Urlaub
auf Lanzarote in einem Ferienhaus, einer Ferienwohnung oder Finca
Private
Vermietung von exklusiven Ferienwohnungen auf Lanzarote.
Lanzarote Ferienhäuser, Finca´s, und Lanzarote Wohnungen
Lanzarote
ist schon auf den ersten Blick anders als die anderen Kanaren, die
bereits in der Antike wegen ihres Klimas
als glückliche Inseln galten.Doch welche Kräfte hier einst
am Werk waren, die die viertgrößte der sieben Islas Canarias
in eine unwirtliche Einöde verwandelten, erschließt sich
Besuchern erst vom Boden aus.Obwohl sich die Insel von Nordost nach
Südwest nur etwa 60 km und von West nach Ost gerade mal 20km
weit ausdehnt, gibt es doch deutlich voneinander zu unterscheidende
Landschaften.Endlose Schlacke-und Aschefelder bedecken vor allem
den Westen. Der Süden ist trocken, nur sehr dünn besiedelt
und wegen seiner goldenen Traumstrände um El Papagayo bei den
Urlaubern überaus beliebt.
Die Inselmitte wird für ihre kuriosen Weinanbaugebiete um La
Geria gerühmt und läuft an der Ostküste in die kalkweißen
Touristenhochburgen Puerto del Carmen und Costa Teguise aus, die
ihrerseits die Hauptstadt Lanzarotes, Arrecife, einrahmen.
Der Norden zeigt sich überraschend bunt und üppig ,mit
der Kleinstadt Haria die das Zentrum der Agrarregion bildet.
Fast die Hälfte der Landschaft steht mittlerweile unter Naturschutz,
und 1993 wurde Lanzarote gar als erste Insel der Erde vollständig
von der Unesco zum Biosphärenreservat erklärt.
Das milde Klima auf Lanzarote ist dem Nordostpassat zu verdanken.
Die warmen Winde tragen Wolken in 600 bis 1700m Höhe mit sich,
die sich an den Hängen der hohen kanarischen Berge stauen und
abregnen können. Auf Lanzarote misst der höchste Berg,
der Penas del Chache im nördlichen Gebirge Risco de Famara
gerade mal 671 Meter. Wind und Wolken mildern die Hitze,der Kanarenstrom
wirkt zudem ausgleichend auf die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen.
Im August liegen die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen
bei 29 Grad im Dezember bei milden 20 Grad.Das Meer verlockt mit
17 bis 22 Grad zu ganzjährigem Badespaß.
365 Tage im Jahr Strand, Spaß und Rummel können nicht
darüber hinwegtäuschen, dass Lanzarote mehr als alle anderen
Kanareninseln eigentlich ein Ort der Enthaltsamkeit, der Muße
und Stille ist.
Hier gibt es für jeden Urlauber das richtige Freizeitangebot.
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geht es weiter zu den Ferienhäuser und Urlaubsvillen
auf Lanzarote
Finca
Tinajo Die Finca Tinajo befindet
sich in einem ruhigen Dorf von Lanzarote. Auf
dieser FInca stehen 3 versch. Ferienwohnungen
zur Verfügung.
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La Crucita Die Finca La Crucita erstreckt
sich über eine Gesammtfläche von 7500 m² in
dem malerischen Dorf Haria im Norden der Insel Lanzarote.
Duch ihre Lage auch Ideal für mehrere befreundete Familien.
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Ferienhaus mit
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Urlaubs
Infos der Kanaren Insel
Lanzarote
"Lanzarote"
- die regenärmste Insel der Kanaren
Lanzarote ist die eigenwilligste der kanarischen Inseln,
geprägt durch große Vulkanausbrüche. Im
18. Jahrhundert waren die Vulkanausbrüche besonders
aktiv und sie ist die nordöstlichste der Kanarischen
Inseln im atlantischen Ozean. Sie liegt rund 140 Kilometer
westlich der marokkanischen Küste und 1000 Kilometer
vom spanischen Festland entfernt und erstreckt sich zwischen
29° 25' - 28° 50' nördlicher Breite und 13°
52' - 13° 20' westlicher Länge. Die Insel hat eine
Fläche von 845,5 km² und ca. 95.000 Einwohner,
was einer Bevölkerungsdichte von 112 Einwohnern pro
km² entspricht. Die Hauptstadt der Insel ist Arrecife,
die Landessprache spanisch. Die Kanaren gehören zum
Hoheitsgebiet Spaniens, genießen aber einen Sonderstatus
als autonome Region mit eigenem Parlament und Präsidenten.
Lanzarote ist in sieben Gemeindegebiete aufgeteilt: Arrecife,
Teguise, Haría, San Bartolomé, Tías,
Tinajo und Yaiza.
Lanzarote
misst von Nord nach Süd 58 Kilometer und ca. 35 Kilometer
an der breitesten Stelle. Im Süden von Lanzarote
liegt in 11 Kilometer Entfernung die Insel Fuerteventura
und im Norden in nur 1 Kilometer Entfernung die Insel
La Graciosa. Von den Insgesamt 213 Kilometern Küste
sind 10 Kilometer Sand- und 16,5 Kilometer Kiesstrand,
der Rest besteht aus Felsenküste. Die Insel besitzt
zwei Gebirgszüge. Im Norden der Insel steigt das
Famara-Massiv auf 671 Meter an, und im Süden die
Los Ajaches auf 608 Meter. Südlich des Famara-Massivs
schließt sich die Sandwüste von El Jable an,
die das Famara-Massiv von den so genannten Feuerbergen
(Montañas del Fuego) des Timanfaya Nationalparks
abtrennt. Im Timanfaya-Gebiet ereigneten sich zuletzt
von 1730 bis 1736 und 1824 starke Vulkanausbrüche,
die große Teile des fruchtbarsten Ackerlandes und
mehrere Dörfer unter sich begruben. Der Rest der
Insel ist durch eine Hügellandschaft geprägt,
die durch markant aufragende Vulkankegel unterbrochen
wird.
Das Klima ist ganzjährig
mild und niederschlagsarm . Die Tagestemperaturen bewegen
sich im Sommer zwischen 30°C bis 35°C am Tag und
ca. 20°C in der Nacht. Im Winter schwanken die Temperaturen
zwischen 20°C bis 25°C am Tage und ca.13°C
bis 16°C in der Nacht. Lanzarote liegt in der Passatzone,
was dazu führt, dass auf der Insel ganzjährig
frische Winde aus Nord bis Nordost wehen und die zum Teil
hohen Sommertemperaturen erträglich machen. Die Wassertemperatur
des Atlantischen Ozeans schwankt zwischen 22°C im
Sommer und 17°C im Winter.
Die
höchsten Niederschläge fallen im Dezember und
Januar. Mit nur 135 bis 250 ml Niederschlag pro Jahr ist
Lanzarote die trockenste der Kanarischen Inseln. Im gebirgigen
Norden der Insel fallen im Famara-Massiv mehr Niederschläge
als im Süden. Hier treffen die vom Atlantik kommenden
nordöstlichen Passatwinde auf die rund 600 Meter
hohe Steilwand des Famara-Massivs, stauen sich und werden
zum Aufstieg gezwungen. Die feuchte Atlantikluft kühlt
während des Aufstiegs um 1°C pro hundert Meter
ab. Da die kühlere Luft jedoch weniger Wasserdampf
speichern kann, die absolute Menge an Wasserdampf aber
gleich bleibt, kondensiert der Wasserdampf, wenn die Sättigungsgrenze
erreicht ist. Es entstehen Wolken, bzw. Nebel. Die Feuchtigkeit
aus den Wolken reicht aus, um in diesem Gebiet Landwirtschaft
zu betreiben. Hier wird noch die Zwiebel, eines der wenigen
landwirtschaftlichen Güter, angebaut. Die Feuchtigkeit
reicht ebenfalls aus, um im Tal der 1000 Palmen in der
Gegend um Haría einen für Lanzarote ungewöhnlichen
Anblick zu schaffen. Mit den vielen Palmen (kanarische
Dattelpalme, Phoenix canariensis) und der besonders im
Frühling üppigen Vegetation findet man in diesem
Tal eine "grüne Oase" auf der ansonsten
sehr vegetationsarmen Insel.
Lanzarote
Die spektakuläre Natur der "Vulkaninsel"
wurde vom Künstler César Manrique mitgestaltet,
der sich sein Leben lang für eine qualitative Tourismuskultur
im Zeichen des Schutzes der Umwelt und der Natur eingesetzt
hat.
41,4 % der am stärksten vulkanisch
geprägten Insel der Kanaren sind unter Naturschutz
gestellt (darunter das gesamte Chinijo-Archi-pel). Lanzarote
wurde 1993 von der UNESCO zum Reservat der Biosphäre
erklärt (auf den Kanarischen Inseln gibt es insgesamt
drei Biosphären-Reservate) und ist damit ein anerkanntes
Beispiel für eine erfolgreiche nachhaltige Entwicklung.
Dank der Initiative des bereits verstorbenen Architekten
und Künstlers Cesar Manrique haben die "Conejeros"
(wie die Bewohner Lanzarotes genannt werden) seit den
sechziger Jahren auf eine rationales Wachstum - auch im
Tourismusbereich - gesetzt, das den Erhalt des natürlichen
und volkstümlichen Erbes sicherstellen soll.
Ihre geologische und geomor-phologische Gestaltung macht
die Landschaft der Insel Lanzarote so spektakulär.
Auf den ganzen Kanaren sind hier die attraktivsten Erscheinungsformen
des Vulkanismus zu finden. Innerhalb der Insellandschaft
sticht besonders ein Feld aus Lava, Lapilli und jüngeren
Schlacken hervor: das Gebiet des Feuerberges oder Timanfaya,
entstanden aus den Vulkanausbrüchen zwischen 1730
und 1736, erstreckt sich über 5.107 ha. Seit dem
9. August 1974 ist Timanfaya Nationalpark. An dessen Rand
befindet sich das Ökosystem La Geria, durch Vulkanausbrüche
entstandene Felder aus Asche oder Lapilli, die von den
Menschen als Anbauland genutzt werden. Damit werden die
Umweltbedingungen des Gebietes erhalten und sogar noch
verbessert. In Richtung Norden liegt das Dünengebiet
El Jable, Ergebnis der Lage des Famara-Massivs, das die
Passatwinde vom Nordosten in Richtung Nordwesten abwendet.
Im Norden befindet sich das Lavafeld Malpais de la Corona,
ebenfalls von großem landschaftlichem Wert, das
sich über einen großen Teil des Nordostens
der Insel erstreckt.
Die Wirtschaft Lanzarotes war seit jeher vom Wassermangel
bestimmt. Wasser ist das wertvollste Gut der Insel und
hat sowohl die Landschaft als auch die Lebensform der
Bewohner beeinflusst. Schon immer wurden Brunnen oder
Kanäle errichtet, um das Regenwasser zu speichern.
Auf Grund des Wassermangels konnten sich auf Lanzarote
nicht die Anpflanzungen durchsetzen, die auf den anderen
Inseln des Archipels erfolgreich eingeführt wurden.
So setzte man hier eher auf das kombinierte Modell von
Ackerbau und Viehzucht und auf die Gewinnung von Salz,
Orchil-la und Kalkstein. Auf dem Großteil der Flächen
wird Getreide angebaut. Durch den Anbau von Wein und Salzkraut
und die Schildlauszucht seit dem 18. Jahrhundert erfuhr
die Wirtschaft Lanzarotes einen kleinen Aufschwung.
Der
Tourismus
Mitte des 20. Jahrhunderts, als der Tourismus auf der Insel
begann, waren ihre Bewohner noch sehr verschlossen und traditionsgebunden.
Auf Initiative des Künstlers César Manrique
hin entsteht auf der Insel eine für Spanien einmalige
Tourismuskultur, gekennzeichnet durch architektonische Qualität
und großen Resppekt vor Natur und Umwelt. Manrique,
dessen Werk bald weithin bekannt wurde, weckte das Bewusstsein
über die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung
und setzte den Grundstein für eine Industrie, die ganz
sicher im Falle Lanzarotes einen eigenen Qualitätssiegel
verdient.Das
Meeresschutzgebiet von La Graciosa
Als eines der drei Meeresreservate des kanarischen Archipels
bürgt es für die Einzigartigkeit des Meeresumfelds
von Lanzarote. Es erstreckt sich auf einem 770.700 ha großen
Rechteck, umgrenzt durch einen Kreis mit einem Radius von
einer Meile, dessen Zentrum Roque del Este ist. Etwa 40%
davon sind Außengewässer und die restlichen 60%
sind Binnengewässer. Den Fischreichtum -ein Grund,
warum der Naturschutz (Naturpark des Archipels von Chinijo)
auf die Meeresumwelt erweitert wurde - verdankt die Zone
den nährstoffreichen, kalten Gewässern, die nahe
der afrikanischen Küste zutage treten. Deshalb gibt
es hier auch reichlich Seegraswiesen und Unterwasserpflanzen.
Die weite Ausdehnung und geographische Lage dieses Reservates
- auf offenem Meer, weit entfernt von Häfen, an denen
die Schiffe anlegen könnten, die das Gebiet überwachen
haben dazu veranlasst, ein Projekt zur Einrichtung von Fernerkennungssystemen
in die Wege zu leiten, durch das man die Ein- und Durchfahrt
der Schiffe im Schutzgebiet überwachen kann. Es handelt
sich um eine Station mit Erkennungssensor, die im Mirador
del Rio auf Lanzarote eingerichtet werden soll, und einem
Kontrollzentrum auf La Graciosa, das seine Informationen
per Funklübertragung erhalten würde. Mit einigen
Beschränkungen ist aber die Berufs- und Sporffischerei
innerhalb des Schutzgebietes erlaubt. Wenn man dort tauchen
oder wissenschaftlich arbeiten will, benötigt man eine
Genehmigung.
Quelle: La Gaceta de Canarias
Touristenattraktionen auf Lanzarote
Casa Museo del Campesino - Bauernhaus-Museum und Bauerndenkmal
Die
Gebäude und das Denkmal wurden zum Andenken an die
lanzarotenischen Bauern errichtet, die im Laufe der Jahrhunderte
ihr eigenes Bewässerungssystem entwickelten, um den
harten, klimatischen Bedingungen ein Schnippchen zu schlagen.
Die Restaurants bieten typische kanarische Küche
und lokale Spezialitäten. In den kleinen Werkstätten
wird einheimisches Kunsthandwerk hergestellt, das im Andenkenladen
verkauft wird.
Besuchszeiten:
10.00 bis 18.00 Uhr
Restaurant: 12.00 bis 16.30
Getränkebar (tapas): 10.00 bis 17.45 Uhr
Bewachter Parkplatz und Andenkenladen.
Organisation von Banketten und Veranstaltungen jeder Art
nach vorheriger Vereinbarung.
Tel.: 928 52 01 36, Fax: 928 52 09 33.
Eintritt gratis.
Parque Nacional de Timanfaya - Nationalpark Timanfaya, Feuerberge
Dieses
Gebiet ist das Ergebnis von ununterbrochenen Vulkanausbrüchen
zwischen 1730 und 1736. Ein Kamelritt auf dem Rand eines
erloschenen Vulkankegels, ein Restaurant, in dem man zuschauen
kann, wie mit Erdhitze gekocht wird, ein geführter
Busausflug mit mehrsprachigem Kommentar durch die seit
den Ausbrüchen unveränderte Landschaft - all
dies läßt den Besucher nachvollziehen, welche
unglaubliche Naturkatastrophe sich hier abgespielt hat.
(Ticket aufheben: Der Eintrittspreis in den Park beinhaltet
den Busausflug!).
Besuchszeit
tägl. von 09.00 bis 17.45 Uhr
Letzter Busausflug um 17.00 Uhr
Souvenir-Laden und bewachter Parkplatz
Öffnungszeiten Restaurant: tägl. von 12.00 bis
15.30 Uhr; Bar von 09.00 bis 16.45 Uhr
Tel.: 928 84 00 57. Fax: 92817 37 88. Eintrittspreis 8,00
Euro
Mirador del Rio
Atemberaubende
Ausblicke vom nördlichsten Punkt der Famara Klippen
auf die Insel La Graciosa und drei weitere kleine Inseln
sowie die vielfarbigen Salzfelder direkt unter Ihnen an
der Küste. Genießen Sie den Blick von der Aussichtsplattform
oder von der Cafeteria.
Tägliche
Besuchszeit von 10.00 bis 18.00 Uhr, letzte Besuchsmöglichkeit:
17.45 Uhr
Bar-Cafeteria und Andenkenladen tägl. geöffnet
von 10.00 bis 17.45 Uhr
Bewachter Parkplatz
Tel.: 928 52 65 48
Fax: 928 52 65 50
Eintrittspreis 4,70 Euro (1 Getränk gratis)
Cueva de los Verdes - Die Höhle der Grünen
Benannt
nach den einstmaligen Besitzern namens Grün und nach
den Farben der Wände und Decken bildet die Höhle
einen repräsentativen Teil des insgesamt 7,5 km langen
Atlantida-Tunnels, dem längsten vulkanischen Tunnel
der Welt. Jede volle Stunde finden geführte Touren
statt -achten Sie auf die wahrhaft wunderbaren, optischen
Illusionen.
Besuchszeit
tägl. von 10.00 bis 18.00 Uhr. Letzte Führung
um 17.00 Uhr
Bewachter Parkplatz
Tel.: 928 84 84 84
Fax: 928 84 84 61
Eintrittspreis: 8,00 Euro
Verdes Jameos del Agua - Die Vulkangrotte
Die
Grotte entstand, als ein Strom glühender Lava des
Vulkans La Corona auf die Wassermassen des Atlantiks traf.
Sie hat einen unterirdischen See, in welchem eine in dieser
Tiefe einmalig auf der Welt anzutreffende Albinokrebsart
lebt. Weitere Attraktionen sind ein von üppiger Vegetation
umgebener Pool und ein Konzertsaal inmitten einer unterirdischen
Höhle. Vulkangeschichte wird im Casa de los Volcanes
in den oberen Etagen dieser Anlage geschildert. Atemberaubend
bei Tag und noch bezaubernder 3 mal wöchentlich bei
Nacht, wenn hier dienstags, freitags und samstags Folklorevorführungen
stattfinden und das Restaurant zum Abendessen geöffnet
ist.
Besuchszeiten
tägl. von 10.00 bis 18.30 Uhr
Dienstags, freitags und Samstag auch von 19.00 bis 02.00
Uhr (mit Folkloredarbietungen)
Das Restaurant öffnet nur Di, Fr und Sa von 19.30
bis 23.30 Uhr
Getränkebar tags:10.00 bis 18.30 Uhr; nachts: 19.00
bis 02.00 Uhr. Ab 19.30 Uhr angemessene Bekleidung erwünscht,
bitte keine kurzen Kleidungsstücke.
Blitzlicht ist nicht gestattet.
Souvenirladen
Bewachter Parkplatz
Tel.: 928 84 80 20 /24
Fax: 928 84 81 23
Eintrittspreis tags: 8,00 Euro; nachts 9,00 Euro
Jardin de Cactus - Der Kaktusgarten
Angelegt
in dem an der Nordostküste gelegenen Dorf Guatiza,
ist der Kaktusgarten Heimat für über 10.000
Kakteen und Sukkulenten von 1.450 verschiedenen Arten,
die in einer terrassenartigen Anlage gepflanzt wurden.
Dieses Gebiet der Insel ist das Zentrum für die Cochinilla-Zucht.
Auf einigen hundert Hektar wird "stachelige Birne"
oder "Tunera"-Kaktee angebaut, auf der die Cochinilla-Laus
lebt, ein Parasit, der roten Farbstoff liefert.
Besuchszeit tägl. von 10.00 bis 18.00 Uhr
Bar geöffnet von 10.00 bis 17.45 Uhr
Andenkenladen
Bewachter Parkplatz
Tel: 928 52 93 97
Fax: 928 52 96 81
Eintrittspreis: 5 Euro (1 Getränk gratis)
Castillo de San Jose (MIAC)
Internationales
Museum für Zeitgenössische Kunst (MIAC) 11799
als Festungsanlage zum Schutz des Hafens vor Piratenangriffen
gebaut, wurde das Innere des Kastells im Jahre 1974 umgestaltet,
um in den oberen Räumen und Gängen eine permanente
Ausstellung moderner Kunst zu beherbergen. Im Erdgeschoß
befindet sich ein rundum, vom Boden bis zur Decke, verglastes
Restaurant mit Blick auf den Hafen. Serviert wird hervorragende
einheimische sowie internationale Küche.
Besuchszeit des Museums tägl. von 11.00 bis 21.00
Uhr
Die Bar ist tägl. von 11.00 bis 00.00 Uhr; das Restaurant
von 13.00 bis 15.45 und 19.30 bis 23.00 Uhr geöffnet.
Ab 19.30 Uhr angemessene Kleidung erwünscht, bitte
keine kurzen Kleidungsstücke.
Bewachter Parkplatz
Tel.: 928 81 23 21
Fax: 928 80 37 01
Eintritt frei
Quelle: Insel Rundschau (www.lanzelot.es)
Arrecife
Arrecife ist Geschäfts- und Verwaltungszentrum der
Insel, mit modernen Bauten, einem kunterbunten Strassenleben
und reger Geschäftstätigkeit. Dennoch hat das
hastige, moderne Leben dem Charakter und Kolonialstil eines
Fischerdofes nichts anzuhaben vermocht, wie ein Bummel durch
die grünen Parkanlagen, die schattigen Alleen mit ihren
weissen Häusern oder die Promenade des Charco de San
Gines mit seinen Fischerbooten und Fischern, die Netze reparieren,
bezeugt.
Nach seiner Gründung, anfangs 15. Jahrhundert, lebte
Arrecife über 200 Jahre das beschauliche Leben eines
Fischerdörfchens, bis anfangs 17. Jahrhundert eine
Invasion berberischer Seeräuber die damalige Hauptstadt
San Miguel de Teguise verwüsteten. Das Verwaltungszentrum
wurde nach Arrecife verlegt, weil dieser Flecken mit seinen
beiden natürlichen Häfen und Befestigungsmöglichkeiten
leichter zu verteidigen war. Von dieser ersten abenteuerlichen
Epoche zeugt die Festung San Gabriel, die von einem Felseneiland
gegenüber der Stadt die ganze Bucht von der Küste
bis zu den beiden kleinen Inseln Del Frances und Los Iingleses
dominiert.
Die Festung San Gabriel ist auf Erlass von König Philipp
II 1574 errichtet worden. 1586 wurde sie auf Befehl des
Korsars Morato Arraez von seinen Piraten zerstört und
eingeäschert. Die Legende berichtet, dass Männer
und Frauen die Festung heroisch verteidigten und letztere
es vorzogen zu sterben, als nach dem Tod ihre Männer
in die Hände der Piraten zu fallen.
1596 schliesslich wurde die Festung vom Architekten Leonardo
Torriani in ihrer gegenwärtigen Form wieder aufgebaut
und über eine Brücke, die bis heute erhalten blieb
und wegen der kugelförmigen Abschlüsse ihrer Pfeiler
"Puente de las Bolas" (Kugelbrücke) genannt
wird, mit der Stadt verbunden.
Um die Stadt an ihrer Nordküste zu verteidigen liess
Karl III 1779 zwischen den Hafenanlagen Muelle de los Märmoles
und Puerto Naos eine weitere Festung errichten. Dieser Bau
wurde in einer Zeit der Not und allgemeinen Arbeitslosigkeit
auf der Insel errichtet und vom Volksmund "el castillo
del hambre" (Hungersburg) genannt, weil dort jene arbeiteten,
die nichts zu essen hatten.
Heute beherbergt das Castillo de San Jose ein Museum für
zeitgenössische Kunst, das Museo de Arte Contem-Poräneo,
das Werke berühmter moderner Künstler ausstellt.
Arrecífe ist weiterhin ein Fischerstädtchen.
Seine Flotte, die grösste aller Inseln, konkuriert
mit den modernen, technisierten Flottn Japans und der GUS
in der Fischerei in kanarischen Bank, die sich zwischen
Lanzarote und dem afrikanischem Kontinent erstreckt.
In den letzten Jahren haben die Fischerei, einhergehende
Industrien und der Fremdenverkehr der Stadt zu einem ausserordentlichen
Boom verholfen, der bewirkete, dass heute rund 50% der Inselbevölkerung
dort ansässig ist und die Stadt zu einem wichtigen
Handelszentrum geworden ist. Mittlerweile ist die León
y Castillo Strasse, früher Real Strasse, mit ihren
Einzelhandelsgeschäften und günstigen Einkaufsmöglichkeiten
berühmt geworden.
Trotz der wirtschaften und demographischer Entwicklung hat
Arrec´´ife es verstanden, die Bürohäuser,
Geschäfte, Ficherboote und Strände als harmonisches
Ganzes zu bewahren.
Quelle:
Jorge Echenique / Andres Murillo
Famara
Ganz in der Nähe von Mirador del Río liegt Famara,
ein Ort, der seit jeher unter den Feinschmeckern für
seinen einzigartigen Fisch bekannt ist, den man in der kleinen
Bucht des alten Hafens geniessen kann. Heute ist dieser
Ort mit seinen steilen Felswänden und weiten Stränden
auch bei Deltaseglern sehr beliebt.
Famara ist ein kleiner Fischerhafen mi ausgedehnten Stränden,
am Fuss der Gebirgskette Las Peñas del Chache mit
seinen senkrechten Felswänden, von denen aus man sich
in den Wind stürzen kann, um ohne allzu grosses Risiko
nach einem langen Flug auf dem einladenden Strand zu landen.
Quelle:
Jorge Echenique / Andres Murillo
Haría
Haría ist ein schönes weisses Dorf in Nähe
des grössten Palmenhains der Insel. Jeder Besucher
ist unweigerlich fasziniert von der Blumenpracht in allen
Farben vor den Fenstern und Balkonen der Häuser.
Haría hat keine Denkmäler von besinderer geschichtlicher
oder architektonischer Schönheit vorzuweisen. Vielmehr
zeichnet sich der Ort durch den guten Geschmack seiner Bauten
und deren harmonische Einfügung in die Landschaft aus.
Empfehlenswert ist ein Besuch des Museums für religiöse
Volkskunst, das wunderschöne Beispiele der Volkskunst
von Lanzarote beseitzt.
Auch ein kleiner Ausflug zum Mirador de Haría lohn
sich. Von dort aus kann das grossartige Spektakel des Volkans
Corona, Urheber von Los Jameos del Agua und La Cueva de
los Verdes und die lieblichen Landschaften des Hariatls
mit seiner Oase, seinen Palmenhainen und weissen Häusern
genossen werden.
Quelle:
Jorge Echenique / Andres Murillo
Parque Nacional de Timanfaya
Der Naturschutzpark von Timanfaya ist eine der ursprünglichsten
Naturlandschaften, nicht nur der abwechslungsreichen Inseln
des Archipels der Kanaren sondern auf der ganzen Welt.
Dieser Naturschutzpark schützt nicht vom Aussterben
bedrohte Tiere oder Pflanzen. Vielmehr stellt er ein lebendiges
mineralisches Museum dar. Konische Vulkane, Krater, Meere
aus Lava, Asche, Magmaströme, die sich aus den offenen
Schlünden der Erde ergossen und bei ihrer Erstarrung
natürliche Skulpturen schufen, die jede Vorstellungskraft
sprengen, verbrannte Erde, als Zeuge der Urgewalten. An
einigen Stellen erreicht die Temperatur schon in wenigen
Metern Tiefe 400° C.
In diesem von der Furie des Feuers zerstörten Gebiet
kämpft die Natur zäh ums Leben und den Neuanfang.
Hitzebeständige Flechten mit geringem Wasserbedarf
haben sich in dieser ungastlichen Welt angesiedelt, überziehen
das allmählich vulkanische Gestein und beleben die
schwarze Lava mit Farbtupfern.
Über 177 Arten 138 verschiedener Gattungen, die ihrerseits
42 Familien angehören, halten sich hartnäckig
in diesem Park. Auch höhere Pflanzen überziehen
die Felsen und noch überraschender, am Rande der vulkanischen
Kegel gedeiht das Rohr, so hübsch angeordnet, als wäre
die sachkundige Hand eines Landschaftsgärtners am Werk
gewesen. Die Anwesenheit des Rohrs, das im feuchten Erdreich
he imisch ist, erklärt sich aus der Fähigkeit
der vulkanischen Aschen, Wasser zu speichern und die von
den Passatwinden transportierte Feuchtigkeit zu absorbieren.
Die Fauna ist durch Insekten, Reptile und Vögel vertreten.
Der Staatliche Naturschutzpark von Timanfaya ist ein erstklassiges
Labor der Natur, in dem wir der Synthese der Geschichte
unseres Planeten beiwohnen können. Der Bereich, auf
den sich der heutige Naturschutzpark erstreckt, hat zwar
eine geologische Formation, die zeitlich weit zurückgeht,
ist aber von den grossen Ausbrüchen des 18. und 19.
Jahrhunderts, welche die fruchtbarste Region von Lanzarote
in eine Wüste verwandelte und in seiner Zerstörungswut
mehrere Dörfer, einsame Weiler und deren Einwohner
und Felder begrub, stark geprägt worden.
Ein Besuch dieser ungastlichen Landschaft ist ein einmaliges
und unvergessliches Erlebnis: Montana de Fuego, Timan-faya,
Caldera Bermeja, Los Miradores Caldera Rajada, Pedro Perico,
Caldera de los Cuervos, Montana Encantada, Tremesana, Pico
Partido, Calle de la Tranquilidad, Barranco del Fuego, Manto
de la Virgen, usw. lauten einige der Namen der unvergesslichen
Orte.
Besondere Erwähnung verdient das Felseneiland Islote
de Hilario, wo ein Restaurant mit dem vielsagenden Namen
"El Diablo", der Teufel, als vielleicht einziges
der Welt, für die Zubereitung der Speisen die Erdwärme
nutzt.
Quelle:
Jorge Echenique / Andres Murillo
La
Geria
Der erste Eindruck von La Geria ist der eines zerbombten
Schlachtfelds. Aber der Anschein trügt. Der Anblick,
der sich dem Besucher bietet, ist nicht Ergebnis eines wahnwitzigen
Krieges, sondern geduldiger und mühseliger Arbeit der
Bauern von Lanzarote.
La Geria liegt mitten im vulkanischen Gebiet, in einer Landschaft
aus erstarrter Lava und Asche. Im Laufe der Jahrhunderte
wurde der Ort mehrere Male von der Gewalt des glühenden
Magmas verwüstet.
Jedes Mal kehrten die Einwohner zurück, um die fruchtbare
Erde mit der Hartnäckigkeit, Starrsinn und des tiefen
Wissens des Bauers, der seinen Boden liebt, zurückzuerobern.
In jeder der grossen, durch Mauern von den atlantischn Winden
geschützten Gruben, gedeihen ertragreiche Rebstöcke,
die einen vorzüglichen Wein hergeben, den Malvasier,
der schon von Shakespeare lobpreisend erwähnt wurde.
Die Kellerei "El Grifo" ist eines der Unternehmen,
das mit der Zbereitung und Vermarktung dieser Weine aus
Malvasiertrauben befasst ist. Trotz Abwesenheit von Flüssen
oder ergiebige Regenschauern nehmen die Gruben die Feuchtigkeit
der Meereswinde auf und speichern sie dank einer von den
Winzern eingebrachten feinen Schicht aus Sand und Asche.
Ein Meisterwerk ökologischer Agrarwirtschaft und überlieferter
Volksweisheit.
Quelle:
Jorge Echenique / Andres Murillo
Yaiza
Yaiza la blanca scheint unberührt von den Veränderungen
und Umwälzungen der Zeit.
Obwohl sein Name auf die Sprache der Ureinwohner zurückgeht,
wurde dieser Ort von Bauern gegründet, die während
de ersten Kolonialisierung vom spanischen Festland ausgewandert
sind. Das Drof hat sich seiher nicht wesentlich verändert.
Der Fremdenverkehr hat diesen Ort im gegensatz zu anderen
Dörfern der Inseln nicht verändert, wobei einzuräumen
wäre, dass er weder erwähnenswerte Sehenswürdigkeiten
noch, wie andere Gegegenden, eindrucksvolle Landschaften
besitzt.
Einen Besuch wert it die Einsiedelei Nuerstra Señora
de los Remedios aus dem 16. Jahrhundert, die im 18. Jahrhundert
wieder aufgebaut wurde und das Bild von San Marcial del
Limoges, dem Schutzheiligen der Insel, das früher in
der Kathedrale von San Marcial del Rubicón in Femes
aufgewahrt wurde.
Quelle:
Jorge Echenique / Andres Murillo
El
Golfo
Westlich von Yaiza liegt El Golfo, eine traumhafte, von
der Natur geschaffene Bucht, die bis heute weder touristisch
noch landwirtschaftlich erschlossen wurde. Ein Paradies
für den Besucher, der Ruhe, Frieden und unverfälschte
Natur sucht.
Die Landschaft ist ein weiteres Juwel, das von Lanzarote
eifersüchtig gehütet und dem Besucher erst allmähich
preisgegeben wird.
Entlang der Bucht erstreckt sich eine smaragdgrüne
Lagune, die durch einen Strand vom Meer abgetrennt ist.
Die Lagune wird von einer Steilwand aus vielschichtigem
Gestein vulkanischen Ursprungs überragt, dessen Farbenpracht
den Reisenden hypnotisiert und sich vom tiefen Blau des
Meeres und dem satten Grün der Lagune abhebt. El Golfo
ist einen Besuch wert, um die Schönheit der ursprünglichen
Landschaft zu geniessen.
Ganz in der Nähe von El Golfo liegt ein kleines Fischerdorf,
das auf der ganzen Insel für seinen hervorragenden
frischen Fisch und seine schmackhafte Küche bekannt
ist. Die Lagune ist ausserdem Lagerstätte für
den Peridot, einen Halbedelstein, der zahlreiche Schmuckstücke
des lokalen Kunsthandwerks ziert.
Quelle:
Jorge Echenique / Andres Murillo
Los
Hervideros
Das gleiche Zusammenwirken von Vulkanausbrüchen und
ständiger Einwirkungn durch di Wogen des Meeres wie
in El Golfo hat in Los Hervideros ein vollkommen anderes
Landschaftsbild geschaffen.
Wo an einem Orrt Friede und Ruhe herrscht, ist am anderen
Gewalt und entfesselte Energie erkennbar. Wo sich in El
Golfe vielfältige Farbenpracht zeigt, herrscht in Los
Hervideros das immer gleiche Dunkelgrau der Lava vor. An
dieser Steilküste mit jähen Felsvorsprüngen,
die in skurrilen Formen mit tiefen Spalten ins Meer abfallen,
dringen die peitschenden Wogen mit jedem Schlag in die Spalten
ein. Aus diesem beständigen Sprudeln und Tosen leitet
der Ort seinen ab. Weisse Gischt steigt in Säulen in
den Himmel empor und ziert mit immer neuen Spitzenmustern
die dunklen, arg migenommen Felsen.
Quelle:
Jorge Echenique / Andres Murillo
Salinas
del Janubio
An der südwestlichen Küste der Insel, in einem
weiten Salzseeteich, stösst der Besucher auf Las Salinas
del Janubio, eine beeindruckende, von Menschenhand geschaffene
Landschaft. Ein riesiges Rechteck, das sich blendend weiss
von der dunklen Lava abhebt. Im Hintergrund das tiefe Blau
des Ozeans. In den Salinas del Janubio wird der grösste
Teil des Salzes für die Fischereiindustrie von Lanzarote
gewonnen. Die riesigen Salzberge, militärisch geordnet,
bilden einen scharfen Kontrast zu den lieblichen Windmühlen,
die in dieser Gegend anzutreffen sind. "La Hoya"
und "Las Breñas", weissgetünchte,
ruhige und alte Dörfer mit wunderschönen Stränden
aus dunklem und volkanischem Ursprungs sind die tpuristischen
Attraktionen in dieser Gegend.
Quelle:
Jorge Echenique / Andres Murillo
Puerto
del Carmen
So wie Arrecífe Wirtschafts- und Verwatungszentrum
von Lanzarote und San Miguel de Teguise die historische
Hauptstadt ist, könnte Puerto del Carmen als touristische
Hauptstadt der Insel bezeichnet werden.
Von Arrecífe bis zum Süden erstreckt sich ein
20 Kilometer langer, flacher Küstenstreifen mit den
schönsten und einladensten Sandstränden der Insel.
Puerto del Carmen ist das bedeutendste Zentrum dieser Gegend
und bietet dem Besucher komfortable Hotelkomplexe, Sportanlagen,
ein nächtliches Unterhaltungsangebot und zahlreiche
Einkaufsmöglichkeiten.
"Playa Grande" und "Playa Quemada" sind
die schönsten und bequemsten Strände bei Puerto
del Carmen, mit eleganten Wohngegenden, die sich in üppigen
Gartenanlagen der Küste entlang erstrecken.
In der Nähe von Puerto del Carmen, im Norden, liegt
der einzige Flughafen von Lanzarote, mit Kapazität
für internationale Flüge und den Binnenverkehr
mit den anderen Inseln des Archipels der Kanaren und der
spanischen Halbinsel.
Der Flughafen ist modern, praktisch und benutzerfreundlich.
Deutlich erkennbar ist hier der Stil des grossen Künstlers
von Lanzarote, César Manrique, der aktiv an seiner
Gestaltung und Ausstattung mitgearbeitet hat.
Obwohl die Gegend von Puerto del Carmen den grössten
Zustrom von Touristen verzeichnet, bieten die grosszügigen
und sorgfältig angelegten Überbauungen, die gepflegten
Hotels, Wohn- und Sportanlagen sowie die Geschäftszonen
und anderen Einrichtungen für Freizeit und Erholung
dem Reisenden einen erholsamen mit allen Annehmlichkeiten,
aber ohne den Massenbetrieb, wie er an anderen, einschliesslich
teureren Urlaubszielen anzutreffen ist.
Heute haben sich auch "Los Pocitos" und "Matagora"
dem Hotelangebot von Puerto del Carmen angeschlossen.
Ihre Strände besitzen die gleichen Vorteile und bieten
dem Besucher mehr Raum, um die herrliche Atrlantikküste
von Lanzarote zu geniessen.
Quelle:
Jorge Echenique / Andres Murillo
César
Manrique (1919 - 1992)
Wurde
in Arrecife, der Hauptstadt Lanzarotes, geboren. Die Insel
sollte in seinem Leben und Schaffen eine entscheidende
Rolle spielen. Sie ist die Quelle eines großen Teils
seiner bildnerischen Phantasie, die Landschaft seiner
Kindheit und von großer Bedeutung für seine
spätere Wahrnehmung der Welt. Sie ist auch der Ort,
an dem er die meisten seiner architektonischen Projekte
im Raum realisiert. Und sie ist das Gebiet, wo er ein
neues Baumodell kreiert, das die derzeitige Gestalt der
Insel nachhaltig geprägt hat.
Plastisches
Werk
Nach Abschluss des Studiums an der Kunstakademie San Fernando
in Madrid - wo er von 1945 bis 1964 lebt - stellt er als
Maler oft Bilder im In- und Ausland aus. Er nimmt an der
XXVIII. und XXX. Biennale von Venedig (1955 und 1960) und
an der III. Spanisch-Amerikanischen Biennale von Havanna
(1955) teil und stellt dort sein abstraktes Werk aus.
Anfang der 50er Jahre, nach einem mehrmonatigen Aufenthalt
in Paris, hat der Künstler begonnen, sich mit der nichtgegenständlichen
Kunst zu beschäftigen. Einige Jahre später wendet
er sich - wie viele andere spanische Maler wie Antoni Tápies,
Lucio Muñoz, Manuel Miliares, usw. - der informellen
Kunst zu. Seine Bilder geben jeden Bezug auf die Realität
auf. Manrique, der sich zum Abstrakten berufen fühlte,
untersucht die Eigenschaften der Materie und macht diese
schließlich zum Hauptakteur seiner Kompositionen.
Dieser plastischen Sprache bleibt er dann über seine
gesamte künstlerische Laufbahn hinweg treu.
Manrique bereist verschiedene Teile der Welt und zieht dann
1964 nach New York. Die Freundschaft zu führenden Vertretern
der amerikanischen Kulturwelt verschafft ihm einen unmittelbaren
Zugang zum abstrakten Expressionismus von Rothko und Pollock,
zur Pop Art von Warhol und Rauschenberg, zur kinetischen
Plastik. Der Zugang zu diesen avantgardistischen Strömungen
bereichert ihn um eine visuelle Kultur, die für sein
späteres Schaffen von grundlegender Bedeutung sein
wird. Während seines New York-Aufenthalts erlebt er
intensiv die in dieser Stadt steckende Kraft und lebhafte
Atmosphäre. Hier versucht er sich auch zum ersten Mal
an Collagen, einer Technik, die ihm neue plastische Wege
eröffnen wird. Überdies erregt er die Aufmerksamkeit
der Galeristin Catherine Viviano, die ihm drei Einzelausstellungen
in ihrer Galerie widmet (1966,1967 und 1969).
Sein stets stofforientiertes und abstraktes bildhauerisches
Schaffen ist durch die Experimente mit dem Werkstoff und
den Bedacht auf die Farbe geprägt und erlangt die Ausdruckskraft
und Färbung der 50er Jahre wieder. In den 70er Jahren
nimmt er gegenständliche Appelle in seine Bilder auf,
obgleich es ihm nie um gegenständliche Gestaltung im
engeren Sinne ging. Nach der Aufnahme dieser Bezugspunkte
öffnen sich seine Bilder verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten,
die durch die Verwendung neuer Materialien wie Stoff, Pappe
und Sackleinen verstärkt werden. Sein malerisches Werk
wird regelmäßig in Galerien in Spanien, Deutschland,
Belgien, der Schweiz und anderen Ländern ausgestellt.Öffentliche
Kunstwerke, Lanzarote
1966 kehrt Manrique nach Lanzarote zurück, wo er sich
definitiv niederlässt. Auf dieser Insel, die zu diesem
Zeitpunkt für den Fremdenverkehr erschlossen wird,
fördert er ein tragfähiges Modell der Raum- und
Bauplanung, das im Zeichen des Schutzes des Natur-und Kulturerbes
der Insel steht. Die Erfolge dieses Modells sind mit dafür
ausschlaggebend, dass Lanzarote 1993 von der UNESCO zum
Biosphärenreservat erklärt wird. 1974 veröffentlicht
er das Buch und zugleich Katalog Lanzarote.Arquitectura
inédita ("Lanzarote. Unveröffentlichte
Architektur"). Darin erfasst er die verschiedenen Typen
und Elemente der Volksbaukunst, um so zum Schutz der ursprünglichen
Inselarchitektur beizutragen.
Parallel zu diesem Engagement für die Insel öffnete
sich César Manrique in seinem Schaffen anderen künstlerischen
Ausdrucksformen. So schafft er ein neues ästhetisches
Ideensystem, das er Kunst-Natur/Natur-Kunst nennt. Ausgehend
von dieser Definition verficht er für sein Werk den
Begriff der totalen Kunst, bei der sich die Bilder, Skulpturen,
Wandbilder und Baukunst in ausgewählte Räume der
Natur einbetten und durch den Eingriff des Künstlers
dem Charakter dieser Naturräume angepasst werden. Es
gelingt ihm, diesen Ausgangspunkt in seinen baulichen Eingriffen
im Naturraum zu verwirklichen, welche ein singuläres
Beispiel von öffentlicher Baukunst und Landschaftsarchitektur
in Spanien bilden: die Grotte Jameos del Agua, das Haus
des Künstlers in Tätliche (heute Sitz der Stiftung
César Manrique), der Aussichtspunkt Mirador del Rio,
der jardin de Cactus (Kaktusgarten) usw.
Neben seinen Werken in Lanzarote kreiert er verschiedene
Projekte auf anderen Inseln: Costa Martiánez (Puerto
de la Cruz, Teneriffa), Mirador de El Palmarejo (La Gomera),
Mirador de La Peña (El Hierro). Neben den Kanarischen
Inseln wird er auch in Ceuta tätig, wo er den Mittelmeerpark
(Parque Marítimo del Mediterráneo) beginnt,
aber nicht mehr selbst zu Lebzeiten abschließen kann,
in Madrid, wo er das Einkaufszentrum Madrid, La Vaguada,
entwirft und an anderen Orten. Es handelt sich dabei im
wesentlichen um öffentliche Bauprojekte - Aussichtspunkte,
Gärten, Gestaltung vernachlässigter Räume,
bauliche Eingriffe an der Küste -, bei denen er ebenso
wie bei den auf Lanzarote durchgeführten Bauvorhaben
einen respektvollen Dialog mit der Natur zugrunde legt und
architektonische Werte der angestammten traditionellen Baukunst
mit modernen Konzeptionen in Wechselbeziehung treten lässt.
So bilden sich Landschaften mit baulichen Eingriffen, in
denen der Bürger sowohl das Schauspiel der Natur bewundern
als auch zu dieser in Kontakt treten kann.
Für sein Wirken als Künstler und Umweltschützer
auf Lanzarote erhält César Manrique verschiedene
Preise, von denen der Goslarer Mönchehaus-Preis für
Kunst und Umwelt 1981 (Goslar, 1981), der Preis Europa Nostra
(1985) und der Fritz-Schumacher-Preis der Stiftung F.S.V
(Hamburg, 1989) hervorzuheben sind.Bildhauerisches
Werk
Sein bildhauerisches Schaffen reicht zwar in den Anfängen
bis in die 50er Jahre zurück, nimmt aber erst ab Ende
der 70er Jahre einen größeren Raum in seiner
Tätigkeit ein. Seine Bildhauerkunst ist zumeist als
Teil seiner architektonischen Eingriffe in den Raum konzipiert
und unterliegt somit den ästhetischen Erfordernissen
des Gesamtkunstwerks. Im Unterschied zu seiner Malerei öffnet
sie sich jedoch verschiedenen künstlerischen Sprachen:
Postdadaismus, Postkubismus, Pop Art, kinetische Plastik.
Fundobjekte, Eisen, Holz, Bäume und Stahlbeton dienen
seiner Vorstellungskraft dabei als Werkstoff.Totale
Kunst
Unabhängig davon, in welcher seiner verschiedenen künsterischen
Sprachen er sich ausdrückte - Malerei, Bildhauerkunst,
Städtebau, öffentliche Baukunst -, im künstlerischen
Gesamtwerk César Manriques wird der beständige
Wille nach Integration in die natürliche Umwelt manifest.
Dieser Versuch der Aussöhnung und der gesamtheitlichen
Erfassung, diese - in Manriques Worten - totale Kunst schlug
sich in seiner Gestaltung öffentlicher Räume nieder.
Ein Versuch, etwas in Einklang miteinander zu bringen, der
nicht nur seinen leidenschaftlichen Hang zum Schönen,
sondern auch zum Leben deutlich macht.
Stiftung
César Manrique Die Stiftung ist von César
Manrique und einer Gruppe von Freunden 1982 gegründet
und im März 1992 offiziell eingeweiht worden. Bei
der César-Manrique-Stiftung handelt es sich um
eine private kulturelle Stiftung, die sich finanziell
elbst trägt und keinen Erwerbszweck verfolgt. Sie
hat den Auftrag, die künstlerische Tätigkit
in ihrem natürlichen und kulturellen Umfeld zu fördern.
Im Rahmen des Stiftungszwecks kommt den bildenden Künsten
und der Schaffung und Erhaltung architektonischer, harmonisch
in die natürliche Umgebung eingegliederter Räume
besondere Bedeutung zu.
Um ihre Ziele zu verwirkllichen, organisiert die César-Manrique-Stiftung
Ausstauschprogramme im Bereich der Kunst, der Umwelt und
der Kultur und bemüht sich, sowohl kreativen als
auch der Besinnung dienenden Aktivitäten fruchtbare
Impulse zu geben.
Die Stiftung ist nicht nur als Forum für Ausstellungen,
sondern auch für die Studien und Diskussionen gedacht
und mit der Erhaltung, Erforschug und Verbreitung des
Werks von César Manrique betraut.
Sitz
der Stiftung
Die Stiftung ist heute im beeindruckenden Haus des Künstlers
und den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden und
Garagen untergebracht. Der gesamt Gebäudekomples ist
von César Manrique selbst umgestaltet worden, um
ihn an seine neue Funktion, nämlich der eines Museums
mit der entsprechenden Infrastruktur, anzupassen.
Vom künstlerischen Standpunkt aus prägen zwei
grundlegende Eigenschaften Taro de Tahiche: die harmonische
Synthese zwischen moderner Gestaltung des architektonischen
Raums und der traditonellen Architektur Lanzarotes sowie
das Verhältnis zwischen Bauwerk und Natur, das auf
Eintracht und Rücksicht auf die Landschaft basiert.
Wegen seiner Schönheit, seiner Originalität und
seiner Symbolik stellt schon der Sitz der Stiftung selber
ein wesentliches kulturelles Erbe dar.Das
Museum
An erster Stelle wäre die museale Bedeutung des eigentlichen
Gebäudes hervorzuheben, dem im gesamten Werk Manriques
besondere Bedeutung zukommt, da es praktisch alle Grundzüge
seines künstlerischen Auftrags, der Verschmeldzung
von Kunst-Natur / Natur-Kunst, in sich vereint.
Grundlegende Bestimmung des Gebäudes ist heute das
Museum. Der Umbau ist praktisch in seiner Gesamtheit von
César Manrique selbst geleitet worden und hat dazu
gedient, den Gebäudekomplex seinem neuen Zweck als
öffentliches Museum anzupassen.
Der
Grundriss der Konstruktion ist in seinem ursprünglichen
Zustand erhalten geblieben. Die vorgenommen Änderungen
beschränken sich auf die optische Anpassung der Wände
und Innenräume für die Ausstellung der Bilder
und Skulpturen und die Verbindung zwischen den beiden
Stockwerken (seit März 19992 von außen her
über eine Basalttreppe). So wurde ein Rundgang geschaffen,
der den Besuch des Museums erleichert. Außerdem
wurde der Zugang zum großen Wohnzimmer und dem "Espacios"-Saal
von außen her ermöglicht und das ehemalige
Atelier des Künstlers erweitert. Der Garten mit dem
kleinen Weiher und dem Wwandgemälde ist von César
Manrique im Winter 1991/Frühjahr 1992 angelegt worden.
Das
Museum berhergt die zeitgenössische Sammlung der
Stiftung, die sich im Besitz des Gründers befand;
weiter eine kleine Sammlung zeitgenössischer kanarischer
Kunst und drei Säle, die César Manrique gewidmet
sind; Werke einer Verquickung mit der Umwelt("Esppacios")
und Skizzen für seine Wandgemälde, Zeichnungen,
Windspiele und Keramiken ("Bocetos"); beim Ausgang
befindet sich eine ausgedehnte Sammlung seines malerischen
Werks ("Colección Manrique").
Der
Besuch
Der vom Museum vorgeschlagene Rundgang ist eigens dazu geacht,
den Besuch möglichst angenehm und einfach zu gestalten.
Dabei sind keine Anstrengungen gescheut worden für
den möglichst problemlosen Durchgang bei gleichzeitiger
Berücksichtigung der Eigenart des Gebäudes, das
von César Manrique als Wohnhaus und nicht als Ausstellungsgebäude
geschaffen wurde. Eine Berücksichtigung deses Umstands
eröffnet dem Betrachter dieses Gebäudes völlig
neue Horizonte.
Es
folgt eine kurze Beschreibung des Rundgangs als begleiutender
Kommentar für den Besucher.
Vor dem Eingang des Museum kamm man unter freiem Himmel
zwei Windspiele von César Manrique, das Mobile
La energía de la pirámide (Die Energie der
Pyramide) und El Truinfador, bewundern. Links befindet
sich ein weitläufiger Saal, der seit seiner Einweihung
1994 normalerweise Wanderausstellungen beherbergt. Diese
Verwendung beruht auf César Manriques Idee, einen
alten Innenhof des Hauses zu überdachen, um den Raum
für die von der Stiftung organisierten Aktivitäten
nutzen zu können. Unmittelbar nach dem Eintritt in
das Wohnhaus stoßen wir auf einen kleinen Innenhof,
in dem die obere Öffnung von zwei Lavablasen erkennbar
ist. Die vorgefundenen Knochen und Gegenstände sind
als Dekoration in den kleinen Raum integriert worden und
stellen ein künstlerisches Motiv dar, das bei César
Manrique oft wiederkehrt.
Im Innern des Hauses gelangen wir direkt in das ehemalige
zentral gelegene Wohnzimmer mit einer großen Lavablase
in der Mitte. Hier hängt die Sammlung zeitgenössischer
Kunst der Stiftung, die sogenannte "Colección
particular" oder Privatsammlung. Sie umfasst Werke
von Cuixart, Chirino, Gerardo Delgado. Equipo Crónica,
Farreras, Pedro González, Guerrero, Mompó,
Néstor, Zóbel, Sempere usw. Im Bereich unmittelbar
neben der Eingangstür befindet sich ein Teil des
Grundstocks der graphischen Sammlung: Picasso, Tâpies,
Miro, Chillida, W.Lam etc.
Der Besuch führt weiter vom Wohnzimmer über
ein kurzes Intermezzo unter freiem Himmel zum Saal mit
einigen Beispielen der Werke von César Manrique,
die die Natur aktiv einbeziehen. Vor dem Eintritt bietet
sich uns ein eindrucksvoller Anblick der erstarrten Lava
aus dem 18. Jahrhundert, auf der das Wohnhaus errichtet
wurde. Des weiteren sieht man auf den "Jameo",
eine durch den Einsturz der Decke entstandene vulkanische
Grotte, die von Manrique für den Bau eines Schwimmbeckens
genutzt wurde.
Im "Umwelträume"-Saal hat der Besucher
Gelegenheit, Skizzen, Projekte und Photographien einiger
Werke der Einbindung der Natur zu besichtigen, die César
Manrique im Laufe seines künstlerischen Schaffens
geplant und verwirklicht hat.
Nach seiner Durchquerung gelangen wir in den Saal mit
dem Namen "Entwürfe", dem ehemaligen Schlafzimmer
des Künstlers. Hier bietet sich dem Besucher die
Möglichkeit, einen Einblick in Notizen und Skizzen
für Wandgemälde, Skulpturen, Keramiken und Zeichnungen
von Manrique zu gewinnen. Von diesem Raum aus gelangen
wir über eine eindrucksvolle Basalttreppe in das
untere Stockwerk, wo der Besucher fünf natürliche
Lavablasen vorfindet, die von César Manrique über
Gänge durch den Lavastrom miteinander verbunden wurden.
Von der Brunnenblase gelangen wir in die weiße Blase
und von dort in die rote Blase, die direkt unter dem großen
Wohnzimmer liegt und als eine Art zentraler Hausflur fungiert.
Von hier aus kommen wir zum Schwimmbecken vulkanischen
Ursprungs, das wir zu Anfang unseres Besuchs von oben
gesehen haben. Der Durchgang führt weiter durch die
schwarze Blase, die von vier soliden Eckpfeilern abgestützt
wird, und schließlich zur gelben Blase und von dort
zum ehemaligen Atelier des Künstlers, in dem heute
eine ständige Sammlung seiner Bilder, die "Colección
Manrique", ausgestellt wird. Nach Besichtigung des
plastischen Werks von César Manrique und einem
Blick auf das eindrucksvolle Fenster mit Ausblick auf
eine Lavazunge, die gleichzeitig das Gebäude von
außen optisch verlängert, gelangt der Besucher
in den Garten, wo ein großes Wandgemälde des
Künstlers aus dem Jahr 1992 besichtigt werden kann.
Für den Umriss ist vulkanisches Gestein und für
die Innenflächen sind Fliesen verwendet worden.
Vor dem Verlassen der Stiftung hat der Besucher die Möglichkeit,
sich in der Bar zu erfrischen, im Museumsgeschäft
Auskünfte einzuholen oder ein Andenken an seinen
Besuch der Stiftung César Manrique zu erwerben.
Ein Rundgang zeigt deutlich, dass dieses Gebäude
als Wohnhaus und nicht als Museum gebaut wurde und verleiht
unserem Besuch einen nachhaltigen Eindruck.
Über einen weitläufigen Korridor, in dem ein
Teil der Sammlung zeitgenössischer kanarischer Kunst
der Stiftung gezeigt wird, gelangt man erneut in das große
Wohnzimmer, in dem weitere Bilder zu sehen sind.
Öffnungszeiten
des Museums
Winter (1.November - 30.Juni)
Montag bis Samstag (einschl. Feiertage) von 10:00 - 18:00
Uhr; Samstags von 10:000 - 15:00 Uhr
Sommer
(01.Juli - 31.Oktober)
täglich (einschl. Feiertage) von 10:00 - 19:00 Uhr
Die
Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten für
das Museum sowie die Erlöse aus dem Museumsladen
und Bachhandlung dienen zur Finanzierung von künstlerischen,
kulturellen und umweltschützenden Aktivitäten,
die von der Stiftung organisiert werden.