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Urlaub auf den Kanarischen Inseln, private Vermietung von exklusiven Ferienhäusern auf den Kanaren
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Urlaub auf La Gomera in einem Ferienhaus,
einer Strandvilla oder einer Finca

Private Vermietung von exklusiven Ferienwohnungen auf La Gomera.
 La Gomera Ferienhäuser, La Gomera Finca´s, La Gomera Wohnungen

Von Teneriffa aus kommt man mit der Fähre im Hafen von Gomera an. Hinter dem imposanten Landkarte  der Kanareninsel La GomeraJachthafen und einer Palmen gesäumten Strandpromenade ziehen sich die weißen Häuser des Ortes die Hänge empor. Dahinter staffeln sich die mächtigen Gebirgszüge einer, kargen, zerfurchten Gebirgslandschaft in die Tiefe, durchschnitten von engen Tälern und Schluchten .
Die Kanaren sind vulkanischen Ursprungs. Vor etwa zwanzig Millionen Jahren erhoben sie sich aus dem Meer. Gomera ist etwa zehn Millionen Jahre alt, und seit langem ohne Vulkantätigkeit.
Unzählige Biotope mit wasserfallartigen Bachläufen und eine artenreiche Pflanzenwelt konnten sich entwickeln. Die Schluchten bilden in ihren Ausläufern kleine Buchten in der Steilküste, oder sie weiten sich zu sanften Tallandschaften, wie dem berühmten Valle Gran Rey oder dem Tal von Hermigua . In den Flussdeltas der Täler liegen die wichtigen Ortschaften und Häfen. Die mächtigen Bergrücken zwischen den barrancos dienen mit ihren Hochebenen als Weideland.
Schwindelfreie und geübte Wanderer finden in sogenannten Durchstiegen, die in den Steilwänden der Täler angelegt sind , eine Herausforderung. Auch organisierte Wanderungen unter fachkundiger Leitung werden angeboten. Viele erkunden das Terrain jedoch lieber auf eigene Faust. Die schönsten Plätze liegen abseits der Straßen.
Auf Gomera leben heute ca. 16000 Menschen.
Wenige Orte auf der Welt weisen eine Natur wie Gomera auf, wo sich wahre ökologische Schätze mit prähistorischem Charakter verbergen.
Der Nationalpark Garajonay bevölkern mehr als 20 Baum- und 18 Farnarten.120 Pflanzenarten im Unterholz bilden zusätzlich eine besondere Pflanzenvielfalt. Typisch sind verschiedene Lorbeerarten, Kanarenstechpalme, Baumheide, mannshohe Farne, der unvergleichlich duftende Kanaren- Zitronenstrauch und auch die nur in Gomera vorkommende gelb blühende Gomera – Teline. Auf Gomera existiert auch ein Exemplar des sagenumwobenen Drachenbaums; „drago“; eine Lilienart, die mehrere hundert Jahre alt werden kann.
Die Küstenregion wird von Pflanzen dominiert, die mit extrem wenig Wasser auskommen und einem hohen Salzgehalt durch die Gicht standhalten können.
In den Gärten finden Sie eine Blumenpracht aus Bougainvillea, übermannshohem Weihnachtsstern, Hibiskus, Goldkelch, Feuerranke und vielen anderen Gewächsen, die Ihnen als Zimmerpflanzen vertraut sind, die Sie aber wegen ihrer Größe hier kaum wieder erkennen werden. Keine andere Pflanze prägt das Bild der Insel Gomera so wie die kanarische Dattelpalme. Ihr verdankt Gomera seinen Ruf, ein kleines Paradies auf Erden zu sein. Registriert wurden 120000 Palmen, das sind mehr als auf allen Kanarischen Inseln zusammen. Begünstigt durch den Wasserreichtum und durch strenge Gesetze geschützt, sind sie überall auf der Insel Gomera zu finden.

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Casa Kerstin in Hermigua auf La Gomera
Apartements Ajovera in Ajovera auf Gomera Casa Victoria in Alojera auf Gomera
Casa Kerstin
Wenn Sie absolute Ruhe und nur Meeresrauschen mögen, dann sind Sie hier genau richtig.
Apartment Alojera
2 Apartments
D das obere Apartment verfügt über eine grosse Terrasse, einen Balkon und Meerblick, das untere Apartment hat keinen Balkon,
verfügt jedoch über einen direkten Ausgang zum Strandweg.

Casa Victoria
1
Historisches Bauernhaus
komplett renoviert mit großem Garten

 

max. 3 Personen
ab 88.- € pro Tag für 3 Pers
max. 5 Pers.
ab 53.- € pro Tag / Objekt
max. 4 Personen
ab 69.- € für 2 Pers. pro Tag

Sanftes Whale-Watching vor La Gomera


Küste der Kanareninsel La Gomera

Vor der Küste der Kanareninsel La Gomera leben über 20 verschiedene Wal- und Delfinarten wie zum Beispiel Grindwale, Tümmler, Fleckendelfine oder die seltenen Rauzahndelfine und Schnabelwale. Eine Artenvielfalt, die man kaum sonst auf der Welt findet.

Wer diesen faszinierenden Geschöpfen einmal in ihrem natürlichen Lebensraum begegnen möchte, ist reif für diese Insel. Ein Berliner Biologe setzt sich hier für das" sanfte" Whale- Watching ein. Mit einem sinnvollen Projekt, das Tiere und Menschen glücklich macht.


Sanftes Whale-Watching
Nur wenige Touristen wissen, was das ist und warum es so wichtig ist. Aufgrund mangelnder Informationen sind vielen die Auswirkungen nicht bewusst, wenn sie bei irgendeinem Veranstalter eine Walbeobachtungstour buchen. Das Problem z. B. in Südteneriffa ist gravierend: "An 350 Tagen im Jahr fahren täglich ca. 30 Boote mit bis zu 250 ungeduldigen Wal-Touristen zu nah oder gar mitten in die Tiergruppen hinein", erklärt der Biologe Fabian Ritter. "Gerade in den Morgenstunden nach anstrengenden lOOO-Meter Tauchgängen brauchen die hier lebenden Grindwale dringend Ruhe zur Regeneration. Durch diese massiven Störungen finden sie weniger Zeit, um zu fressen, sich auszuruhen oder den Nachwuchs zu versorgen. Der Stress kann sie krank machen und gefährdet die Fortpflanzung", so der Biologe. Vor Teneriffa werden die Cetaceen ( = die biologische Ordnung der Wale und Delfine) jährlich von über einer halben Mio Whale- Watchern besucht. Das ist Weltrekord!
Eine bedenkliche Expansion. Die hier lebenden Tiere gelten als die am stärksten vom Tourismus beeinflussten Populationen.

Whale-Watching zum Schutz der Tiere
Es geht auch anders, wie das Projekt M.E.E.R. La Gomera zeigt, in Form von verantwortungsvollem Ökotourismus: Walbeobachtung ergänzt mit wissenschaftlicher

Forschung und Öffentlichkeitsarbeit. Dann "profitieren" auch die Meeressäuger vom Waltourismus. Beim "sanften" WhaleWatching werden Wale und Delfine von kleinen und sehr langsam fahrenden Booten (maximal drei Boote) aus beobachtet. Die Fahrten stehen dabei immer unter der Leitung von Forschern und Skippern, die die Gäste informieren und das Verhalten der Meeressäuger beobachten und dokumentieren wie z.B. Vorkommen, Verbreitung und Reaktionen der Tiere auf das WhaleWatching Boot. Die Ergebnisse tragen dazu

Küste der Kanareninsel La GomeraDelfinunterricht mit Diashow und Filmen. Denn schließlich sollte man wissen, wie sich ein Rauzahndelfin vop einem Großen Tümmler unterscheidet, welche Arten es vor La Gomera gibt und worauf es bei den Forschungen ankommt.
Man dürfte meinen, dass die strengen Reglements nur Begegnungen aus großen Entfernungen erlauben. Doch unter diesen freundlichen Voraussetzungen sind die Tiere im wahrsten Sinne "entgegenkommend".

Genau bei dieser Forschungsarbeit kann man M.E.E.R. e.v. helfen. Insgesamt geht es 7-mal vier Stunden aufs Meer hinaus, um das Verhalten der Cetaceen zu untersuchen. Dabei werden die Tiere identifiziert, gezählt, die Position der Sichtung bestimmt und mittels Diktiergerät das Verhalten der Meeressäuger aufgezeichnet: Meiden sie das Boot? Reiten sie in der Bugwelle? Sind sie neugierig? Da sehen wir ein auffälliges Plätschern in der Ferne. Fleckendelfine! Sekunden später reiten sie in unserer Bugwelle. Es sind ungefähr 30 Tiere. Da sie freiwillig zu uns herankommen, darf das Boot langsam weiterfahren. Ich liege flach auf dem Bauch und die Delfine schwimmen genau unter mir, zum Greifen nahe. Eigentlich wollte ich fotografieren, aber ich bin so überwältigt, dass ich diesen Moment einfach nur genieße. Ohne zu übertreiben kann ich behaupten, das ist das Schönste, was ich je erlebt habe. Vor lauter Staunen darf ich jedoch nicht meine Aufgaben vergessen. Ich soll die Position mittels GPS (Global Positioning System) bestimmen und die Sichtungszeit vermerken.
Die Datenaufzeichnungen der letzten Jahre haben interessante Ergebnisse geliefert. Es gibt zum Beispiel deutlich mehr Arten vor La Gomera als bisher angenommen. Auch der seltene Rauzahndelfin kann hier erforscht werden. Der Biologe hofft, dass die Forschungsergebnisse bald Grundlage für internationale Richtlinien sein werden und das Kanarische Meer zum marinen Schutzgebiet erklärt wird - das große Ziel von M.E.E.R. e.v.

"Falsches" Whale-Watching - nur eine Gefahr für die sanften Riesen
Leider gibt noch weit schlimmere Bedrohungen für die Kanarischen Wale und Delfine als das "falsche" Whale- Watching. Die Industriefischerei raubt den Tieren ihre Lebensgrundlage. Hinzu kommen Schnellfähren, die immer öfter eingesetzt werden. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu Kollisionen mit Walen. Die Umweltverschmutzung und vor allem die Lärmbelastung tun ihr übriges: 2002 sind auf den Inseln Fuerteventura und Lanzarote 15 der seltenen Schnabelwale gestrandet. Zeitgleich fand ein groß angelegtes Manöver der Nato statt, bei dem auch Sonartechnik von enormer Schallstärke eingesetzt wurde. Die Untersuchung der toten Tiere ergab, dass mehrere Wale Blutungen im Innenohr aufwiesen, die möglicherweise durch die starke Schalleinwirkung entstanden sind. Auch gegen diese Gefahren kämpft M.E.E.R. e. v..

Grindwale voraus!
Zurück zu unserer Bootstour. Nur eine Stunde später erwartet uns die nächste Sichtung: Grindwale! Sie gehören erstaunlicherweise zur Gruppe der Delfine, obwohl sie bis zu 7 Meter lang und bis zu 3 Tonnen schwer werden können. Zwischen Teneriffa und La Gomera leben mehrere Hundert der auch Pilotwale genannten Säuger. Die Gruppen von meist ca. 20 Tieren ziehen in lebenslang haltenden Verbänden. Sie bestehen überwiegend aus Weibchen mit ihren Kälbern und Jungtieren. Interessant ist, dass sich die Walkühe nur mit Grindwal-Bullen aus anderen Sippen paaren. So werden die Gene immer wieder neu gemischt. Unsere Gruppe zieht weniger als etwa 60 Meter vor uns entlang. Deshalb heißt es: Motor aus!

Küste der Kanareninsel La GomeraJede Art hat ihre eigene Wellenlänge
Interessant sind auch die verschiedenen Charaktere der einzelnen Spezies. Fleckendelfine sind aufgeweckte Spaßmacher. Sie sind extrem neugierig und verspielt, und verfügen über ein Repertoire an akrobatischen Sprüngen. Wir dürfen sogar beobachten, wie sie sich ganz unbeeindruckt einige Meter neben unserem Boot paaren. Große Tümmler sind gemächlicher. Ihr Verhalten gegenüber dem Boot variiert von scheu bis neugierig. Besonders auf hoher See beeindrucken sie mit kraftvollen Sprüngen.

Delfine und Wale verfügen über die komplexesten Verhaltensmuster und ausgeprägtesten Sozialbindungen aller Meerestiere. Bei einer Rauzahndelfin - Mutter konnte man beobachten, wie sie tagelang in Obhut der Delfinschule ihr totes Kalb in Maul mit sich trug. Wenn man bedenkt, dass Wale mit einer Lebenserwartung von 40-60 Jahren maximal 10 Kälber zur Welt bringen können, ist es um so verständlicher, dass sie eine besonders enge Bindung zu ihren "Meereskindern" haben. Weibchen werden übrigens erst mit etwa 9 Jahren geschlechtsreif, Männchen ab 16 Jahren...
Enorm, was man in 14 Tagen alles über die schönen Säugetiere lernt!

Alles ist still. Die Tiere sind ab getaucht und wir starren gebannt auf das Meer. Und dann ist er auf einmal da, der unvergessliche Moment in meinem Leben: Plötzlich tauchen sie wie U-Boote unmittelbar rund um unser kleines Boot auf und nehmen uns unter die Lupe. Mein Herz schlägt mir vor Freude bis zum Hals. Diese Begegnung mitten auf dem Meer trifft mich mitten in Herz! Um diesen Moment irgendwie "festzuhalten" probiere ich mich im Fotografieren der 1.000 Meter-Taucher.
Die Fotostudien sind ein wichtiger Teil der Forschungsarbeit. Denn anhand der Rückenflossen kann man die Tiere wieder erkennen und später im Vergleich feststellen, ob die Gruppe kleiner oder größer geworden ist.

Die Magie der Begegnung
Von Begegnungen mit Walen bleibt kaum jemand unbeeindruckt. Die Tiere so nah in Freiheit zu sehen ist ein Erlebnis, das keinen so schnell loslässt. Sogar die ruhigeren Teilnehmer robben jetzt bis zum Bug und rufen: "Unglaublich"! Jeder nimmt ein Leuchten in den Augen mit nach Hause. Faszinierend, die Anwesenheit dieser Tiere macht einfach glücklich!

Wer also im Urlaub Wale und Delfine beobachten möchte, sollte unbedingt auf das "wie" achten. Lizensierte Veranstalter erkennt man auf den Kanaren an dem Gütesiegel das "Blaue Boot" und der entsprechenden Flagge. Wenngleich das immer noch keine Garantie für "walfreundliches" WhaleWatchen" sein muss. Am besten, man macht sich immer selbst vor Ort ein kritisches Bild. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte und auch etwas über die schönen Meeressäuger lernen möchte, kann jeweils im Frühjahr oder Herbst als Delfinkursteilnehmer das Projekt M.E.E.R La Gomera unterstützen.

Eine sinnvolle Sache. Das fand auch der Deutsche Reisebüro- und Veranstalterverband, der das Projekt M.E.E.R La Gomera mit der internationalen Auszeichnung "Tourismus und Umwelt" geehrt hat.

 

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