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Kanaren News - Teneriffa

30. August 2007
Neue Fährverbindungen
Fährverbindungen von Santa Cruz nach Las Palmas de Gran Canaria

Seit dem 16. Juni verbindet die Schifffahrtsgesellschaft Naviera Armas mit einer neuen Fährlinie die beiden kanarischen Inselhauptstädte Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canarias.

Die Überfahrt mit der Fähre Volcan de Timanfaya dauert nur 2 ½ Stunden. Dies sind 1 ½ Stunden weniger als bisher. Die Volcan de Timanfaya ist ein Fährschiff der neusten Generation,. Die Preise für die Überfahrt sind die niedrigsten auf dem Markt. Die Überfahrten finden montags – freitags jeweils 2 x und samstags jeweils 1 x in beide Richtungen statt.

Weitere Fährverbindungen

Arricife nach Las Palmas de Gran Canaria

Eine weitere Neuerung bei Naviera Armas ist, dass sie seit Anfang des Jahres neu in Betrieb genommene Fähre Volkan de Tamadaba seit dem 18. Juni den Hafen von Aricife mit dem von Las Palmas de Gran Canaria verbindet. Die Abfahrten sind montags – freitags von Las Palmas und dienstags und samstags von Arricife.


30. August 2007
Küstenboulevard Avenida Maritima
In unmittelbarer Nähe des Stadtstrandes Alcaravaneras, welche in der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria liegt. Dort fährt man zunächst durch den Tunnel Julio Luengo, die auf die Nordschnellstraße führt. Besucher, die aus dem Süden der Insel anreisen, sollten die neue Umgehungsstraße von Las Palmas de Gran Canaria wählen.


30. August 2007
Erweiterung Flughafen Süd auf Teneriffa
Der Südflughafen von Teneriffa wird erweitert. Das spanische Förderungsministerium für den Luftverkehr wird bis zum Jahr 2020 rund 1 Milliarde Euro in den Ausbau des Flughafens Rena Sofia investieren. Die Rollbahn soll verlängert und verbreitert werden, damit auch größere Maschinen auf dem Flughafen landen können. Des Weiteren werden eine neue Ankunftshalle für Flugpassagiere und eine neue größere Wartungshalle für Flugzeuge gebaut.
Der Flugverkehr auf Teneriffa soll damit um rund 40% gesteigert werden. Nach Schätzung des Förderungsministeriums soll der Südflughafen nach seiner Erweiterung rund 90.000 Flugzeuge mit über 11 Millionen Passagieren jährlich abfertigen.


20. Mai 2007

Kommission wollen Tourismusunternehmer und der Tourismusverband zukünftig die Entwicklung des Urlaubsmarktes auf den kanarischen Inseln fördern. Die stellvertretende Tourismusministerin Pilar Parejo, hat gestern die neue Organisation mit dem Namen "Ser Turismo" vorgestellt. Mitglieder sind Vertreter der großen Hotelketten und der Hotelfachschulen, Ziel der Kommission ist ein höherer Standard des touristischen Angebots und eine Modernisierung des gesamten Tourismusapparates


25. Juli 2007
Grösste Kanarische Moschee auf Fuerteventura
Auf 600 qm wird in Puerto del Rossario auf Fuerteventura ein Muezzin zu hören sein. Auf diesem Grundstück wird die größte Kanarische Moschee entstehen. Entsprechende Pläne von der Islamischen Gemeinde wurden vorgestellt. Dieses Grundstück befindet sich außerhalb von Puerto del Rosario Voraussichtlicher Baubeginn wird das kommende Jahr sein. Auf Fuerteventura leben zurzeit ca. 12.000 Moslems. ©2006 agencia 407


25. Juli 2007
Kakteengarten auf Lanzarote
Der Kakteengarten wurde am 6. Internationalen Kongress unter „Gärten ohne Grenzen“ vorgestellt. Im Metz / Frankreich präsentierte sich der Kakteengarten von Lanzarote. Die Veranstaltung findet seit 2.001 jährlich im Wechsel zwischen dem Saarland und Moselle / Frankreich statt. Zahlreiche Journalisten waren angereist, hauptsächlich aus Frankreich und Deutschland.
Schon immer haben Gärten die Menschen fasziniert. Heute sind die meisten Gärten öffentlich, so auch de Kakteengarten von Lanzarote. Hier ist ein wahres Kunstwerk geschaffen worden, von dem bedeutesten Sohn der Insel Lanzarote, dem Ausnahmekünstler und Architekten Cesar Manrique. Cesar Manrique hat es verstanden, die Schönheit „seiner Insel“ für die zukünftigen Generationen zu bewahren. Der Garten ist auf einem ehemaligen Steinbruch errichtet worden. Er ist umgeben mit vielen Lavasteinen, die die Wärme speichern, von Monolithen und Lavabrocken. Er ist ca. 8000 qm groß und hat ca. 10.000 Kakteenpflanzen mit 1.400 verschiedenen Arten. Die Kakteen stammen von allen Inseln der Kanaren, aber auch aus Afrika, Madagaskar und Mexiko. Einheimische und Touristen ca. 250.000 besuchen jährlich diesen wunderschön angelegten Kakteengarten auf Lanzarote. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro.

Jeder Besucher erhält durch den Besuch in dem Kakteengarten auf Lanzarote durch die Vielfalt der beheimaten Kakteen der Kanaren einen eindrucksvollen für immer bleibenden Eindruck. Er ist daher für jeden Besucher ein absolutes Muß, diesen Kakteengarten auf Lanzarote zu besuchen. Er gilt als einer der größten Attraktionen der Insel auf Lanzarote.
©2006 agencia 407


16. Mai 2007
Pläne für das Projekt Santa Agueda vorgestellt

Die Inselregierung Gran Canarias hat gestern die Pläne für das Projekt Santa Agueda vorgestellt. Santa Agueda, so heißt der Küstenabschnitt zwischen Pasito Blanco und Arguineguin, auf dem in den nächsten 10 bis 20 Jahren neue Hotelanlagen und Strände entstehen werden. Teil des Projektes ist ein Yachthafen, der am bisherigen Standort der Zementfabrik entstehen soll. Ein Regierungssprecher betonte, dass sich das Projekt noch in der Prüfungsphase befindet, genaue Pläne wird es erst in 1 bis 2 Jahren
©2006 agencia 407


16. Mai 2007
Offenlegung über Förderungen verlangt - Gran Canaria

In Telde fordern die Oppositionsparteien jetzt von der PP eine Offenlegung über Förderungen, die vom Rathaus direkt in die Parteikasse geflossen sein sollen. Unter anderem geht es dabei um EU-Fördergelder, die die PP-Stadtregierung missbräuchlich verwendet haben soll. Die EU-Kommission hat eine Untersuchung angekündigt, falls sich die Gerüchte bestätigen sollten. Die Oppositionsparteien wollen eine eigene Kommission zusammenstellen, die die Geldflüsse prüfen soll.

Die Grünen lassen mit einer neuen Forderung aufhorchen: sie verlangen die Einführung einer so genannten "Touristensteuer". Wie der Spitzenkandidat der Grünen auf den Kanaren, Juan Francisco Rodriguez, erklärte, wollen die Grünen eine "Steuer" von Urlaubern einheben, und zwar 1 Euro pro Tag und Person. Die Einnahmen sollen zu 100% ins Gesundheitssystem fließen. Der kanarischen Gesundheitskasse kämen so pro Jahr fast 100 Millionen Euro zu gute. Als Begründung wies der Politiker darauf hin, dass 12,5 Mio. Urlauber jährlich eine dementsprechende Infrastruktur im medizinischen Bereich benötigen und diese Mehrkosten auch bezahlt werden müssen.
©2006 agencia 407


16. Mai 2007
Eröffnung des Parque Sur auf Gran Canaria

Im Parque Sur wurde gestern Abend das Auditorio feierlich eröffnet. Das Freilichttheater soll zukünftig für kulturelle Veranstaltungen aller Art zur Verfügung stehen und die Kulturlandschaft der Tourismusgemeinde bereichern. Für Aufregung sorgte vor der Eröffnung eine Aussage der Bürgermeisterin bezüglich des Cafes, das zwar im Park vorhanden, allerdings immer noch nicht eröffnet ist. Bei einem Besuch im Park vor wenigen Tagen erklärte Concepción Narvaez, es sei traurig, das es in einem Park wie diesem keine Möglichkeit gibt, gemütlich Kaffee zu trinken oder ein Erfrischungsgetränk zu kaufen. Diese Aussage nahm der Sprecher der NC, Juan Jose Santana Quintana zum Anlass, um der Bürgermeisterin die Kompetenz für das Amt abzusprechen - der Grund, dass die Cafeteria bisher noch nicht eröffnet wurde, liege einzig und allein in der Verantwortung des Rathauses. Dort hat man nämlich bisher noch keine Strom- und Wasseranschlüsse beantragen lassen, und die seien für eine Verpachtung des Lokals unabdingbar, so Santana in einem Interview.
©2006 agencia 407


16. Mai 2007
Größte Moschee der Kanaren - Puerto del Rosario auf Fuerteventura

In Puerto del Rosario auf Fuerteventura wird die größte Moschee der Kanaren entstehen. Die dementsprechenden Pläne wurden am Wochenende vom Vorsitzenden der Islamischen Gemeinde der Kanaren vorgestellt. Für den Bau der Moschee wurde ein ca. 600 m2 großes Grundstück am Stadtrand von Puerto del Rosario gekauft. Mit dem Bau will man Anfang 2008 beginnen. Auf Fuerteventura leben derzeit ca. 13.000 Muslime.
©2006 agencia 407


16. Mai 2007
Erweiterung des Geländes des Flughafens Gando de las Gran Canaria

Die Flughafenverwaltungsgesellschaft Aena und das spanische Infrastrukturministerium haben sich gestern mit den Anwohnern des Flughafens Gando de las Gran Canaria über eine künftige Erweiterung des Geländes und damit über die Enteignung der notwenigen Grundstücke geeinigt. Die betroffenen Grundstückseigner in den Ortschaften Ojos de Garza, La Montaneta und Caserio de Gando werden in den kommenden 10 Jahren von der Grundsteuer befreit sein, die Abwicklung der Enteignungen und damit der Ausbau des Flughafengeländes ist für die nächsten 10 Jahre geplant.
©2006 agencia 407


16. Mai 2007
Bahia Feliz soll zu einer eigenständigen Ortschaft werden - Gran Canaria

Bahia Feliz soll zu einer eigenständigen Ortschaft werden, das fordern zumindest die Bewohner des Touristengebietes oberhalb von Aguila Playa. Bislang ist Bahia Feliz offiziell eine "Urlaubsanlage". Um das Gebiet als Ortschaft umzuwidmen müssten lt. einer offiziellen Schätzung rund 1 Mio. Euro in Infrastrukturarbeiten investiert werden. Die Eigentümergemeinschaft von Bahia Feliz hat den Bauunternehmer Krulich auf die Fertigstellung bzw. Zahlung dieser Arbeiten verklagt, ob die Klage Erfolg zeigt, ist aber noch ungewiss. Ohne diese Infrastrukturarbeiten ist eine Umwidmung nicht möglich, heißt es aus dem Rathaus in Maspalomas. Betroffen sind derzeit ca. 2.000 Residenten, die in Bahia Feliz fest wohnen.
©2006 agencia 407


16. Mai 2007
San Bartolome de Tirajana - Gran Canaria - Touristeninformationsstellen eröffnet

In der Gemeinde San Bartolome de Tirajana werden heute zwei neue Touristeninformationsstellen eröffnet. Und zwar am Aussichtspunkt zu den Dünen von Maspalomas, am Hotel RIU Palace, und im Einkaufszentrum El Portón in San Agustín. Die beiden Büros werden im Rahmen einer kleinen Feier von der zuständigen Stadträtin Maria del Pino Torres und der Bürgermeisterin der Gemeinde, Concepción Narvaez eröffnet
©2006 agencia 407


20. April 2007
Parque Sur in Maspalomas - Gran Canaria

Parque Sur in Maspalomas wird am kommenden Donnerstag, dem 26. April eröffnet. Das Jugendorchester der Filarmonica de Gran Canaria wird die Eröffnungsfeier unterstützen, die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Das Auditorio im Parque Sur soll zukünftig für Konzerte, Theater- und Balletaufführungen sowie andere kulturelle Highlights in der Gemeinde genutzt werden. Der Bau ist Teil der 3. und 4. Ausbauphase des Parque Sur, die Inselregierung und die Gemeinde San Bartolome de Tirajana haben ca. 2,18 Mio. Euro in das Freilichttheater investiert. Die Bühne verfügt über eine Fläche von ca. 450 m2, und bietet Platz für 3.000 Zuschauer
©2006 agencia 407


18. Mai 2007
Im Parque Sur wurde gestern Abend das Auditorio feierlich eröffnet. Das Freilichttheater soll zukünftig für kulturelle Veranstaltungen aller Art zur Verfügung stehen und die Kulturlandschaft der Tourismusgemeinde bereichern. Für Aufregung sorgte vor der Eröffnung eine Aussage der Bürgermeisterin bezüglich des Cafes, das zwar im Park vorhanden, allerdings immer noch nicht eröffnet ist. Bei einem Besuch im Park vor wenigen Tagen erklärte Concepción Narvaez, es sei traurig, das es in einem Park wie diesem keine Möglichkeit gibt, gemütlich Kaffee zu trinken oder ein Erfrischungsgetränk zu kaufen. Diese Aussage nahm der Sprecher der NC, Juan Jose Santana Quintana zum Anlass, um der Bürgermeisterin die Kompetenz für das Amt abzusprechen - der Grund, dass die Cafeteria bisher noch nicht eröffnet wurde, liege einzig und allein in der Verantwortung des Rathauses. Dort hat man nämlich bisher noch keine Strom- und Wasseranschlüsse beantragen lassen, und die seien für eine Verpachtung des Lokals unabdingbar, so Santana in einem Interview.

In Telde fordern die Oppositionsparteien jetzt von der PP eine Offenlegung über Förderungen, die vom Rathaus direkt in die Parteikasse geflossen sein sollen. Unter anderem geht es dabei um EU-Fördergelder, die die PP-Stadtregierung missbräuchlich verwendet haben soll. Die EU-Kommission hat eine Untersuchung angekündigt, falls sich die Gerüchte bestätigen sollten. Die Oppositionsparteien wollen eine eigene Kommission zusammenstellen, die die Geldflüsse prüfen soll. Die Grünen lassen mit einer neuen Forderung aufhorchen: sie verlangen die Einführung einer so genannten "Touristensteuer". Wie der Spitzenkandidat der Grünen auf den Kanaren, Juan Francisco Rodriguez, erklärte, wollen die Grünen eine "Steuer" von Urlaubern einheben, und zwar 1 Euro pro Tag und Person. Die Einnahmen sollen zu 100% ins Gesundheitssystem fließen. Der kanarischen Gesundheitskasse kämen so pro Jahr fast 100 Millionen Euro zu gute. Als Begründung wies der Politiker darauf hin, dass 12,5 Mio. Urlauber jährlich eine dementsprechende Infrastruktur im medizinischen Bereich benötigen und diese Mehrkosten auch bezahlt werden müssen.

News fuer Gran Canaria

vor allem wegen des anhaltenden Schlechtwetters auf den Balearen - zu den beliebtesten Kurzreisezielen der Festlandspanier. Und auch auf Gran Canaria nutzen die meisten Bewohner des Nordens der Insel das verlängerte Wochenende zu einem kleinen Strandausflug in den Süden. Die Verkehrsdirektion warnt vor Staus auf der Autobahn GC-1 und auf den größeren Zufahrtstrassen zu den Stränden des Inselsüdens.


30. Dezember 2006
Eine Traube für jeden Glockenschlag

Santa Cruz - In jedem Land gibt es Sitten und Gebräuche, die die Festtage im Jahreslauf markieren, Auf den Kanaren gehören rote Unterwäsche und Trauben ebenso zu Silvester, wie die Kracher, die schon Tage vorher an allen Ecken explodieren. Die rote Unterwäsche soll Glück in der Liebe bringen und die Trauben des Glücks (Uvas de la suerte) sind die guten Omen für ein erfolgreiches Jahr. Zu jedem Glockenschlag um Mitternacht muss eine gegessen werden. Wer es schafft, dem winkt das Glück. Statt lauter Prosit Neujahr-Wünsche ist deshalb zu Beginn des Jahres erst einmal jeder damit beschäftigt sich seine künftige Glückssträhne zu sichern und sich nicht an ihr zu verschlucken. Mittlerweile kann man die Trauben sogar vorgezählt und in Sirup konserviert in kleinen Dosen kaufen.
©2006 agencia 40


29. Dezember 2006
Fred Olsen bekommt einen neuen Luxusliner

Santa Cruz - Zum Jahresende kündigte die norwegische Reederei Fred Olsen einen neuen Luxusliner in ihrer Flotte an. Das neue Schiff bietet Platz für 1.200 Passagiere. Dabei können die Gäste an Bord in Luxus pur schwelgen. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts verkehren Schiffe aus norwegischen Reedereien regelmäßig zwischen den Kanarischen Inseln und Nordeuropa. Obwohl sie zunächst in erster Linie Handel betrieben und Früchte des Archipels, vor allem Tomaten, in den Norden Europas verschifften, haben sie auch damals schon Passagiere befördert. Mittlerweile sind Kreuzfahrten zu einem eigenen kleinen Boom geworden und erfreuen sich, in unterschiedlichen Preiskategorien, einer steigenden Nachfrage. Das lässt sich auch an der regen Frequenz im Hafen von Santa Cruz beobachten. Aber auch für alle Urlauber, die lieber festen Boden unter den Füssen haben, sind die Luxusliner ein beliebtes Reisesouvenir. Viele genießen den Anblick der Giganten der Meere, wenn sie im Hafen vor Anker liegen und nutzen sie gerne als Motiv für das Fotoalbum. Das neue schwimmende Luxushotel von Fred Olsen wird im Februar 2008 im Hafen von Santa Cruz erwartet, denn die Jungfernfahrt führt direkt auf die Inseln der Glückseligen.
©2006 agencia 40


28. Dezember 2006
Die Kanaren liegen voll im Urlaubstrend

Santa Cruz - Zum Jahresende zog das Tourismusamt in Santa Cruz Bilanz und zeigte sich sehr zufrieden, über den kontinuierlich steigenden Touristenstrom. Sowohl national, als auch international steigt die Nachfrage nach Urlaubsangeboten auf dem Archipel. Vor allem Teneriffa hat im vergangenen Jahr davon profitiert. Bereits im November näherten sich die statistischen Zahlen der Fünf-Millionen-Marke. Vor allem Urlauber aus Deutschland und Großbritannien sowie vom spanischen Festland sind den Inseln treu. Die Zahl der Gäste aus Deutschland hat im vergangenen Jahr um 5,45 Prozent zugenommen. Viele Deutsche bevorzugen dabei den Norden als Urlaubsziel. Ihr Hauptinteresse gilt meist nicht nur dem schönen Wetter, sondern vor allem lieben sie die grünenden und blühenden Landschaften, die der Norden der Insel zu bieten hat. Die neuesten Zahlen belegen den Erfolg den zahlreiche Anstrengungen des Tourismusamtes und die Präsenz auf vielen internationalen Messen gebracht haben. Auch für das neue Jahr wird mit einem konstanten steigenden Trend gerechnet. Die Kanaren werden voraussichtlich auch 2007 das Traumziel mitten im blauen Ozean bleiben.
©2006 agencia 40


28. Dezember 2006
Außerordentliches Konzert in Santa Cruz

Santa Cruz - Am Donnerstag vor Silvester beschert die Hauptstadt seinen Bürgern ein ganz besonderes musikalisches Highlight. Auf der Plaza Alferéz Provisional, die gemeinhin als "Plaza del Chicharro" bekannt ist, findet um 20 Uhr ein Weihnachtskonzert des mehrstimmigen Chores in Begleitung des Kammerorchesters statt. Die beiden Gruppierungen treten seit Jahren, zu verschiedenen Anlässen im Laufe des Jahres gemeinsam auf. Immer gelten ihre Auftritte als Besonderheit. Es ist das erste Mal, dass die beiden ein gemeinsames Weihnachtskonzert geben. Unter Leitung der Dirigentin María Dolores Acevedo Martín werden nicht nur weihnachtliche Töne erklingen, sondern auch Kompositionen unter anderem von Vivaldi, Purcelli und Manzini. Wer also einen Ausflug in die Hauptstadt plant, sollte sich das Konzert auf keinen Fall entgehen lassen.
©2006 agencia 40


27. Dezember 2006
Freie Fahrt für kanarische Fischer vor Marokko

Santa Cruz - Nach sieben Jahren dürfen kanarische Fischer erstmals wieder in marokkanischen Gewässern fischen. Der Beschluss, der schon vor Monaten zwischen Rabat und Brüssel ausgehandelt wurde, wurde nun vom marokkanischen Parlament unterzeichnet und verabschiedet. Demnach dürfen ab sofort 119 europäische Boote, vornehmlich unter spanischer und kanarischer Flagge, ihre Fangnetze auswerfen. Gerade für die Canarios ist diese Übereinkunft von großer Bedeutung, da es für sie eine wichtige Erweiterung ihres Aktionsradius in der Nähe der eigenen Küste bedeutet. Um diese Erlaubnis zu erhalten, haben die europäischen Unterhändler allerdings Abstriche in Kauf nehmen müssen. So wurden von der Fangfreigabe das Mittelmeer ausgeschlossen. Außerdem müssen bestimmte Fischarten, wie beispielsweise der Schwertfisch geschont werden. Das Abkommen haben sich die Marokkaner in barer Münze, mit 161 Millionen Euro, abkaufen lassen. Die vorherigen Absprachen waren bereits im November 1999 abgelaufen und seither nicht mehr erneuert worden. Diese Tatsache hatte in der Vergangenheit zu Differenzen zwischen beiden Ländern geführt.
©2006 agencia 407


26. Dezember 2006
Canarios reisen günstiger denn je

Santa Cruz - Der Archipel ist einer der Orte auf der Welt, der die besten regulären Verbindungen zu einem niedrigen Preis anbietet. Dies bekräftigte der Sekretär Antonio Castro auf einer Pressekonferenz in Santa Cruz. So seien die aktuellen Preise und auch die des kommenden Jahres um 13 Prozent günstiger als im Jahr 2003. Außerdem kündigte die Regierung an, dass sobald die Autonomie der Kanaren anerkannt sei, die Gebühren für Häfen und Flughäfen weiterhin sinken werden und damit weitere Preissenkungen zu erwarten wären. Die kanarische Regierung verabschiedete ein Gesetz, das sie bereits zu Beginn der Legislaturperiode angekündigt hatte. Demnach werden Reisen innerhalb des Archipels zu Wasser und zu Luft für Residente zu 50 Prozent subventioniert. Im Jahr 2003 wurden Schiffskarten zu 25 Prozent bezuschusst und Flugtickets wurden mit einer Ermäßigung von 33 Prozent an Residente verkauft. Canarios und Ausländer, die auf dem Archipel einen festen Wohnsitz gemeldet haben, werden dann günstiger reisen, als jemals zuvor.
©2006 agencia 407


26. Dezember 2006
Auf Gran Canaria kommen die Könige per Schiff

Gran Canaria - Die Heiligen Drei Könige "reisen" am fünften Januar im zwölf Uhr mittags mit drei verschiedenen, hochmodernen und besonders geschmückten Booten an. In diesem Jahr legen sie nicht an der Militärbasis an, sondern am Rande des Stegs für Kreuzfahrtschiffe am alten Jet Foil Terminal. Nach ihrer Ankunft empfangen die Herrschaften Melchior, Balthasar und Caspar den Schlüssel der Stadt und gegen 17 Uhr am Nachmittag soll der feierliche Umzug durch die Strassen der Hauptstadt am Castillo de la Luz beginnen. Insgesamt 16 feierlich geschmückte Umzugswagen werden die Drei transportieren und begleiten. Obwohl alle Inseln die Ankunft der Könige mit einem großen Fest feiern, hat doch jede Insel und manchmal jeder Ort seine eigene kleine Tradition, die den Ablauf bestimmt. Dieses Spektakel ist auf jeden Fall sehenswert und sollte in keinem Urlaubs-Foto-Archiv fehlen.
©2006 agencia 407


25. Dezember 2006
Kanaren strahlen an Weinachten

Santa Cruz - Die Kanarischen Inseln machen an den Weihnachtstagen ihrem Ruf alle Ehre. Die Sonne strahlt vom blauen Himmel, im Norden wie im Süden, und auch der Atlantik zeigt sich von seiner gemütlichen Seite. Bei Temperaturen zwischen 21 und 25 Grad weckt der Weihnachtsspaziergang sommerliche Gefühle. Erst wenn die Sonne sich am frühen Abend verabschiedet, wird es mit der einbrechenden Dunkelheit auch etwas frischer. Sonnige Weihnachten, das ist der Wunsch aus dem Touristenträume gemacht sind und diese sollen auch in den nächsten Tagen, nach Aussagen der Meteorologen noch erfüllt werden. Erfahrungsgemäss ist das Fest der Heiligen Drei Könige ein Termin, zu dem es häufig etwas abkühlt. Doch bis dahin ist noch etwas Zeit, um die Sonnenstrahlen der kanarischen Wintersonne zu genießen und noch ist nicht gesagt, dass es im Januar tatsachlich kühler wird. Der Teide zeigt sich, bei dieser klaren Sicht, in seiner ganzen Pracht. Nur schade, dass er noch kein weißes Wintermützchen trägt, denn das schöne Wetter hat den Gipfel bislang schneefrei gehalten.
©2006 agencia 407


24. Dezember 2006
Wissenschaftler hoffen auf die Anerkennung des Teide

Santa Cruz - Führende Wissenschaftler des astronomischen und atmosphärischen Instituts hoffen auf die Anerkennung des Teide als Weltkulturerbe durch die UNESCO. Das Observatorium Izaña ist eines von nur zwölf Beobachtungsstationen weltweit. Aus der Sicht der Forscher hat es eine besondere Bedeutung, da es aufgrund seiner isolierten Insellage und der Höhe weitestgehend aus dem Einflussbereich der Umweltverschmutzung entfernt ist und dadurch besonders wertvolle Daten liefert. Die Erklärung des Nationalparks als Weltkulturerbe sichert den größt möglichen Schutz vor störenden Faktoren auch für künftige Forschungen. Der Leiter des atmosphärischen Instituts Emilio Cuevas, betont, dass gerade in der heutigen Zeit, in der die Veränderungen aufgrund des Klimawandels immer offensichtlicher werden, die auf dem Teide gesammelten Parameter der atmosphärischen Zusammensetzung und Veränderungen von globaler Bedeutung sind.
©2006 agencia 407


24. Dezember 2006
Die weihnachtlichen Geheimnisse der Nonnen von Santa Catalina

La Laguna - Das Kloster Santa Catalina in La Laguna ist eines der ältesten der Insel und außerdem weithin bekannt, für seine Süßigkeiten. Vor allem in der Weihnachtszeit pflegten die Nonnen ihre süßen Träume zuzubereiten und zu verkaufen. Lange Schlangen im Klosterhof waren normal. Viele sind noch heute einhellige der Meinung, dass die traditionellen Rezepte der Klosterfrauen etwas Himmlisches haben und sie stellten sich gerne an. Sie basieren auf uralten Überlieferungen, die vielerorts bereits verloren gegangen sind. Auch die Zuckerbäckerin, Schwester Inés, die bereits mehr als ein halbes Jahrhundert in der Klosterküche ihren Mitmenschen das Leben versüßt, hat die Rezepturen ihrer Gebäck- und Dessertspezialitäten von ihrer Großmutter gelernt und bewahrt. Nachdem sich immer weniger Nonnen im Kloster aufhalten, liefern die Schwestern nur noch vorbestellte Mengen an Personen, die auch sonst mit dem Kloster kollaborieren. Der Aufwand der für die Zubereitung der Köstlichkeiten nötig ist, steht in keinem Verhältnis zu den Einnahmen. Deshalb erwägen die Klosterdamen ihre Rezepte in kleinen Kochkursen weiterzugeben, um sie vor dem Vergessen zu bewahren. Die Oberin hat diese Idee angekündigt und wenn, seitens der Regierung keine zu strengen Auflagen vorgegeben werden, möchte sie sie schon im nächsten Jahr in die Tat umsetzen. Dann wird es im nächsten Jahr aus vielen kanarischen Küchen besonders himmlisch duften. Die Einkünfte sollen für Reparaturarbeiten im Kloster genutzt werden.
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23. Dezember 2006
Homosexuelle Ehen wurden auf den Kanaren gut aufgenommen

Kanarische Inseln - Seit die Gesetzesänderung im Juli dieses Jahres in Kraft getreten ist und damit homosexuellen Paaren eine Tür geöffnet wurde, um ihre Beziehung zu legalisieren, wurde diese Möglichkeit von 87 Paaren in Anspruch genommen. Die Kanaren demonstrieren damit auch, dass sie tolerant mit diesem Thema umgehen, das auch in der heutigen Zeit nicht ohne Brisanz und Voreingenommenheit einhergeht. Die meisten Ehen, nämlich 69 wurden zwischen Männern geschlossen, während im gleichen Zeitraum nur 18 weibliche Pärchen ihr offizielles „Coming-Out“ wagten. Dabei haben die beiden Hauptinseln Gran Canaria und Teneriffa am meisten Nachfrage registriert. Im Vorfeld hatte die Verabschiedung des Gesetzes zu Unstimmigkeiten zwischen den politischen Parteien und der Kirche geführt.
©2006 agencia 407


23. Dezember 2006
Verschärfte Handgepäcknormen sollen abgeschwächt werden

Santa Cruz - Nachdem das Gesetz, das das Mitführen von Flüssigkeiten im Handgepäck europaweit streng limitiert, im November in Kraft getreten ist, hat der kanarische Justizminister, Fernando López Aguilar, bereits Sonderregelungen für die Kanaren beantragt. Viele einheimische Produkte, wie Liköre, Honig und andere Spezialitäten, die flüssig oder halbflüssig sind, sollen als Reisesouvenir mitgenommen werden können. Liköre, Käse und die typischen Mojos (kanarische Saucen) sollen demnach im Handgepäck erlaubt werden. Wie sich die Ausnahmeregelung in der Realität durchführen lässt, wird derzeit noch überprüft. Eine Möglichkeit wäre ein große Auswahl landestypischer Produkte nach dem Passieren der Sicherheitsschleuse zum Kauf anzubieten. Doch auch während des Urlaubs auf Bauernmärkten und in Souvenirgeschäften erstandene Spezialitäten sollen mitgenommen werden können. Eine Möglichkeit wäre eine Deklarierung der Produkte, worauf sie von geschultem Personal auf ihre Unbedenklichkeit überprüft werden. Sollten die Fachkräfte davon überzeugt sein, dass die mitgeführten Waren kein Sicherheitsrisiko darstellen, sollen sie im Handgepäck an Bord gehen dürfen.
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22. Dezember 2006
Kunststiftung Rosa Maria Fuentes sorgt für Kultur

Puerto de la Cruz - Die Stiftung Rosa María Fuentes wurde von ihrem Ehemann, nach ihrem viel zu frühen Tod ins Leben gerufen, um das Andenken an die Kunstliebhaberin hoch zu halten. Rosa María war Zeit ihres Lebens an den schönen Künsten der verschiedensten Form interessiert. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gemacht, das kulturelle Angebot der Nordmetropole zu erweitern und gleichzeitig Künstlern eine Plattform zu bieten, auf der sie ihr Talent unter Beweis stellen können. Aus diesem Grund findet jeden Samstag um 20.30 Uhr und jeden Sonntag um 18 Uhr ein Konzert in den Räumlichkeiten der Apartmentanlage Bambi statt. Das Repertoire ist sehr breit gefächert und hat daher für jeden Geschmack etwas zu bieten. Neben dem musikalischen Engagement finden auch Maler eine Chance sich darzustellen. Regelmäßige Ausstellungen begleiten den musikalischen Zyklus und können selbstverständlich an allen Wochentagen besucht werden.
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21. Dezember 2006
Los Realejos feiert mit viel Gesang

Los Realejos - Die kleine Stadt zwischen Puerto de la Cruz und La Orotava ist eine typische Wohnstadt. Viele Menschen, die entlang der Nordküste ihren Arbeitsplatz haben, leben in dem quirligen Ort am Berg. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sich ein reges Geschäftsleben mit zahlreichen netten Boutiquen etabliert hat. Das Einzige, das den Einkauf etwas beschwerlich macht, ist die Hanglage, die etwas Puste erfordert. Trotzdem ist es eine nette Shoppingmeile für alle, die den Bummel über die Strasse und das Schlendern von Geschäft zu Geschäft den großen Einkaufszentren vorziehen. In der Weihnachtszeit wird hier viel gesungen. Verschiedene Konzerte laden ein, sich auf die besinnliche Zeit einzustimmen. Dazu zählen beispielsweise gleich drei Konzerte am Vorabend des 24. Dezembers. In der Kirche Matiz de Nuestra Señora de la Concepción beginnt um 19.30 Uhr ein Weihnachtsreigen, in der Kirche Nuestra Señora de la Carmen um 19 Uhr und um 20 Uhr werden im Kino Cine Realejos Weihnachtslieder geschmettert. Ein besonderes Highlight im neuen Jahr findet am 12. Januar in der Casa de la Cultura statt. Anne Peters, die ehemals Mitglied der bekannten Gruppe Boney M. war, singt unter der Begleitung von Polo Orti Evergreens. Mit ihrer souligen Stimme bereichert sie jeden Song mit ihrer persönlichen Note. Ein Konzert, das viele begeistern wird und dem neuen Jahr einen würdigen Auftakt gibt.
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21. Dezember 2006
Wenn die Krippe zum Leben erwacht

Santiago del Teide - In der kanarischen Tradition wird die Geburt des Jesukindes hoch verehrt. Während in den Familien Einigkeit durch ein üppiges Schlemmermahl bewiesen wird, wird in den kirchlichen Traditionen das Kind in der Krippe geherzt und geküsst. Die Krippe spielt in der kanarischen Weihnacht eine besondere Rolle. Nicht nur, dass sie in vielen Wohnzimmern liebevoll aufgebaut und dekoriert wird, sondern es finden in nahezu jedem Ort regelrechte Wettbewerbe statt, die von einer Fachjury prämiert werden. Besonders beliebt sind außerdem lebendige Krippen, in denen Laiendarsteller, der Geschichte um die Weihnachtsnacht Leben einhauchen. Wer Lust hat an einem nächtlichen Krippenspiel teilzunehmen, kann sich beispielsweise um Mitternacht des Heiligabend in Tamaimo einfinden. Dorfbewohner im zarten Alter von drei Monaten bis hin zum Rentenalter, halten dort Geschichte und Tradition aufrecht. Ebenso beim historischen Rathaus von Santiago del Teide verwandeln sich die Bürger für eine Nacht in Schauspieler und stellen das Geschehen im Stall von Bethlehem nach. Auch wer nicht unbedingt aus religiösen Gründen dem Weihnachtsfest verbunden fühlt, findet dort nette Unterhaltung und vor allem spiegeln die lebendigen Krippen auch das lebendige Erleben der Canarios wider. Kaum ein Volk versteht es so gut die kirchliche und weltliche Welt unter einen Hut zu bringen und aus allem ein rauschendes Fest zu machen.
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20. Dezember 2006
Arbeitslose reinigen die Barrancos

La Laguna - Das Sozialamt von La Laguna hat kürzlich 30 Arbeitslose für ein halbes Jahr unter Vertrag genommen, um die Barrancos des Stadtgebietes zu säubern. Nicht nur achtlos weggeworfener Müll, sondern vor allem auch die klimatischen Bedingungen, die durch heftige Stürme und Regenfälle Abgerissenes, Entwurzeltes und sonstiges Schwemmgut mit sich bringen, machen diese Maßnahme nötig. Zum Teil verbreiten sich auch manche Pflanzen, wie das wilde Zuckerrohr, unverhältnismäßig und müssen in Zaum gehalten werden. Die freien Barrancos sind außerdem natürliche Kanäle, die bei heftigem Regen für ein schnelles Abfließen der Wassermassen sorgen. Besonders intensiv soll der Barranco Macario in Gracia gesäubert und gepflegt werden. Hier wird nach der Aktion ein rustikaler Park entstehen. Gut ausgebildete Fachkräfte, wie Landschaftsingenieure, Gartenbaumeister, Gärtner und Maurer wurden unter den Arbeitssuchenden herausgepickt, um den Arbeitsablauf möglichst schnell, professionell und effektiv zu gestalten.
©2006 agencia 407


19. Dezember 2006
Segel setzen für den Frieden

Puerto de la Cruz - Zwei Abenteurer aus Puerto de la Cruz brechen zwischen dem 26. und 28. Dezember, je nach Wellengang zu einer aufregenden Fahrt auf. Sie setzen die Segel im Namen des Friedens. Geplant ist eine Weltumrundung in einem Zeitraum von fünf Jahren. In zehn Etappen, aufgeteilt in jeweils rund zwei Monaten Fahrtzeit, wollen sie eine Friedensbotschaft rund um den Globus tragen. Ausgestattet mit Foto- und Informationsmaterial ihrer kanarischen Heimat suchen sie den Kontakt mit anderen Völkern. Nur eine gegenseitiges Kennen und Verstehen, so die Meinung der beiden, kann dauerhaft Frieden schaffen. In einem nur zwölf Meter langen Boot wagen sie die Fahrt durch die Weltmeere. Die "Itaparica" ist ausgestattet mit neuesten elektronischen Ortungs- und Manövrierinstrumenten. Zwei Überlebensinseln mit Proviant für einige Tage und ein GPS Sender, der bei einem möglichen Schiffbruch automatisch an den nächsten Empfänger ein Ortungssignal sendet, sollen für die Sicherheit der beiden Segler sorgen. Wer sich also an Weihnachten auf der Insel aufhält, sollte sich am Hafen umsehen, ob der Startschuss für die große Fahrt fällt. Man hat die Gelegenheit, dabei zu sein, wenn die erste kanarische Friedensbotschaft Kurs auf die weite Welt nimmt.
©2006 agencia 407


18. Dezember 2006
An Weihnachten wird geschlemmt

Santa Cruz - Prall gefüllte Einkaufswagen prägen das vorweihnachtliche Bild in den Supermärkten. Rund 30 Prozent mehr pro Kopf wird in dieser Zeit von den Spaniern, aber auch von den Canarios für die kulinarischen Genüsse ausgegeben. Wer sich über die vielen ganzen Schweinekeulen wundert, die allerorts angeboten werden, der sollte wissen, dass gerade der luftgetrocknete Serrano-Schinken, in allen Variationen von günstig bis sündhaft teuer, ein beliebter Snack ist. Nachdem an den Feiertagen Verwandten- und Familienbesuche angesagt sind, sind die hauchdünnen Scheiben, die nach Bedarf frisch abgesäbelt werden, der richtige Begleiter für den guten Tropfen roten Weines, der natürlich nicht fehlen darf. Dabei bevorzugen die Canarios, ganz patriotisch, die inseleigenen Weine. Anders wie in Deutschland gibt es kein traditionelles Weihnachtsgericht, sondern je nach Gusto wird zu den Hauptmahlzeiten Lamm, Zicklein oder Fisch gebraten. Obenan stehen die familiären Bindungen und gegenseitigen Besuche, bei denen sich meist viele Familienmitglieder in der guten Stube oder am Küchentisch drängen.
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17. Dezember 2006
Die Jugend feiert Heiligabend später

Santa Cruz - Der 24. Dezember ist in kanarischen Familien der Tag des gemeinsamen Schlemmens und weniger der Geschenke. Obwohl mittlerweile in jungen Familien wenigstens ein Geschenk vom, bis vor Kurzem unbekannten, Weihnachtsmann gebracht wird. Die jungen Leute haben auch ihre eigenen Traditionen. Zwar beugen sie sich in dieser Nacht der Anwesenheitspflicht im trauten Heim, aber ab Mitternacht beginnen allerorts die Partys und Feste, wo mit Freunden weitergefeiert und vor allem viel getanzt wird. Alle Diskotheken laufen dann auf Hochtouren und selbst in kleinen Ortschaften werden in Jugendzentren und durch mobile Diskotheken Feten angeboten. Bei Salsa, Merengue oder auch Techno-Musik können sich die Jungen dann der Kalorien des Schlemmermenüs entledigen. Wer deshalb in Begleitung Jugendlicher reist, kann getrost seine Erlaubnis zur Diskonacht an Heiligabend erteilen, denn das gehört auf den Kanaren ebenfalls zur Tradition.
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14. Dezember 2006
Enrique Talg ein Tourismus- und Umweltpionier

Los Realejos - Der Name des im September verstorbenen Enrique Talg wird für immer mit Tourismus und Umweltschutz in Verbindung stehen. Er war ein Mann der Tat, der das Hotel Tigaiga und einen großen Stammkundenkreis aufgebaut hat. Immer wieder ist es in den Beurteilungen der Gäste als hervorragend gelobt worden. Viele Prämierungen des Reiseveranstalters TUI zeugen von der kontinuierlichen Qualität.
Um seine Verdienste um den Tourismus im Norden und sein lebenslanges Engagement für den Umweltschutz auf der Insel zu würdigen, soll nun in den Bergen rund um Los Realejos eine Wanderhütte entstehen, an der eine Gedenktafel für Enrique Talg angebracht wird. Sie wird auf einer überdachten etwa 25 Quadratmeter großen Fläche den Wanderern einen angenehmen Rastplatz bescheren und gleichzeitig einen herrlichen Ausblick auf die umgebende Landschaft und den blauen Atlantik bieten. Eine Investition von etwa 29.000 Euro sind veranschlagt.
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14. Dezember 2006
Santiago del Teide bekommt ein Rural Hotel

Santiago del Teide - Die Inselregierung hat nun die Konzession zur Betreibung einer ehemaligen Finca im Gemeindegebiet als Ruralhotel beschlossen. Das neue Haus soll in zwanzig Doppelzimmern die Gäste nach einem Drei-Sterne-Status bewirten. Nach dem Umbau sollen auch ein Besucherzentrum sowie Tagungsmöglichkeiten entstehen. Die Konzession ist zunächst auf 20 Jahre limitiert. Die Gegend rund um Santiago del Teide wird vor allem von Wanderfreunden geschätzt. Der Ort kann als Ausgangspunkt für verschiedene interessante Wanderungen genutzt werden. Auch in den malerischen Ort Masca ist es nicht weit. Gleichzeitig bietet sich durch die Ortsteile Puerto de Santiago und Los Gigantes eine perfekte Kombination von Wanderurlaub und Entspannung am Strand an. Das neue Hotel wird die Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten im ruralen Tourismussektor entschieden bereichern.
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13. Dezember 2006
Roberto D´ Orsini gibt ein Klavierkonzert im Aparthotel Bambi

Puerto de la Cruz - Der begnadete Pianist Roberto D´Orsini wird am Samstag um 20.30 Uhr im Konzertsaal des Aparthotel Bambi, ein Klavierkonzert geben, auf das sich alle Liebhaber der klassischen Kunst freuen können. Mit Werken von Tschaikowski, Rachmaninow, George Gershwin und Liszt wird er sein außergewöhnliches Talent unter Beweis stellen.
Der Künstler, italienischer Abstammung, hat seit Jahren sein Domizil auf der Insel. Wenngleich ihn seine Tourneen über alle Kontinente des Globus geführt haben, er kehrt immer wieder nach Teneriffa zurück. Deshalb ist es ein besonderer Genuss, dass er sich entschlossen hat, wieder mehr Gastspiele auf der Insel zu geben und dadurch das kulturelle Leben entscheidend zu bereichern. Der Pianist hat in Deutschland, Skandinavien, England, Belgien, Holland, Italien, Frankreich, USA und auch in Asien seine Zuhörer begeistert und große Erfolge gefeiert. Wenn seine Finger virtuos über die Tasten gleiten, entrückt er die Zuhörer für einen Moment der irdischen Welt und entführt sie in seine musikalischen Gefilde.
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13. Dezember 2006
Das singende und klingende Weihnachtspuerto

Puerto de la Cruz - Am 16. und 23. Dezember finden an der Plaza de Europa in Puerto de la Cruz jeweils um 21 Uhr Weihnachtskonzerte statt. Wer sich in festliche Stimmung versetzen lassen möchte, kann sich dort von den Klängen mitreißen lassen. Die herrlich leuchtende Weihnachtsdekoration, die Puerto de la Cruz des Nachts in ein Lichtermeer verwandeln, bildet den richtigen Rahmen, um ein festliches Ambiente zu schaffen. Die Veranstaltungen sind kostenlos und sollen möglichst viele Besucher begeistern. Außerdem tingelt in der Adventszeit auch wieder die Dixieband mit flotten Weihnachtsrhythmen durch die verschiedenen Stadtteile Puertos, um weihnachtlichen Frohsinn und freudige Feststimmung zu verbreiten.
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12. Dezember 2006
"Movimiento Esthelar" - viel mehr als eine Straßenbewegung

Kanarische Inseln - Ab Mittwoch können sich die Kanaren auf ein besonderes Straßenspektakel freuen. Das Straßentheater "Movimiento Esthelar" geht auf Inseltournee. Die Premiere wird an der Plaza Pilar Nuevo in Vegueta auf Gran Canaria gefeiert. Das Stück, das von Producciones del Mar, organisiert wird, kombiniert auf phantastische Weise die Genres Satire, Humor und Musik. Aus Raumschiffen entsteigen die Protagonisten und führen den Zuschauern auf humorvolle Weise die unnützen Lebensgrundsätze und die lohnenswerten Gewohnheiten vor Augen. Für die Veranstaltungen wird kein Eintritt erhoben. Am 15. und 16. Dezember gastiert die Truppe auf Fuerteventura, am zweiten März in Ingenio und am neunten März auf Lanzarote. Am 23. und 24.März wird man auch in Puerto de la Cruz in den Genuss von Livemusik, Liedern, Überraschungen und zündenden Explosionen kommen. Ein Datum, das man sich schon jetzt im Kalender des kommenden Jahres vormerken sollte.
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11.Dezember 2006
Der Himmel über La Palma soll dunkel bleiben

La Palma - Unter dem Decknamen "Initiative Starlight" versammelten sich kürzlich, Wissenschaftler, Astronomen, Umweltpolitiker und Vertreter der UNESCO, um unter anderem über den Nachthimmel über La Palma zu diskutieren. Für die wissenschaftliche Forschung in den Weiten des Alls ist Dunkelheit ein wesentlicher Faktor, der die Effizienz der Studien des astrophysischen Instituts entscheidend beeinflusst. Die Kanarischen Inseln sind für die europäische Forschung ein wichtiges Zentrum. Die Observatorien finden hier die idealen klimatischen Voraussetzungen. Damit auch die anderen Rahmenbedingungen optimal auf die Arbeit der Wissenschaftler abgestimmt werden, hat das Gremium Richtlinien diskutiert, die vor allem die Dunkelheit der Nacht erhalten sollen. Auf den Kanaren sind ohnehin nur Straßenbeleuchtungen erlaubt, die ihr Licht nach unten strahlen und nicht nach oben Richtung Sternenzelt. Aber auch andere nächtliche Beleuchtungen müssen den Normen des nächtlichen Umweltschutzes angepasst werden.
Für April des kommenden Jahres hat die Kommission auf La Palma ein Treffen mit Wissenschaftlern auf internationaler Ebene anberaumt, die eine universelle Erklärung zum "Recht auf das Licht der Sterne" erarbeiten soll. Weltweit sollen dann möglichst die gleichen Regelungen gelten.
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10.Dezember 2006
Bananensekt aus La Gomera

La Gomera - Im ersten Moment mag man skeptisch sein, wenn man ein Glas Bananensekt angeboten bekommt, aber wer es einmal getrunken hat, weiß, dass könnte ein neues "In-Getränk" made in Canarias werden. Ursprünglich hat ein deutscher Unternehmer, der auch das Castillo del Mar betreibt, diese Idee ins Leben gerufen. Nachdem die Bananesubventionen mehr und mehr gestrichen werden, machte er sich Sorgen um die Zukunft der Bananenplantagen, die die gomerischen Landschaft so herrlich begrünen. Er suchte nach einem Ausweg, wie man die Zukunft der Platano durch eine lukrative Geschäftsidee sichern könnte.
Auf dem Jahrestreffen des Deutschen Reiseverbandes wurde das Produkt erstmals angeboten und am 30. November fand eine offizielle Präsentation auf La Gomera statt. Die meisten Probanden stellten dem Bananensekt eine positive Bewertung aus. Er ist leicht säuerlich, prickelnd und hat nur rund vier Prozent Alkohol. Ein ideales Getränk, bei sommerlichen Temperaturen und zudem auch für Autofahrer geeignet. Der spritzige Sekt erfrischt und vermittelt einen Hauch Exotik. Außerdem könnte es ein weiteres Produkt sein, dass die kanarische Palette kulinarischer Genüsse erweitert und bereichert.
Die Inselregierung hat mittlerweile ihre Unterstützung zugesagt, sodass schon ab Februar größere Mengen produziert werden sollen. Etwa 600 Kilo Bananen werden dann pro Stunde verarbeitet und damit erhalten die Plantagenbesitzer eine Absatzmöglichkeit, die sie von den Subventionen aus der EU unabhängiger macht. Sicherlich wird sich schon bald eine Fangemeinde finden, die den Sekt zum neuen Lieblingsgetränk ernennt.
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09.Dezember 2006
Eine Krippe aus Sand

Gran Canaria - Rund 600 Quadratmeter Strand sind in Las Canteras wegen ungewöhnlicher Bauarbeiten gesperrt. Dort wird aus 250 Tonnen Sand von mehreren internationalen Künstlern eine Krippe modelliert. Ein Krippenspiel wird vor der ungewöhnlichen Kulisse aufgeführt. Aber auch, wer zur Weihnachtszeit nicht mehr auf der Insel weilt, hat die Möglichkeit sich das Szenarium anzusehen und seiner Phantasie freien Lauf zu lassen. Zudem ist ein Feuerwerksspektakel zum Jahresende dort geplant. Nachdem die Einheimischen das neue Jahr aber bekanntlich gerne im trauten Familienkreis begrüßen, hat man kurzerhand entschieden, schon in der Nacht des 30. Dezembers die leuchtenden Raketen am Strand zu zünden. Die Heiligen Drei Könige, die normalerweise am fünften Januar an der Base Naval einziehen, werden in diesem Jahr am Jet Foil Hafen ankommen. Einige Daten, die man sich schon jetzt vormerken sollte, um keines der Highlights zu verpassen.
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07.Dezember 2006
Golfplatz von Buenavista gehört zur Spitzenklasse

Buenavista del Norte - Der Golfplatz in Buenavista del Norte wurde vom nationalen Golfverband mit dem "grünen Holz" ausgezeichnet. Unter 62 Bewerbern konnte er sich gegenüber der nationalen Konkurrenz, gemeinsam mit Valencia, an die Spitze setzen. Man honorierte unter anderem, den respektvollen Umgang mit der Natur. Buenavista del Norte nutzte eine ehemalige Bananenplantage, um diesen Platz zu errichten und fügte dadurch der umgebenden Landschaft, die weitestgehend unter Naturschutz steht, keinerlei Schaden zu. Im Gegenteil, es ist eine Bestätigung dafür, dass sportliche Ambitionen und Umweltschutz durchaus Hand in Hand gehen können. Ein wichtiger Faktor in der Bewertung war auch die eigene Meerwasserentsalzungsanlage, die durch ihre Kapazität für die vollständige Bewässerung der Grünflächen sorgt. Es ist sogar eine Erweiterung vorgesehen, die zusätzliches Brauchwasser für die Gemeinde vorsieht. In kleinen Mikrokulturen wurden endemische Pflanzen der Insel erhalten. Sie bilden einzelne kleine Schutzzonen für die Spezies, die Teneriffa so besonders machen. Darüber hinaus besticht der Platz mit seiner einzigartigen Lage, direkt an der schroff abfallenden Küste und dem blauen Ozean sowie dem gewaltigen Tenomassiv als beeindruckender Kulisse.
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06.Dezember 2006
Haben Sie schon rote Unterwäsche

Kanarische Inseln - Zugegeben das Jahresende ist noch in einiger Entfernung und noch richten sich die Gedanken und Pläne vor allem auf das Weihnachtsfest. Trotzdem sei schon einmal darauf hingewiesen, dass es auf den Kanarischen Inseln Brauch ist, am letzten Tag des Jahres, und vor allem in der Silvesternacht, rote Unterwäsche zu tragen. Nach alter Überlieferung soll das ein Garant für Liebesglück und schöne Stunden zu Zweit im neuen Jahr sein. Vielleicht ist das Wissen um diesen alten Ritus auch eine Anregung für das bevorstehende Weihnachtsfest. Wie wäre es mit einer schönen, und natürlich roten, Unterwäsche unter dem Weihnachtsbaum? Die Tradition gilt übrigens für Frauen und Männer gleichermaßen. Und wer noch keinen passenden Partner gefunden hat, kann es mit dem roten Dessous zum Jahreswechsel vielleicht die Gunst von Amors Pfeil anlocken. Auch wenn es keine Garantien und dokumentierten Beweise für den Erfolg gibt, schaden, kann es auf keinen Fall.
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05.Dezember 2006
Zwei kanarische Schulen sind ganz vorn

Kanarische Inseln - Zwei Kanarische Schulen konnten sich in die Riege von insgesamt zwölf spanischen Schulen einreihen, die einen Preis von der Europäischen Agentur Leonardo Da Vinci erhalten haben. Es handelt sich um die weiterführenden Schulen Instituto Felo Monzón Grau Bassas in der Hauptstadt Gran Canarias und um das Instituto César Manrique in Santa Cruz. Mit diesem Erfolg wurden die Bemühungen prämiert, die in den letzten Jahren unternommen wurden, um die Schüler optimal während ihrer schulischen Karriere zu fördern und gleichzeitig bestens auf die Arbeitsbedingungen auf dem europäischen Markt vorzubereiten. Dazu gehörten Austauschprogramme unter anderem mit Deutschland und Österreich, wo die Schüler ihr Wissen an Gleichaltrigen anderer Nationen messen konnten, genauso wie Praktika in internationalen Unternehmen, um ihre Theorien an der Praxis zu messen. Die Schule auf Teneriffa hat unter anderem mit einer Gruppe von zwölf Schülern meteorologische Daten per Handy weitergeleitet und außerdem eine Webseite entwickelt, die in der Lage ist, elektronische Konzepte in verschiedene Sprachen zu übertragen. Die Preisverleihung hat nicht nur die Motivation der Schüler gestärkt, sondern das gesamte Programm diente der Erweiterung des intellektuellen und professionellen Hintergrunds der Schüler.
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01.Dezember 2006
Wer bringt auf den Kanaren die Geschenke

Kanarische Inseln - Als einziges Land in Europa sind die Weihnachtsbräuche in Spanien, und damit auch auf den Kanaren, vor allem auf den sechsten Januar fokussiert. Die Geschenke beschert hier weder der Weihnachtsmann noch das Christkind. Hier sind es die Heiligen Drei Könige, die den Kindern die Überraschungen ins Haus bringen. Der Heiligabend dient als großes Familienfest, bei dem die gesamte Verwandtschaft sich am Tisch versammelt und zum Festessen gemeinsam schmaust.
Aber die Kinderherzen schlagen erst im Januar höher. Dann bereiten sie ihre Schuhe vor und legen Heu hinein oder stellen frische Kräuter und Gras auf die Fensterbank, um die Kamele zum Halten und Verweilen zu bewegen. Allerdings wandeln auch hier sich die Sitten und Gebräuche schon ein wenig. Viele finden den Heiligabend als Geschenketag nämlich ganz gut, weil die Kinder dann noch die ganzen Ferien vor sich haben, um sich an ihren neuen Spielsachen zu erfreuen. Deshalb sind manche Familien mittlerweile dazu übergegangen, am 24. wenigstens ein oder zwei Geschenke zu verteilen, mit denen sich die Kinder dann schon beschäftigen können, während sie dem ganz großen Tag am sechsten Januar entgegenfiebern.
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30.November 2006
Ein Geschenk für jedes Kind

Kanarische Inseln - Egal, wie gut die Eltern eines Kindes ökonomisch gestellt sind, auf den Kanarischen Inseln soll jedes Kind etwas von den Königen bekommen. Zu diesem Zweck rufen die Gemeinde- und Stadtverwaltungen dazu auf, Spenden in Form von Spielsachen abzugeben. Dies ist eine gute Möglichkeit sich in den Spielzeugkauf zu stürzen, selbst dann, wenn man keine eigenen Kinder hat.
Wer an der Aktion teilnehmen möchte, besorgt etwas zum Spielen verpackt es hübsch und gibt es mit einem Hinweis, was sich darin befindet, für welches Alter und Geschlecht es geeignet ist, in den Soziabüros ab. Die zuständigen Sachbearbeiter sorgen dafür, dass Kinder in sozial schwachen Familien diese Spenden erhalten.
Aufgerufen sind übrigens alle Menschen, die Lust haben, an dieser Aktion teilzunehmen. Die Nationalität und ob man auf der Insel lebt oder nur zu Besuch ist, spielt dabei keine Rolle. Allein in Puerto de la Cruz sind im vergangenen Jahr Kinder aus mehr als 100 Familien auf diese Weise bedacht worden.
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28.November 2006
Auch PuebloChico feiert Weihnachten

Puerto de la Curz - Der Miniaturenpark in Puerto de la Cruz ist bekannt für seine maßstabsgetreue Nachstellung der kanarischen Highlights. Architektonische Besonderheiten und Attraktionen, die wichtigsten denkmalgeschützten Gebäude und inseltypischen Landschaften sind ebenso nachgebaut, wie die Imitation des Flughafens, auf dem die Flugzeuge zum Start rollen oder die Staus auf der Autobahn in Richtung Santa Cruz. Das Leben auf der Insel spiegelt sich in den Miniaturstrassen genauso wider wie an der nachgestellten Strandidylle.
Der Themenpark ist darüber hinaus, dafür bekannt, dass er die Jahreszeiten miterlebt. Deshalb werden an Karneval und auch jetzt in der Adventszeit die Strassen und Plätze umgestaltet und mit Lichterketten und weihnachtlicher Deko geschmückt. Auch wenn man den Park kennt, gibt es also einen guten Grund, ihn sich noch einmal genauer anzuschauen. Der Park lebt und verändert sich. Die Mühe und Sorgfalt bis ins Detail, die dabei an den Tag gelegt wird, ist mit Sicherheit einzigartig.
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27.November 2006
Tabakdarre in Granadilla soll Weltkulturerbe werden

Granadilla - Die Inselregierung hat sich entschlossen, für die Tabaktrockenanlage in Granadilla einen Antrag zur Anerkennung als Weltkulturerbe zu stellen. Das rechteckige Gebäude spiegelt eine der ältesten Traditionen dieser Gegend im Inselsüden wider und hat somit eine signifikante ethnologische Bedeutung. Das Gebäude wurde im Jahr 1878 von José García Torres erbaut. Er war damals einer wichtigsten Tabakproduzenten der Insel.
Auf dem Gelände stehen außerdem weitere Gebäude aus verschiedenen Epochen. Das Innere des Hauses ist mit viel Holz ausgekleidet. Zur Lüftung dienten rechteckige Aussparungen in den Wänden. Der alte Königsweg des Südens führt direkt an der Nordseite des Bauwerks vorbei, was ein Indiz dafür ist, dass es direkt an einer der damaligen Hauptverkehrsadern gelegen ist. Bis in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Trockenanlage genutzt. Danach wurde sie zum Dorfkino umfunktioniert und zu Beginn des Bürgerkrieges diente sie Soldaten als Unterkunft. Mitte des Jahrhunderts, als die Tomatenproduktion mehr und mehr an Bedeutung gewann, wurde das Gebäude als Verladestation genutzt, bis es dann in den 60er Jahren verwaist zurückgelassen wurde. Trotzdem befindet sich die Bausubstanz in einem relativ guten Zustand und nur wenige Renovierungen könnten es in seinem alten Glanz erstrahlen lassen.
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26.November 2006
Fernsehsendung wird in Santiago del Teide aufgenommen

Santiago del Teide - Die beliebte Fernsehsendung "La Bodega de Julián" wird am kommenden Freitag, dem 1. Dezember, an der Plaza von Puerto de Santiago aufgezeichnet. Die Sendung ist ein Folkloreprogramm, das die Identität, Kultur und die kanarischen Werte widerspiegelt. Musiker und Sänger, die der populären Volksmusik treu geblieben sind, treten dort auf.
Die Ausstrahlung erfolgt jeweils am Sonntagabend und erfreut sich einer ständig wachsenden Fangemeinde. Der Moderator Julio Fajardo ist Publikumsliebling, der es versteht, das Herz des Volkes zu treffen. Die Veranstaltung in Puerto de Santiago beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist gratis. Unter anderem werden Musikgruppen und Solisten der örtlichen Folkloreschule, eine Timplegruppe aus La Orotava sowie der bekannte Humorist Manolo Vieira auftreten.
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25.November 2006
Stimmen Sie für den Teide als Weltkulturerbe

Santa Cruz - Das Umweltamt Teneriffas hat eine Webseite aktiviert, auf der jeder, der gerne möchte den Antrag, den höchsten Berg Spaniens als Weltkulturerbe anzuerkennen, unterstützen kann.
Im Internet kann man weitreichende literarische und graphische Informationen über den aktiven Vulkan nachlesen. Seine Qualitäten als Naturschutzpark werden hervorgehoben, aber ebenso seine Einzigartigkeit, Geschichte und seine ökologische Bedeutung. Die besondere Vulkanlandschaft, das Klima und die endemische Flore und Fauna werden zum Teil audiovisuell dargestellt. Auf diese Weise möchte die Regierung jedem Interessierten eine Plattform geben, an der Beurteilung des Teides teilzunehmen und mit seinem Votum zur Anerkennung beizutragen. Möglich ist dies auf der Webseite www.teidepatrimoniomundial.com. Die endgültige Entscheidung, ob dem Attribut Weltkulturerbe von offizieller Seite aus zugestimmt wird, wird im ersten Halbjahr des kommenden Jahres erwartet.
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24.November 2006
Weihnachtsmarkt der evangelischen Gemeinde

Puerto de la Cruz - Am Samstag, dem 2. Dezember findet in Puerto de la Cruz der traditionelle Weihnachtsmarkt der evangelischen Kirchengemeinde statt. Dort treffen sich Residente und eingeweihte Urlaubsgäste besonders gern, um sich auf die bevorstehende Weihnachtszeit einzustimmen. Ein großes Angebot an Second-Hand-Kleidung, Büchern und allerlei Krimskrams schaffen Flohmarktatmosphäre und bescheren so manches Schnäppchen. Auch einen Adventskranz und weihnachtliche Dekorationen kann man dort in letzter Minute noch erstehen.
Daneben gibt es ein geselliges Beisammensein mit alten und neuen Bekanntschaften bei Glühwein, Grillwürstchen und leckerem Kaffee- und Weihnachtsgebäck. Das evangelische Gemeindezentrum befindet sich im Taoropark in der Nähe des ehemaligen Casinos. Der Einlass beginnt um 13 Uhr. Es wird ein Eintritt von einem Euro erhoben.
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23.November 2006
Ausstellung von Victor Sicilia

Gran Canaria - In der Inselhauptstadt stellt der Künstler Victor Sicilia seine Werke unter dem Motto "Vacios" ("Leeren") aus. Für den Künstler ist die heutige Zeit vor allem von Vorurteilen, mangelnder ästhetischer Erziehung und Hetze geprägt. Faktoren, die die Gesellschaft wesentlich beeinflussen. Er versucht in seinen Bildern seine eigenen Gefühle und Konflikte, aber auch all die Informationen und Katastrophen, die uns tagtäglich über die verschiedensten Medien erreichen, zu verarbeiten. Um das Leben im Gleichgewicht zu halten, muss jeder Mensch, seine eigenen kleinen Freuden in die Waagschale werfen. Der Künstler malt auf eine beruhigende und entspannende Weise. Das ist seine Art, die Leere um ihn herum zu überwinden und mit sich selbst im Reinen zu bleiben. Die interessanten Bilder sind im Kunstsaal der CajaCanaria zu bewundern.
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22.November 2006
Feuerwerk aus dem Atlantik

Garachico. "Feuer und Eis" ist aus der Kinowelt ein Begriff, aber "Feuer und Wasser" erhält am 29. November in La Caletta, einem Ortsteil von Garachico eine besondere Bedeutung. Zur Feier des San Andrés, Schutzpatron des Ortes, wird in der geschützten Bucht ein fantastisches Feuerwerk gezündet. Direkt aus dem Atlantik steigen die bunten Leuchtraketen in den dunklen Nachthimmel auf, um in einer faszinierenden Farbenpracht einen bunten Zauber an den Sternenhimmel zu projizieren. Das spektakuläre Ereignis ist weithin bekannt und zieht jährlich viele Besucher an. Der genaue Zeitpunkt ist schwer zu bestimmen. Zunächst wird der Schutzpatron gegen 22 Uhr durch die Strassen getragen und danach um cirka 23 Uhr wird das Feuerwerksspektakel entfesselt. Nach dem Lichtermeer aus dem Ozean kann man noch bis in die frühen Morgenstunden nach heißen Salsarhythmen das Tanzbein schwingen. Die Tradition wird auch von einer netten Schülertradition begleitet. Denn nach der dritten Schulstunde am 29. ziehen die jeweiligen Abiturienten mit Topfdeckeln und anderen lärmenden Instrumenten bewaffnet durch das Schulgebäude, um ihren Mitschülern die sogenannte "Flucht" zu ermöglichen. Am darauffolgenden Tag, nach der großen Fiesta kommt keiner der Schüler zum Unterricht. Denn nur wenn keiner erscheint, werden keine Fehltage eingetragen. Eine Form von Solidarität für alle Mitschüler, die nach einer durchtanzten Nacht "schulunfähig" sind.
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21.November 2006
Die meisten Urlauber sind "Wiederholungstäter"

Santa Cruz. Allein die Insel Teneriffa hat im vergangenen Jahr 700.000 deutsche Touristen empfangen. Dabei hat sich das Image in den letzten Jahren wesentlich gewandelt, denn längst nicht mehr gilt Teneriffa nur als Rentnerparadies, sondern zieht durch seine Vielfalt und das Angebot der unterschiedlichsten Sportmöglichkeiten, zu Lande, zu Wasser und zu Luft viele jüngere Menschen an. Während die noch Erwerbstätigen Menschen in erster Linie Ruhe, Erholung und sportliche Betätigung suchen, sind die Rentner vor allem an Geselligkeit und gemeinsamen Unternehmungen interessiert. Gemäss den Auswertungen des Deutschen Reisverkehrsverbandes ist der deutsche Urlauber sehr aktiv. Er ist meist mobil und sieht sich die Sehenswürdigkeiten in den verschiedensten Teilen der Insel an. Er nutzt Restaurants auf seinen Tagestouren, um Land und Leute bei einem Zwischenstopp kennen zu lernen und besucht lokale, kulturelle Veranstaltungen und Fiestas. Außerdem sind mehr als die Hälfte der Besucher, Gäste, die bereits mindestens ein Mal auf der Insel waren und sich schon beim Abflug auf das Wiederkommen freuen.
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20.November 2006
Blauer Himmel und weiße Gischt

Teneriffa Nord - Das Wochenende hat typisch kanarische Wintertage beschert. Während der Himmel in einem strahlenden Blau und Sonnenschein leuchtete, gebärdete der Atlantik sich wie ein entfesselter Wassergeist. Meterhohe Wellen brachen mit tosendem Lärm an der Küste und spritzten ihre Gischt in hohen Fontainen an die Küste. Vielerorts wurden die Fischerboote an Land gehievt, um sie vor Schäden zu bewahren. In diesen Momenten demonstriert der Atlantik seine gewaltige Kraft und zeigt dem Menschen, wie klein er doch, im Vergleich mit den Naturgewalten, ist. Baden kann man natürlich an solchen Tagen nicht, aber dennoch ist ein Besuch am Strand ein außergewöhnliches Erlebnis, bei dem man wunderbare Fotos als Urlaubserinnerung schießen kann. Nur sollte man auch hier Vorsicht walten lassen. Schon mancher wurde vor der malerischen Kulisse Opfer der Wellen und wurde nass oder gar ins Meer gezogen. Deshalb sollte man Absperrungen bei hohem Wellengang immer respektieren, auch wenn der Atlantik für einen Moment ruhig aussieht. Wenn er tobt, ist er unberechenbar und die Einheimischen wissen am Besten, wann Respekt geboten ist. Gerade weil sie mit ihm groß geworden sind, erkennen sie genau, wann er gefährlich wird.
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19.November 2006
Königlicher Besuch auf den Kanaren

Kanarische Inseln - Die Kanaren haben in diesen Tagen wahrlich königlichen Besuch. König Juan Carlos und seine Gattin Sofía geben dem Archipel die Ehre. Sie wandeln auf den historischen Spuren von König Alfonso XIII, der vor hundert Jahren die gleiche Reise tat.
Nicht nur aufgrund dieses geschichtsträchtigen Jubiläums ist diese Visite ein besonderes Ereignis, sondern es ist auch das erste Mal, dass das Monarchenpaar alle Inseln in Folge bereist. Vier Tage lang, von Mittwoch bis Sonntag, werden sie von einer Veranstaltung zur anderen und von einer Insel zur nächsten "hüpfen".
Insgesamt 100 Stunden Programm stehen auf dem intensiven Reiseplan. Am Anfang des Protokolls steht Teneriffa, wo die Königlichen unter anderem die Fortschritte der Straßenbahn zwischen Santa Cruz und La Laguna begutachten sowie der Einweihung der Inselbibliothek im ehemaligen Hospital La Lagunas ein ganz besonderes Gewicht verleihen. Am Donnerstag führt die Rundreise nach El Hierro und La Gomera. Doch am Abend kehrt das Paar nach Teneriffa zurück. Freitags geht die Mammuttour über La Palma nach Gran Canaria weiter. Am Samstag stehen die beiden Ostinseln Fuerteventura sowie Lanzarote auf dem Programm und sonntags startet von Gran Canaria aus der Flieger in die spanische Hauptstadt. Juan Carlos und Sofía sind für ihre Freundlichkeit und Ungezwungenheit bekannt. Komprimierte Reisen mit vielen Stationen sind für das blaublütige Paar Routine. Neben der Ehre und der Freude über den hohen Besuch, erhoffen sich die Verantwortlichen eine Sensibilisierung des Königspaars für die Immigrantenwelle und daraus resultierende Schwierigkeiten. Die beiden könnten wichtige Fürsprecher für die Kanaren in der fernen Zentralregierung werden.
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18.November 2006
Mit dem Reiseverband kommen auch die Journalisten

Adeje - Neben dem wichtigen Besuch der rund 900 Delegierten zur Jahrestagung des deutschen Reiseverbandes, ist auch die begleitende Presseschar mit etwa 30 Fachjournalisten ein bedeutender Schritt in der touristischen Vermarktung der Kanarischen Inseln. Selbstverständlich stehen außer den Fachkonferenzen der Reisespezialisten, Ausflüge in das tinerfenische Angebot auf dem Programm. Unter anderem werden die touristischen Fachleute im Auditorium von Santa Cruz mit Folklore und Spielen empfangen. Attraktive Events wie ein multikulturelles Fest am Strand von Arona, ein Abendessen im Hotel Botánico oder ein rauschendes Abschiedsfest in den Gärten des Hotels Bahía del Duque sorgen für einen exklusiven Rahmen. Selbstverständlich werden die Besucher auch den Teide Nationalpark hautnah erleben. Außerdem wird ein Ausflug zur Walbeobachtung, ein Kurs in kanarischer Küche sowie die Vorabbesichtigung des neu entstehenden Siamparks angeboten. Nicht nur die Reiseveranstalter sollen die Qualität der Kanarischen Inseln als Urlaubsgebiet bestätigt bekommen, sondern auch die journalistische Fachwelt, als wichtiges Medium, soll die Insel mit dieser Überzeugung verlassen. Die Tagung der Fachleute soll wichtige Impulse für den Reisemarkt des kommenden Jahres liefern.
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17.November 2006
XI. Internationales Geschichtenfestival in Los Silos

Los Silos - Ende November und Anfang Dezember gerät der kleine Ort an der Nordwestküste seit elf Jahren in helle Aufregung. Geschichtenerzähler aus aller Welt geben sich ein munteres Stelldichein, um das junge Publikum, aber auch Erwachsene mit ihren Geschichten, Legenden und Erzählungen zu erfreuen. Mehr als 10.000 begeisterte Märchenfreunde sind im letzten Jahr von der ganzen Insel aus, in das Mekka der Erzählkunst gepilgert, um sich für einige Momente in die Welt der Phantasie entführen zu lassen. Der Vorverkauf hat bereits begonnen und Karten können bei jeder Zeigstelle der CajaCanarias erstanden werden. Aber auch zwei Stunden vor Beginn der jeweiligen Geschichtenstunde kann man sich noch kurzfristig zur Teilnahme entschließen. Die Erzähler kommen in diesem Jahr vom Archipel oder Festland, aus Südamerika, Deutschland und sogar Japan. Öffentliche Veranstaltungen in den Strassen oder an der Plaza stehen ebenso auf dem Programm, wie nächtliche Highlights. Am dritten, fünften und siebten Dezember schlägt um Mitternacht die Geisterstunde. Die Gruselgeschichten mit Gänsehautgarantie sind aber mit einem Mindestalter von 14 Jahren belegt. Romantischer geht es am achten und neunten zu. Am Freitag um Mitternacht findet eine Veranstaltung mit dem Titel "Worte und Musik, die aus dem Meer kommen" am neu renovierten Kalkofen unter freiem Himmel statt. Und am Samstag locken zum Abschluss Phantasien von Meer und Wäldern in das originelle Ambiente der alten Zuckerrohrfabrik. Wer sich eingehender über das genaue Festivalprogramm informieren möchte, kann dies unter www.cuentoslossilos.es tun.
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16.November 2006
Musikkultur im Inselnorden

Puerto de la Cruz - Die Inselhauptstadt Santa Cruz und die Universitätsstadt La Laguna sind dafür bekannt, dass das musikalische Kulturprogramm recht abwechslungsreich und breit gefächert ist. Doch auch alle, die den Verkehr in den Metropolen scheuen und sich mangels Ortskenntnis nicht auf den Weg machen wollen, haben jetzt direkt in Puerto de la Cruz eine attraktive Alternative. Im Konzertsaal des Aparthotel Bambi, mitten in der Stadt, findet jeden Sonntag ein Konzert statt. Meist steht Klassik auf dem Programm, aber manchmal auch ein Timplemusiker mit folkloristischen Klängen.
Der Konzertsaal strahlt ein stilvolles Ambiente aus und die Musikliebhaber können an kleinen Tischen sogar bei einem Getränk den Klängen der Musik lauschen. Der Eintritt beträgt fünf Euro und Konzertbeginn ist jeweils um 18 Uhr. Wer dem Sonntag einen besonderen festlichen und kulturellen Rahmen geben will, kann diese Gelegenheit nutzen, ohne weite Strecken in Kauf zu nehmen.
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15.November 2006
Kinder entwerfen Weihnachtskarten

Gran Canaria - In der Ostprovinz wurde zum großen Wettbewerb zur Gestaltung von Weihnachtskarten aufgerufen. Die Caja Canarias hat zu diesem Zweck mehr als 40.000 Blancokarten an mehr als 600 Schulen verteilt. Der Wettbewerb richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen vier und 18 Jahren, die ihrer Kreativität freien Lauf lassen sollen, um auszudrücken, was für sie Weihnachten bedeutet. Seit 38 Jahren werden die Kinder so auf die schönste Zeit des Jahres eingestimmt. Erlaubt ist alles, was mit dem Thema Weihnachten zu tun hat. Die Kinder können Buntstifte, Wassermalfarben, Filzstifte und Wachsmalkreiden benutzen.
Zum dritten Mal wird in diesem Jahr auch dazu aufgerufen, die Bedeutung des Festes in schriftlicher Form zu fixieren. In der Vergangenheit haben die Wettbewerbe den Kindern wahre Kunststücke entlockt.
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14.November 2006
Teneriffa rüstet sich für die deutschen Reiseveranstalter

Adeje - Die Vorbereitungen für die 56. Generalversammlung der deutschen Reiseunternehmen laufen auf Hochtouren. Rund 900 Abgeordnete der 12.000 Reiseagenturen, die unter dem Dachverband organisiert sind, werden zu der Großveranstaltung von Donnerstag bis Sonntag erwartet. Vorwiegend versammeln sich die Teilnehmer im Kongresszentrum Magma Arte & Congresos in Adeje, aber auch im Auditorium in Santa Cruz ist ein Begrüßungsakt mit anschließenden folkloristischen Darbietungen in den umliegenden Strassen geplant. Klaus Läpple, Präsident des DRV, hat bereits im September, anlässlich einer Preisverleihung, den Stellenwert Spaniens im Allgemeinen und Teneriffas im Besonderen betont. "Teneriffa ist ein touristisches Reiseziel, mit allerhöchstem Standard", betonte er. "Die Insel zeichnet sich vor allem durch die Gastfreundschaft und Liebenswürdigkeit sowie durch die fröhliche Lebensart der Bewohner aus".
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13.November 2006
Die Woche des Baumes

Puerto de la Cruz - Zum zweiten Mal wird vom 20. bis 26. November die "Woche des Baumes" gefeiert. Wie der Umweltbeauftragte von Puerto de la Cruz betonte, hat die Initiative die Sensibilisierung der Bürger für ihre Umwelt zum Ziel. Der Baum des Jahres ist dieses Mal der "Mocán", ein endemischer Lorbeerbaum. Rund 200 Exemplare werden allein in den öffentlichen Gärten und Parkanlagen gepflanzt.
Die Kanarischen Inseln sind für ihre endemische Artenvielfalt bekannt. Mehr als 600 einheimische Pflanzen zählen zu der einzigartigen Flora, die nur auf diesen Inseln, mitten im Ozean vorkommen. Jedes Jahr wird eine andere Art gewählt, die den Bürgern die Besonderheit dieser Pflanze vor Augen führen soll. Auch in den Schulen finden Aufklärungskampagnen und Pflanzaktionen statt. Der Vorteil der einheimischen Pflanzen besteht außerdem darin, dass sie am Besten an das Klima der Inseln adaptiert sind und somit unter den Bedingungen vor Ort hervorragend gedeihen. Sie benötigen lediglich ein Minimum an Pflege und Bewässerung.
Neben den schulischen Aktivitäten werden am 25. und 26. November an der Plaza del Charco im Herzen von Puerto de la Cruz auch Stände aufgebaut, an denen sich alle Interessierten über die Besonderheit des Baumes informieren können und auch ein Exemplar für Balkon oder Garten mitnehmen können.
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12. November 2006
Weihnachtsmarkt an der Plaza del Principe

Santa Cruz – In diesem Jahr wird in Santa Cruz zum neunten Mal der Weihnachtsmarkt gefeiert. Dieses Mal findet er vom zweiten bis fünften Dezember an der Plaza del Principe statt.
Wem der Termin etwas seltsam erscheint, dem sei erklärt, dass in Spanien mit der Ankunft der heiligen drei Könige die Geschenke im Familien- und Freundeskreis überreicht werden. Deshalb bleibt der Markt am letzten Abend auch bis Mitternacht geöffnet, damit auch alle „Last-Minute-Käufer“ noch eine allerletzte Chance erhalten. Der kanarische Weihnachtsmarkt zeichnet sich vor allem durch ein abwechslungsreiches Angebot heimischer Handwerkskunst aus. Schmuck und Lederwaren werden ebenso angeboten wie Holz- und Keramikarbeiten. Es werden 50 Stände mit je vier Quadratmeter Ausstellungsfläche aufgebaut, die nicht nur Geschenksuchenden eine originelle Auswahl bieten, sondern auch touristische Besucher anlocken, die den Wert von Hand- und Kunstarbeiten zu schätzen wissen. Die Einweihung wird am Zweiten um 13 Uhr stattfinden, ansonsten ist der Markt an den vier Verkaufstagen jeweils von elf bis 22 Uhr geöffnet. Wer zu dieser Zeit auf der Insel ist, sollte sich dieses besondere Erlebnis nicht entgehen lassen.
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11. November 2006
Es wird aufgeforstet

Santa Cruz – Die Regierung hat, die in den vergangenen Jahren begonnene, Aktion zur Wiederaufforstung der Insel fortgesetzt. Im Süden bei Fasnia erwarb sie rund 164.000 Quadratmeter Brachland, das nun mit Kanarischer Pinie, Zedern und Tajinasten bepflanzt werden soll.
Mehr als 50.000 Euro sind in den Kauf geflossen. Umweltminister Wladimir Rodriguez begrüßt die Weiterführung der Maßnahme, die der ökologischen Stabilität der Insel dient. Tatsächlich gab es in den letzten 500 Jahren nicht mehr so viel Waldfläche, wie zur Zeit. Rund ein Viertel der Grundfläche ist mit Baum- und Buschpflanzen bewachsen. Auf diese Art wird die Bodenerosion verhindert, die Bodenqualität verbessert und die Aufnahmefähigkeit von Regenwasser erhöht, was dem Grundwasserspiegel sehr entgegen kommt. Auch die inseltypische Landschaft profitiert von dem intensiven Bemühen die Natur zu stärken.
Als positiver Nebeneffekt entstehen sogar noch Arbeitsplätze. Man begnügt sich zudem nicht mit einem einmaligen Anpflanzen, sondern kontrolliert die Bestände regelmäßig, sodass Pflanzen, die nicht Wurzeln schlagen, ausgetauscht werden.
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10. November 2006
Schwedische Journalisten sollen über Arona schreiben

Arona – Der Inselsüden hat kürzlich eine Delegation schwedischer Journalisten verschiedener renommierter Magazine empfangen. Im Rahmen der Tourismuswerbung wurden die Nordeuropäer aufs Herzlichste willkommen geheißen.
Alle „Schreiberlinge“ arbeiten für Medien, die sich auf den Bereich Gesundheit und Sport spezialisiert haben. Deshalb standen die sportlichen Möglichkeiten und das Wellnessangebot im Mittelpunkt des Interesses. Unter anderem stand ein Besuch des Sportpavillons und die Besichtigung von Olympiastadion und olympischen Schwimmbad auf dem Programm. Auch Repräsentanten einer Zeitschrift, die zum erfolgreichsten schwedischen Reisekanal im TV gehört und dadurch bis zu einer Million Zuschauer erreichen, waren vertreten. Der Süden erhofft sich von der Aktion einen großen Werbeeffekt auf dem kontinuierlich steigenden skandinavischen Reisemarkt.
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09. November 2006
Es weihnachtet in Kanarischen Supermärkten

Kanarische Inseln - Während kurz vor Beginn der Adventszeit sich die Ladentische in Deutschland vor Weihnachtsgebäck, Dominosteinen und Lebkuchen biegen, hält man auf dem Archipel, mit Ausnahme der deutschen Supermärkte, vergeblich danach Ausschau. Die Bräuche hierzulande haben natürlich ihre eigenen Schleckereien. Auf den Kanaren nascht man in der Weihnachtszeit nämlich Turrones und Polverones. Turrones sind Tafeln, die etwas größer und auch etwas dicker sind, als Schokolade. Es gibt sie in der verschiedensten Geschmacksrichtungen. Traditionell sind die Mandelmischungen „Almendras“, die es in weicher und harter Form zwischen Oblaten gibt. Daneben gibt es aber auch Schleckereien mit Rumrosinen, Kokos, Ananas und zahlreiche Varianten mehr. Polverones ist ein Gebäck, das eher trocken ist, aber auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten wird. Am besten man probiert sich durch die süßen Leckereien durch und deckt sich vor der Abreise mit der eigenen Lieblingsvariante ein, die man dann unter dem deutschen Weihnachtsbaum als kanarische Spezialität anbieten kann.
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08. November 2006
Sabine Beck stellt auf La Palma aus

La Palma – Insgesamt 28 ihrer neuesten Werke stellt Sabine Beck derzeit im Sala de Arte der CajaCanarias in Los Llanos de Ariadne aus. Das Leitthema der Galerie ist das Wasser und seine Welt. Die Berlinerin hat seit neun Jahren La Palma als ihre Wahlheimat auserkoren. Rund 15 Mal hat sie ihre Werke in der Zwischenzeit, sowohl auf La Palma als auch in Deutschland, der Öffentlichkeit vorgestellt. Ihre Bilder zeichnen sich durch ihre Einzigartigkeit aus. Sie hat eine alte Technik für sich wiederentdeckt, die zur Herstellung ihres eigenen Papiers dient. Allein durch die Unregelmäßigkeit ihres Untergrundes und ihre persönliche Maltechnik erhalten ihre Werke eine besondere Tiefe. Oft wirken sie dreidimensional und strahlen einen eigenen Glanz aus.
Die Ausstellung kann noch bis zum 17. November von Montag bis Freitag zwischen 19 und 21 Uhr besucht werden.
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07. November 2006
Der neue Wein ist da

Puerto de la Cruz - Überall auf dem Archipel hat man die Weinlese und Kelterei bereits beendet. Deshalb beginnt jetzt die Zeit des ersten Ausschanks. Überall in den Weingegenden, derer es auf Teneriffa ja viele gibt, werden an kurzfristig aufgestellten Ständen Proben des jungen Weins angeboten. Auch wenn offiziell San Andrés am 30. November der eigentliche Verköstigungstermin ist, an dem die Weinernte gebührend gefeiert wird, nimmt man es mit der Zeit auf den Kanaren nicht ganz so genau. Manchmal zu spät und manchmal eben auch eine bisschen früher.
Wer einen provisorischen Kiosk entdeckt, vor dem einfach ein paar Stühle stehen, wie zum Beispiel an der Plaza del Charco in Puerto de la Cruz, sollte sich getrost animieren lassen, den neuen Tropfen zu kosten. Meist stehen in unmittelbarer Nachbarschaft auch diejenigen, die in großen Töpfen Maronen garen. Die sollte man natürlich unbedingt dazu verspeisen, dann erst hat man die ideale Kombination. Einfach, provisorisch aber urgemütlich kann man sich dann in eine kanarische Herbststimmung versetzen lassen.
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06. November 2006
Mandeln und alles, was man damit machen kann

Guía de Isora – Am kommenden Sonntag findet in Aripe oberhalb von Chirche und Guía de Isora das traditionelle Mandelfest statt. Die Gegend ist das größte Mandelanbaugebiet der Insel. Was im Frühling durch sein rosarotes Blütenmeer besticht, betört am Sonntag durch Mandelduft der verschiedensten Art.
Das traditionelle Fest das „Gran Mojada“ genannt wird, bietet allen Produzenten die Möglichkeit, ihre Erzeugnisse dem neugierigen und hungrigen Besuchern zu präsentieren. Zum klassischen Dessert, über verschiedene Gebäckvariationen bis hin zu Mandellikören kann man die Nuss, die eigentlich eine Steinfrucht ist, verarbeiten. Das Fest bietet neben den lukullischen Genüssen, das direkte Miterleben des kanarischen Lebens. Folkoremusik und das Ernten der Früchte, so wie es früher mühevoll durchgeführt wurde, gehören ebenfalls dazu. Der Besuch des Festes ist eine einmalige Gelegenheit an den Gebräuchen teilzunehmen und vielleicht so manch neue Lieblingssüßspeise zu entdecken.
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05. November 2006
Wie bei den alten Waschweibern

Buenavista del Norte – Mitten durch den Ort Buenavista del Norte zieht sich ein Barranco. Zwischen hohen alten Bäumen und grünem Gebüsch liegt ein Park, durch den man angenehm spazieren kann. Grillflächen laden zum traditionellen Picknick ein. Momentan wird die Grünanlage vor allem von Teenagern besucht, die ein romantisches Plätzchen für ein Rendezvous suchen. Entlang den felsigen Wänden befinden sich die sogenannten Lavaderos. Früher wurden sie genutzt, um die Kleidung zu waschen. Heute sind sie zwar nutzlos, da ja jeder seine Waschmaschine zuhause hat, aber dennoch sollen sie nun restauriert werden. Ein Gedenken an die „gute, alte Zeit“. Auch die Bänke und Tische, an denen der Zahn der Zeit genagt hat, sollen erneuert werden und so noch zu vielen Fiestas einladen.
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04. November 2006
Sonntag ist Ausgehtag

Kanarische Inseln – Was macht der Canario eigentlich am Wochenende!? Wer ein Weilchen auf der Insel lebt, weiß dass samstags vor allem Einkaufen, Putzen und Autowaschen auf dem Tagesplan stehen. Wer diese Tätigkeiten zu erledigen hat und sich nicht an Wochenarbeitszeiten halten muss, sollte lieber auf andere Wochentage ausweichen, um sich nicht in lange Warteschleifen einreihen zu müssen. Am Sonntag ist meist die Familie dran. Das bedeutet um die Mittagszeit sind die meisten landestypischen Lokale hoffnungslos überfüllt und am Abend schließen viele, vor allem in ländlichen Gegenden, ihre Türen sehr früh.
Eine andere beliebte Möglichkeit, den recht großen Freundes- und Familienkreis an einem Tisch zu versammeln, sind die Zonas Recreativos. Viele Orte haben ihren eigenen Grillplatz und auch in den Bergen findet sich die eine oder andere Anlage. Dort werden die Grillstellen angeheizt und los gebruzzelt. Das Holz dafür wird auf den meisten Plätzen bereit gehalten, wenn es auch manchmal nicht ganz trocken ist. Jeder trägt etwas zu Festtafel bei und so findet man auf den meisten Tischen eine reichhaltige Auswahl kanarischer Lieblingsgerichte. Nicht selten werden nach dem Essen Decken unter einem Baum ausgebreitet oder Gitarren angestimmt, zu deren Klängen lauthals und fröhlich gesungen wird. Jeder, der sich sonntags dort einmal unters Volk mischt, kann getrost behaupten, ein bisschen kanarische Lebenslust gespürt zu haben.
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03. November 2006
Ein ganzes Dorf als Filmkulisse

Buenavista del Norte – Schon einige Male hat Teneriffa die Filmkulisse auch für deutsche Spielfilme geboten. In der letzten Woche ist ein Weiterer hinzu gekommen. Eine deutsch-spanische Koproduktion hatte den nordwestlichsten Ort der Insel als Schauplatz für „Sueños de Felicidad“ („Träume vom Glück“) ausgewählt. Zwei spanische Fernsehsender und SWR3 haben eine dramatische Liebesgeschichte verfilmt. Sie erzählt von einem Vulkanologen, der den Unfalltod seines Sohnes zu vergessen sucht und gleichzeitig seine Ehe aus einer Krise retten möchte. Da begegnet ihm die schöne Sofía und es entspinnt sich eine Dreiecksgeschichte, die es zu lösen gilt.
Verschiedene Punkte des Naturschutzgebietes im Tenogebirge, der Strand von Buenavista und die Plaza, die zur Zeit für die Dorffiesta festlich geschmückt ist, geben einen herrlichen Rahmen für den Film ab.
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02. November 2006
Baden, wenn der Atlantik tobt

Puerto de la Cruz - In der Herbst- und Wintersaison zeigt sich der Atlantik, vor allem im Norden der Insel, gerne wild. Schäumend und mit atemberaubenden Wellen rollt er der Küste entgegen.
Was einerseits ein herrliches Naturschauspiel ist, kann andererseits die Urlaubsfreude derjenigen trüben, die gerne schwimmen möchten. Doch das muss nicht sein, denn im neu renovierten Lago Martianez in Puerto de la Cruz kann man beides. Das Wellenspiel von sicherer Seite aus beobachten und gleichzeitig im Atlantikwasser seine Runden ziehen. Das Schwimmbad liegt direkt an der Küste und bietet mit seinem Wasserspiel eine hervorragende Urlaubsatmosphäre. Hier kann man entspannen, Sonnenbaden und leicht einen ganzen Tag Erholung tanken. Wer auf dem Nachhauseweg noch voller Tatendrang ist, schlendert vielleicht noch über die Strandpromenade und nimmt in einem der Straßencafés einen kühlen Drink. Manchmal zeigt sich der Atlantik aber auch im Winter von seiner sanften Seite, Dann kann man sich genüsslich in die Wellen werfen.
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01. November 2006
Wanderfreunde finden auf Teneriffa ein Zuhause

Tegueste – In der Gemeinde Tegueste trafen sich an diesem Wochenende mehr als 50 Abgesandte von Wandervereinen aus Spanien, Frankreich, Portugal Marokko. Sie vertreten rund eine halbe Million Mitglieder. Im Mittelpunkt der Tagung standen die Wanderwege Teneriffas, deren Erhaltung und der Schutz der wandernden Besucher. Seit einigen Jahren widmet man diesem Urlaubszweig besondere Aufmerksamkeit und bemüht sich die schönen und zum Teil geschichtsträchtigen Pfade zu erhalten.
Ein wichtiger Punkt der Diskussion war der Umweltschutz sowie die Frage, wie die traditionelle Jagdsaison mit den Wanderurlaubern in Einklang gebracht werden kann. Es ist geplant dem Zentrum für Umweltschutzerziehung im Anagagebirge, eine Wanderschule anzuschließen.
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31. Oktober 2006
Weiße Haube auf dem Teide

Teneriffa – Das Wahrzeichen Teneriffas, der majestätische Teide, hat die Winterzeit eingeläutet. Die ersten Regenfälle diesen Jahres brachten der Spitze in 3.718 Metern Höhe die erste Wintermütze. Bei Sonnenschein leuchtet der Gipfel jetzt schon von Weitem in strahlendem Weiß. Nach Sonnenuntergang kann es dann schon mal ein bisschen frisch werden, wenn die kalten Winde vom Berg herunter wehen, aber bei Tag ist es dennoch, bei frühlingshaften Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad warm. Der winterliche Gruß wird sich voraussichtlich noch nicht lange halten, aber er gewährt einen ersten Vorgeschmack auf die Vorweihnachtszeit. Denn das ist ja das Besondere am Winter auf Teneriffa, dass man mit etwas Glück einen Spaziergang im Schnee in den Cañadas machen und sich bei der Rückkehr an die Küste noch in den Atlantik oder Pool werfen oder einfach ein wärmendes Sonnenbad nehmen kann.
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30. Oktober 2006
Modernisierung des Hafen in der Mascaschlucht

Buenavista del Norte - Die Mascaschlucht im Gemeindegebiet von Buenavista del Norte soll einen neuen kleinen Hafen bekommen.
Bei Wanderfreunden ist die Schlucht sehr beliebt. Sie gilt als nicht ganz leichte, aber besonders reizvolle Strecke. Sie führt direkt durch das Herz des Naturschutzgebietes des Tenogebirges und wer sie geschafft hat, kann in der Bucht am Fuße des Berges baden und sich erfrischen, ehe der mühsame Aufstieg winkt. Ein herrliches Panorama entschädigt für alle Anstrengung. Schon jetzt nutzen täglich rund hundert Touristen eine weitere Attraktion. Sie wandern nur eine Tour und lassen sich dann von Ausflugsbooten aufnehmen und nach Los Gigantes bringen. Momentan steht dafür eine alte Hafenmole zur Verfügung. Dies soll sich nach den Vorstellungen des Bürgermeisters allerdings ändern. Demnach soll der kleine Hafen reformiert werden und die anlegenden Boote werden dann auch eine Nutzungsgebühr zahlen müssen. Damit könnte der „Verkehr“ auf dem Wasser besser geregelt werden und sich eine neue Einnahmequelle für die kleine Nordgemeinde auftun.
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29. Oktober 2006
III. Poetenkongress in La Laguna

La Laguna – Die Universitätsstadt La Laguna stellt vom 2. bis 11 November unter Beweis, dass nicht nur die Deutschen ein Volk der Dichter und Denker sind. Nach dem ersten Treffen Kanarischer Dichter im Jahr 1976 und einem weiteren 1996 treten nun erstmals wieder die Poeten der Insel in Erscheinung. Gemeinsam mit Kollegen aus dem gesamten Land nehmen sie die kanarische Dichtkunst unter die Lupe. Anhand der Poesie lässt sich gut interpretieren, welche Meinungen und Empfindungen nicht nur im Individuum des Verfassers vorrangig sind.
Die Literatur gilt immer auch als Spiegelbild der Volksseele, denn die Anregungen erhalten die Künstler des Wortes aus ihren eigenen Wahrnehmungen ebenso wie aus den Reaktionen, die sie in ihrer Umwelt beobachten. Gerade diesen Gefühlsregungen auf den Grund zu gehen, macht die Begegnung mit der Poesie spannend. Der Kongress bietet nicht nur den Experten interne Foren des Austausches, sondern gleichzeitig wird der Austausch mit der Öffentlichkeit gesucht. Deshalb gibt es einige Veranstaltungen, die frei zugänglich sind und mit musikalischer Untermalung ein kulturelles Angebot der besonderen Art bieten.
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29. Oktober 2006
Teneriffa revolutioniert die Welt des Alzheimer

Puerto de la Cruz – Am Sonntag fand in Puerto de la Cruz die Grundsteinlegung des Internationalen Alzheimer Forschungszentrums statt. Mehr als 400 Betreuungs- und 100 Tagesplätze entstehen hier unter Leitung des Paters Antonio. Der engagierte Geistliche, der bereits zwei Altenheime auf die Beine gestellt, hat dieses neue Projekt ins Leben gerufen. Dem Heim wird einmalig in Europa ein Forschungszentrum angeschlossen, das Wissenschaftlern aus aller Welt die Möglichkeit gibt, diese Krankheit zu erforschen. Das Klima in Puerto de la Cruz und die gute Infrastruktur machen diesen Standort perfekt.
Padre Antonio, dessen Leben schon seit Jahren vom Engagement für die Senioren erfüllt ist, setzt mit diesem Projekt einen Meilenstein in der Geschichte Teneriffas, aber auch in der Medizingeschichte. Hier können sich Pioniere in der Erforschung der Krankheit, die als Seuche des 21. Jahrhunderts gilt, verwirklichen. Man rechnet damit, dass das Forschungszentrum nach Inbetriebnahme wichtige Impulse in den wissenschaftlichen Kreisen auslösen wird. Die Investitionssumme beläuft sich auf 25 Millionen Euro und wird durch freiwillige Unterstützung aus Regierungskreisen sowie private Spenden realisiert. Padre Antonio ist optimistisch, dass viele Menschen mit ihrer finanziellen Hilfe zum Gelingen des Projektes beitragen. Er geht davon aus , dass am 21. Dezember 2008 die offizielle Einweihung erfolgen wird.
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28. Oktober 2006
Sicherheitsdienste sind im Kommen

Santa Cruz - Die Kanarische Regierung unterstützt die Bildung eines neuen Berufszweigs, der bislang auf dem Archipel relativ unbekannt war. Es handelt sich um professionellen Sicherheitsdienst. Anwärter erhalten eine Grundausbildung in rechtlichen und praktischen Fragen. Insgesamt 700 Personen wurden bis dato ausgebildet. Die letzten 75 Diplome wurden kürzlich verteilt.
Das Ausbildungsprogramm richtet sich vor allem an Arbeitslose, die mit dem neuen Beruf eine Perspektive für die Zukunft erhalten. Man geht davon aus, dass bis zum Jahre 2016 rund 4.000 Menschen in diesem Bereich auf dem Archipel beschäftigt sein werden. Personen, die Sicherheit gewährleisten, während andere schlafen oder feiern. Die Berufsaussichten in der boomenden Branche sind derzeit rosig und die Arbeitsplätze frisch ausgebildeten Fachkräfte gelten als gesichert. Vor allem soll durch ein einheitliches Berufsbild ein qualitativ hochwertiger Service garantiert werden.
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27. Oktober 2006
Kanarischer Journalist ist für den besten Weblog nominiert

Santa Cruz – Manuel M. Almeida steht kurz vor einem großen Triumph. Mit seinem Weblog „Mangas Verdes“ ist er für den Preis des besten Weblogs nominiert. Sogar auf zwei Preise scheint er ein aussichtsreicher Anwärter zu sein. Man hat ihn sowohl für den Bereich spanische Blogs als auch für Internationale vorgeschlagen. Unter den Bewerbern um den internationalen Preis hat es noch nie eine spanische Kreation gegeben.
Zwischen dem 23. Oktober und dem 2. November können interessierte Websurfer ihr Votum auf www.thebobs.com abgeben und so neben der Fachjury mitstimmen. Am 11. November werden die Gewinner in Berlin bekannt gegeben und geehrt. Almeida war bereits für verschiedene Tageszeitungen auf den Kanaren tätig und begleitet momentan den Posten des Vizedirektors bei „El Mundo / La Gaceta de Canarias“. Außerdem hat er mit seiner Novelle „Tres en raya“ für Aufsehen gesorgt. Für dieses Werk stand er in der Endausscheidung des Premio Internacional de Novela Alba.
Unter 5.500 Weblogs als möglicher Sieger ausgewählt zu werden, ist bereits im Vorfeld ein großer Erfolg für den rührigen Medienmacher, ein Sieg wäre phänomenal.
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26. Oktober 2006
Wandersleut’ kommen aus Deutschland
Teneriffa – Gemäss einer Studie des Tourismusamtes ist Wanderurlaub besonders unter den deutschen Urlaubern beliebt. Danach treibt es Festlandspanier, Italiener und Franzosen auf die Pisten, die quer durch die Landschaft führen. Das Profil dieser Urlauber liegt zeigt ein Durchschnittsalter von 44 Jahren. Meist sind es Paare, die ohne Kinder reisen und sich rund 11 Tage auf der Insel aufhalten. Ihre Ferienplanung stellt diese Personengruppe in erster Linie via Internet zusammen. Sie buchen Unterkunft und Flug gerne zusammen. Etwa 77 Prozent nutzen ein Mietauto, um an die gewünschten Ausgangspunkte zu gelangen. Diese Zielgruppe interessiert sich neben den landschaftlichen Reizen vor allem auch für das kulturelle Angebot. Häufig wählen sie Unterkünfte, die im Rahmen des Rural-Tourismus angeboten werden. Der Norden, rund um Puerto de la Cruz ist besonders beliebt. Viele entscheiden sich für diesen Teil der Insel. Einige bevorzugen aber auch einen Aufenthalt im Süden und finden Los Gigantes und El Médano attraktiv.
Als positive Konsequenz aus der Erhebung der Daten, die Teneriffa als Lieblingswandergebiet vieler Deutscher ausweist, kann die Instandsetzung oder Instandhaltung der Wanderwege gewertet werden.
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25. Oktober 2006
Santa Cruz ist eine blühende Stadt
Santa Cruz – Die Inselhauptstadt zeigt sich gerne modern. Die Einwohner sind eine mulitkulturelle Mischung und es finden sich historische Bauwerke in perfekter Harmonie mit moderner Architektur, wie sie beispielsweise das Auditorium beweist. Daneben zeichnet sich die Stadt aber vor allem durch ausgedehnte Grünflächen aus, die den Bürgern und Besuchern Lebensqualität bringen.
Neben dem bekannten Park Santabría, der erst im Frühjahr nach monatelanger Restaurierung wieder geöffnet wurde, befinden sich auch in der Innenstadt viele grüne Oasen, an denen man eine kurze Rast einlegen kann. Rund um die Alameda sind derzeit Begrünungsmaßnahmen im Gange.
Ebenso wird die Plaza España, die eine umfassende Neugestaltung erfahren hat, neu angelegt. Rund 30 Bäume wurden kürzlich angepflanzt. Darunter befinden sich Palmen, Lorbeerbäume und die bekannten Jacarandas, die herrliche lilafarbene Blüten aufweisen. In unmittelbarer Umgebung befindet sich Plaza Candelaria, die einem Lorbeerhain gleicht und in deren Mittelpunkt in Kürze ein neues modernes Wasserspiel für Erfischung und Entspannung sorgt.
Mit den Maßnahmen möchte man den Ruf der Stadt, die für ihren Pflanzenreichtum und ihre Blütenpracht bekannt ist, noch weiter ausbauen. Es sollen nicht nur Parks zur Verfügung stehen, die man in seiner Freizeit gerne aufsucht, sondern auch Grünflächen mitten im Großstadttrubel für die kleine Pause zwischendurch.
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24. Oktober 2006
Rieseneidechsen in freier Natur
La Gomera – Im Rahmen des Projekts Life sollen Rieseneidechsen auf La Gomera wieder in die Freiheit entlassen werden. Mit Hilfe von Subventionen aus der EU sorgen sich die Biologen der einzigen Echsenstation Europas um die Erhaltung der endemischen Reptilienart. Aufgrund der positiven Nachzucht denken die Mitarbeiter daran einen Teil der Tiere in ihr natürliches Umfeld zu entlassen.
Momentan werden geeignete Plätze für die Auswilderung gesucht. Besonders der Naturpark Los Órganos in Vallehermoso, der Barranco de Argaga im Valle Gran Rey und Los Acantilados von Alajeró bieten sich an.
Das oberste Ziel der Tierschützer ist nicht nur die Arterhaltung per se, sondern vor allem die Erhaltung der Tiere in der Natur. Mit der Auswilderung wäre ein wichtiger Schritt in diese Richtung getan.
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23. Oktober 2006
Fiesta in Buenavista del Norte
Buenavista del Norte – Für alle, die in dieser Woche Lust haben sich an einem Dorffest teilzunehmen, bietet sich die Gelegenheit in Buenavista del Norte.
Am 25.Oktober wird die Schutzpatronin „Santissima Virgen de los Remedios“ geehrt. Obwohl es ein ganz normaler Wochentag ist, hat die Gemeinde im Norden an diesem Tag ihren Feiertag und alle Geschäfte bleiben geschlossen.
So ist das eben auf den Kanaren. Jedes Dorf hat seinen Schutzpatron/in, dem ein Mal im Jahr gehuldigt wird und damit hat auch jedes Dorf seinen eigenen Feiertag. Am Tag zuvor gegen 19 Uhr beginnt die Feierlichkeit mit dem Tanz der Trachten und dem Einzug der Blaskapelle. Danach findet eine Messe der Virgen statt. Anschließend wird sie in einem Festzug durch die Strassen getragen und ein Feuerwerk beleuchtet ihr zu Ehren den Nachthimmel. Mit einem Umzug geschmückter Wagen und einem Tanzfest wird bis in die frühen Morgenstunden des Feiertags hinein gefeiert. Es spielt das Orchester Kimbara heiße Salsarhythmen.
Der eigentliche Feiertag steht im Zeichen der religiösen Akte und der Folklore. Um cirka 19 Uhr findet ein Konzert der Blasmusikkapelle statt und gegen 21 Uhr beginnt das Fest der Kunst mit Big Band. Auf jeden Fall kann man, während dieser Feste den Puls des kanarischen Lebens spüren.
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22. Oktober 2006
Museen für jedermann
Santa Cruz – Die autonome Organisation der Museen Teneriffas hat sich dem Projekt MUSEUMAC angeschlossen. Diese Initiative hat zum Ziel Museen attraktiver zu machen und so neue Interessengruppen zu erschließen. Dazu gehören vor allem junge Menschen und Touristen.
Das Programm bezieht sich nicht nur auf Teneriffa, sondern auf viele verschiedene Museen auf den Kanaren, Azoren und Madeira. Zum einen soll die Sprache, die in den Ausstellungsräumen genutzt wird, modernisiert werden, zum anderen sollen kulturelle Programme Interesse wecken. Dazu gehören beispielsweise Programme, wie Museen bei Nacht, Dinners im Museum, musikalische Veranstaltungen und viele andere innovative Impulse. Selbstverständlich soll auch mittels moderner Technologie und Kommunikationstechnik der Wandel signalisiert werden. Diese Orte vermitteln Wissen der unterschiedlichen Fachgebiete. Was den Hauch des Antiquierten in sich trägt soll sich durch zeitgemäße Programme zu einem Ort werden, für den sich viele interessieren und den sie gerne nutzen.
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22. Oktober 2006
Kanarische Wissenschaftler bewegten die Welt
Puerto de la Cruz – Die Casa Rahn in Puerto de la Cruz beherbergt noch bis zum 24. Oktober eine biographische Ausstellung kanarischer Wissenschaftler. Bekannte Forscher wie Agustín Bethencourt, José Vieira y Clavijo , Telesforo Bravo und Antonio González sind nur einige Namen, die den Archipel in der Welt bekannt gemacht haben. Ihre Erfindungen haben die Welt der Technik und Innovation verändert. Damit errangen sie nicht nur persönlich weltweite Anerkennung, sondern die Kanarischen Inseln wurden durch sie ins Licht der Aufmerksamkeit gerückt. Die Ausstellung umfasst eine Sammlung ihres Schaffens sowie einige Biographien in Buchform, die das Leben der bedeutenden Erfinder beleuchtet.
Der Leiter des technisch-wissenschaftlichen Instituts, Maro Brito, möchte die Errungenschaften, die von Canarios erarbeitet wurden, zum Anlass nehmen, das Interesse der Bevölkerung für die Forschung zu wecken. Das Kapital der Kanaren sei intellektueller Art und so will man in Zukunft ebenso, wie in der Vergangenheit dazu beitragen, dass von den hiesigen Forschern Impulse ausgehen, die Veränderungen in der Welt bewirken. Für den Archipel bedeutet dies nicht zuletzt auch ökonomisches und kulturelles Wachstum.
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21. Oktober 2006
Mangos liefern den Energiekick
Kanarische Inseln – Mangos sind nicht nur besonders wohlschmeckende und süße Früchte, sondern außerdem empfehlenswert, um sich vor Erkältungen zu schützen. Ihr hoher Vitamin C-Gehalt stärkt das Immunsystem. Weltweit gibt es etwa 1.000 verschiedene Arten, die von Aprikosengröße bis hin zur Zwei-Kilo-Frucht reichen können. Auch in der Farbe variieren sie von rötlich Gelb bis hin zu Grün. Ihren Reifegrad kann man daran nicht ablesen, das macht man am besten per Fingerdruck. Die Farbe ist abhängig davon, von welchem Mangobaum die Frucht geerntet wurde. Mittlerweile gibt es zudem die beliebte Mangazüchtung, deren Fleisch nicht so faserig ist, wie das der ursprünglichen Mango und dadurch angenehmer zu essen ist.
Ab Herbst beginnt auch auf den Kanaren die Zeit dieser süßen Früchtchen. Man kann sie im Supermärkten oder Markthallen kaufen und sich schon allein vom Duft betören lassen. Nebenbei enthalten Mangos auch noch einen hohen Anteil an Beta-Carotin. Dieser Wirkstoff wirkt sich positiv auf Herz und Kreislauf aus. Selbst der Haut soll der Verzehr durch Zellerneuerungsimpulse gut tun.
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20. Oktober 2006
Die Hauptstadt restauriert ihre Regierungsgebäude
Santa Cruz – Im Jahre 1934 wurden die Gebäude, die den Regierungssitz der Insel beherbergen, von José Marrero Regalado entworfen. Sechs Jahre dauerte es damals ehe sie fertiggestellt waren.
Die vergangenen Jahrzehnte haben natürlich ihre Spuren an dem historischen Bauwerk hinterlassen. Aus diesem Grund war eine Grundsanierung nötig geworden. Neben desinfizierenden Säuberungsaktionen und Entsalzung des Mauerwerks, ist auch eine neue Fassade Teil der Restaurierungsmaßnahme. Die erste Phase wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Die noch anstehenden Fassadenarbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Ein kanarisches Architektenteam, das mit den geschichtlichen und meteorologischen Umständen vertraut ist, leitet die Reformierung und soll eine dauerhafte sowie qualitativ hochwertige Ausführung garantieren. Außerdem soll eine neue Außenbeleuchtung dafür sorgen, dass das neu renovierte Bauwerk ins rechte Licht gerückt wird. Die Traditionsbewussten Hauptstädter schätzen ihre historische Architektur, die Zeuge längst vergangener Zeiten ist. Gerne werden die Geschichte und die Moderne zu einem harmonischen Ganzen verwoben, das Santa Cruz seinen besonderen Flair verleiht.
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19. Oktober 2006
Die Banane ist der Nabel der Kanaren
Santa Cruz – Die Banane hat das Gesicht der Kanaren bedeutend mitgeprägt und dem Archipel das Image eines tropischen Paradieses verliehen. Sie prägt die Landschaft der Insel vor allem im Nordwesten Teneriffas und auch die Menschen, denen sie Brot und Arbeit gab. Vor zehn Jahren gründeten die Produzenten den gemeinsamen Dachverband CICCA.
Anlässlich dieses Jubiläums wird am 25. Oktober um 20.30 Uhr im Centro Cultural der Caja Canarias eine Ausstellung eröffnet, die Kunstwerke beherbergt, die sich rund um die Banane drehen. Sie hat viele Maler zu großen Bildern inspiriert. Teils verstorbene, teils noch lebende Künstler haben sie in den Mittelpunkt ihres Schaffens gestellt. Für einen Moment soll dem Besucher die Frucht aus dem Blickwinkel des Malers gezeigt werden und beweisen, dass sie nicht nur Bestandteil des Kanarischen Lebens und Feierns ist, sondern auch ein außergewöhnliches Motiv.
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18. Oktober 2006
Das Kakteenparadies von Lanzarote
Lanzarote – Der Kakteenpark auf Lanzarote wird im Laufe des Oktobers, rund 15 Jahre nach seiner Ersteröffnung, mit neuen Pflanzen erweitert.
Insgesamt 1.000 Exemplare und 55 verschiedene Arten, darunter Exoten aus Argentinien und Mexiko, werden angepflanzt. Bis zum heutigen Tag wachsen und gedeihen im Jardin del Cactus 6.200 Pflanzen von 800 verschiedenen Spezies.
Aus der ganzen Welt wurden die Schönsten zusammengetragen. Das Spektrum reicht unter anderem von Kanarischen und Mexikanischen Kakteen über Chilenische und Brasilianische, bis hin zu Exoten aus Madagaskar und Tanzania.
Die Artenvielfalt und die besonders harmonische Gestaltung des Parks machen jeden Spaziergang zu einem Genuss. Die Qualität und der hohe Standard haben auch die mehr als 400 Teilnehmer des Sechsten Internationalen Park Kongresses in Metz überzeugt. Dort war er unter allen vorgestellten Gärten derjenige, der am meisten Applaus und Bewunderung geerntet hat.
Wer auf Lanzarote seinen Urlaub verbringt, sollte deshalb auf jeden Fall einen Besuch einplanen.
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17. Oktober 2006
Teneriffa in Öl in La Laguna
La Laguna – Die tinerfenische Universitätsstadt eröffnet am Donnerstag, den 19. Oktober um 20.30 Uhr, eine Kunstausstellung der kanarischen Malerin Gloria Esther Rodriguez.
Die Künstlerin wurde in Puntagorda auf La Palma geboren und emigrierte in jungen Jahren nach Venezuela. Dort hat sie in Caracas ein Kunststudium begonnen, das sie später an der Schule der Schönen Künste in Santa Cruz vollendet hat.
Gloria malt kanarische Landschaften, Szenen rund um den Wein und die architektonischen Schmuckstücke La Lagunas in Öl. Insgesamt 35 ihrer Werke werden in der Ermita de San Miguel Arcángel ausgestellt.
Mittlerweile hat die talentierte Malerin ihren eigenen Stil entwickelt, der von Schlichtheit, Harmonie und Gleichgewicht geprägt ist. Schon lange nicht mehr folgt sie nur den Anweisungen, die sie während ihrer Ausbildung erhalten hat, sondern präsentiert ihren eigenen Stil, der aus der Intuition geboren wurde und von ihrer starken und sensiblen Persönlichkeit geprägt wird.
Die Galerie ist von Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr und 17 bis 20 Uhr geöffnet. Am Wochenende reduzieren sich die Öffnungszeiten auf 9 bis 15 Uhr.
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16. Oktober 2006
Puertos Hotels begeistern die Gäste
Puerto de la Cruz – Wieder einmal haben die Auswertung der Fragebögen aller TUI Gäste eine freudige Überraschung für Puerto de la Cruz bereitgehalten.
Unter allen Hotels, die im Angebot des Reiseveranstalters sind, haben sich das Hotel „Tigaiga“, das Hotel „Riu Garoé“ und das „Botanico“ in den Top 100 wiedergefunden. Das Tigaia hat damit sogar noch einen eigenen Rekord aufgestellt. Zum zwölften Mal in Folge hat es sich unter den Besten platziert. Der Gründer und Direktor des beliebten Hauses, Enrique Talg, konnte die Prämie leider nicht mehr selbst in Empfang nehmen, da er kürzlich verstorben ist. Ihm zu Ehren erwägt die Stadtverwaltung eine Strasse nach dem erfolgreichen Hoteliers zu benennen.
Die Kriterien nach denen die Urlauber befragt werden, sind unter anderem Komfort, Küche, Ambiente und Service. Insgesamt wurden sieben kanarische Hotels hervor gehoben.
Auffallend bei dieser 13. Preisverleihung war außerdem, dass deutsche Hotels sich wieder größerer Beliebtheit erfreuen, während der Standard in der Türkei, Ägypten und in Griechenland nachzulassen scheint.
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15. Oktober 2006
Zu Fuß von El Guincho nach Genovés
Garachico – Die Inselregierung hat eine Investition von rund 100.000 Euro zur Reformierung des Wanderweges zwischen El Guincho und Genovés angekündigt.
Wie der Umweltminister, Wladimiro Rodriguez, bestätigt, ist diese Maßnahmen Teil eines Programms, das die Erhaltung traditioneller Wege zum Ziel hat. Diese alten Verbindungswege werden sowohl von Wanderfreunden, als auch von Anwohnern rege genutzt. Gerade dieses Teilstück, das durch die Berglandschaft La Culata führt, ist ökologisch von großer Bedeutung und steht unter Naturschutz. Entlang des Weges sollen Natursteinmauern gezogen und gefährliche Stellen entschärft werden. Grosse Steine werden entfernt und an schwierigen Passagen sollen Handläufe aus Holz die Sicherheit der Nutzer garantieren. Außerdem dienen sie unkundigen Wanderern als Orientierungshilfe, die durch neue Hinweisschilder zusätzlich unterstützt werden soll.
Die Erhaltung dieser alten Fußwege dient nicht nur der Traditionspflege, sondern ermöglicht es dem Wanderer die besonderen Landschaften der Insel zu Fuß zu entdecken und zu genießen.
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14. Oktober 2006
Teneriffas Landschaften im historischen alten Zollhaus
Puerto de la Cruz – Eine besondere Sammlung von Aquarellen mit tinerfenischen Motiven kann man zurzeit in der Casa de la Aduana am Hafen bewundern. Der bekannte niederländische Maler Lambert van Bommel stellt seine Werke noch bis Ende Oktober dort aus.
Der Künstler, der seit einigen Jahren seine Wahlheimat auf Teneriffa gefunden hat, zeigt dem Betrachter die Insel aus seinem eigenen Blickwinkel. Malerische Landschaften werden von ihm genauso auf die Leinwand gebannt wie weggeworfene Autoreifen und alte Gasbehälter. Er verschönt nichts, malt die Kabel dort, wo sie nun einmal sind und fängt dabei die Schönheit der Insel auf seine ganz spezielle Weise auf.
Ricardo Melchior, der Inselpräsident, der die Ausstellung persönlich eröffnete, fand dafür die passenden Worte. „Er ist zu einem Teil der Insel geworden, so wie die Insel ein Teil von ihm ist. Das merkt man einfach, wenn man die Bilder betrachtet.“ Van Bommel malt mit einer persönlichen Technik und legt viel Wert auf die Kleinigkeiten, die im Detail stecken. Genau das ist es, was seinen Werken den besonderen Zauber verleihen. Man spürt die Liebe zur Kunst genauso, wie die Liebe zum Motiv, das er gekonnt auf die Leinwand bannt. So entstehen auch die meisten seiner Aquarelle direkt vor Ort, meist in der freien Natur und überall dort, wo er etwas entdeckt, das sein Künstlerherz höher schlagen lässt.
Die Ausstellung ist von Montag bis Samstag jeweils von 10 bis 20 Uhr zu besuchen.
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13. Oktober 2006
Sportplatz für Jung und Alt
Arona – Der Sportplatz El Almendro in Valle San Lorenzo bekommt ein ganz neues Gesicht. Der Platz, der durch seinen schlechten Zustand in der Vergangenheit kaum mehr genutzt wurde, soll deshalb von Grund auf überholt werden, damit sich schon bald wieder Jung und Alt zum Sport treffen können. Rund 120.000 Euro sind zu diesem Zweck bereit gestellt worden.
Neue Zugänge garantieren ein sicheres Erreichen des Geländes. Um den Platz herum soll ein zweieinhalb Meter breiter Streifen entstehen, der als Laufbahn für Jogger und Walker genutzt werden kann. Ein Spielplatz für Kinder ist genauso eingeplant wie Geräte für die Seniorengymnastik. Außerdem wird ein Sandplatz zum Boggia-Spielen eingerichtet. Bänke und Schattenplätze laden zum fröhlichen Treffen und Klönen ein. Brunnen sorgen für Erfrischung und Abkühlung. So soll El Almendro endlich wieder ein Ort der Begegnung werden, auf dem sich alle Generationen treffen und zusammen kommen.
Bereits im Frühjahr des kommenden Jahres soll der Platz sein neues Gesicht zur Schau stellen und endlich wieder Treffpunkt aktiven Lebens sein.
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11. Oktober 2006
Teneriffa präsentiert seine Neuheiten in London
Santa Cruz – Auch in diesem Jahr präsentiert sich Teneriffa auf dem World Travel Market in London. Nicht nur die britischen Reisewilligen, sondern auch internationale Kontakte werden hier gepflegt.

Teneriffa ist besonders stolz darauf mit Neuerungen aufwarten zu können. Dazu zählen unter anderem die Orka-Show, die seit Juni im Loro Park von Puerto de la Cruz angeboten wird, sowie die zahlreichen Erweiterungen im Rahmen des Wellnesssektors, die geschaffen wurden. Teils sind Fitnesseinrichtungen und Spas an Hotels angegliedert worden und teils wurden eigene Zentren dafür geschaffen. Eine weitere Attraktion, die Besucher anziehen soll, ist die Eröffnung des neuen Casinos in Puerto, das viele Spielmöglichkeiten in besonderem Ambiente bietet.
Die einzigartigen Delfin- und Papageienshows der Insel sind zwar bekannte Highlights, die aber dennoch immer wieder Besucher anziehen.
Ein weiterer Schwerpunkt des touristischen Angebots liegt auf den vielen Aktivsportarten, die auf den Kanarischen Inseln möglich sind. Allen voran das Windsurfing, Tauchen und Gleitschirmfliegen.
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10. Oktober 2006
Tanzspektakel in Los Realejos
Los Realejos – Die Casa de Cultura wird vom 12 bis 15. Oktober im Rhythmus erbeben. Dort findet in dieser Zeit das zweite Festival de Danza statt.
Alle, die sich für Tanz und körperlichen Ausdruck begeistern, sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Professionelle Lehrer führen die Tanzfreudigen in Elemente des klassischen und modernen Tanzes ein. Die Anmeldung und detaillierte Zeitangaben sind in der Gemeinde von Los Realejos möglich. Die Kurse sind kostenlos. Im Rahmen des Programms werden außerdem renommierte Künstler verschiedene Vorstellungen darbieten.

Am Donnerstag um 21 Uhr wird „Helena Berthelius“ die Tanzdarbietungen mit „Cromosomos“ eröffnen. Am Freitag um 21.30 Uhr wird die Truppe um Ana Maria Narvaja in Zusammenarbeit mit Habeus Corpus „Desde la alma“ aufführen. Mark Mac Cusker aus den USA schließt die Reihe am Samstag um 21 Uhr mit „C’est la vie“ ab. In diesem Fall handelt es sich um eine innovative Art, Poesie tänzerisch darzustellen. Bei diesen drei Veranstaltungen wird ein Eintritt von sechs Euro erhoben.
Los Realejos ist bekannt dafür, dass im Bewusstsein und Interesse seiner Bürger der Tanz einen wichtigen Stellenwert einnimmt.
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09. Oktober 2006
Die Städtische Musikkapelle aus Santa Cruz spielt auf La Palma
La Palma – Die Städtische Kapelle von Santa Cruz bietet in dieser Woche ein anspruchsvolles Repertoire auf La Palma. Am Donnerstag, den 12. Oktober beginnt um 19.30 Uhr die Konzertreihe mit Pasodobles und Zarzuelas auf der Plaza de Montserrat in San Andrés y Sauces.
Der Freitag Abend widmet sich der ehrenden Erinnerung an Juan Daranas Serrat, der eigentlich aus Gerona stammt, aber von 1902 bis 1920 Musiker beim Batallon de Cazadores auf La Palma war. Ebenso ist es eine Hommage an den kanarischen Gründer der Musikkapelle La Victoria der Inselhauptstadt Pedro Daranas Roque. Der Canario war gleichzeitig ein bedeutender Komponist seiner Zeit.
Im ehemaligen Kloster San Francisco werden deshalb ab 19.30 Uhr vier seiner Werke aufgeführt werden. Außerdem beinhaltet das Repertoire an diesem Abend Stücke von Albuquerque, Janes Barnes und Alonso. Krönender Abschluss der Minitournee ist am Samstag um 13.30 Uhr eine Kostprobe von Werken Rossinis, González-Ferreras und Jiménez’. Darüber hinaus sorgen Interpretationen bekannter kanarischer Volkslieder für einen gelungenen Musikvortrag.
Die letzte Veranstaltung findet auf der Plaza de España in Los Llanos de Ariadne statt.
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08. Oktober 2006
Die honigsüße Seite Teneriffas
Santa Cruz – Teneriffa hat viele Gesichter und ist nicht nur ein Ort an dem man das ganze Jahr über das milde Klima der Kanaren, die reizvollen Wanderwege der Berglandschaften und die zum Teil bizarren Felsformationen an den Stränden genießen kann. Auch kulinarisch sind die Kanarischen Insel mittlerweile für den Weltmarkt interessant. Ziegenkäse, Wein, die typischen Mojosaucen und die kreativen Marmeladenkombinationen werden in kontinuierlich steigendem Masse exportiert.
Eine weitere Köstlichkeit, die bislang noch nicht sehr bekannt ist, sind die vielen verschiedenen Honigsorten, die dem Leben auf den Kanaren die besondere Süße verleihen. Immerhin zwölf spezielle Blütenhonige und rund drei Mischungen werden produziert. Aufgrund der vielen endemischen Pflanzen entstehen zum Teil Sorten, die nirgends sonst auf der Welt gewonnen werden können.
Zum Beispiel der Honig der Tajinastenblüte, die im Frühjahr rund um den Teide ihre Pracht verbreitet. Ihr Honig ist hell und schmeckt sehr leicht. Richtige „Honigpersönlichkeiten“ sind hingegen Mischungen aus Avocado- und Bananenblüten. Sie sind dunkel in der Farbe und intensiv im Geschmack. Liebhaber dieses Brotaufstriches bekommen die unterschiedlichsten Variationen auf den zahlreichen Bauernmärkten und in Souvenirgeschäften.
Jeder sollte sich durch die verschiedenen Sorten durchprobieren, um seinen persönlichen Favoriten herauszufinden und sich von den einzigartigen Geschmacksvariationen überraschen und verführen zu lassen.
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07. Oktober 2006
Die Weinmarke „Contiempo“ wirbt per Segelboot
Santa Cruz – Die tinerfenische Weinkellerei „Arca de Vitis“, die den Wein mit dem klangvollen Namen „Contiempo“ herstellt, geht ungewöhnliche Wege, um auf ihren edlen Tropfen aufmerksam zu machen.
Gemäss den Empfehlungen des Landwirtschaftsministers sind die Werbestrategien, die seitens der Regierung gefördert werden, um die kanarischen Weine in der internationalen Szene bekannt zu machen, nicht immer ausreichend.
Das junge „Contiempo“ Team hat deshalb das Angebot der Segelyacht „Boyuyu“ angenommen und macht auf dem Sportsegler Werbung für ihren Wein. Die Crew, die erst kürzlich an der Regatta Principe de Asturias und an diesem Wochenende an der Infanta Cristina de Santa Cruz teilgenommen hat und nächstes Wochenende bei der César Manrique vor Lanzarote startet, ist ein origineller Werbeträger. Durch die vielen internationalen Fernsehübertragungen wird der Name nicht nur bei den Segelsportfans vor Ort bekannt gemacht.
Sowohl die engagierten Winzer als auch die aktiven Sportler, die an vielen Wettbewerben teilnehmen und schon viele Preise gewonnen haben, eint der Wille zum Erfolg und zu hartem und persönlichem Einsatz. Gerade deshalb passt es gut, wenn sie gemeinsam in Richtung Erfolg segeln, die einen zu Wasser und die anderen an Land.
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06. Oktober 2006
Ein Blick zurück in die Vergangenheit
La Laguna – Wer gerne ein bisschen in Nostalgie schwelgt und einen Ausflug in vergangene Zeiten macht, sollte sich die Fotoausstellung im Sala de Arte der CajaCanarias in La Laguna nicht entgehen lassen. Poldo Cebrián entführt den Betrachter anhand vieler Schwarz/Weiß-Fotografien, die er im Lauf seines Lebens aufgenommen hat, in die Welt Teneriffas, wie sie sich Mitte des 20. Jahrhunderts dargestellt hat. Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Kanaren aus ihrer Abgeschiedenheit mitten im Atlantik befreit wurden. Das Leben, wie es sich zu Großmutters Zeiten und vor Beginn der Touristenströme abgespielt hat, war geprägt von Beschaulichkeit und ländlichem Flair. Alte Krämerläden, das Leben in den Bars und ländliche Idylle leben in seinen Fotografien noch einmal auf.
Geöffnet ist die Ausstellung von Montag bis Freitag von 11 bis 13 Uhr und von 18 bis 21 Uhr. Am Samstag kann man die Ausstellung nur in den Vormittagsstunden von 11 bis 13 Uhr besuchen. Wer gerne einen Blick zurück auf vergangene Zeiten wirft, sollte sich die Galerie nicht entgehen lassen.
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05.Oktober 2006
Die besten Rassetiere gibt es auf La Palma
La Palma - Auf La Palma findet derzeit der V. Iberische Kongress über die Genetik von Tierrassen statt. Die einheimischen Rassen La Palmas gelten als die besten und robustesten der Welt. Im Verhältnis zur Größe der Insel finden sich hier die meisten genetisch unterschiedlichen Rassen weltweit.
In den letzten 25 Jahren hat man bereits begonnen dieses Naturgut zu bewahren. Wie es scheint, sind diese Bemühungen von Erfolg gekrönt. Es handelt sich dabei sowohl um Haus- wie um Wildtiere. Bekannt sind die verschiedenen Schaf-, Ziegen- und Schweinearten, die von jeher auf der Insel gehalten und gezüchtet werden. Auch robuste Kühe und Ochsen zählen zu dem Artenreichtum. Sie waren für die Bauern in der bergigen Welt der grünen Insel von unermesslichem Wert, vor allem in Bezug auf den Ackerbau und die Rodung von Waldflächen.
Daneben gibt es das typische schwarze Schaf von La Palma und eine eigene Hütehundart, den Perro Pastor Garafiano. Er gilt als widerstandsfähiger, gutmütiger und zuverlässiger Begleiter. Die Reinheit der Tierrassen konnte sich die Insel, nach Meinung der Experten, vor allem durch die isolierte Insellage erhalten. Die Isolierung erfolgte dabei auf dreifache Weise. Zum einen durch die Abgeschiedenheit des Archipels im Allgemeinen und La Palmas im Besonderen sowie durch die Trennung des Nordteils vom Süden. In früheren Zeiten fanden kaum Begegnungen zwischen Mensch und Tier vom einen Teil der Insel zum anderen statt.
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04.Oktober 2006
Japaner lieben kanarischen Käse
Santa Cruz - Eine Delegation japanischer Geschäftsleute weilt derzeit auf Teneriffa. Sie besuchen unter anderem die Käserei Benijos in La Orotava. Seit der Markteinführung des kanarischen Ziegenkäses in Japan weist die Nachfrage in kontinuierlichem Maße nach oben. Nicht nur der leichte Geschmack und das Interesse an gesunder Ernährung machen den Queso blanco dort so beliebt, sondern er lässt sich auch sehr harmonisch in die traditionelle japanische Ernährung einfügen.

Neben der Käserei zeigen die Gäste aus dem Land des Lächelns ein reges Interesse an kanarischem Wein, Honig und konservierten Erzeugnissen. Es sind nicht nur die Japaner, die den Ziegenkäse aus Canarias zu schätzen wissen, sondern er wird auch regelmäßig und in steigender Tendenz nach Deutschland, Großbritannien und in islamische Länder exportiert. Auf internationalen Wettbewerben haben mehrere kanarische Ziegenkäse die Fachjury überzeugt und Preise abgeräumt.
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02.Oktober 2006
Ein Blick auf die Nacktheit im 19. und 20. Jahrhundert
Santa Cruz - Nackte Körper, vor allem der Weibliche, haben Künstler aller Epochen schon immer zu Kunstwerken animiert. Neben der Faszination für das, was normalerweise von der Kleidung verhüllt wird, spiegeln die rund 70 Werke meist auch die moralischen Werte der jeweiligen Epoche wider.
Während im Hellenismus nackte Körper nichts Anstößiges hatten, hielt im Mittelalter die Prüderie Einzug. Mit Beginn der Surrealismus entwickelte sich eine neue Freizügigkeit.
Eine Ausstellung unter dem Motto „Ein Blick auf die Nacktheit in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts“ findet noch bis zum 25. November im Sala de Arte der CajaCanarias in Santa Cruz statt. Sie kann von Montag bis Freitag von 11 bis 13 Uhr und von 17 bis 21 Uhr besichtigt werden. Samstags verschieben sich die Öffnungszeiten auf 11 bis 14 Uhr und von 17 bis 20 Uhr.

Ausgestellt sind unter anderem Werke von Dalí, Zuloaga, Sorolla, Úrculo sowie von den kanarischen Malern Néstor de la Torre und Cristino de Vera. Wer erst nach dem 25. November auf die Insel kommt, kann sich einen Teil der Ausstellung vom 11. Dezember bis 19. Januar im Sala de Arte in Las Palmas de Gran Canaria oder vom 14. Dezember bis zum 25. Januar in Puerto de la Cruz anschauen. Kunstliebhaber werden von der Sammlung beeindruckt sein.
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30.September 2006
Teneriffa – Attraktion für Luxusliner
Santa Cruz – Seit Jahren nimmt die Beliebtheit des tinerfenischen Hafens bei Kreuzfahrtschiffen kontinuierlich zu. Davon zeugte eindrucksvoll die rege Frequenz am vergangenen Wochenende.
Insgesamt 3.600 „Seetouristen“ und 1.400 Mann Besatzung gingen in Santa Cruz vor Anker. Schon am Freitag legten die „Nordnorge“ und die MSC Lirica an. Beide Schiffe kamen aus Funchal. Während mit dem ersten Schiff vor allem skandinavische Urlauber an Land gingen, brachte das Zweite Gäste aus Deutschland, Italien und Amerika.

Mehr als die Hälfte der Besucher nutzten den Landgang für Ausflüge ins Landesinnere, während die Übrigen eine Entdeckungstour durch die Hauptstadt bevorzugten. Zu den Luxuslinern gesellten sich noch die „Costa Europa“ und am Samstag die bekannte „Aida blu“.
Damit hat die Saison der Kreuzfahrer einen beachtlichen Auftakt erlebt. Der Hafen von Santa Cruz als Anziehungspunkt für Luxusliner ist nicht nur ein Prestige innerhalb der touristischen Seefahrt, sondern gleichzeitig ist es eine Attraktion für Landurlauber, die gerne die Gelegenheit nutzen, die „Luxuskarossen zur See“ aus der Nähe zu bestaunen.
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30.September 2006
Der Herbst steht unter dem Stern des Natur-Tourismus
Santa Cruz – Das Tourismusministerium von Teneriffa hat, in Zusammenarbeit mit dem Markenlabel Tenerife Natural, eine Initiative ins Leben gerufen, die Reiseprofis aus Gran Canaria, Frankreich und Deutschland mit dem Naturparadies Teneriffa vertraut machen soll.
In diesem Zweig der Tourismusbranche ist Teneriffa als Reiseziel noch nicht ausreichend vertreten. Um dies in Zukunft zu ändern, werden im Oktober und November rund 25 große Reiseveranstalter dieses Sektors auf der Insel erwartet. In Bezug auf Gran Canaria wird die Initiative vor allem von Fred Olsen, die durch ihre Fährverbindung ein wichtiges Bindeglied zwischen den beiden kanarischen Hauptinseln darstellen gefördert.
Auf der Nachbarinsel richtet sich die Promotion vor allem auf Teneriffa als Reiseziel für Residente, um lange Wochenenden und Brückentage auf Teneriffa zum Ausspannen zu nutzen.
Auf dem französischen Markt unterstützt das kanarische Tourismusamt in Paris in Kooperation mit der kanarischen Fluglinie Binter die Initiative. Man möchte Teneriffa dort vor allem in den Fokus, der an Natur interessierten Reisenden, rücken.
Das Image, das vermittelt werden soll, ist, dass Teneriffa viele Seiten hat und neben Sonne und Strand auch einzigartige landschaftliche Reize zu bieten hat. Vom 11. bis 15. November hingegen sind elf Reiseveranstalter aus Deutschland zu Gast. Auch ihnen sollen die alternativen Möglichkeiten der Insel überzeugend nahe gebracht werden.
Speziell unter den Deutschen ist die Nachfrage nach ländlichem Tourismus, Ruhe und Naturerlebnissen besonders groß. Dieser Marktsektor soll auf Teneriffa zunehmend aktiviert werden.
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29.September 2006
Ryanair – die neue „Hotline“ zwischen Dublin und den Kanaren
Santa Cruz – Ab Dezember wird der Winterflugplan von Dublin durch eine Verbindung nach Teneriffa und Fuerteventura, vier Mal pro Woche, bereichert werden. Ryanair wird mit einem Einführungspreis von 2,99 Euro plus Steuern die kanarischen Inseln anfliegen. Auf Teneriffa landen die „Billigflieger“ im Norden der Insel. Man verspricht sich von der neuen Verbindung nicht nur einen Schub vor allem im Nordtourismus, sondern möchte auch die Insel als Wochenenddestination attraktiv machen.
Der Sektor des Kurz- und Wochenendurlaubs hat sich in den letzten Jahren in einen boomenden Zweig verwandelt. Man hofft, dass Teneriffa schon bald auch in diesem Reisezweig von Bedeutung sein wird. In ganz Europa hat diese Sparte die größten Zuwachsraten und ist deshalb von besonderer Attraktivität.
In Kooperation mit dem Autoverleiher Hertz wird man günstige Pakete anbieten. Man geht davon aus, dass die meisten den Kurzaufenthalt für eine Schnupper-Entdeckungstour nutzen werden, die bestimmt einige veranlassen wird, für einen längeren Aufenthalt zurückzukehren.
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28.September 2006
Die Mode des zwanzigsten Jahrhunderts im Museum Nestor
Gran Canaria – Das Museum Nestor auf Gran Canaria wird vom 5. Oktober bis zum 5. November eine Ausstellung der Modedesigner des letzten Jahrhunderts beherbergen.
Unter anderem werden Glanzstücke aus dem Haus Dior, Yves Saint Laurent, Channel, Lacroix, Balenciaga, Gaultier, Pierre Cardin und Paco Rabanne zu bewundern sein. In insgesamt 13 Räumen werden sie sich mit Kunstwerken des Jahrhunderts und musikalischen Werken zu einer perfekten Symbiose vereinen.
Ein historischer, ästhetischer und künstlerischer Rundgang durch das letzte Jahrhundert anhand der Welt der Mode, ist das hoch gesetzte Ziel der Ausstellung.

Organisiert wird die Veranstaltung unter Beteiligung der kanarischen Modefirma „Gran Canaria Moda Cálida“ sowie der Inselregierung. Die Kleidungstücke sind Leihgabe einer Familie aus Mailand. Sie werden in der kommenden Woche auf der Insel erwartet und von Experten aus dem Fachbereichen Mode, Kunst und Geschichte drappiert. Wer sich das komprimierte Zusammentreffen der Modelle der weltbesten Modedesigner nicht entgehen lassen möchte, sollte auf jeden Fall einen Besuch des Museums Nestor in den kommenden vier Wochen einplanen.
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27.September 2006
La Palma und Teneriffa verbindet eine neue Partnerschaft
La Palma – Das zauberhafte Städtchen Breña Alta vor den Toren der Hauptstadt von La Palma hat mit der Nordmetropole von Teneriffa, Puerto de la Cruz, Brüderschaft geschlossen. Sie verbindet eine tiefe Verehrung des „Señor del Gran Poder de Dios“ und beide haben wesentlich zur historischen Entwicklung ihrer Insel beigetragen.
In einem Festakt wurde auf La Palma die Städtepartnerschaft gefeiert. Emotional bewegt, bat der Inselpräsident um den Segen für beide Gemeinden und ihre Bürger.
Auf Teneriffa steht die Feierstunde noch bevor. Dort wird am siebten Oktober der neue Bund besiegelt. Zwei Jahre lang haben beide Städte an der Realisierung des Bruderschafts-Paktes gearbeitet und sind sehr zufrieden darüber, dass ihr Traum endlich Wirklichkeit geworden ist.
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26.September 2006
Ein eigener Wein für La Gomera
La Gomera – Im Jahr 1997 wurde die Weinkelterei auf La Gomera in Betrieb genommen. Seitdem hat sich der Weinanbau auf der Insel immer mehr verbreitet.
Mittlerweile sind mehr als 4o0 Hektar mit Weinreben bepflanzt. In diesem Jahr rechnen die Winzer nicht nur mit einer Ernte von rund 60.000 Kilo Trauben, sondern haben den Früchten, die etwa zu Zweidritteln geerntet sind, eine besondere Süße und Qualität zugesprochen.
Neben den bekannten Käsespezialitäten hat die Insel nun eine neue Köstlichkeit in Rot und Weiss zu bieten. Mit dem klangvollen Markennamen „Cumbres de Garajonay“ hat sich die Insel eine neue Welt im Reich der Weinliebhaber erschlossen. Demnächst möchten die Gomeros an internationalen Wettbewerben teilnehmen und ihren edlen Tropfen von echten Kennern beurteilen lassen, um sich in die Reihe der hochwertigen kanarischen Inselweine einzureihen.
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25.September 2006
AguaLand – ein Tipp für raue See
Adeje – Auch wenn der Atlantik sich in den Wintermonaten manchmal wild gebärdet und das Baden in den Fluten zum gefährlichen Unterfangen werden kann, muss man auf den Badespass auf Teneriffa nicht verzichten. Neben den vielen öffentlichen und privaten Schwimmbädern gibt es den Aquapark, der ein besonderes Highlight in der Wasserlandschaft darstellt.
Auf unterschiedlichen Rutschen saust man mal in Kamikazemanier in das erfrischende Nass oder lässt sich auf einem Luftreifen sitzend durch die Kurven und über die Wellen schaukeln. Besonders prickelnd ist die Fahrt in ein großes V. Aus rund zehn Metern Höhe saust man in einem Solo oder Duositzkissen in die Tiefe, um auf der gegenüberliegenden Seite wieder nach oben zu schnellen. Dann geht es hin und her, bis der Reifen zum Stillstand kommt. Das Kribbeln im Bauch äußert sich meist in hysterischem Gekreische.
Dazwischen kann man sich auch einfach ein Ruhepause auf dem Liegestuhl gönnen. Auf jeden Fall ist es kein Problem einen ganzen Tag im und am Wasser zu verbringen und sich dabei so wohl zu fühlen, wie der Fisch im Wasser.
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24.September 2006
Teneriffa als Lohn für harte Arbeit
Santa Cruz – Die amerikanische Firma Amway, die auf multinationaler Ebene tätig ist, wird ihre besten Verkäufer in den Jahren 2008 bis 2010 zur Belohnung auf die Kanaren schicken.
Iberoservice, die im Auftrag der Regierung touristisch tätig ist, bewarb sich im August in der Hauptzentrale in Michigan erfolgreich um den Zuschlag für Teneriffa.

Den Verkäufern mit den besten Verkaufszahlen werden dann zu Incentive-Reisen auf die Sonneninsel geschickt, um den wohl verdienten Lohn ihrer Arbeit zu genießen und die Ressourcen aufzuladen. Etwa 7.500 Repräsentanten aus Russland, China, Europa und Amerika werden in diesem Zeitraum den Archipel besuchen. Incentivereisen sind immer im Luxusbereich angesiedelt. Nur erstklassige Hotels kommen für die Unterbringung in Frage und auch das Rahmenprogramm weicht mit diversen Highlights von dem ab, was man normalerweise als Tourist erleben kann.
Neben den Ausflügen mit einem besonderen Erlebnischarakter stehen Teambildung und Motivation auf dem betrieblichen Ferienprogramm.

Mit dem Traumziel Teneriffa vor Augen erhofft sich die Firmenleitung eine gute Umsatzbilanz und hofft ihre Verkäufer zu Höchstleistungen anregen zu können.
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23.September 2006
Das vorhergesagte Herbstwetter der Kanaren
Isla Baja – Im Rahmen des internationalen Kongresses der Cabañuelas versuchten sich die traditionellen Wetterdeuter in einer Vorhersage für die nächsten drei Monate, bis zum Tag der Wintersonnwende.
Sie geben zwar zu aussergewöhnliche Phänomen, wie den Delta-Sturm im vergangenen November, nicht erfassen zu können, aber trotzdem liegt ihre Treffsicherheit bei rund 80 Prozent.
Deshalb geben ihre Prognosen durchaus Grund zur Hoffnung auf einen mehr als goldenen Herbst. Sie gehen von einem milden und trockenem Herbst aus. Auch wenn es manchmal bewölkt sein kann, bleiben die Temperaturen warm. Auch die Herbststürme sollen die Kanaren dieses Jahr verschonen.
Lediglich um den 21. November frischt der Wind aus südöstlicher Richtung auf und bringt wahrscheinlich einige Regentage mit sich, die sich sogar mehr in der Südhälfte entladen sollen, als im Norden. In diesen Tagen soll sich auch der Ozean wild gebärden und mit heftigen Wellen, die durchaus eine Wucht haben, die Schaden anrichten könnte, an die Küste schlagen. Auch am 6. Dezember könnte der Atlantik noch einmal sein ungestümes Temperament beweisen.
Ansonsten bleibt es aber, zumindest bis kurz vor Weihnachten, noch milder als sonst und auch das Wasser soll sich eher in einem ruhigen Rhythmus bewegen.
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22.September 2006
Wertvolle Kunstwerke in Los Silos
Los Silos - Im ehemaligen Kloster von Los Silos findet bis zum 11. Oktober eine Ausstellung wertvoller Gemälde aus dem Fundus der CajaCanarias statt.
Abstrakte Kunst von 1904 bis 1969 ausgestellt. Darunter finden sich unter anderem so bekannte Namen wie Óscar Domínguez, Cristino de Vera und Manolo Millares.
Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts waren die Kanaren, aufgrund ihrer Insellage von den modernen Strömungen der europäischen Kunstszene eher abgeschnitten. Erste Versuche in Richtung Abstraktion machte Ángel Romero Mateos, der begann die von Porträts, Landschaften und figürlichen Abbildungen geprägten Werke, mit Abstraktionen abzuwandeln.
Mit dem Erscheinen der Zeitschrift „La Gacetta del Arte“ läuteten auch auf den Kanaren neue Zeiten ein. Rund zwanzig Bilder zeugen von dem Beginn der Modernisierung. Die Regime Francos hat zwar viele ins Exil vertrieben, aber auch dort setzten ihr Schaffen fort. Andere blieben und wurden für ihren Widerstand gegen den Faschismus bekannt, wie zum Beispiel Manolo Millares. In Kunstzirkeln unterstützten sich die Maler gegenseitig und trugen von dort aus zur Dynamisierung der Kunst bei.
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22.September 2006
Buchungsstarker Sommer auf Teneriffa
Santa Cruz – Während noch vor wenigen Jahren das viel gerühmte Sommerloch, von Mai bis September, die Geschäftsleute zum Stöhnen brachte, zeigt die Tendenz seit rund drei Jahren kontinuierlich nach oben.
Auch in diesem Jahr wurde ein Anstieg der Besucherzahlen im August um 1,2 Prozent verbucht. Vor allem Hotels der Luxusklasse zeigten sich zufrieden. Mit einer Belegung von fast 79 Prozent konnten sich die Hoteliers über eine positive Sommerbilanz freuen.
Aber auch der Sektor der Privatunterkünfte konnte profitieren. Immer mehr Menschen entschließen sich die Ferien individueller zu gestalten und sich ihren Tagesablauf frei von Essenszeiten zu gestalten.
Auffallend war zudem, dass die Gäste vom Festland, die traditionell im August aus den heißen Großstädten in die sanfte Brise der Kanaren flüchten, in diesem Jahr eher rückläufig war. Dafür nahm der Tourismus aus Deutschland zu.
Schon lange nicht mehr sind die Kanaren eine Hochburg der Aussteiger und Rentner, sondern auch junge Familien wissen das Angebot und die politisch sichere Lage der glückseligen Inseln zu schätzen.
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23.September 2006
Dia de la Trilla – damit die Traditionen erhalten bleiben
El Palmar – Am Wochenende fand in dem kleinen Bergdorf, auf dem Weg nach Masca, der Dia de la Trilla statt.
Dabei handelt es sich um die althergebrachte Methode die „Spreu vom Weizen“ zu trennen. Auf einer kreisrunden Fläche wird das Getreide ausgebreitet. Danach hängt man einem Ochsengespann ein L-förmiges schweres Holzgerät an. Um den Druck zu verstärken stellt man sich, am besten zu mehreren, auf den Balken, während die Ochsen dieses traditionelle Gespann unermüdlich im Kreis über das Getreide ziehen. Dazwischen wird es gewendet, um auch möglichst alle wertvollen Körner ernten zu können.

Was früher harte Arbeit war, ist heute ein großer Spaß, vor allem für die Kinder, die sich begeistert an dem Holzgerät festklammerten und sich ziehen ließen. Einst war diese Arbeit die erste Stufe der späteren Gofio-Erzeugung. Die Körner wurden geröstet und gemahlen. Dann hatte man das wichtige Mehl, das schon bei den Guanchen ein wichtiges Grundnahrungsmittel war. Ausserdem wurde ein Kohlemeiler aufgebaut, der demonstrierte, wie damals Holzkohle erzeugt wurde. Beide Berufszweige waren früher die Haupteinnahmequellen der Bergbewohner.

Mit dem jährlichen Fest bemüht sich der Bürgermeister der Gemeinde Buenavista, Aurelio Abreu, aus persönlicher Überzeugung darum, alte Traditionen nicht Vergessenheit geraten zu lassen, sondern sie für die Nachwelt zu erhalten. /sw
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22.September 2006
Sport und Umweltschutz vereinen sich
Punta de Teno – Am Sonntag hat sich an der Punta de Teno, dem Westzipfel der Insel, eine „Unterwasser-Umweltschutz-Truppe vorgestellt. Unter dem Namen AMSA verbergen sich passionierte Taucher, die mit ihrem Sport dazu beitragen möchten, dass das Gleichgewicht der marinen Flora und Fauna gewahrt bleibt.
Aus der ganzen Insel haben sie sich zusammengefunden, um in gemeinsamen Aktionen ihren Teil zum Umweltschutz beizutragen und die kanarischen Küsten gesund zu erhalten. Dazu gehört unter anderem das regelmäßige Einsammeln von Seeigeln. Die Meeresbewohner haben sich in der Vergangenheit so stark vermehrt, dass sie nicht nur zur Plage, sondern zur ernsthaften Gefahr für das empfindliche Ökosystem geworden sind. Sie ernähren sich wie viele andere Meerestiere von Algen. Da sie sich zu stark vermehrt haben, fressen sie anderen Spezies einfach „das Futter“ weg. Für das sensible Ökosystem Meer ist dies ein Ernst zu nehmendes Problem, dem sie tauchende Umweltschutztruppe jetzt unter anderem zu Leibe rücken wird. Die kanarischen Gewässer sollen stabilisiert werden, um auch in Zukunft ein Taucherparadies zu sein.
Ihre Passion hat die Hobbytaucher in gemeinsamen Exkursionen bereits in viele Tiefen der Weltmeere geführt. Unter anderem sind sie gemeinsam nach Ägypten und Mexiko gereist. Ende dieses Jahres wollen die Sporttaucher die Unterwasserwelt vor der Insel Zanzibar in Tansania erkunden. /sw
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21.September 2006
Kunstausstellung von Manuel Piedrabuena
Puerto de la Cruz – Noch bis zum 8.Oktober können Kunstliebhaber die jüngsten Werke von Manuel Piedrabuena im Kunstsaal der Caja Canarias genießen.

Der mittlerweile bekannte Maler hat erst spät, nämlich nach seiner Militärkarriere, begonnen, seine künstlerischen Fähigkeiten zu entwickeln. Der Autodidakt malt in Öl oder Aquarell. Am liebsten stellt er reizvolle Landschaften dar. Viele seiner Werke zeigen die schönsten Motive Teneriffas. Unter anderem hat er La Matanza und Taganana auf seine Leinwand gebannt. Zu seinem besonderen Stil gehört ein Hauch von Poesie, das er jedem Bild verleiht. Seine Werke zeichnen sich durch Klarheit und Farbintensität aus.

Vor rund 13 Jahren stellte er seine Bilder erstmals ein La Orotava vor. Damals mussten ihn noch viele Freunde und die Familie ermutigen, die Öffentlichkeit an seinem Schaffen teilhaben zu lassen. Mittlerweile hat er sich in der Kunstszene einen Namen erworben. Wer sich die rund 50 Bilder, die in Puerto de la Cruz ausgestellt sind, aus der Nähe betrachten möchte, sollte sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen. Geöffnet ist die Galerie Dienstag bis Sonntag von 11 bis 13 Uhr und von 17 bis 21 Uhr.
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20.September 2006
Kongress der kanarischen „Wetter-Weisen“
Los Silos – Zur Zeit findet in Los Silos und Buenavista der VII. nationale Kongress der „Cabañuelas“ statt. Wörtlich kann man diesen Begriff nicht übersetzen. Er leitet sich vom spanischen Wort „Cabaña“ (Hütte) ab und bezieht sich auf die Unterkünfte, in denen einst vor allem Juden lebten, auf die man die unter anderem die Weisheit der Wettervorhersage zurückführte.

Andere Quellen gehen von Ursprüngen bis hin zu den Mayas zurück. Die rund zwanzig Forscher sind die letzten spanischen Spezialisten, die sich auf diese Kunst der Wettervorhersage verstehen. Unter anderem werden mathematische Berechnungen, Beobachtungsgabe und Erfahrungswerte zu einem Ganzen zusammengefügt, um daraus Rückschlüsse auf die Wetterentwicklungen zu ziehen.
Vor allem für die Landwirte waren die Vorhersagen von großer Bedeutung. Sie verließen sich auf die Gabe der Weisen, wenn es darum ging, den richtigen Aussaat- und Erntezeitpunkt zu bestimmen. Für die Fischer waren die Prognosen zum Teil lebenswichtig, da ein plötzlicher Sturm für sie Lebensgefahr bedeuten konnte.
Viele alte Weisheiten, die im Volksmund grassieren, gehen auf die Cabañuelas zurück. So zum Beispiel, wenn eine Katze sich das Gesicht putzt, gibt es Regen und wenn sie seltsame hektische Sprünge vollführt, kommt Wind auf.
Während des Kongresses gehen die „antiken Meteorologen“ auch auf aktuelle Themen, wie das Phänomen „EL Niño“, die schwindende Ozonschicht und den planetaren Einfluss auf das Wetter ein. Bleibt zu hoffen, dass sich auch junge Menschen für diese alte Kunst erwärmen können, damit sie auch künftigen Generationen erhalten bleibt. /sw
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19.September 2006
Kanarinnen haben ein Faible für Schuhe
Santa Cruz – Umfragen der spanischen Schuhindustrie haben es wieder einmal deutlich gemacht, Wie viele andere Frauen auf der Welt, „stehen“ die kanarischen Frauen auf Schuhe.
Im Durchschnitt besitzen sie rund 14 Paar von sportlich bis elegant, mit hohen bis niedrigeren Absätzen. Manche kommen sogar auf stolze 35 Paar und mehr.

Ob man darin eine Werteskala der Lebenslust oder des Lebensfrust sehen kann, ist eigentlich nur für „unwissende“ Männer relevant. Sie besitzen gerade einmal halb so viele Schuhe wie die Frauen. Dabei liebt es die Kanarin Schuhe zu shoppen und sorgt dabei nicht einmal nur für sich selbst. Bis zu vier Paar werden jährlich erstanden, um sie zu verschenken.

Außerdem ist es so etwas wie ein kanarisches Gesellschaftsspiel, denn alleine sucht „frau“ sich ungern Schuhe aus. Steht der Partner nicht zur Verfügung, dann lässt sie sich am liebsten von Mutter, Tochter oder Freundin begleiten. Damit trägt die Leidenschaft für schön verpackte Füße zum geselligen Leben bei und unterstützt zudem den Erfolg der vielen Schuhgeschäfte, die auf den Inseln reichlich vertreten sind. /sw
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18.September 2006
Markthalle in Puerto de la Cruz ist einen Ausflug Wert
Puerto de la Cruz – Wer vom Süden träumt, stellt sich meist automatisch Sonne, Strand und Meer vor. Häufig verbindet man damit auch Gerüche, Düfte und Marktgeschrei oder besser gesagt, ein bisschen was von jedem quer durcheinander.
Das kann man in der Markthalle von Puerto de la Cruz dem Mercadillo Municipal erleben. Der Fischhändler bietet seine Ware neben der Obstfrau an und verteidigt auch seine etwas überhöhten Preise. Denn hier ist ja alles fangfrisch und beste Qualität, statt Massenware.

Gerade in Zeiten von Gammelfleischskandalen und Ähnlichem weiß der Verbraucher das wieder zu schätzen. Der Markt wird deshalb von vielen Einheimischen und Residenten zum samstäglichen Wocheneinkauf genutzt, obwohl er natürlich täglich geöffnet ist.
Auf jeden Fall ist er einen Besuch wert, wenn man sich für die Speisekarte des Landes interessiert, in dem man zu Gast ist. Und wer sich nicht überwinden kann, fremde lukullische Genüsse zu testen, kann sich beim deutschen Metzger die heimischen Wurstspezialitäten gönnen. Samstags findet vor der Halle und auf deren Dach zudem noch ein Flohmarkt statt. Dort kann man in Ruhe bummeln und stöbern und viele sinnige und unsinnige Dinge aller Art erstehen oder sich eine Bratwurst vom Grill holen und sich dabei fühlen wie „Gott auf Teneriffa“. /sw
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18.September 2006
Los Realejos ist stolz auf seine Weinkultur
Los Realejos – Das kleine Städtchen am Rande des Orotavatals blickt auf eine lange Weintradition zurück. Nicht nur die Stadtverwaltung, sondern auch die Bürger sind auf diesen Teil ihrer Geschichte sehr stolz.
Deshalb soll eine alte Weinpresse, die an der Zufahrt des künftigen Industriegebietes gelegen ist, demontiert, restauriert und Originalgetreu wieder zusammengesetzt werden.
Anschliessend soll auf einer Fläche von rund 7.000 Quadratmetern eine weitere Grünanlage in Los Realejos enstehen.

Rund 87.000 Euro will die Gemeinde in die Gestaltung der Fläche sowie in die Restaurierung der von Wind, Wetter und dem Zahn der Zeit beschädigten altertümlichen Weinpresse investieren. Der Erhalt und die Erinnerung kanarischer Traditionen ist dabei ebenso wichtig, wie die Bereicherung der Lebensqualität der Bürger, in der hektischen modernen Zeit. Der Wein hat in seiner Beliebtheit nichts eingebüsst. Auch im modernen Leben ist er ein wichtiger Bestandteil der kanarischen Lebenskultur.
Mittlerweile ist er nicht nur bei den Einheimischen und Touristen beliebt, sondern hat sich durch internationale Auszeichnungen einen Ruf weit über die Grenzen des Archipels hinaus erworben. sw
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17.September 2006
Der 11. März wird Gedenktag in La Laguna
La Laguna – Der 11. März 1792 soll als Tag besonderer geschichtlicher Relevanz in die Analen der Stadt eingehen. Damals wurde die Universität von La Laguna gegründet. Tragischerweise wird seit dem Bombenattentat von Madrid dieses Datum auch immer mit einem traurigen Aspekt versehen sein.
Die Verantwortlichen werten dies aber positiv, denn um so deutlicher wird die Bedeutung des Lehrauftrags, den sich die Universität von Anbeginn an auf die Fahnen geschrieben hat. Hier wurden und werden die Studenten zu Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit erzogen. Werte, die sie neben der fachlichen Qualifikation ihr ganzes Leben lang begleiten sollen.

Die Universität wird regelmäßig von ausländischen Studenten, im Rahmen eines internationalen Austauschprogramms, als Studienort gewählt. Außer Architektur, die auf La Palma gelehrt wird, kann man fast alle Studiengänge belegen. Die Qualität der Ausbildung ist über die nationalen Grenzen hinweg bekannt. Viele Studienabgänger werden von internationalen Firmen oder privaten Unternehmen, vor allem innerhalb Europas abgeworben. Im Laufe ihres 214-jährigen Bestehens hat sich die tinerfenische Universität ein gutes Renommee erworben. sw
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16.September 2006
Rekordverdächtige „Teresitas Babys“
Santa Cruz - Am vergangenen Samstag stellten 127 Babys mit ihren Eltern möglicherweise einen Rekord für das Guiness Buch auf.
In Zusammenarbeit mit dem Rotario-Club Anaga, der Stadt Santa Cruz und vor allem dem bekannten Wassertherapeuten Raúl Mas versammelten sich die Teilnehmer bei schönstem Wetter ab 11 Uhr am Strand.

Die Teilnahmebedingung war, dass die Babys unter drei Jahre alt sind und sich die Eltern per Geburtsurkunde als Erzeuger auswiesen. Nicht nur kanarische Eltern, sondern auch ausländische Besucher nutzten die Gelegenheit an dieser besonderen Veranstaltung teilzunehmen.

In seiner Ansprache betonte Raúl, dass es in erster Linie nicht um einen Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde gehe, sondern vor allem wolle er die Gesellschaft für die Familie sensibilisieren. In einer Welt, geprägt von Materialismus und Konsum, wies er auf den unschätzbaren Reichtum hin, den Kinder ihren Eltern schenken. Es ist wichtig sich wieder auf Werte und die Bedeutung einer funktionierenden Kleinfamilie zu besinnen.

Mit dem Event schloss Raúl seine kostenlosen Sommer-Schwimmkurse, die er während der vergangenen Monate angeboten hatte. Für ihn birgt vor allem das Meer, als sanftes und heilendes Element, einen zentralen Punkt seiner von ihm entwickelten Aqua-Therapie, die er erfolgreich einsetzt, um Kinder mit Behinderungen oder psycho-somatischen Erkrankungen zu helfen.
Auch am Strand von El Médano haben sich 67 Babys eingefunden, um sich dem Anliegen anzuschließen. Ob ein Eintrag in das Guiness-Buch tatsächlich erfolgt hängt von den Juroren ab und wird in rund sechs Monaten entschieden werden. Schon jetzt hat Raúl angekündigt seinen eigenen Rekord schon im nächsten Jahr übertreffen zu wollen. sw
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14.September 2006
Stimmungsvoller Schlemmergenuss frisch importiert aus der Schweiz
Puerto de la Cruz – Teneriffa wird immer internationaler. Neben den vielen Lokalen die kanarische, deutsche, österreichische, chinesische, südamerikanische oder generell internationale Küche anbieten, sorgt eine neuer Modetrend aus der Schweiz für echten Schlemmergenuss.

Einzig im Restaurant Dalí in La Paz kann man sich mit einem „Tartarenhut“ jetzt das Fleisch direkt am Tisch garen. Nach dem Essen auf dem heißen Stein, Fondue und ähnlichen Leckereien, gibt es jetzt dieses neue Erlebnis. Eine Art „Dreiecks-Hut“ aus Metall wird dabei von unten, wie beim Fondue, erhitzt. Auf kleinen Haken kann man dann dünn geschnittene Fleischscheiben aufhängen und sie garen. Dazu gibt es Dips und Essigsaures und vor allem jede Menge Spaß beim Essen, und Zeit lassen kann man sich dabei auch noch. /sw
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13.September 2006
Teneriffa ist das Shopping-Zentrum der Kanaren
Santa Cruz – Die Ergebnisse der neuesten Erhebungen haben Teneriffa zum Einkaufs-Mekka der Kanaren gekürt. Insgesamt sind derzeit 21.086 Geschäfte gemeldet, von denen sich fast die Hälfte allein auf Teneriffa befindet. Der typische Einkaufsbummel ist hier zwischen kleinen Boutiquen bis hin zu riesigen Einkaufszentren möglich.
Die meisten konzentrieren sich auf den Verkauf von Kleidung und Schuhen, was Teneriffa vor allem für Frauen zu einem wahren Einkaufsparadies macht. Dabei liegt der Fokus natürlich auf der Hauptstadt. Aber auch viele Kleinstädte der Insel zeichnen sich durch ihr großes Angebot verschiedenster Art aus. Egal ob klassisch-elegant, modisch oder sportlich – jeder Geschmack wird bedient und das auch noch zu erschwinglichen Preisen.

Damit bekommt Teneriffa neben den Attributen Sonne, Strand und Kultur auch auf dem Einkaufssektor ein grosses Plus, das gerade im Winter dafür sorgt, dass auch ein trüber Tag mit Spaß und Freude beim Einkaufsbummel zu einem Highlight werden kann. /sw
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12.September 2006
China interessiert sich für die Kanaren
Santa Cruz - Las Palmas – Der Präsident der kanarischen Regierung, Adán Martín, empfing hohen Besuch aus China. Wu Bangguo, Präsident der chinesischen Volkskammer besuchte, im Rahmen seiner iberoamerikanischen Reise, unter anderem Gran Canaria. In den Gesprächen der beiden ging es in erster Linie darum, die kanarischen Inseln weiterhin für den Tourismus aus China attraktiv zu machen.

Zwar haben die Besucher einen weiten Weg vor sich, aber trotzdem nahm der Tourismus aus diesem Land im letzten Jahr um dreißig Prozent zu. Eine Tendenz, die sich schon seit einiger Zeit kontinuierlich entwickelt.
Darüber hinaus hegen die Chinesen aber auch großes Interesse an den beiden Hauptinseln, Teneriffa und Gran Canaria, als logistische Plattform im Hinblick auf künftige wirtschaftliche Unternehmungen auf dem afrikanischen Kontinent. /sw
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11.September 2006
Grosses Jazz-Festival auf Gran Canaria
Gran Canaria - Am 29. und 30. September wird das Auditorium Alfredo Kraus in der Inselhauptstadt von jazzigen Klängen erfüllt. Das „Spañ-Jazz“ wird von allen Freaks der Szene mit Vorfreude erwartet. Die Insel des Salsa ertönt dann zwei Tage lang im „New-Orleans-Sound“. Ein Vergnügen, dass man auf den Kanaren nicht so oft hat.

Erfolgreiche Musiker der iberischen Jazz-Welt werden das Publikum zum Swingen und Grooven bringen. Freitags stellt das Trio Iñanki Sandoval Trio unter anderem seine neueste Scheibe „Sausalito“ vor. Danach spielt das Mikel Andueza Quintett auf. Sie haben ihre Größe ebenfalls bereits auf vielen Bühnen bewiesen. Am Samstag „jazzt“ das „Abe Rábade Trio“ weiter. Sie haben unter anderem vor vier Jahren an den internationalen Jazzfestival in Havanna erfolgreich teilgenommen. Mit dem José María Carlés Quintett wird das Wochenende seinem jazzigen Höhepunkt entgegen feiern.
Alle Fans dieser Musikrichtung freuen sich schon auf die Musiker und deshalb ist es ratsam, sich möglichst früh die Eintrittskarten zu sichern. Das ist über das Auditorium Alfredo Kraus auch online möglich. /sw
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10.September 2006
Die Schutzhütte ist bald wieder in Betrieb
Santa Cruz - Die Schutzhütte „Refugio de Altavista“ wird zur Zeit komplett renoviert. In 3.300 Metern Höhe ist sie der Zufluchtsort für Wanderer, wenn sie von schlechtem Wetter überrascht werden. Außerdem bietet sie allen Abenteurern, die den Teide zu Fuß besteigen, eine kleine Rast. Nach vorheriger Anmeldung kann man hier sogar übernachten. Viele nutzen diese Möglichkeit, um dann möglichst schon zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel zu stehen und sich von dem faszinierenden Ausblick auf ein erwachendes Teneriffa überwältigen zu lassen.

Rund 380.000 Euro werden in die Hütte investiert. Nicht nur Dach und Außenfassade werden restauriert, sondern auch der Innenraum wird neu gestaltet. Außerdem wird eine neue Strom- und Wasserversorgung angelegt und auch eine Kommunikationsmöglichkeit wird installiert.
Aufgrund der extremen Witterungsbedingungen in den Bergen sind die Umbaumaßnahmen lediglich in den Sommermonaten möglich. Aber spätestens bis zum Herbst, und damit zum Saisonbeginn, erstrahlt die Hütte in neuem Glanz und wartet auf die müden Wandersleute. /sw
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9.September 2006
Kanarische Köstlichkeiten erobern Deutschland
Santa Cruz - Der „Geschmack nach Ferien“ kann jetzt auch in deutschen Landen genossen werden. Die Gesellschaft der Inselregierung für Werbung im Ausland (Proexca) hat seit vergangener Woche ein Abkommen mit der deutschen Supermarktkette „Globus“, das einen Absatz und Verkauf kanarischer Produkte in den 36 Filialen der Kette vorsieht.
Zu den Produkten, die den deutschen Markt erobern sollen, zählen unter anderem Wein, Käse, kanarischer Rum sowie Likörerzeugnisse neben Eis, Nudeln, den typischen „Mojos“ und Konserven. Insgesamt 60 Produkte von 20 Herstellern des Archipels sind ab sofort in einer speziellen „Kanaren-Abteilung“ in den Globusmärkten vorrätig. Die Kunden, die mit den kanarischen Waren keine Urlaubserinnerungen verbinden, sollen mit Kostproben in den kommenden Wochen auf den Geschmack gebracht werden.
Die Repräsentantin der Supermarktkette, Silvia Lohmann, zeigte sich begeistert und optimistisch. „Ich hoffe sehr, dass wir viele Jahre lang, die kanarischen Produkte in unserem Sortiment anbieten können“, betätige sie. / sw
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8.September 2006
Die ersten Rieseneidechsen-Babys des Jahres
La Gomera - Auf La Gomera sind in der vergangenen Woche die ersten Nachkömmlinge der Rieseneidechsen in diesem Jahr geschlüpft. Mit 15 Jungtieren hat die Nachzucht allen Grund optimistisch in die Zukunft zu blicken. Man rechnet damit, dass erstmals mehr als 20 Baby-Echsen schlüpfen werden.

In der Zuchtstation wurde vor fünf Jahren das Projekt gestartet, dass das Überleben der endemischen Echsenart garantieren soll. Die Tiere gelten als extrem vom Aussterben bedroht. Mit Hilfe von europäischen Subventionen wurde die Initiative zur Rettung dieser Spezies ins Leben gerufen. Mittlerweile zählen die Biologe 70 Exemplare in ihrem Biotop und die Zahl des Nachwuchses steigt von Jahr zu Jahr kontinuierlich an.
Die Echsenweibchen legen in der Regel drei bis vier Eier, aus denen nach rund drei Monaten die Nachkommen schlüpfen. Der Nachwuchs erblickt zwischen Mitte September und Ende Oktober zum ersten Mal das Licht der Welt. Nachdem die „Echsen-Baby-Saison“ gerade erst begonnen hat, sind die Biologen guter Hoffnung, dass in diesem Jahr die „20er-Marke“ übertroffen werden kann und sie damit dem Erhalt dieser Tierart ein gutes Stück näher gekommen sind. /sw
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6.September 2006
Icod de los Vinos hat ein neues Schwimmbad
Icod de los Vinos - Das beliebte Städtchen im Norden, das vor allem für seinen Wein und den berühmten Dragobaum bekannt ist, hat jetzt auch ein Hallenbad.
Das moderne Gebäude wurde Anfang September eingeweiht und steht am sofort seinen Besuchern zur Verfügung. Auf einer Länge von 25 Metern und bei einer Breite von 12,5 Metern kann man richtig gut seine Bahnen ziehen und ausgiebig schwimmen. Die Wassertiefe reicht von 1,20 bis 1,60 Meter.

Neben dem normalen Badevergnügen werden Kurse wie Aqua-Aerobic und Baby-Schwimmen angeboten. Das neue Bad ist eine attraktive Alternative vor allem an den Tagen, wenn es auch auf Teneriffa regnet oder stürmt. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7 bis 23 Uhr, Samstag von 10 bis 18 Uhr uns Sonntag von 10 bis 14 Uhr. Die langen Öffnungszeiten erlauben es wirklich fast jedem in den Genuss des Bades zu kommen. Übrigens ist das Bad so angelegt, dass Menschen mit Behinderungen keine Schwierigkeiten haben, denn auch an ihre Bedürfnisse wurde gedacht. In der Zukunft ist eine Erweiterung des Angebots, in Form von Fitness-Center oder Massagemöglichkeiten gedacht. /sw
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4.September 2006
Die evangelische Gemeinde begrüßt den „Saisonpfarrer“
Puerto de la Cruz - Die evangelische Gemeinde in Puerto de la Cruz hat am ersten Sonntag im September den neuen Pastor Achim Korthals mit seiner Ehefrau Marga herzlichst willkommen geheißen. Die Nordgemeinde der evangelischen Christen hat damit traditionsgemäß für die nächsten zehn Monate einen neuen Hirten.
Dieses Amt wird jedes Jahr einem Kirchendiener anvertraut, der sich eigentlich schon im Ruhestand befindet, aber trotz dem noch nicht ruhen möchte. Auch das neue Pastorenehepaar bekräftigte, sie seien im Laufe ihres Lebens viel gereist und haben dabei oft Geistliche getroffen, die fern der Heimat ihre „Schäfchen“ betreuen. Mit dem Entschluss nach Teneriffa zu kommen, möchten sie selbst erleben, wie es sich anfühlt, nicht nur Urlaub zu machen, sondern im Ausland wirklich tätig zu sein.

Neben dem sonntäglichen Gottesdienst in der anglikanischen Kirche im Taoro Park gehören soziale Dienste, wie die Betreuung von Alten und Kranken zu den vielfältigen Aufgaben der Pfarrgemeinde. Damit der Gottesdienst nicht nur das geistige Wohl nährt, sondern auch die Begegnung zwischen Residenten und Besuchern fördert, findet nach der Messe um 17 Uhr regelmäßig ein Sonntagskaffee in der Pfarrgemeinde statt.
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2.September 2006
Vorsicht vor Taschendieben auf dem Teide
Santa Cruz - Ein Warnhinweis der Behörden vor Diebstählen im Teide Nationalpark soll nicht die Urlaubsfreude und das positive Lebens- und Urlaubsgefühl trüben, sondern lediglich darauf hinweisen, dass auch im kanarischen „Paradies“ nicht nur eitel Freude und Sonnenschein herrscht.

Diebe haben sich Aussichtspunkte rund um den Teide als günstiges „Jagdrevier“ erschlossen. Besonders berühmt berüchtigt ist der Mirador „El Rematal“, wo es am häufigsten zu Eigentumsdelikten kommt.
Allerdings kann man sich schon mit ein wenig Vorsicht die Urlaubsfreude erhalten. Man sollte einfach weder Taschen noch Kameras oder Handys im Fahrzeug zurück lassen. Auch dann nicht, wenn man nur mal „kurz“ anhält. Ein Ratschlag, den man auch in sorgloser Urlaubsstimmung nicht außer Acht lassen sollte.

Zur Betonung der kanarischen Gastfreundschaft sei gesagt, dass es sich bei den Tätern meist nicht um Einheimische handelt, sondern um Banden nordafrikanischen oder osteuropäischen Ursprungs. Wer auf sein Hab und Gut ein Auge hat, wird mit Sicherheit unbeschwerte Urlaubsfreuden und unvergessliche Momente auf dieser herrlichen Insel erleben. /sw
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29. August 2006
Wanderfreude in Tacoronte

Tacoronte – Das Städtchen im Norden der Insel zieht sich von den Bergen mit seinen bekannten Weinhängen bis hinunter an die Küste, die auch Badestrände aufweist. Die Gegend zieht mit ihrer grünen Pracht und dem gigantischen Ausblick immer mehr Wanderfreunde an, denen es Freude macht, Teneriffa zu Fuß zu entdecken und zu genießen. Deshalb hat die Stadtverwaltung die Sanierung ihres Wandernetzes zu einer prioritären Aufgabe gemacht.

In der jüngsten Vergangenheit wurden zwei Wege, die durch das Gemeindegebiet führen, bereits neu belebt. Als nächstes Projekt steht die Strecke zwischen Santa Catalina und Guayonje zum Ausbau an. Der Wanderweg soll von üppigem Unkraut, das im Inselnorden grünt und blüht, befreit werden, um auch den Ortsunkundigen die Orientierung zu erleichtern. Außerdem werden an abschüssigen Stellen mit Gefahrenpotential Geländer und Stufen gebaut, die für die Sicherheit sorgen sollen. Auf schönen Aussichtsplattformen kann der Wanderfreund seinen Blick in die Weite schweifen lassen. In den Wäldern von Tacoronte kommen bei feucht-warmer Witterung auch Pilzliebhaber auf ihre Kosten. Hier findet man, mit etwas Glück, neben allerlei essbaren Pilzarten sogar Pfifferlinge, die man sich nach der anstrengenden Wanderung in den Kochtopf werfen kann. /sw
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28. August 2006
Moderne Zeiten am Playa San Marcos
Icod de los Vinos – Der Strand im schönen Weinstädtchen Icod de los Vinos ist ein beliebter Treffpunkt für alle Strand- und Badefreunde Teneriffas. Auch im Winter, wenn der Atlantik sich oft als unberechenbar erweist und hohe Wellen schlägt, kann man in der geschützten Bucht häufig noch baden.

Damit die Besucher den Komfort moderner Zeiten genießen können, wurden einige Reformierungsarbeiten vorgenommen, die in der vergangenen Woche ihren Abschluss fanden. Neben einer neuen Sandschicht besitzt der Strand nun einen Holzsteg, der den Zugang zum Strand über den häufig heißen schwarzen Sand erleichtert. Außerdem laden neun neue Betonbänke zum Verweilen ein. Die sanitären Anlagen wurden modernisiert und erweitert. Neue Papierkörbe sollen für Sauberkeit am Strand sorgen. Jetzt steht dem genüsslichen Sonnenbad nichts mehr im Wege und das beeindruckende Panorama mit dem Gebirge im Hintergrund sowie dem blauen Atlantik im Vordergrund lädt dazu ein die Seele ein bisschen baumeln u lassen. /sw
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27. August 2006
Der Loropark auf deutschen Bildschirmen
Puerto de la Cruz – Der Loropark in der Urlaubsmetropole im Norden der Insel ist bei Jung und Alt, Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Die Anlage, die als Papageienschutzprogramm in den 70er Jahren begann, ist mittlerweile ein zoologischer Garten, der weltweit Maßstäbe gesetzt hat. In der vergangenen Woche hatte er besondere Gäste.

Ein Fernsehteam von RTL begleitete die deutsche Familie Weinzierl mit elf ihrer insgesamt 13 Kinder bei ihrem ersten gemeinsamen Urlaub. Selbstverständlich war der Besuch des Loroparks ein besonderes Highlight, das nicht nur die Kinderherzen höher schlagen ließ. Die Shows, in denen Papageien, Seelöwen, Delfine und Orcawale die Hauptdarsteller sind, hat die ganze Familie sehr beeindruckt. Wer den Besuch der XXL-Familie miterleben will, hat dazu auf dem Bildschirm die Möglichkeit. Am 28. August wird der Besuch unter anderem im Rahmen der Sendungen Punkt 9, Punkt 12, Explosiv und Explosiv Weekend ausgestrahlt. Für manchen Fan wird es ein Wiedersehen mit dem beliebten Park und für viele, die ihre Urlaubsreise nach Teneriffa noch vor sich haben, serviert der Sender ein Stückchen Vorfreude. /sw
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25. August 2006
... und oben wachen die „Feuermelder“
La Victoria – Das Umweltministerium hat grünes Licht gegeben, um den Feuerüberwachungsturm im Gemeindegebiet von La Victoria zu modernisieren. Er steht in dem Gebiet, das als EL Gaitero bekannt ist und dient der Überwachung der angrenzenden Wälder. Nur durch eine ständige und gute Beobachtung können vor allem in den Sommermonaten eventuelle Waldbrände rechtzeitig erkannt und frühzeitig gestoppt werden.

Insgesamt 75.000 Euro wird das Ministerium in die Modernisierung investieren. Der alte bestehende Turm soll abgebaut und durch einen neuen ersetzt werden, Die moderne Konstruktion wird dann aus rostfreiem Stahl errichtet, der nebenbei weniger Wartung erforderlich macht. Außerdem soll die Plattform in 15 bis 16 Metern Höhe mindestens vier Quadratmeter groß sein. Rutschfester Bodenbelag und stabile Geländer garantieren die Sicherheit der Wachmänner. Die Aussichtsfläche wird zudem in Form eines Pentagon errichtet werden, da sich diese Bauweise als besonders windschnittig erwiesen hat.

Insgesamt stehen auf Teneriffa sieben Wachtürme, die für den Schutz der Waldfläche und die Sicherheit der Bürger sorgen. /sw
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25. August 2006
Fuerteventura bekommt sein erstes eigenes Olivenöl
Fuerteventura– Die Inselregierung hat rechtzeitig vor der Erntezeit eine eigene Ölpresse für Fuerteventura angeschafft. Sie wurde in den Räumlichkeiten des Pozo Negro, einem landwirtschaftlichen Experimentierbetrieb, installiert. Damit kann die Ernte der rund 250 Olivenbäume erstmals auf der Insel verarbeitet werden, ohne dass man auf das benachbarte Gran Canaria ausweichen muss.

Momentan befindet sich der Olivenanbau auf der Insel noch in einem Experimentierstatus. Vor einigen Jahren hat man damit begonnen, die Bäume versuchsweise anzupflanzen. Sie vertragen den für Fuerteventura typischen Wind sehr gut und kommen auch mit der salzigen Luft und den kargen Bodenverhältnissen optimal zurecht. In den Augen der Inselregierung ist Olivenöl ein Agrarerzeugnis mit einer guten Zukunftsperspektive. Das Öl „majorero“ hat den Ruf ein qualitativ hochwertiges Öl zu sein. /sw
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25. August 2006
Camping zur Fiesta in Teno Alto
Buenavista del Norte – Am 7. September findet in dem kleinen Bergdorf Teno Alto die traditionelle Fiesta zur Ehren der Schutzpatronin statt. Aufgrund der abgeschiedenen Lage hat es sich in der Vergangenheit als beliebte Alternative erwiesen, zum Besuch der Fiesta mit Zelt anzureisen und so die Nacht in den Höhen der Bergwelt zu verbringen. Das ermöglicht Alkoholkonsum und macht eine abenteuerliche Nachtfahrt über die Kurvenreiche Strecke unnötig.

Deshalb hat die Stadtverwaltung in diesem Jahr dazu aufgerufen, sich vorher als Campinggast bei der Gemeinde anzumelden. Damit möchte man die benötigte Fläche besser kalkulieren und verhindern, dass die Besucher kreuz und quer in der Natur ihre Zelte aufschlagen. Wer also vorhat, sich dem Brauch der Zeltnacht anzuschließen, sollte die Bemühungen der Gemeinde respektieren und sich rechtzeitig anmelden. /sw
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25. August 2006
Die Lieblingsprojekte der tinerfenischen Bevölkerung
Santa Cruz – Gemäss einer statistischen Erhebung ist die Zustimmung der Bevölkerung zum „Inselring“ mit fast 63 Prozent am größten. Die meisten Tinerfeños erachten es für sehr wichtig, dass das Straßennetz so ausgebaut wird, dass man rund um die Insel auf Schnellstrassen und Autobahnen fahren kann. Besonders im Hinblick auf die vielen Berufspendler, die vor allem aus den nördlichen Gegenden in den Süden fahren, betrachten es viele Inselbewohner als äußerst begrüßenswert, dass der letzte Abschnitt noch in diesem Jahr begonnen werden soll.

Die Erweiterung des Flughafens Reina Sofía rangiert in der Gunst der Bürger an zweiter Stelle. Den dritten Platz belegt das Projekt, das den Bau einer Zugverbindung zwischen Santa Cruz und den Metropolen im Süden vorsieht. Alle drei Pläne haben in den Augen der Bürger Vorrang gegenüber dem geplanten Hafenneubau in Granadilla. /sw
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22. August 2006
Einsatz für den Umweltschutz
Kanarische Inseln – Das kanarische Umweltministerium wird in noch vor Ende diesen Jahres fast zwei Millionen Euro freigeben, die in Umweltschutzprojekte fließen werden. Insgesamt elf Projekte werden mit den Geldern unterstützt. Unter anderem stehen die Aufforstung von Berghängen und die Instandsetzung von Wanderwegen auf dem Programm. Auch die Verfügbarkeit von Wasser im Falle von Waldbränden soll mit den Finanzspritzen gesichert werden.

Die grüne Seite der Inseln zu erhalten, erhöht nicht nur die landschaftliche Attraktivität und den Freizeitwert, sondern ist auch für das ökologische Gleichgewicht von größter Bedeutung. Es gibt wenige Orte auf der Welt, die so viele spezifische endemische Arten in ihrer Flora und Fauna aufweisen, wie die Kanaren. Die Vielfalt und Einzigartigkeit sind wichtige Faktoren, die den Reiz und den Abwechslungsreichtum der Insel ausmachen. /sw
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21. August 2006
Die kanarische Banane erlebt einen Spitzensommer
Kanarische Inseln – Erfahrungsgemäss geht der Umsatz im Bananensektor in den Sommermonaten zurück. Sie gilt trotz ihres Vitaminreichtums nicht als klassisches Sommerobst. In diesem Jahr allerdings vermelden die Bananenproduzenten einen Rekordumsatz, wie es ihn noch nie gegeben hat. Das gilt sowohl für die Preise, die die Bauern erzielen konnten, wie auch für die Absatzmenge. Unter anderem wird die positive Bilanz auf verschiedene Werbestrategien zurückgeführt, die jetzt Früchte tragen. Vor zwei Jahren hat die Vereinigung ASPROCAN in verschiedenen spanischen Städten Bananen an die Bürger verteilt, um die Qualität der kanarischen Produktion mehr publik zu machen und die Öffentlichkeit für die nationale „Platano“ zu sensibilisieren. Auch in Ländern wie Polen und der Tschechei wurde die Werbetrommel gerührt. Mittlerweile hat die einzige europäische Banane in vielen Ländern des Kontinents ein gutes Image bei den Verbrauchern.

Im Vergleich zur südamerikanischen Konkurrenz ist die kanarische Variante zwar kleiner, aber dafür gilt sie als süßer und schmackhafter. Das besondere Aroma der Kanaren ist auch in den Früchten enthalten und so mancher Kanarenfan gönnt sich zuhause, via Banane, eine köstliche Urlaubserinnerung. /sw
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21. August 2006
Finden die Kanaren einen Zwillingsplaneten der Erde?
La Palma – Die Vorbereitungen zur Errichtung des größten Teleskops auf Erden laufen auf Hochtouren. Es soll das Observatorium auf dem Gipfel des Roque de los Muchachos komplettieren.

Mit einem Durchmesser von mehr als zehn Metern öffnet es den Wissenschaftlern ein Fenster in die Weite des Alls. Damit eröffnen sich ungeahnte Dimensionen. Man wird weit über die Milchstrasse und unser Sonnensystem hinausschauen können und hält es sogar für möglich einen Planeten zu entdecken, der ähnliche Bedingungen wie die Erde vorweist. Es gibt noch viele Geheimnisse in den Galaxien, die es zu erforschen gilt. Ein besonderes Augenmerk werden die Astrophysiker auf Planeten haben, die nicht von einer Sonne angestrahlt werden und dadurch schwerer zu erkennen sind.

Schon Ende diesen Jahres sollen die ersten Testläufe gestartet werden. Danach folgt die Justierung und Optimierung des Systems. Man geht davon aus, dass Ende 2007 das Teleskop für den Einsatz im Dienst der Wissenschaft bereit ist. /sw
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20. August 2006
La Gomera – Lieblings-Sommer-Idylle der Politiker
La Gomera – Dieser Tage kann man einige der kanarischen Spitzenpolitiker im Valle Gran Rey beim Baden, Angeln oder Abendessen antreffen.

Viele gestresste Oberhäupter des Archipels fliegen sich nicht weit, um Ruhe und Entspannung zu finden. Ein kleiner Trip auf die kleine grüne Insel genügt um das Sommervergnügen perfekt zu machen. Manche haben hier schon als Studenten ihre Ferien gemacht und schwelgen in sentimentalen Jugenderinnerungen.

Trotz der touristischen Erschließung in den vergangenen Jahrzehnten, hat die Insel kaum an Charme eingebüsst. Noch immer findet man einsame Buchten, skurrile Felsmassive und abgeschiedene Wanderwege, die man sonst nur als Postkarten-Panorama zu sehen bekommt. Auch das moderne Gomera hat Charme und Flair, der Urlaubsentspannung total verspricht. /sw
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20. August 2006
Hoher Besuch aus Taucherkreisen
Los Silos – Zum IV. kanarischen Wettbewerb im Videosub (unter Wasser gedrehte Videos) erhielt der Ort prominenten Besuch.

Manuel Velázquez trat gemeinsam mit seinen Freunden Gorka und Francisco im Kampf um das beste Unterwasservideo an. Manuel stammt aus Lanzarote und ist der aktuelle nationale Champion im Apnoe-Tauchen. Völlig ohne Atemgeräte bewegt er sich buchstäblich wie ein Fisch im Wasser. Schwere- und mühelos scheint er dahinzugleiten, wie ein menschenähnlicher Fisch.

Im Mittelpunkt des Videos steht deshalb auch ein Mann, der sich am liebsten im Ozean aufhält und sich dort zuhause fühlt. Die „Geister“ des Meeres beschenken ihn deshalb mit Kiemen und so kann er endlich für immer in dem Element bleiben, das seine wahre Heimat ist. Das Trio belegte in der Ausscheidung zwar „nur“ den dritten Platz, aber der Applaus der Zuschauer war dennoch besonders groß. Mehrere lokale Fernsehsender werden in der kommenden Woche die Videos ausstrahlen. /sw
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19. August 2006
Es grünt schon bald im Inselsüden
Adeje – Am Wochenende gaben die Verantwortlichen der Stadterwaltung bekannt, dass schon in den nächsten Monaten mit dem Bau eines botanischen Gartens im kargen Süden begonnen werden soll.

Im Barranco de Las Torres soll auf einer 40.000 Quadratmeter großen Fläche eine grüne Lunge für den Inselsüden entstehen Vor allem die einzigartigen endemischen Pflanzen der Insel sollen angepflanzt werden und so dem Besucher die Vielfalt der kanarischen Flora vor Augen führen. Das Gelände wird nicht nur über verschiedene Erholungszonen verfügen, sondern es soll zudem ein Gewächshaus errichtet werden, in dem sich vor allem Behinderte im Gärtnerberuf verwirklichen können. Damit wird das Projekt nicht nur wesentlich zur Erhöhung des Freizeitwertes beitragen, sondern ebenso zur Integration benachteiligter Menschen.
In einem eigenen Gartencenter können die Besucher eine florale Besonderheit erwerben und mit nach Hause nehmen. sw
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19. August 2006
Alle Strände erfreuen sich bester Badequalität
Santa Cruz – Das Gesundheitsamt der kanarischen Regierung hat in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass sich die Strände des Archipels in einem besonders guten Zustand befinden und zum Baden geeignet sind.

Einzige Ausnahmen sind der Charco de San Ginés, der sich auf Lanzarote befindet sowie Strand Fajana de Barlovento auf La Palma.

Auf Teneriffa erfreuen sich alle Strände des Attributes eine gute Wasserqualität aufzuweisen. Das Baden ist lediglich im Naturschwimmbad an der Punta del Hidalgo und am Paseo de las Palmeras in Güimar eingeschränkt. Allerdings ist nicht die mangelnde Qualität, sondern lediglich vorübergehende Bauarbeiten, der Grund für diese Einschränkung. sw
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18. August 2006
Der Kampf der Unterwasser-Videos
Los Silos – Ein ungewöhnlicher Wettkampf findet am kommenden Wochenende in Los Silos statt. Sechs Teams treten im Wettkampf um das beste Unterwasservideo an. Die Veranstaltung wird von einer der örtlichen Tauchschulen organisiert.

Sechs Teams kanarischer Freaks werden auf Tauchstation gehen, um das schönste Video zu drehen. Ungefähr 80 Prozent des Videos soll die Unterwasserwelt auffangen, der Rest wird an Land gedreht.

Die Gemeinde sieht den Wettbewerb als eine ungewöhnliche Art, um für den Ort und die sportlichen Möglichkeiten Werbung zu betreiben. Das Gewinner-Video soll danach als Werbespot genutzt werden. Die Unterwasserwelt vor der nordwestlichen Küste gilt als besonders reizvoll und artenreich. Direkt vor der Küste gibt es sogar eine Grotte auf dem Meeresgrund in der die „Virgen de la Luz“, Schutzpatronin des Dorfes „unterseeisch“ besucht und geehrt werden kann. /sw
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17. August 2006
Canarios lernen (anders) Auto zu fahren
Santa Cruz – Eine ungewöhnliche Aktion hat das Ministerium für Energie und Industrie auf allen kanarischen Inseln, außer La Gomera, initiiert.

In Zusammenarbeit mit örtlichen Fahrschulen wurden mehr als 500 Autofahrer in einem effizienten Fahrstil unterwiesen. Die Tipps der Experten reichen von einer sparsameren Beschleunigung in einem niedrigeren Gang, bis hin zu einem vorausschauenden Fahrstil, der Beschleunigungen, die an der nächsten Kurve in einem Bremsmanöver enden, vermeidet.

Damit, so die Spezialisten lässt sich der Kraftstoffverbrauch um rund 14 Prozent verringern. Parallel dazu vermindert sich auch der Ausstoß von Kohlendioxid um zwölf Prozent. Der Lehrgang fand bei den Fahrer großen Andrang. Die meisten Teilnehmer hatten ihren Führerschein schon seit mindestens zwei Jahren und haben im Schnitt rund 12.000 Kilometer zurückgelegt.

Das Programm dient nicht nur dem Vorteil der kanarischen Autofahrer, sondern wurde besonders unter dem Aspekt des schonenden Umgangs mit der Umwelt ins Leben gerufen. Die Kanaren wollen damit einen Beitrag dazu leisten, dass die Abgasmenge auf kanarischen Strassen vermindert wird. /sw
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17. August 2006
Bischofssitz in La Laguna – Auferstehung aus Ruinen
La Laguna – Nach dem Schreck, den die Verwüstung des Bischofssitzes in La Laguna, nach einem vernichtenden Brand im Januar, hinterlassen hat, ist man jetzt wieder voller Hoffnung. Das historische Bauwerk gilt als eines der Gebäude, die La Laguna das Attribut „Weltkulturerbe“ gebracht hat. Deshalb ist es nicht nur für die heimatverbundenen Bürger ein wichtiges Denkmal.

Nach der Sommerpause soll das beauftragte Architektenteam die Pläne zur Restaurierung des Gebäudes vorlegen. Nachdem die Innenräume komplett ausgebrannt sind, wird man die Renovierung auch zur Modernisierung nutzen. Dazu gehört eine neue Raumaufteilung, der Einbau eines Aufzuges sowie moderne Brandschutzvorrichtungen. Die Kosten werden mit rund sechs Millionen Euro veranschlagt.

Die Bewohner der kulturellen Stadt haben ihre Solidarität durch eine ungewöhnliche Spendenfreudigkeit demonstriert. Allein aus privaten Mitteln und Spenden durch ortsansässige Unternehmen kamen rund anderthalb Millionen Euro zusammen, die dazu beitragen sollen, das historische Erbe schon bald wieder in altem Glanz mit neuem Flair erstrahlen zu lassen. /sw
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16. August 2006
Hallenbad in San Miguel
Die Inselregierung von Teneriffa stellt 900.000 Euro für ein Hallenbad in der Region San Miguel bereit. Man plant den Bau zweier Schwimmbecken. Das erste wird eine Grösse von 25x12,5 Meter und eine Tiefe von 1,30-1,60 Meter haben. Ausserdem werden auch diverse Aktivitäten angeboten, so wie Schwimmunterricht, Krankengymnastik,...
Das zweite Schwimmbecken wird mit Wasserfällen und Wasserrutschen kreativer sein. Bei einer Tiefe von ca. 0,15-1,40 Meter können auch die Kleineren davon profitieren und eine angenehme und lustige Zeit im neuen Schwimmbad verbringen.
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16. August 2006
Die Hüter des Anaga-Gebirges
Höchstwahrscheinlich, wenn man einen Jungen fragt, was er werden möchte, wenn er gross ist, kommt er nicht auf die Idee, ein Bergwächter zu sein. Aber nicht, weil es kein attraktiver Beruf ist, sondern, weil die Gebirge und die Natur auf den kanarischen Inseln eine immense ekonomische Bedeutung haben.

Nichts desto trotz hat sich die Lebensart verändert. Die Anzahl der Wächter ist stark gesunken. In der Hauptstadt von Teneriffa gibt es nur noch 7 Hüter. Sie kümmern sich um die Flora und Fauna, kontrollieren die illegalen Baue von Häusern und Strassen, untersuchen die Enstehungen der Brände und stellen alte Fusswege wieder her.

Dieser Job trägt eine enorme Verantwortung mit sich, da es sich nicht nur um das Menschenleben handelt, sondern auch um unsere Natur, auf die man ein Schritt zugehen muss, um lernen Rücksicht zu nehmen.
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15. August 2006
Es lebe die schwarze Madonna
Candelaria – Der 15. August ist der Tag des Jahres, an dem alle Gläubigen und auch die weniger Überzeugten nach Candelaria pilgern, um der schwarzen Madonna zu huldigen.

Der Legende nach wurde noch zur Zeit der Guanchen eine schwarze Madonnen-Statue vom Atlantik angeschwemmt. Die Einheimischen erschraken und sandten zwei tapfere Krieger aus, um die ominöse Frauenfigur zu „entsorgen“. Der Erste, der einen Speer nach ihr werfen wollte, war auf der Stelle in seinem Wurfarm gelähmt und auch der Zweite wurde auf seltsame Weise an der Zerstörung gehindert. Vor Schreck liefen die Beiden zu ihrem Stamm zurück und berichteten von unglaublichen Kraft. Daraufhin beschloss der Stammesfürst alte und kranke Männer auszusenden, deren Verlust weniger groß sein würde. Der Legende nach kehrten diese von Leiden genesen und vital zu ihrem Stamm zurück. Dieser Beweis der Zauberkraft sorgte dafür, dass sie fortan als Schutzpatronin geehrt wurde.

Noch heute hat sie diesen Status inne und noch immer tragen die Gläubigen ihre Sorgen und Nöte zur „Schwarzen Madonna“, in der Hoffnung von ihr Hilfe zu erhalten. Und nach kanarischer Tradition wird der religiöse Ritus mit weltlichen Freuden gepaart, sodass an diesem Tag ein riesiges Volksfest vor der Basilika gefeiert wird. /sw
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14. August 2006
Blitzreformierung der Playa Martiánez
Puerto de la Cruz – Mitte August sollen am Martiánez-Strand von Puerto de la Cruz Verschönerungsaktionen vorgenommen werden. Zwei kleinere Baggertypen sollen die, bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebte, Badebucht von Geröll, Pflanzenresten und Schutt befreien.

In den Wintermonaten schwemmen die heftigen Winterfluten häufig Unrat an, der sich dann entlang der Strände ablagert. Momentan ist der Zugang zum Strand sehr beschwerlich. Die Reformierung soll schnelle Abhilfe schaffen, um die Sommersaison zum Genuss zu machen. Um den Badeverkehr nicht zu beeinträchtigen, werden die Arbeiten abschnittweise vorgenommen.

Schon nach zwei Wochen soll der „Verschönerungszauber“ vorbei sein und den ungehinderten Badefreuden nichts mehr im Wege stehen. Es ist außerdem geplant, den Sand besser zu verteilen und den Strand zu begrünen. Die Baumaßnahmen sollten eigentlich schon früher stattfinden, aber die Stadtverwaltung musste auf die Genehmigung der Küstenbehörde warten.

Dank einer einmaligen Kooperation zwischen Stadtverwaltung und privaten Unternehmen können die Pläne jetzt schnell in die Tat umgesetzt werden. /sw
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14. August 2006
Der Barranco del Invierno erholt sich
Adeje – Der Umweltbeauftragte der Gemeinde Adeje, M.A. Santos Cruz, zog in der vergangenen Woche eine positive Bilanz der Entwicklung des beliebten Wandergebietes Barranco del Invierno. Vor rund vier Jahren wurde beschlossen, die tägliche Besucherzahl auf 200 Personen zu limitieren.

Die Verwaltung des Wandergebietes wurde von einem öffentlichen Unternehmen übernommen. Die regelmäßige Pflege der Wanderwege und die Möglichkeit geführter Wanderungen lassen den Besucher das Gebiet auf professionelle Weise erkunden. Vor einigen Jahren hatte das Umweltamt Alarm geschlagen, weil zu viele Besucher ungehindert den Naturschutzpark überfluteten. Auf diese Weise wurde das Ökosystem empfindlich gestört und drohte zusammenzubrechen.

Durch die Besucherlimitierung und die intensive Pflege der Flora und Fauna hat sich die Gegend erstaunlich schnell und gut erholt. Auch die vom Aussterben bedrohte endemische Pflanze „Sideritis infernalis“ konnte geschützt werden. Der Bestand hat sich in der Zwischenzeit gut regeneriert.

Das Pilotprojekt bei dem Stadt und Privatunternehmen Hand in Hand gearbeitet haben, trägt damit erste Früchte des Erfolgs. Nach bestandener Bewährungsprobe wird das Wandergebiet auch in Zukunft auf die gleiche Art verwaltet werden, um den Naturfreunden diese faszinierende Schlucht noch lange in ihrer Ursprünglichkeit zu erhalten. /sw
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14. August 2006



14. August 2006
Die Straßenbahn von Santa Cruz rückt immer näher
Santa Cruz – Der nächtliche Transport der Linie Nummer 18 hat in der Freitagnacht für Aufsehen gesorgt. Unter Polizeischutz wurde der Zug, der in Barcelona hergestellt wurde, auf das Straßenbahngelände gebracht. Damit sind 18 von 20 geplanten Bahnen bereits auf der Insel.

Während die Bauarbeiten fieberhaft vorangetrieben werden, werden nun auch im Hintergrund alle notwendigen Aufgaben erledigt, damit der Schienenverkehr pünktlich zum nächsten Jahresbeginn in Betrieb genommen werden kann. Unter anderem werden ab September die Bewerbungsgespräche geführt werden, die den zukünftigen Personalstamm sichern sollen. Von den 142 zu vergebenden Arbeitsplätzen entfallen allein 60 auf die Zugführer. Daneben werden Techniker, Mechaniker, Putzkolonne und andere Hilfskräfte benötigt. Die Flut der Anwärter ist groß.

In Zukunft sollen während der Spitzenverkehrszeiten 17 Straßenbahnen ständig auf der Schiene sein. Mit Hilfe des neuen Netzes wird Pünktlichkeit in Santa Cruz groß geschrieben. Im Fünf-Minuten-Takt kann man ab 2007 eine Bahn besteigen, um ungehindert durch lästige Staus, rechtzeitig am Arbeitsplatz zu sein.

Auch für Urlauber, die keine Ortskenntnis besitzen, können sich mit Hilfe der Straßenbahn leicht in Santa Cruz orientieren und die Hauptstadt ohne Parkplatzstress und verstopfte Strassen genießen. /sw
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14. August 2006
Kanarische Modeschöpferin verblüfft in London
La Laguna – Die kanarische Designerin Ana Juárez aus La Laguna hat an der 20. internationalen Messe für weibliche Mode und modische Accessoires in London teilgenommen. Sie präsentierte unter anderem ihre Kreationen für die Frühlings-/Sommermode 2007.

Aufsehen erregte sie, indem sie architektonische Bauwerke ihrer Heimatstadt, wie zum Beispiel die traditionellen Straßenlaternen oder den Turm der Kirche La Concepción, auf einen Teil ihrer Schwarz/Weiß-Kollektion aufdrucken ließ. „Ich bin stolz darauf aus einer Stadt zu kommen, die als Weltkulturerbe gilt“, betont die Künstlerin.

Neben den patriotischen Emblemen überzeugt die kanarische Modeschöpferin durch leichte Stoffe, luftige Schnitte, neuartige Formen und eine exzellente Farbkombination.

Die internationale Modemesse gilt als eine der wichtigsten Plattformen europäischer Modetrends. Alle europäischen Agenturen und Einkäufer lassen sich hier von den kommenden Trends überzeugen. Die Kanaren sind auch in dieser Branche auf dem Vormarsch. Einige ansässige Modedesigner haben sich auf internationaler Ebene einen guten Ruf erworben. /sw
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11. August 2006
Im Tenogebirge springen die Hirten über Stock und Stab
Buenavista del Norte – Das Wochenende im Tenogebirge, das zum Gemeindegebiet von Buenavista del Norte gehört, steht unter dem Zeichen der springenden Hirten. Dort findet von Samstag bis Dienstag der nationale Wettbewerb im Hirtensprung statt. Diese „Sportart“ hat einen ethnologischen Ursprung. Früher benutzten die Hirten der Guanchen und deren Nachkommen einen langen Stab, mit dessen Hilfe sie sich durch das unwegsame Gelände bewegen konnten.

Die Felsformationen der Kanaren sind oft sehr bizarr. Sie zwingen die Hirten ungewöhnliche Wege zu finden, um ihren Herden zu folgen. Mit Hilfe des „Palos del Pastor“ (einem Hirtenstab) überwinden sie auch heute noch Hindernisse und Schluchten. Wo die „geländegängige“ Ziege „kraxelt“, springt der Hirte hinterher.

Der Wettbewerb ist das 15. nationale Treffen dieser Art. Sowohl Hirten, die sich heute noch auf diese Art fortbewegen, als auch Laien, die den Sprung als sportliche Herausforderung schätzen, treffen sich, um ihre Sprungkraft aneinander zu messen. Hinzu kommt die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches und Kennenlernens unter den Teilnehmern. Besucher, die an dieser außergewöhnlichen Tradition interessiert sind, sollten den Weg ins Tenogebirge nicht scheuen.

Vom Norden erreicht man es über Buenavista del Norte, danach Richtung El Palmar und von dort rechts in die Berge fahren. Aus dem Süden führt der kürzeste Weg über Masca nach El Palmar und dann links in die Bergwelt abbiegen.

Am Sonntag kann man den Ausflug außerdem mit einem Besuch des Bauernmarktes (Mercadillo del agricultor) in El Palmar kombinieren. Dort kann man nach Herzenslust kanarische Spezialitäten und Kunsthandwerk einkaufen. /sw
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10. August 2006
Sprühendes Temperament in Farbe
Los Silos – Vom 11. bis 25. August findet im ehemaligen Kloster in Los Silos, direkt gegenüber der Plaza im Ortskern, eine Kunstausstellung der Künstlerin Magda Rivera statt. Die auf der Insel bekannte Malerin präsentiert zahlreiche farbenprächtige Kunstwerke sowie einige Skulpturen. Ebenso wie ihre Persönlichkeit sprühen ihre Darstellungen vor südamerikanischem Temperament.

Die gebürtige Ecuadorianerin lebt und arbeitet seit 14 Jahren auf Teneriffa. Sie liebt es mit weiblichen Motiven zu spielen. Gesichter taucht sie in verschiedene Farbnuancen und demonstriert wie unterschiedlich ein Motiv, allein durch die Farbwahl, wirken kann. Jeder Betrachter kann sich so sein Lieblingsbild aussuchen. Schattenhaft und verschwommen versteht sie es auch ihren Werken einen zarten Hauch von Erotik zu verleihen.

Neben ihren weiblichen Motiven stellt sie ein Serie abstrakter Kunst aus. Magda versteht es Farben und Formen auf unglaubliche Art zu einem Ganzen zusammenzufügen. Sie malt auf Stoff oder Seide, in Wasser- oder Ölfarben. Ihrer Experimentierfreude und Kreativität scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Viele ihrer Kunstwerke geben den Wohnungen ihrer Besitzer einen besonderen Flair. Ihre Bilder eignen sich aber ebenso für Kanzleien oder Praxen.

Interessierte können die Galerie von Montag bis Samstag von 17.00 bis 20.00 Uhr besuchen und sich von der faszinierenden Farbenfreude verzaubern lassen. /sw
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10. August 2006
Wie aus einem Müllberg ein Paradies wird
Santa Cruz – Schon im nächsten Jahr soll Santa Cruz mit dem „Palmetum“ eine neue „grüne Lunge“ erhalten. Der ehemalige Müllberg, der noch heute von der Bevölkerung der Hauptstadt „montaña de la basura“ genannt wird, liegt seit mehr als sieben Jahren brach.

Bereits in der Vergangenheit hatte man versucht, den Berg zu revitalisieren, indem man Palmen anpflanzte. Mehr als 300 Palmen, darunter sowohl endemische Arten wie auch solche aus aller Welt, erweckten das Interesse vieler Wissenschaftler weltweit. Vor sieben Jahren wurde das Projekt aus Geldmangel jedoch eingestellt.

In der letzten Woche verkündete das Umweltamt die Wiederaufnahme der Renaturalisierung des Geländes, das direkt an den Parque Marítimo grenzt. Erstaunlicherweise haben die meisten Palmen die jahrelange Vernachlässigung relativ unbeschadet überstanden. In vier Schritten soll das Terrain in einen öffentlichen botanischen Garten verwandelt werden. Zunächst wird man für die Stabilität des Untergrundes, der sich durch die Kompostierung immer wieder verändert sorgen. Danach soll der Boden entgast werden, um übelriechende Gerüche zu vermeiden. Zuletzt wird das Territorium weiter aufgeforstet und mit einer Bewässerungsanlage versehen. Der zukünftige Park soll außerdem wissenschaftlichen Zwecken dienen. Botaniker aus aller Welt sind eingeladen, die angepflanzten Spezies zu erforschen.

Bei einer termingerechten Durchführung der neu-aufgelebten Initiative wird der Park bereits Ende Februar des kommenden Jahres der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Dann haben die Hauptstädter ein weiteres Fleckchen Erde, an dem sie sich erholen und tief durchatmen können. /sw
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09. August 2006
Beruehmte Wasserfeier auf Gran Canaria
Auch dieses Jahr findet die beruehmte Feier in Telde statt. Es werden 18000 Menschen erwartet, die sich den ganzen Tag, von Morgens bis Abends, mit Wasser vergnuegen. Man wird von den Balkons und mit Wasserschlauchen nassgespritzt. Der Kauf von Wasserpistolen steigt auch drastisch an, damit auch die „Kleineren“ Spass haben.

Ab diesem Jahr wird es mehr Sicherheitskontrollen geben, um die Anzahl der Unfaelle zu verringern und um Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Der Staat rechnet mit ca. 200 Polizisten und Sanitaeter, damit man „La Traida del Agua“ weiterhin als ein schoenes Erlebnis in Erinnerung behält.
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09. August 2006
Karneval in Santa Cruz de Tenerife
Der Karneval in Santa Cruz de Tenerife ist einer der beruehmtesten und groessten Veranstaltungen Spaniens. Auf den Strassen sieht man tausende von Menschen am feiern und vergnuegen.

Man unterscheidet zwei Arten von Karneval, auf einer Seite gibt es den Ofiziellen, der aus 100 verschiedenen Gruppen besteht, wie die „Murgas“, „Comparsas“ und „Rondallas“ in Begleitung von Millionen von verschiedenen Kostuemen. Auf der anderen Seite gibt es auch den Strassenkarneval. Die ganze Nacht wird zu suedamerikanischen Rhytmen getanzt und es wird ueber eine Woche gefeiert.

Am ersten Mittwoch wird die Karnevalskoenigin bei einer Gala auserwaehlt, welche auch im Fernsehen ausgestrahlt wird. Es stellen sich mehrere Kandidatinnin zur Auswahl und die Show findet auf der Plaza España on Santa Cruz statt. Die Kleider, die getragen werden wiegen ca. 150-200 kg und sind sehr teuer. Letztenendes duerfen wichtige und bekannte Persoenlichkeiten die Entscheidung, wer Koenigin wird, treffen.

Am Freitag findet der Aufzug statt, wo einige Karnevalgruppen durch die Strassen ziehen und den Karneval ankuendigen. Sie starten im „Parque de la Granja“, kommen an der „Plaza Weyler“ vorbei, laufen die „Avenida Anaga“ lang und enden an der „Plaza España“. Die Koenigin hat ihre eigene Karosse und ist in Begleitung von den beruehmten Murgas und Rondallas. Diese Prozedur geht ca. 4 Stunden.

Am Samstag wird zum groessten Teil nur getanzt. Es werden drei grosse Buehnen aufgestellt, naemlich bei der „Plaza España“, der „Plaza Principe“ und der „Plaza de Europa“. Hier wird zu latinischer Musik getanzt. Ausserdem gibt es in den anderen kleineren Strassen auch Karossen, wo Musik gespielt wird. Eine der wichtigsten Strassen ist die „Bethencourt Alfonso“ oder „Calle San Jose“.

Am Dienstag gibt es mehrere Verantsaltungen mit Buehenprasentationen. Es werden Busse organisiert, die bis einen bis zum Ziel bringen.

Am Mittwoch- „Miercoles de Ceniza“- wird das Begraebnis der Sardine gefeiert. Alle ziehen Trauerkleidung an und begleiten die grosse Sardine, die aus Pappe von den Haeftlingen aus dem Gefaengnis „Tenerife II“ gemacht worden ist. Danach wird sie verbrannt.
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09. August 2006
Easyjet nimmt sich diesen Winter vor 3 Mal am Tag von Madrid nach Los Rodeos ( Teneriffa ) zu fliegen
Zwei Fluggesellschaften offenbaren den spanischen Flughaefen ihre Absicht in den Wintermonaten von Madrid nach Tenerife Norte des oefteren zu fliegen. Beide Fluggesellschaften haben die sogenannten „Slots“ angefordert, was aber nicht bedeuten soll, dass sie trotzdem die Flugbahnen benutzen werden. Dessenungeachtet, ist vorrausgesehen, dass die Antraege bestaetigt werden.

Die zweitgroesste Fluggesellschaft der Kompanie, Easyjet, ist bereit von Montag bis Freitag dreimal am Tag Madrid und Teneriffa anzufliegen. Insgesamt spricht man von 21 Fluegen woechentlich oder was auf das gleiche rauskommt 6552 Fluege. Ausserdem ist Vueling Airlines auch daran interessiert, auch wenn diese Gesellschaft nur viermal die Woche fliegen wuerde, naemlich zweimal Samstags und zweimal Sonntags.

Mit jeweils beiden Optionen koennen sich die Passagiere sicher sein, dass die Fluege guenstiger werden. Darueber hinaus, hat Easyjet letztens einen Flug am 14 August von Madrid nach London ab 90,99 Euro angeboten. Ebenefalls kann man von der spanischen Hauptstadt nach Paris fuer 99,99 Euro fliegen.
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09. August 2006
Rally auf Teneriffa
Opposition gegen die Durchfuehrung des Rallys auf Teneriffa wegen Naturschutz.

Cepsa und Toyota Canarias organisieren die XXXI Edition des Rallys auf der Insel von Teneriffa, welches einige Naturschutzgebiete durchquert, so wie „El Parque Rural de Anaga“. Somit wird die Umwelt von Tag zu Tag mehr beschaedigt. Manche Rallys finden auch Nachts statt, was dazu fuehrt, dass die Flora und Fauna doller darunter leiden.

Gleichwohl haben diese Veranstaltungen viele Probleme mit sich gebracht, da viele Personen sich auf der Strasse versammeln, um die Autos naeher zu betrachten. Die Unfallquote steigt von Jahr zu Jahr und ausserdem beschweren sich immer mehr Nachbarn durch die Lautstaerke des Rallys.
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09. August 2006
San Benito Abad
Diese traditionelle Feier wird am zweiten Sonntag im Juli gefeiert.

Die prinzipale Veranstaltung ist die „Romeria de San Benito Abad“, wo zahlreiche Wagen die Stassen von La laguna durchlaufen. Die Besitzer von den Waegen verteilen gekochte Eier, Kotelettes, Fruechte und eines der beruehmtesten canarischen Delikattessen, naemlich „gofio“ und „papas arrugadas“. Bei diesem Festzug tragen Menschen in allen Altersgruppen Blumen zur Opfergabe des Heiligen. Ausserdem wird viel gesungen in Begleitung von Instrumenten.

Einige Tage vor der „Romeria“ gibt es mehrere Veranstaltungen so wie das „Festival de Copla“ und „El Baile de Magos“, die von den folklorischen Gruppen gestalten werden. Alle Teilnehmer tragen die traditionelle Kleidung, welche auch „Traje de Mago“ genannt wird. Der Hoehepunkt findet am Sonntag mit der „Romeria“ statt.

Ebenfalls werden noch viele andere „Romerias“ in anderen Bezirken gefeiert, sowie in Las Mercedes, Guamasa, Valle la Guerra, El Pico un dSan Matias.
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08. August 2006
Zwei mobile Entsalzungsanlagen sind in Betrieb
Güímar – In der vergangenen Woche hat der Inselpräsident; Ricardo Melchior, gemeinsam mit seinem Agrarminister sowie den Bürgermeistern von Güímar, Arico und Candelaria zwei mobile Entsalzungsanlagen in Betrieb genommen.

Die Geräte, die aus Italien importiert wurden, haben eine Kapazität von rund 1 000 Kubikmetern Trinkwasser pro Tag. Das neuartige System wurde von der Inselregierung in einem Eilverfahren angeschafft und ohne staatliche Zuschüsse aus tinerfenischer Kasse finanziert.

Melchior betonte die Dringlichkeit einer schnellen Entscheidung, da die drei Südgemeinden aufgrund der extremen Temperaturen in großer Bedrängnis waren. Das vom Atlantik gewonnene Wasser wird in Tanks gespeichert und mittels eines Sandfilters und anderen technischen Systemen aufbereitet werden. Unter Zusatz von Chlor wird es konserviert.

Die Qualität des Wassers soll sogar besser sein, als die herkömmlichen Trinkwassers. Davon hat sich der Inselpräsident persönlich bei einem Glas Wasser überzeugt. Um den steigenden Wasserbedarf in Zukunft zu decken, soll im Industriegebiet von Güímar und Granadilla eine Entsalzungsanlage entstehen, die zunächst 14.000, später sogar 21.000 Kubikmeter Trinkwasser am Tag gewinnen kann. Dieses Projekt soll mit Hilfe von finanzieller Unterstützung seitens der Zentralregierung realisiert werden.

Mit der schnellen und unbürokratischen Anschaffung der mobilen Anlagen wurde die akute Wasserknappheit im Inselsüden erfolgreich überwunden. / sw
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07. August 2006
Der Ausbau des Inselrings soll bald beginnen
Santa Cruz – Noch vor Ende diesen Jahres soll mit dem Bau des neuen Straßennetzes begonnen werden, das eine schnelle Verbindung zwischen Nord und Süd garantieren soll. Die momentane Planung sieht eine Erweiterung der TF 1 von Adeje bis nach Tejina de Guía vor. Danach soll es dreispurig bis nach Santiago del Teide weitergehen. Dabei ist die dritte Fahrbahn abwechselnd als Überholspur vorgesehen.

Idealerweise gibt es parallele Ideen, die die gesamte Strecke als zweispurige Autobahn in beiden Richtungen vorsehen. Um dies durchzusetzen, müssten allerdings einige Grundbesitzer enteignet werden. Diese Option wird zum momentanen Zeitpunkt noch geprüft. Der Baubeginn in diesem Jahr ist hingegen beschlossene Sache.

Mit einem Investitionsvolumen von 215 Millionen Euro für die 27 Kilometer lange Strecke ist es eines der wichtigsten Projekte, das die Inselregierung forciert. Entlang der neuen Verbindung werden 18 Brücken entstehen, um die von der Landschaft vorgegebenen Berge und Schluchten zu überwinden. Die zügige Nord- /Südverbindung bietet vor allem der Bevölkerung im Inselnorden eine wichtige Verbesserung ihrer Anfahrtswege zum Arbeitsplatz. / sw
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02. August 2006
Aloe Vera – das Wundermittel der Kanaren
Santa Cruz – Seit 30 Jahren wird die Aloe Vera Pflanze von Wissenschaftlern auf Teneriffa erforscht. Seit alters her galt sie als Wundheilmittel. Mittlerweile konnte man jedoch noch viel mehr „Wunderwirkungen“ feststellen. Sie enthält sieben von acht essentiellen Aminosäuren und verfügt deshalb über eine hohe Konzentration von Antioxidanten. Der grüne Saft stärkt die Leber, wirkt als Abführmittel und mindert hohe Cholesterinwerte. Auch bei Diabetes wird sie mittlerweile hilfreich eingesetzt.

Die unscheinbare Pflanze mit den schönen Blüten, hält viele Möglichkeiten der medizinischen Anwendung bereit. Man sagt ihr sogar eine präventive Wirkung bei der Entstehung von Krebs nach. Die Wissenschaftler Teneriffas sind sich einig, dass sich die weitere Erforschung der Aloe Vera lohnt. Man rechnet damit, noch weitere medizinische Einsatzgebiete zu entdecken.

Der Anbau auf Teneriffa wird immer weiter forciert, denn dieser Agrarsektor gilt als besonders zukunftsträchtig. Darüber hinaus hat man festgestellt, dass die kanarische Pflanze, im internationalen Vergleich, eine besonders hohe Konzentration an Wirkstoffen enthält. Die Ursache dafür ist allerdings unbekannt. Möglicherweise liegt sie in der besonderen Zusammensetzung des vulkanischen Bodens begründet. /sw
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02. August 2006
Camper auf Teneriffa erwünscht
Arico – Pünktlich zur Feriensaison hat im Inselsüden der zweite offizielle Campingplatz seine Toren geöffnet. Er befindet sich an der Punta del Sordo, direkt am Meer und gehört zum Gemeindegebiet Aricos.

Auf einer Fläche von 200.000 Quadratmetern haben rund 120 Wohnmobile und etwa 200 Zelte Platz. Endlich finden die Anhänger der „Freiluft-Ferien“ legale Möglichkeiten, um ihrer liebsten Urlaubsbeschäftigung nachzugehen. Sanitäre Anlagen, eine Warmwasser- und Stromversorgung sichern den Campern ein Ambiente, das dem europäischen Standard entspricht. Weiterhin ist geplant, den Platz um ein Restaurant, Sportmöglichkeiten und eventuell sogar durch einen kleinen Sporthafen zu bereichern.

Bei einer positiven Akzeptanz des Platzes könnte das Territorium sogar noch erweitert werden. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten stellt die Bereitstellung von Campingflächen eine Bereicherung dar. Viele Einheimische lieben es dem Lärm und Trubel der Städte, per Zelt oder mobilem Heim zu entfliehen. Endlich müssen sie nicht mehr wild und illegal campen, ständig mit der Angst im Nacken, von lokalen Ordnungshütern aufgespürt und vertrieben zu werden.

Auch touristische Camper finden jetzt die Möglichkeit, Teneriffa besonders naturnah zu erleben. Mittelfristig ist die Erschließung weiterer Plätze geplant. In den Bergen von Montaña Roja steht ein Campingplatz kurz vor der Fertigstellung und in Güímar, Granadilla, San Miguel, Arona, Adeje und Guía de Isora sind ähnliche Projekte bereits in Planung. In Zukunft kann es auch auf Teneriffa heißen: „Auf die Zelte – fertig – los!“

Damit schließt sich eine Marktlücke, die eine große Nachfrage nach sich ziehen wird. Zudem rechnet man damit, dass der Urlaub der Naturfreunde die Umsätze in benachbarten Supermärkten, Bars und Restaurants ankurbeln wird und so auch kleinere mittelständische Unternehmen von der neuen Ferienvariante profitieren werden. /sw
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02. August 2006
Icod de los Vinos will zurück zur Natur
Icod de los Vinos – Jahrelang gab es Diskussionen um den Stadtteil EL Riquel. In unmittelbarer Nähe zur Küste gelegen wird er seit Jahren von seinen Besitzern als Kieswerk ausgebeutet. Anhaltender Lärm und ein hässlicher Anblick erzeugt seit langem den Unmut der Anwohner.

Wie der Bürgermeister, Juan José Dorta in der vergangenen Woche bekannt gab, wird die Stadt in Kürze die Verhandlungen mit den Eigentümern des Grundes aufnehmen. Für die Zukunft hat Icod de los Vinos große Pläne geschmiedet. Die gesamte Zone soll umgestaltet und der Natur zurückgeführt werden.

Das Projekt sieht eine sehr limitierte Erschließung dieser Zone für Wohn- und touristische Zwecke vor. Darüber hinaus soll der gesamte Gürtel begrünt und nach Möglichkeit in seine ursprüngliche Form zurückgeführt werden. Riesige Flächen sollen so angelegt werden, dass sie der ortstypischen Landschaft möglichst nahe kommen. Auch ein botanischer Garten ist als weitere Attraktion für Einheimische und Besucher geplant.

Die Neugestaltung des Areals, das rund eine halbe Million Quadratmeter umfasst, ist eine große Aufgabe für die Zukunft, das mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird. Es erstreckt sich entlang der Steilküste vor den Toren Icods und bietet ein atemberaubendes Rund-um-Panorama.

„Mit einem gut durchdachten Konzept kann sich der Landstrich in einen der reizvollsten und attraktivsten Balkone Teneriffas entwickeln“, erklärt der Bürgermeister mit dem Brustton der Überzeugung. Wenn sich die Pläne in die Tat umsetzen, könnte die Gegend zu einer der bevorzugten Wohn- und Erholungsgebieten im Norden der Insel werden. /sw
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01. August 2006
Der Drachenbaum in Icod de los Vinos wird zum Serienstar
Icod de los Vinos – Der Drachenbaum der kleinen Weinstadt im Inselnorden wird als Star in der Serie „Legendäre Bäume in Spanien“ über den Bildschirm flimmern. Der Baum, dessen roter Saft Wunden heilen soll, wurde in der vergangenen Woche vom spanischen Fernsehen TVE verewigt.

Innerhalb der Senderreihe werden 24 Folgen mit den interessantesten Bäumen Spaniens, um die sich Legenden und Geschichten ranken, gedreht. Der „Drago“ gilt als ältester Baum Teneriffas. Die ihm angedichteten 1000 Jahre werden zwar von einigen Experten angezweifelt, aber das tut seiner Attraktion keinen Abbruch. Es gilt als sicher, dass er noch echte Guanchen „gekannt“ hat.

Die Sendereihe wird auch im Internationalen Kanal, dem Dokumentar- und dem Nostalgiekanal der spanischen Senders ausgestrahlt. Dadurch wird der Baum weit über die nationalen Grenzen hinaus zum „Fernsehstar“.

Schon seit mehr als 25 Jahren sorgt ein Ventilator im Inneren des Baums dafür, dass er nicht von zu großer Feuchtigkeit befallen wird. Von diesem Gerät profitiert vor allem der Stamm vom Boden bis zu den Astgabelungen. Permanente Sonden kontrollieren die Temperatur sowie Feuchtigkeit in seinem Inneren und ein Entfeuchter am Erdboden komplettiert das „Rundum-Wohlfühl-Paket“ des legendären Baums.

Er steht unter ständiger Beobachtung von landwirtschaftlichen Experten, um zu garantieren, dass der geschichtsträchtige Riese der Nachwelt noch recht lange erhalten bleibt. /sw
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01. August 2006
Neue Badewonnen in Los Silos
Los Silos – Endlich ist in Los Silos die Badesaison wieder eröffnet. Das beliebte Bad, das, vor allem am Wochenende, viele Besucher von nah und fern anzieht, hat nach mehreren Wochen Bauzeit seine Pforten wieder geöffnet.

Das große Becken wurde am Rand abgerundet und so dass man sanft vom Beckenrand ins Wasser gleiten kann. Außerdem wurden die Kabel von Strom- und Telefonleitung unterirdisch verlegt.

Es wurden alle technischen Voraussetzungen geschaffen, um das Wasser aufzuwärmen. Auch wenn die notwendigen Motoren noch nicht im jetzigen Investitionsvolumen inbegriffen sind, plant man in naher Zukunft dies nachzurüsten. Alle defekten Kacheln wurden ausgetauscht und neue Laternen zur Beleuchtung des Schwimmbades aufgestellt. Ein Lift sorgt dafür, dass auch behinderte Menschen mühelos ins Wasser gelangen können.

Die offizielle Eröffnung wird voraussichtlich erst im Oktober stattfinden, wenn alle Modernisierungsarbeiten abgeschlossen sind. Die noch anstehenden Arbeiten stören den normalen Badeverkehr nicht mehr.

Ein großer Andrang an Badegästen hat am letzten Juli-Wochenende bewiesen, wie sehnsüchtig Einheimische und Besucher auf die Öffnung des Bades gewartet haben.

Gleichzeitig mit der Einweihung wurde der Startschuss für die Kinderschwimmkurse gegeben, die sich in den Ferienmonaten großer Beliebtheit erfreuen. Erstmals soll auch Babyschwimmen angeboten werden. Obwohl das modernisierte Freibad in neuem Glanz erstrahlt, sind die Eintrittspreise konstant geblieben. Sie liegen bei anderthalb Euro für Erwachsene an Wochentagen sowie 30 Cent Aufschlag an den Wochenenden. Auch Zehnerkarten können erworben werden.

Alle, die das Bedürfnis haben, sich abzukühlen, können sich ab sofort in das erfrischende Nass stürzen. Die unmittelbare Nähe des Atlantiks sowie die Aussicht auf den Teide bieten ein besonders reizvolles Panorama. /sw
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01. August 2006
Sechs kanarische Käse sind absolute Weltklasse
Santa Cruz – Stolz empfingen die Abgeordneten der Regierung in der vergangenen Woche Käseproduzenten, die den kanarischen Käse zu den Topfavoriten auf der internationalen Messe "World Cheese Award 2006" in London machten.

Mehr als 1500 Hersteller aus der ganzen Welt ließen ihren Käse von 120 internationalen Experten in 64 Kategorien begutachten. Das Gremium verlieh den Sorten "El Tofio Curado" und "Maxorata Curado DOP je eine Bronzemedaille. Beide werden auf Fuerteventura hergestellt.

Die aus Teneriffa stammenden "Teisol Semicurado Ahumado" und "Los Espigueros Semicurado Ahumado" erhielten Silber. Diese Käse sind halbfest und werden geräuchert, was ihnen einen besonderen Eigengeschmack verleiht. Die Käserei in Arico wurde für ihren halbfesten und den festen Käse mit Paprika gleich zweifach mit Gold belohnt.

Insgesamt haben 14 kanarische Produzenten 23 Käsesorten ins Rennen geschickt. Mit sechs Prämierungen ziehen sie eine stolze Bilanz. Jedes Jahr stellen sich die hiesigen Käsehersteller internationalen Wettbewerben, Mittlerweile werden kanarische Sorten auf dem spanischen und europäischen Festland sogar mehr geschätzt als in ihrer Heimat. Hauptabnehmer sind vor allem Spanien, Deutschland und Großbritannien. Rund 35.000 Verbraucher und Käseliebhaber besuchten die Messe in diesem Jahr, um sich von den Variationen aus aller Welt am "Gaumen kitzeln" zu lassen.

Im Rahmen eines Mittagessen wurde auch kanarischer Wein aus der Malvasia-Traube gereicht. Der edle Tropfen überzeugte außerhalb des Wettbewerbs durch seine individuelle Note.

Zum absoluten Spitzenreiter wurde dieses Jahr der "Agour Fromagerie" gekürt. Er stammt aus dem französischen Baskenland und wird aus Schafsmilch hergestellt. Einmal mehr wurde hat der kanarische Archipel bewiesen, dass er in vielerlei Hinsicht für Qualität bürgt. /sw
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