ab. El Pinar ist ebenfalls ein wunderbarer
Ausgangspunkt für Wanderer. Von hier gelangt man ebenfalls
zu den Badestränden Las Playas oder zum Aussichtsturm Mirador
des Tanajara (911 m). Zur Zeit der Mandelblüte erfreut sich
der Wanderer einer grandiosen Naturkulisse. In den zwei Dörfern
geht es sehr beschaulich zu. Die teilweise sehr alten Häuser
werden geschmückt von vielen Blumen. Mittelpunkt der beiden
Orte sind die Dorfkirchen. Erwähnenswert ist der Glockenturm.
In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Freizeitpark, das
kleine Naherholungsgebiet Hoya del Morcillo. Dort befindet sich
ebenfalls, etwa eine Gehstunde entfernt, der Pino Piloto, ein
Pinienriese mit zum Teil ausgehöhltem Stamm
El
Hierro - Frontera
Frontera
ist das Verwaltungszentrum von El Hierro vom Süden und Westen
und liegt auf einer Höhe von 250 m und umfasst 3.900 Einwohner.
Obstplantagen und Weingärten, jedoch nur zum eigenen Anbau,
betten den in eine liebliche Landschaft. Neben der Kirche werden
Touristen manchmal Schauspiel von Ringkämpfen in der Lucha-Canaria-Arena
geboten. Hier findet der Tourist den Anfang einer gewissen Freizeitinfrastruktur.
Nördlich gelegen liegt das Museumsdorf Guinea mit seinen
einzigartigen winzigen Häusern aus schwarzer Lava und strohgedeckten
Dächern. Hier kann man sämtliche Behausungen aller Epochen
auch der neueren Inselbesiedlung entdecken. Ein absoluter Höhepunkt
ist der Vulkantunnel, der in früheren Zeiten auch als Unterkunft
diente. Hier leben auch die Rieseneidechsen "Lagartos gigantes".
El
Hierro - Guarazoca
Eine
der am stärksten besiedelten Orte von Valverde ist Guarazoca,
ein Dorf, dass ganz in der Nähe der Stelle liegt, wo der
legendäre Garoe-Baum gestanden haben soll. Es grenzt an Klippen,
die die Hochebene von Nisdafe umschließen, die wiederum
von das Weideeigentum trennenden Mauern durchzogen wird. Diese
Zone bietet dadurch einen ganz besonderen Reiz.
Guarazoca ist ein alter Weinort auf ca. 600 bis 650 m Höhe
und hat ebenfalls ca. 3.700 Einwohner und gehört zur Gemeinde
Valverde.
Das Dorf erinnert an eine lange Weinbautradition, die jedoch heute
brach liegt. Regelmäßige Wettkämpfe in der Lucha-Canaria-Arena
haben Abwechslung für die Einwohner. Auf der Eselstation
leben herrenlose Esel, die dort ihr Gnadenbrot erhalten.
El
Hierro - Isora
Isora
ist ein Bergdorf mit vielen Obstplantagen auf einer Höhe
von 870 m und hat ebenfalls 3.700 Einwohner und gehört zu
der Gemeinde Valverde. Da dort der schönste Aussichtsplatz
ist, der Mirador de Isora verirren sich Touristen dorthin. Von
dort hat man einen herrlichen Blick auf die etwa 800 m tiefer
liegende Küste. Geübte Wanderer können sogar auf
einem sehr alten Hirtenweg hinunter ans Meer gelangen. Der Weg
ist jedoch sehr steil und teilweise nur für geübte Wanderer
(schwindelfrei) begehbar. Wenn man jedoch den Abstieg durch die
Steilwand hinter sich gebracht hat, wird man am Meer mit wunderbar
schönen und kleinen Stränden belohnt, die ein erquickendes
Bad in den Fluten erlauben. Hier steht die Felsformation Roque
de la Bonanza. Bonanza steht für das Wort Stille des Meeres,
was in diesem Tal herrscht. Für Touristen ist es eher unzugänglich,
da das Gelände zu felsig ist und das Wasser zu tief. Mehr
Aktion findet man am südlich gelegenen Hotel Parador Nacional.
El
Hierro - La Restinga
Ruhiges
Fischerdorf an der Südküste.
La Restinga ist das Tauchzentrum an der Südküste und
liegt bis 50 m über dem Meeresspiegel. Der ruhige kleine
Ort mit seinen 400 Einwohnern gehört zu der Gemeinde Frontera.
Der kleine Hafenort hat sich den Touristen gestellt. Taucher lieben
dort die Unterwasserwelt aus Höhlen und Schluchten im Küstenbereich.
Auch wird der Tourist von Sonnenstrahlen verwöhnt. Dieser
Teil der Insel gehört zu den sonnensicheren Gebieten. Vielleicht
deshalb ist dort eine Promenade am Hafen gebaut worden. Ein kleines
Meerreservat bietet Schutz für bedrohte Tiere (Reserva Marina).
Dadurch wird natürlich auch der Fang der Fische vermehrt.
Etwas außerhalb des Hafenortes gibt es an der Südwestflanke
die Lavahöhle Gueva de Don Justo, eine der längsten
Lavatunnel weltweit. Dieser Tunnel sollte jedoch nicht ohne Führer
bewandert werden. Nicht so gefährlich ist die Teufelshöhle
(Cueva del Diablo) an der Cala de Tacoròn, einem schönen
und einsamen Badeort nordwestlich von La Restinga, inmittten von
Vulkanklippen am Rande eines der vielen Lavafelder.
El
Hierro - Las Montañetas
In
dem kleinen Örtchen Las Montanetas gibt es kaum Leben. Die
Häuser sind zerfallen und das Rathaus Casablanca ragt nur
noch als Ruine heraus. Auch der bekannte Architekt und Künstler
César Manrique hat der Insel ein Zeichen gegeben. Er kämpfte
unermüdlich um traditionelle Bauweise und um den Erhalt natürlicher
Ressourcen, um den Einklang von Natur und Tourismus zu erhalten.
El
Hierro - Las Puntas
Die
Region am nördlichen Ende des Golfo, 5 km nördlich von
Frontera, entwickelt sich immer mehr zu einem attraktiven Ferienort.
Steil ragen die Felswände des Risco de Tibataje in den Himmel
und auf dem Meer brechen sich die Wellen markanten Felsformationen
des Roques de Salmor.
El
Hierro - Mocanal
Ein
Dorf mit viel Obstanbau auf einer Höhe von 495 bis 572 m
über Meeresspiegel. Die 650 Einwohner dieses Dorfes auf El
Hierro gehören ebenfalls zur Gemeinde Valverde.
Mocanal teilt sich in ein Unterdorf und ein Oberdorf. Beschaulich
geht es im unteren Dorf zu. Im unteren Dorf wird Gemüse und
Obst angebaut. Im oberen Dorf, im Dorf Hoyo del Barrio, geht es
steil herauf. Hier findet kein Anbau mehr statt.
Am Fuße des Dorfes gibt es zwei natürliche Badebecken,
jedoch nicht ungefährlich, da mit ständiger Felssturzgefahr
der Steilküste zu rechnen ist.
El
Hierro - Nisdafe
Nisdafe
ist eine zwischen 900 und 1.100 m gelegene Ebene im Nordosten
der Insel. Der Boden ist hier sehr fruchtbar.
El
Hierro - El Golfo
Die
Anwohner von La Frontera sind vor allem in El Golfo, El Pinar
und Laristinga angesiedelt. El Golfo stellt nicht nur den größten
Höhenunterschied von El Hierro dar, sondern auch die ausgedehnteste
und am deutlichsten definierte Region.
El
Hierro - Porto de la Estaca
Porto
del la Estaca, ca. 10 km von Valverde entfernt, ist der einzige
Fährhafen auf El Hierro. Dort leben ebenfalls 3.700 Menschen
und das Dorf gehört auch zur Gemeinde Valverde. Vor nicht
allzu langer Zeit konnte man den Hafen noch nicht einmal per Schiff
erreichen, sondern musste von dem offenen Meer ankernden Schiffen
mit Booten zum Festland übergesetzt werden. Erst seit 1960
ermöglicht eine Mole bei ruhiger See das Anlegen von Schiffen.
Mit La Gomera und Teneriffa bestehen regelmäßige Fährverbindungen,
jedoch gibt es keine Garantie zum Anlegen, da oft ungünstige
Winde das An- und Ablegen der Fähren unmöglich macht.
Nördlich des Hafenortes reit sich die Ortschaft La Caleta
an, die heute immer mehr Beutung für den Tourismus erhält.
El
Hierro - San Andrés
San
Andrés ist ein Dorf mit 3.700 Einwohnern und gehört
ebenfalls zur Gemeinde Valverde und liegt in der Hochebene auf
einer Höhenlage von 1.045 m.
San Andrés ist kein typisches Bergdorf, es ist ein hoch
gelegenes Dorf umgeben von Vulkanbergen, auf der Hochebene Nisdafe,
wo Vieh gezüchtet wird und Getreide, Obst und Gemüse
angebaut wird. In San Andrés gibt es wenig Tourismus, hier
dreht sich fast alles um Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen.
El
Hierro - Tamaduste
Tamaduste
liegt 30 m über den Meeresspiegel und hat 3.700 Einwohner
und gehört zur Gemeinde Valverde. Ebenfalls gibt es einen
kleinen Badestrand und eine Promenade mit einem Sprungturm ins
Badebecken.
El
Hierro - El Pinar [Ausssichtsturm "Mirador de Tanajara"]
El
Pinar besteht aus den Dörfern Taibique und Las Casas und
befindet sich auf einer Höhe von 750 bis 840 m und umfasst
850 Einwohner in Taibique und 320 in Las Lasas. El Pinar gehört
zu der Gemeinde Frontera. El Pinar ist keine historisch gewachsene
Siedlung, sondern der Verwaltungsname für zwei zusammengeschlossene
Dörfer, benannt nach dem endlosen Pinienwald, dem wohl größten
der kanarischen Inseln. Die Pinien erreichen eine Höhe von
bis zu 50 m und geben, wie auch auf den anderen Kanarischen Inseln
das Wasser an ihre Umgebung ab. El Pinar ist ebenfalls ein wunderbarer
Ausgangspunkt für Wanderer. Von hier gelangt man ebenfalls
zu den Badestränden Las Playas oder zum Aussichtsturm Mirador
des Tanajara (911 m). Zur Zeit der Mandelblüte erfreut sich
der Wanderer einer grandiosen Naturkulisse. In den zwei Dörfern
geht es sehr beschaulich zu. Die teilweise sehr alten Häuser
werden geschmückt von vielen Blumen. Mittelpunkt der beiden
Orte sind die Dorfkirchen. Erwähnenswert ist der Glockenturm.
In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Freizeitpark, das
kleine Naherholungsgebiet Hoya del Morcillo. Dort befindet sich
ebenfalls, etwa eine Gehstunde entfernt, der Pino Piloto, ein
Pinienriese mit zum Teil ausgehöhltem Stamm.
El
Hierro - Frontera
Frontera
ist das Verwaltungszentrum von El Hierro vom Süden und Westen
und liegt auf einer Höhe von 250 m und umfasst 3.900 Einwohner.
Obstplantagen und Weingärten, jedoch nur zum eigenen Anbau,
betten den in eine liebliche Landschaft. Neben der Kirche werden
Touristen manchmal Schauspiel von Ringkämpfen in der Lucha-Canaria-Arena
geboten. Hier findet der Tourist den Anfang einer gewissen Freizeitinfrastruktur.
Nördlich gelegen liegt das Museumsdorf Guinea mit seinen
einzigartigen winzigen Häusern aus schwarzer Lava und strohgedeckten
Dächern. Hier kann man sämtliche Behausungen aller Epochen
auch der neueren Inselbesiedlung entdecken. Ein absoluter Höhepunkt
ist der Vulkantunnel, der in früheren Zeiten auch als Unterkunft
diente. Hier leben auch die Rieseneidechsen "Lagartos gigantes".
El
Hierro - Guarazoca
Eine
der am stärksten besiedelten Orte von Valverde ist Guarazoca,
ein Dorf, dass ganz in der Nähe der Stelle liegt, wo der
legendäre Garoe-Baum gestanden haben soll. Es grenzt an Klippen,
die die Hochebene von Nisdafe umschließen, die wiederum
von das Weideeigentum trennenden Mauern durchzogen wird. Diese
Zone bietet dadurch einen ganz besonderen Reiz.
Guarazoca ist ein alter Weinort auf ca. 600 bis 650 m Höhe
und hat ebenfalls ca. 3.700 Einwohner und gehört zur Gemeinde
Valverde.
Das Dorf erinnert an eine lange Weinbautradition, die jedoch heute
brach liegt. Regelmäßige Wettkämpfe in der Lucha-Canaria-Arena
haben Abwechslung für die Einwohner. Auf der Eselstation
leben herrenlose Esel, die dort ihr Gnadenbrot erhalten.
El
Hierro - Isora
Isora
ist ein Bergdorf mit vielen Obstplantagen auf einer Höhe
von 870 m und hat ebenfalls 3.700 Einwohner und gehört zu
der Gemeinde Valverde. Da dort der schönste Aussichtsplatz
ist, der Mirador de Isora verirren sich Touristen dorthin. Von
dort hat man einen herrlichen Blick auf die etwa 800 m tiefer
liegende Küste. Geübte Wanderer können sogar auf
einem sehr alten Hirtenweg hinunter ans Meer gelangen. Der Weg
ist jedoch sehr steil und teilweise nur für geübte Wanderer
(schwindelfrei) begehbar. Wenn man jedoch den Abstieg durch die
Steilwand hinter sich gebracht hat, wird man am Meer mit wunderbar
schönen und kleinen Stränden belohnt, die ein erquickendes
Bad in den Fluten erlauben. Hier steht die Felsformation Roque
de la Bonanza. Bonanza steht für das Wort Stille des Meeres,
was in diesem Tal herrscht. Für Touristen ist es eher unzugänglich,
da das Gelände zu felsig ist und das Wasser zu tief. Mehr
Aktion findet man am südlich gelegenen Hotel Parador Nacional.
El
Hierro - La Restinga
Ruhiges
Fischerdorf an der Südküste.
La Restinga ist das Tauchzentrum an der Südküste und
liegt bis 50 m über dem Meeresspiegel. Der ruhige kleine
Ort mit seinen 400 Einwohnern gehört zu der Gemeinde Frontera.
Der kleine Hafenort hat sich den Touristen gestellt. Taucher lieben
dort die Unterwasserwelt aus Höhlen und Schluchten im Küstenbereich.
Auch wird der Tourist von Sonnenstrahlen verwöhnt. Dieser
Teil der Insel gehört zu den sonnensicheren Gebieten. Vielleicht
deshalb ist dort eine Promenade am Hafen gebaut worden. Ein kleines
Meerreservat bietet Schutz für bedrohte Tiere (Reserva Marina).
Dadurch wird natürlich auch der Fang der Fische vermehrt.
Etwas außerhalb des Hafenortes gibt es an der Südwestflanke
die Lavahöhle Gueva de Don Justo, eine der längsten
Lavatunnel weltweit. Dieser Tunnel sollte jedoch nicht ohne Führer
bewandert werden. Nicht so gefährlich ist die Teufelshöhle
(Cueva del Diablo) an der Cala de Tacoròn, einem schönen
und einsamen Badeort nordwestlich von La Restinga, inmittten von
Vulkanklippen am Rande eines der vielen Lavafelder.
El
Hierro - Las Montañetas
In
dem kleinen Örtchen Las Montanetas gibt es kaum Leben. Die
Häuser sind zerfallen und das Rathaus Casablanca ragt nur
noch als Ruine heraus. Auch der bekannte Architekt und Künstler
César Manrique hat der Insel ein Zeichen gegeben. Er kämpfte
unermüdlich um traditionelle Bauweise und um den Erhalt natürlicher
Ressourcen, um den Einklang von Natur und Tourismus zu erhalten.
El
Hierro - Las Puntas
Die
Region am nördlichen Ende des Golfo, 5 km nördlich von
Frontera, entwickelt sich immer mehr zu einem attraktiven Ferienort.
Steil ragen die Felswände des Risco de Tibataje in den Himmel
und auf dem Meer brechen sich die Wellen markanten Felsformationen
des Roques de Salmor.
El
Hierro - Mocanal
Ein
Dorf mit viel Obstanbau auf einer Höhe von 495 bis 572 m
über Meeresspiegel. Die 650 Einwohner dieses Dorfes auf El
Hierro gehören ebenfalls zur Gemeinde Valverde.
Mocanal teilt sich in ein Unterdorf und ein Oberdorf. Beschaulich
geht es im unteren Dorf zu. Im unteren Dorf wird Gemüse und
Obst angebaut. Im oberen Dorf, im Dorf Hoyo del Barrio, geht es
steil herauf. Hier findet kein Anbau mehr statt.
Am Fuße des Dorfes gibt es zwei natürliche Badebecken,
jedoch nicht ungefährlich, da mit ständiger Felssturzgefahr
der Steilküste zu rechnen ist.
El
Hierro - Nisdafe
Nisdafe
ist eine zwischen 900 und 1.100 m gelegene Ebene im Nordosten
der Insel. Der Boden ist hier sehr fruchtbar.
El
Hierro - Porto de la Estaca
Porto
del la Estaca, ca. 10 km von Valverde entfernt, ist der einzige
Fährhafen auf El Hierro. Dort leben ebenfalls 3.700 Menschen
und das Dorf gehört auch zur Gemeinde Valverde. Vor nicht
allzu langer Zeit konnte man den Hafen noch nicht einmal per Schiff
erreichen, sondern musste von dem offenen Meer ankernden Schiffen
mit Booten zum Festland übergesetzt werden. Erst seit 1960
ermöglicht eine Mole bei ruhiger See das Anlegen von Schiffen.
Mit La Gomera und Teneriffa bestehen regelmäßige Fährverbindungen,
jedoch gibt es keine Garantie zum Anlegen, da oft ungünstige
Winde das An- und Ablegen der Fähren unmöglich macht.
Nördlich des Hafenortes reit sich die Ortschaft La Caleta
an, die heute immer mehr Beutung für den Tourismus erhält.
El
Hierro - San Andrés
San
Andrés ist ein Dorf mit 3.700 Einwohnern und gehört
ebenfalls zur Gemeinde Valverde und liegt in der Hochebene auf
einer Höhenlage von 1.045 m.
San Andrés ist kein typisches Bergdorf, es ist ein hoch
gelegenes Dorf umgeben von Vulkanbergen, auf der Hochebene Nisdafe,
wo Vieh gezüchtet wird und Getreide, Obst und Gemüse
angebaut wird. In San Andrés gibt es wenig Tourismus, hier
dreht sich fast alles um Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen.
El
Hierro - Tamaduste
Tamaduste
liegt 30 m über den Meeresspiegel und hat 3.700 Einwohner
und gehört zur Gemeinde Valverde. Ebenfalls gibt es einen
kleinen Badestrand und eine Promenade mit einem Sprungturm ins
Badebecken.
El
Hierro - Tiñor
Tiñor
ist ein Dorf, in der feuchten Nebelzone, liegt auf etwa 900 m
Höhe und umfasst 30 Einwohner. Es gehört ebenfalls zur
Gemeinde Valverde.
El
Hierro - Valverde
Valverde
ist die Inselhauptstadt und liegt auf einer Höhe von 620
bis 700 m und hat ca. 3.700 Einwohner. Seit 1405 nennt sich das
grüne Tal (Valverde) Inselhauptstadt. Es ist zwar nur ein
Dorf, jedoch ein Bummel entlang der ansteigenden Gassen lohnt
sich. Mit einer Durchschnittshöhe von ca. 650 m und einer
Entfernung von 10 km vom Meer ist Valverde die einzige Hauptstadt
der Kanaren, die nicht neben einem Hafen liegt.
Außer der ältesten Kirche der Insel hat Valverde keine
weiteren Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dafür besticht
der beschauliche Ort durch seine schmucken, steilen Gässchen
und seine aussichtsreiche Lage hoch über dem Meer.
Wanderer finden hier ein reichhaltiges und abwechslungsreiches
Tourenangebot vor, das praktisch den ganzen Nordteil der Insel
erschließt. Hierfür empfehlen wir den Kauf des Rother
Wanderführers
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