Vermittlung
von Ferienhäusern, Ferienwohnungen, Landhäuser und Fincas
auf den 7 Kanarischen Inseln. Lanzarote,
Fuerteventura, Gran Canaria, La Palma, La Gomera, El Hierro und
Teneriffa
Charco
Azul liegt unterhalb von Los Llanillos. Nach kurzem steilem Abstieg
gelangen Sie zu einer kleinen Grotte mit überdachtem Naturschwimmbecken
und glasklarem Wasser. Bei Ebbe ein echter Badegenuss.
Von
Eschedo führt eine kleine Strasse zum Naturschwimmbecken Charco
Manso, indem das Schwimmen nur in ruhiger See ein Genuss ist. Ein
Spaziergang entlang der zerklüfteten Küste mit bizarrem
Feldformationen, Höhlen und Bögen lohnt in jedem Fall.
Weinort
in schwarzer Vulkanlandschaft ca. 370 m hoch, 3.700 Einwohner und
gehört zur Gemeinde Valverde.
Die einsame naturbelassene Badebucht Charco Manso führt in
das einsame Dorf Echedo. Von hier aus kann man ungestört einen
wunderbaren Blick auf die Nachbarinseln genießen. Für
Wanderer ist dies sicherlich eine lohnende Tour von Echedo zum Strand
von Charco Manso zu wandern. Es sind ca. 2 km Wanderweg auf einem
Höhenunterschied von 400 m. Jedoch ist gutes Schuhwerk zu empfehlen,
da die Wege nicht unbedingt trittsicher sind und man sich dann im
ziemlich steilen Gelände und auf lockerem Lavageröll bewegt.
Die
Anwohner von La Frontera sind vor allem in El Golfo, El Pinar und
Laristinga angesiedelt. El Golfo stellt nicht nur den größten
Höhenunterschied von El Hierro dar, sondern auch die ausgedehnteste
und am deutlichsten definierte Region.
Von
Tacoron blieben man auf die gewaltige Schräge von el Julan.
Die Ureinwohner "die Bimbaches" genannt, hatten hier ihren
Versammlungsplatz den Tagoro und viele von ihnen lebten in den Höhlen-und
Felsnischen der Umgebung.
1870 wurden die in Felsen und auf Lawastrangen gestritzen Schriftzeichen,
die Letreros, der alten Kultur entdeckt, über deren Inhalt
und Bedeutung die Archäologen bis heute die Köpfe zerbrechen.
Da Antiquitäten und Souvenirjäger immer wieder Steine
herausbrachten, ist die Gegend neuerdings bewacht, der Fahrer des
weißen Jeeps verlangt von Besuchern manchmal sogar den Ausweis.
El
Hierro - El Pinar [Ausssichtsturm "Mirador de Tanajara"]
El
Pinar besteht aus den Dörfern Taibique und Las Casas und befindet
sich auf einer Höhe von 750 bis 840 m und umfasst 850 Einwohner
in Taibique und 320 in Las Lasas. El Pinar gehört zu der Gemeinde
Frontera. El Pinar ist keine historisch gewachsene Siedlung, sondern
der Verwaltungsname für zwei zusammengeschlossene Dörfer,
benannt nach dem endlosen Pinienwald, dem wohl größten
der kanarischen Inseln. Die Pinien erreichen eine Höhe von
bis zu 50 m und geben, wie auch auf den anderen Kanarischen Inseln
das Wasser an ihre Umgebung ab. El Pinar ist ebenfalls ein wunderbarer
Ausgangspunkt für Wanderer. Von hier gelangt man ebenfalls
zu den Badestränden Las Playas oder zum Aussichtsturm Mirador
des Tanajara (911 m). Zur Zeit der Mandelblüte erfreut sich
der Wanderer einer grandiosen Naturkulisse. In den zwei Dörfern
geht es sehr beschaulich zu. Die teilweise sehr alten Häuser
werden geschmückt von vielen Blumen. Mittelpunkt der beiden
Orte sind die Dorfkirchen. Erwähnenswert ist der Glockenturm.
In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Freizeitpark, das kleine
Naherholungsgebiet Hoya del Morcillo. Dort befindet sich ebenfalls,
etwa eine Gehstunde entfernt, der Pino Piloto, ein Pinienriese mit
zum Teil ausgehöhltem Stamm.
Folgen
Sie der Piste oberhalb der Ermita, gelangen Sie zu dem einzigen
noch exestierenden zusammenhängenden Wacholderwald, dem Sabenar.
Die windverborgenen Bäume sollen bis zu 1000 Jahre alt sein.
Lohnend ist auch ein Abstecher zu Mirador de Bascos, der eine eindrucksvolle
Aussicht auf das Golftal bietet
In
den beinah in einander übergehenden drei Ortschaften Erese,
Guarazoca und Mocanal, in denen der Nordostpassat für üppiges
Grün sorgt, bearbeitet fast jede Familie ihre Äcker, Weinfelder
und hält Ziegen, Kühe oder Schafe, Die älteren Männer
reiten wir in alten Zeiten auf ihren Eseln zu den entlegenen Fincas.
Neuerdings werden die alten, steinverkleideten Häuser liebevoll
restauriert und an Touristen vermietet.
Frontera
ist das Verwaltungszentrum von El Hierro vom Süden und Westen
und liegt auf einer Höhe von 250 m und umfasst 3.900 Einwohner.
Obstplantagen und Weingärten, jedoch nur zum eigenen Anbau,
betten den in eine liebliche Landschaft. Neben der Kirche werden
Touristen manchmal Schauspiel von Ringkämpfen in der Lucha-Canaria-Arena
geboten. Hier findet der Tourist den Anfang einer gewissen Freizeitinfrastruktur.
Nördlich gelegen liegt das Museumsdorf Guinea mit seinen einzigartigen
winzigen Häusern aus schwarzer Lava und strohgedeckten Dächern.
Hier kann man sämtliche Behausungen aller Epochen auch der
neueren Inselbesiedlung entdecken. Ein absoluter Höhepunkt
ist der Vulkantunnel, der in früheren Zeiten auch als Unterkunft
diente. Hier leben auch die Rieseneidechsen "Lagartos gigantes".
Eine
der am stärksten besiedelten Orte von Valverde ist Guarazoca,
ein Dorf, dass ganz in der Nähe der Stelle liegt, wo der legendäre
Garoe-Baum gestanden haben soll. Es grenzt an Klippen, die die Hochebene
von Nisdafe umschließen, die wiederum von das Weideeigentum
trennenden Mauern durchzogen wird. Diese Zone bietet dadurch einen
ganz besonderen Reiz.
In den beinah in einander übergehenden drei Ortschaften Erese,
Guarazoca und Mocanal, in denen der Nordostpassat für üppiges
Grün sorgt, bearbeitet fast jede Familie ihre Äcker, Weinfelder
und hält Ziegen, Kühe oder Schafe, Die älteren Männer
reiten wir in alten Zeiten auf ihren Eseln zu den entlegenen Fincas.
Neuerdings werden die alten, steinverkleideten Häuser liebevoll
restauriert und an Touristen vermietet.
Guarazoca ist ein alter Weinort auf ca. 600 bis 650 m Höhe
und hat ebenfalls ca. 3.700 Einwohner und gehört zur Gemeinde
Valverde.
Das Dorf erinnert an eine lange Weinbautradition, die jedoch heute
brach liegt. Regelmäßige Wettkämpfe in der Lucha-Canaria-Arena
haben Abwechslung für die Einwohner. Auf der Eselstation leben
herrenlose Esel, die dort ihr Gnadenbrot erhalten.
Isora
ist ein Bergdorf mit vielen Obstplantagen auf einer Höhe von
870 m und hat ebenfalls 3.700 Einwohner und gehört zu der Gemeinde
Valverde. Da dort der schönste Aussichtsplatz ist, der Mirador
de Isora verirren sich Touristen dorthin. Von dort hat man einen
herrlichen Blick auf die etwa 800 m tiefer liegende Küste.
Geübte Wanderer können sogar auf einem sehr alten Hirtenweg
hinunter ans Meer gelangen. Der Weg ist jedoch sehr steil und teilweise
nur für geübte Wanderer (schwindelfrei) begehbar. Wenn
man jedoch den Abstieg durch die Steilwand hinter sich gebracht
hat, wird man am Meer mit wunderbar schönen und kleinen Stränden
belohnt, die ein erquickendes Bad in den Fluten erlauben. Hier steht
die Felsformation Roque de la Bonanza. Bonanza steht für das
Wort Stille des Meeres, was in diesem Tal herrscht. Für Touristen
ist es eher unzugänglich, da das Gelände zu felsig ist
und das Wasser zu tief. Mehr Aktion findet man am südlich gelegenen
Hotel Parador Nacional.
In
dem Felsen direkt an der Küste hat man Schriftzeichen der Ureinwohner
gefunden. Neben drei hübsch angelegten Schwimmbecken können
Sie beim ruhigen Wetter mir Vorsicht im offenen Meer schwimmen.
Ist
die am besten ausgebaute und am häufigsten frequentierte Badestelle
in el Golfo. Gleich drei Naturschwimmbecken laden zum Schwimmen
und Plantschen ein. Schattige Terrassen und Grillstellen, runden
Holztischen und Bänken, alles liebevoll mit Steinen verkleidet,
eignet sich hervorragend zum Grossfamilienpicknick.
Ruhiges
Fischerdorf an der Südküste.
An der Südspitze El Hierros liegt das Fischerdorf la Restinga,
durch eine 8 Meter hohe Mole vom Wind und Sturm geschützt.
La Restinga ist das Tauchzentrum an der Südküste und liegt
bis 50 m über dem Meeresspiegel. Der ruhige kleine Ort mit
seinen 400 Einwohnern gehört zu der Gemeinde Frontera. Der
kleine Hafenort hat sich den Touristen gestellt. Taucher lieben
dort die Unterwasserwelt aus Höhlen und Schluchten im Küstenbereich.
Auch wird der Tourist von Sonnenstrahlen verwöhnt. Dieser Teil
der Insel gehört zu den sonnensicheren Gebieten. Vielleicht
deshalb ist dort eine Promenade am Hafen gebaut worden. Ein kleines
Meerreservat bietet Schutz für bedrohte Tiere (Reserva Marina).
Dadurch wird natürlich auch der Fang der Fische vermehrt. Etwas
außerhalb des Hafenortes gibt es an der Südwestflanke
die Lavahöhle Gueva de Don Justo, eine der längsten Lavatunnel
weltweit. Dieser Tunnel sollte jedoch nicht ohne Führer bewandert
werden.
Nicht so gefährlich ist die Teufelshöhle (Cueva del Diablo)
an der Cala de Tacoròn, einem schönen und einsamen Badeort
nordwestlich von La Restinga, inmittten von Vulkanklippen am Rande
eines der vielen Lavafelder.
Das warme Klima lockt besonders im Winter Touristen an. Für
Taucher ist es ein "El Dorado".
Mehrere Tauchbasen bieten Ausflüge an und vermieten wir Ausrüstungen.
Der größte Teil des frischgefangenen Fisches (besonders
Tunfischarten, handgeangelt) wird in den Kühlhäusern tiefgefroren
und nach Teneriffa transportiert.
Den "Rest" können Sie in den Restaurants probieren,
an der Mole oder beim fliegenden Händler kaufen.
In
dem kleinen Örtchen Las Montanetas gibt es kaum Leben. Die
Häuser sind zerfallen und das Rathaus Casablanca ragt nur noch
als Ruine heraus. Auch der bekannte Architekt und Künstler
César Manrique hat der Insel ein Zeichen gegeben. Er kämpfte
unermüdlich um traditionelle Bauweise und um den Erhalt natürlicher
Ressourcen, um den Einklang von Natur und Tourismus zu erhalten.
8
Kilometer weiter südlich gelangen Sie durch einen einspurigen
Tunnel in die Bucht von Las Playas.
Hier befindet sich die einzige Ampel der Insel und regelt den Verkehr.
Nach gelungener Durchfahrt des Tunnels empfängt sich zur linken
Hand der 200 Meter steil vom Meeresbogen aufragende Bonazafelsen.
Das Tal ist bis zu von 900 Meter hohen zum Teil mit Bäumen
bewachsenen Bergen umgeben.
Nach dem Meerbeben im Januar 1999 sind mehrere kleinere Sandstrände
angespült wurden, Baden ist daher möglich. Am Ende der
Bucht liegt in völliger Ruhe und Abgeschiedenheit das zu einer
staatlichen Hotelkette gehörende vier Sterne Hotel Parador
Nacional. Nach schweren Sturmschäden ist es zur Jahrtausendwende
wieder eröffnet worden.
Beliebter
ruhiger Touristenort mit hübschen Bungalows und herrlichem
Blick auf die Berge die Roque e Salmor und über die bizarre
Küstenlandschaft. Mittelpunkt ist das Guinnesamtlich kleines
Hotel der Welt, auf einem wellenumspülten Felsplatoo direkt
am Meer. Betörend wirken das milde Klima und der Duft zahlreicher
Orleanderbüsche.
Die Region am nördlichen Ende des Golfo, 5 km nördlich
von Frontera, entwickelt sich immer mehr zu einem attraktiven Ferienort.
Steil ragen die Felswände des Risco de Tibataje in den Himmel
und auf dem Meer brechen sich die Wellen markanten Felsformationen
des Roques de Salmor.
Ein
Dorf mit viel Obstanbau auf einer Höhe von 495 bis 572 m über
Meeresspiegel. Die 650 Einwohner dieses Dorfes auf El Hierro gehören
ebenfalls zur Gemeinde Valverde.
In den beinah in einander übergehenden drei Ortschaften Erese,
Guarazoca und Mocanal, in denen der Nordostpassat für üppiges
Grün sorgt, bearbeitet fast jede Familie ihre Äcker, Weinfelder
und hält Ziegen, Kühe oder Schafe, Die älteren Männer
reiten wir in alten Zeiten auf ihren Eseln zu den entlegenen Fincas.
Neuerdings werden die alten, steinverkleideten Häuser liebevoll
restauriert und an Touristen vermietet.
Mocanal teilt sich in ein Unterdorf und ein Oberdorf. Beschaulich
geht es im unteren Dorf zu. Im unteren Dorf wird Gemüse und
Obst angebaut. Im oberen Dorf, im Dorf Hoyo del Barrio, geht es
steil herauf. Hier findet kein Anbau mehr statt.
Am Fuße des Dorfes gibt es zwei natürliche Badebecken,
jedoch nicht ungefährlich, da mit ständiger Felssturzgefahr
der Steilküste zu rechnen ist.
Südlich
der Kirche an der Küste, finden Sie den berühmen südwestlichen
Leuchtturm Europas, der vor 2.000 Jahren als das Ende der bewohnten
Welt galt. Durch ihn führte 1.700 Jahre lang der null merejan
aller Seekarten, bis er nach Greenwich verlegt wurde. Die Bootsanlegestelle
unterhalt der Leuchtturmes lädt beim ruhigen Meer zu einem
erfrischendem Bad im Atlantik ein.
Der
längste und schönste Strand der Insel mit leuchtend rötlichem
schwarzem Sand. Nur bei ruhiger See in Wasser gehen und nie weit
hinausschwimmen, da die Strömung tückisch sein kann.
Porto
del la Estaca, ca. 10 km von Valverde entfernt, ist der einzige
Fährhafen auf El Hierro. Dort leben ebenfalls 3.700 Menschen
und das Dorf gehört auch zur Gemeinde Valverde. Vor nicht allzu
langer Zeit konnte man den Hafen noch nicht einmal per Schiff erreichen,
sondern musste von dem offenen Meer ankernden Schiffen mit Booten
zum Festland übergesetzt werden. Erst seit 1960 ermöglicht
eine Mole bei ruhiger See das Anlegen von Schiffen. Mit La Gomera
und Teneriffa bestehen regelmäßige Fährverbindungen,
jedoch gibt es keine Garantie zum Anlegen, da oft ungünstige
Winde das An- und Ablegen der Fähren unmöglich macht.
Nördlich des Hafenortes reit sich die Ortschaft La Caleta an,
die heute immer mehr Beutung für den Tourismus erhält.
Das
ehemalige kleine Fischerdorf liegt 5 km unterhalb von Mocanal am
Fuße einer Steilküste und ist nur nach 10-minütigem
steilen Abstieg zu erreichen. Die älteren strohbedeckten Steinhäuser
und einige Kastenbauten sind vor zwei Naturschwimmbecken angeordnet,
von denen eines gut für Kinder geeignet sind, das andere wegen
der starken Brandung und großer Felsen, nicht zu empfehlen
ist. Beeindruckend sind die direkt ins Meer geflossenen Lawaergüsse.
Eine
kurvenreiche Strasse führt von Sabinosa hinab zum Pozo de la
Salud (Brunnen), neben dessen radiumhaltiger Heilquelle ein modernes
Kurhaus errichtet wurde.
Am
westlichen Ende des Tales ist es das abgelegenste Dörfchen
der Insel und mit seinen alten im herrenischen Baustil errichteten
Häusern ein sehr malerisches Fleckchen.
San
Andrés ist ein Dorf mit 3.700 Einwohnern und gehört
ebenfalls zur Gemeinde Valverde und liegt in der Hochebene auf einer
Höhenlage von 1.045 m.
San Andrés ist kein typisches Bergdorf, es ist ein hoch gelegenes
Dorf umgeben von Vulkanbergen, auf der Hochebene Nisdafe, wo Vieh
gezüchtet wird und Getreide, Obst und Gemüse angebaut
wird. In San Andrés gibt es wenig Tourismus, hier dreht sich
fast alles um Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen.
Tacoron
ist einer der schönsten Badeplätze der Inseln, in Mitten
überwältigender unter Naturschutz stehender Lawafelder
gelegen. Hier ist das Wetter fast immer war und nur selten windet
es. Ideal zum Tauchen und Schnorcheln. Die "Unterwasserfeld"
ist noch in Ordnung und fasziniert durch bunte Vielfalt.
Tamaduste
liegt 30 m über den Meeresspiegel und hat 3.700 Einwohner und
gehört zur Gemeinde Valverde. Ebenfalls gibt es einen kleinen
Badestrand und eine Promenade mit einem Sprungturm ins Badebecken.
An
der Ostküste, nur wenige Kilometer vom Fährhafen entfernt,
befindet sich der kleine, schwarze Sandstrand der Siedlung Tenijarque.
Zum Schwimmen und Surfen bei nicht zu bewegter See ist möglich,
aber halten Sie sich von den Felsrändern links und rechts der
Bucht fern, dort ist die Strömung bei Wind am Stärksten.
Valverde
ist die Inselhauptstadt und liegt auf einer Höhe von 620 bis
700 m und hat ca. 3.700 Einwohner. Seit 1405 nennt sich das grüne
Tal (Valverde) Inselhauptstadt. Es ist zwar nur ein Dorf, jedoch
ein Bummel entlang der ansteigenden Gassen lohnt sich. Mit einer
Durchschnittshöhe von ca. 650 m und einer Entfernung von 10
km vom Meer ist Valverde die einzige Hauptstadt der Kanaren, die
nicht neben einem Hafen liegt.
Außer der ältesten Kirche der Insel hat Valverde keine
weiteren Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dafür besticht
der beschauliche Ort durch seine schmucken, steilen Gässchen
und seine aussichtsreiche Lage hoch über dem Meer.
Wanderer finden hier ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Tourenangebot
vor, das praktisch den ganzen Nordteil der Insel erschließt.
Hierfür empfehlen wir den Kauf des Rother Wanderführers
Dies
ist die Hauptstadt von La Palma mit 18.000 Einwohnern und liegt
im Kanton Tedote, eine sehr schöne Stadt am Meer. Die Stadt
kann als historisch-künstliches Denkmal bezeichnet werden.
Vor allem sticht die Plaza de España mit der Kirche El Salvador
hervor. Ein weiteres einzigartiges Gebäude ist der Palast des
Grafen von Salazar. Es wurde vor kurzem restauriert und kulturellen
Veranstaltungen gewidmet.
Das Rathaus ist das wichtigste Bauwerk der kanarischen Region. Die
Fassade besteht aus vier Halbpunkt-Bögen und im oberen Teil
ist das Wappen des Hauses Habsburg eingelassen; dies ist das Wappen
der Insel und das Bildnis von Felipe II.
Im oberen Teil der Stadt befindet sich die Kirche Nuestra Señora
de Las Nieves, ein Renaissance-Bauwerk aus dem XVI. Jahrhundert,
die die Schutzheilige aller Einwohner von La Palma ist.
Bei der Plaza de La Alameda befindet sich das "Schiff der Jungfrau",
eine gemauerte Nachbildung des Schiffes Santa Maria von Christoph
Columbus.
Alle 5 Jahre kommt die Schutzheilige von La Palma in die Stadt,
wo dann die Volksfeste gefeiert werden. Weitere Feierlichkeiten:
die Pilgerfahrt zur Prozession des Thrones der Jungfrau, der Dialog
zwischen der Burg und dem Schiff
Breña
Baja ist eine Gemeinde und liegt südlich von Santa Cruz im
unteren Teil des Tals. Hier wird kaum Landwirtschaft betrieben.
Besonders schön ist die Gegend oberhalb von San Antonios. Am
bekannten Strand Los Cancajos befindet sich die wichtigste Feriensiedlung
mit sehr schönen Hotels und Apartments.
Die
Inselregierung verstärkte vor 20 Jahren den Tourismus und die
Küstenlandschaft wurde komplett umgestaltet. Aus zwei kleinen
Buchten errichtete man einen wunderschönen Strand und die ersten
Ferienanlagen wurden gebaut. Es ist mittlerweile das größte
Feriengebiet an der Ostseite. Hier kann man mach auch durch die
geschützte Lage bei unruhiger See noch baden.
Breña
Alta ist eine Stadt mit 5.700 Einwohnern und liegt ca. 344 m hoch.
Es ist eine sehr handwerkliche Gemeinde. Hier wird immer noch der
berühmte Tabak von La Palma noch angebaut. Am 3. Mai wird das
Volksfest "des heiligen Kreuzes" gefeiert. Das Fest zu
Ehren des heiligen Patrons findet in den ersten Junitagen in Verehrung
des Schutzheiligen San Pedro Apostel statt.
Die
Stadt Mazo liegt südlich von Sana Cruz und hat ca. 4.240 Einwohner.
Der Ort ist inselweit als gutes Weinanbaugebiet bekannt.
Die berühmte Fiesta del Corpus ist für den Tourismus von
ganz besonderem Interesse: Männer und Frauen legen prachtvolle
Teppiche mit Blumen aus, die wahre Kunstwerke sind.
In dem Ort wird eine Kunsthandwerkschule betrieben.
In einer Windmühle haben die Kunsthandwerker Ramón und
Vina ihre Werkstatt und Ausstellung mit Keramik von Ureinwohnern.
Die Pfarrkirche San Blas ist ein historisches Denkmal, ein bildschöner
Bau mit drei Schiffen und verschiedenen Gemälden und flämischen
Bildern. Das Prunkstück der Kirche ist der Flügelaltar
aus massivem Teakholz.
Puntallana
liegt in der Nähe von Santa Cruz de La Palma, hat ca. 2.200
Einwohner und liegt ca. 400 m hoch. Vom Ortsteil La Galga kann man
den eindrucksvollen Wald Cubo mit seinen beeindruckenden Lorbeerbäumen,
Tilos, Ilex etc. bewundern.
Die Pfarrkirche San Juan Bautista ist eine typisch kanarische Dorfkirche.
Den Aussichtspunkt Bartolomé, die Strände von Nogales
und Cardonal von Martin Luis muss man unbedingt gesehen haben.
Das
ethnografische Museum wurde 1995 errichtet und befindet sich im
Haus Casa Luján. Das alte Bürgerhaus blickt auf eine
sehr bewegte Geschichte zurück. Zeitweise war hier das Rathaus,
die Schule und auch das Gefängnis untergebracht. Im unteren
Teil des Hauses werden handwerkliche Produkte zum Kauf angeboten.
Los
Sauces bildet mit San Andrés den Ort San Andrés y
Sauces und hat ca. 5.340 Einwohner. Es ist das wichtigste Handels-
und Landwirtschaftszentrum mit einer großen Bananenplantage
im Norden von La Palma.
Unbedingt muss man den Wald Los Tilos, Eigentum des Stadtrates der
Insel, besuchen, die zum Erbe der Menschheit erklärt wurde.
Zusammen mit El Cubo de La Galga ist dies die größte
Laubwaldreserve auf den Kanarischen Inseln.
An der Plaza befindet sich die Pfarrkirche Nuestra Señora
de Montserrat, eines der größten Gotteshäuser der
Insel. In der Kirche ist eine sehenswerte Marienfigur zu sehen.
Die Gewässer der Quellen Cordero und Marcos bilden einen großen
Wasserfall, denn sie durch den Los Tilos fließen. Die 130
Jahre alte Wassermühle wir mit Wasser angetrieben. Der Flussverlauf
wird durch das Wasserkraftwerk umgeleitet, das ca. 7 % des Verbrauches
der Insel herstellt.
Die
kleine malerische Ortschaft San Andrés liegt unterhalb von
Los Sauces. Von seiner zauberhaften Atmosphäre hat der Ort
bis heute nichts eingebüßt. Von der Carretera führt
ein Weg zu der 1515 errichteten Pfarrkirche San Andrés Apóstel.
Sie wurde im 17. Jahrhundert erweitert. Die Kirche hat einen wundervollen
spitz zulaufenden Kirchturm.
Auch hier wurde anstelle des früher verbreiteten Zuckerrohranbaus
ausgedehnte Terrassen für den Bananenausbau gebaut.
Da die ganze Nordküste steil und abschüssig ist, gibt
es hier keine Strände. In der Nähe von San Andrés
befindet sich ein Naturschwimmbecken von Charco Azul.
Barlovento
liegt im Nordosten, ca. 38 km von Santa Cruz und hat ca. 2.500 Einwohner.
Dieser Ort ist bekannt für seine wolkenverhangenen und feuchten
Wintermonate. Hier regnet es am meisten auf der Insel. Deshalb können
hier sehr viele Produkte angebaut werden wie etwa Kartoffeln, Bananen
und Gemüse.
Der Aussichtspunkt La Tosca mit seinem wunderschönen Panoramablick
über die Weiler von Gallegos, Franceses und El Tablado liegt
an der Nordküste. Am Fuß dieses Aussichtspunktes befindet
sich ein Wald aus Drachenbäumen.
Eine große Fiesta findet jedes Jahr im Oktober statt. Es wird
die Seeschlacht von Lepantro nachgespielt.
Los
Lanos ist die zweitwichtigste Stadt der Insel und das Zentrum der
Landwirtschaft und des Handels des reichen Aridane-Tales. Es hat
einen enormen Bevölkerungszuwachs und hat ca. 20.200 Einwohner.
Wegen des fruchtbaren Aridane-Tales mit seinem milden Klima, kamen
viele Einwohner aus dem Norden der Insel. Die völlig entwaldete
Gemeinde ist heute eines der größten Bananenbaugebiete
der Insel.
In ihrem Küstenstreifen, Richtung Westen, hat sie mehrere kleine
Buchten und Strände, wie Puerto Naos, Charco Verde, La Monjas
etc. In Puerto Naos befindet sich das Haupttouristen-Zentrum des
Tales.
Zentrum des Städtchens sie die Plaza de España. Man
trifft sich hier unter den schattenspendenden indischen Lorbeerbäumen.
Die Plaza ist gleichzeitig auch Treff junger Einwanderer und Feriengäste.
Die Kirche von Nuestra Señora de los Remedioas ist ein interessanter
Bau aus dem XVI. Jahrhundert, in welchem die Einheimischen ihrer
Schutzheiligen, einer flämischen Holzskulptur aus dem XVI.
Jahrhundert huldigen.
Die Hauptfestlichkeiten finden alle 2 Jahre zu Ehren der Schutzheiligen,
der Jungfrau de Los Remedios mit einer Reihe von sehr traditionellen
Akten statt.
El
Paso liegt im oberen Teil des Adriane-Tales und hat ca. 7.200 Einwohner.
Von Santa Cruz aus kommend, ist es noch vor Llanos gelegen, die
erste große Siedlung der Westseite. El Paso ist ebenfalls
bekannt durch die Mandelbäume. Neben Mandeln wird in geringem
Umfang Tabakanbau betriebe. Die Zigarrenmanufaktur war früher
in El Paso ein florierender Wirtschaftszweig.
Zum Gemeindegebiet der weitläufigen Streusiedlung gehört
der Nationalpark Caldera de Taburiente. Dies ist der einzige Ort
der Kanarischen Inseln, an dem das Handwerk mit wichtigen Arbeiten
erhalten geblieben ist: Die Seidenraupenzucht und später Herstellung
der Naturseide.
Den etwas schwer auszumachenden Ortskern von El Paso bildet die
Iglesia Bonanza.
Puerto
Naos liegt an der Westseite und ist ein Hauptstrandort. Der ehemals
kleine Ort hat sich zum wichtigsten Badeort der Insel entwickelt.
Durch die exponierte Lage an der südlichen Westküste,
bleibt es weitgehend von den Passatwolken verschont. Dank des milden
Klimas gedeiht hier ein lockerer Outdor-Lebensstil.
Die
Gemeinde Tijarafe befindet sich im Westteil der Insel und liegt
ca. 20 km nordwestlich von Los Llanos. Die Häuser stehen zwischen
Mandelbäumen und kanarischen Pinien verteilt. Die Einwohner
leben hauptsächlich vom Anbau von Bananen, Avocados, Blumen
und Mandelbäumen.
Der sonst sehr farblose Ort steht 1x im Jahr im Brennpunkt der Fiesta
del Diablo. Dies ist das Teufelsfest und ein großes Spektakel.
Über der Schlucht von Las Angustias gibt es einen der spektakulärsten
Aussichtspunkte, den Mirador. Von dort aus kann man die ganze Größe
des Aridane-Tals und die Mündung vom Meer von Caldera de Taburieten
über die Schlucht von Las Angustias sehen.
Puntagorda
ist ein kleines malerisches Dorf mit 1.700 Einwohner. Die Einwohner
arbeiten fast ausschließlich für die Landwirtschaft.
Auch Handwerker, Künstler und Maler fühlen sich von der
lieblichen Gegend angezogen.
Im unteren Teil des Dorfes befindet sich die Kirche San Mauro, die
im XVI zerstört wurde und bis heute als Halbruine zu besichtigen
ist.
Einmal im Jahr wird in dem Dorf die Fiesta del Almendro - das Mandelblütenfest
- abgehalten und in der dritten Woche des August die Fiesta de San
Mauro.
Zwischen
Puntagorda und Garafía liegt das Dorf Las Tricias mit ca.
300 Einwohnern. Mittelpunkt des Dorfes ist die Dorfkirche. Die Einwohner
leben hauptsächlich von der Ziegenhaltung, kleinen Mandelplantagen
und ein bisschen Weinanbau. Las Tricias ein Gebiet für Naturfreunde.
Am Ende des Dorfes ziehen sich tief eingeschnittene Barracos zur
Steilküste.
Ca.
20 km von Garafía entfernt liegt die malerische Ortschaft.
Der Ort ist sehr eng und autofreundlich- Parkraum ist Mangelware
und Wendemöglichkeiten sind kaum vorhanden.
Auf terrassierten Feldern wird Gemüse angebaut. El Tablado
ist nicht am öffentlichen Nahverkehr angeschlossen.
El
Palmar ist ein kleiner Ort, der aus wenig einzelnen Gehöften
besteht. Ein schöner Spaziergang lässt sich von Garafá
zum Weiler nach El Palmar machen.
Der
Ort ist für seinen guten Ziegenkäse bekannt und liegt
zwischen Grafía und Barlovento. An Sonn- und Feiertagen wird
der Ort lebhaft durch das gut frequentierte Restaurant Los Reyes.
Los
Canarios liegt an der Südspitze der Insel. An den Südhängen
unterhalb von Los Canarios liegt das Weinbaugebiet der Insel, wo
der berühmte Malvasier kultiviert wird. Am Küstensaum
breiten sich die Bananenplantagen aus. Dies sind die beiden landwirtschaftlichen
Stützen der Region. Die an der Carretera General gelegene Bodega
Teneguía sollte man unbedingt einen Besuch abstatten. Mit
ca. 200 Winzer ist die Bodega in der Lage bis zu 2 Mio. Liter Wein
pro Jahr zu lagern.
Die Weiler Las Caletas, Las Indias und Los Quemados gehören
zur Gemeinde Los Canarios.
Einen wunderschönen Ausblick genießt man vom Mirador
Las Indias.
Am östlichen Ausgang des Ortes führt eine schmale Straße
über den Weiler La Caletas zur Südspitze zu den Leuchttürmen.
Von den Leuchttürmen gelangt man zu den Salinen. Obwohl der
Bedarf an Salz deutlich zurück ging, wird immer noch eine beachtliche
Menge an Salz gewonnen. Die Produktion deckt den ganzen Bedarf der
Insel.
Unterhalb des Leuchtturms liegt die Playa del Faro - eine kleine
Bucht.
Lanzarote
- Aldea Ajey
Die Gemeinde San Bartolomé, das Städtchen selbst wurde
früher Aldea Ajey genannt, beherbergt unter anderen Attraktionen
den Sitz der wichtigsten Weinkellereien der Insel, wie die von
El Grifo mit dem bekannten Weinmuseum, Mozaga und Barreto, sowie
verschiedene Häuser und Mühlen von historischem Wert.
Der Weinliebhaber, der seine Ferien auf Lanzarote verbringt, sollte
sich das nicht entgehen lassen.
Lanzarote
- Arrieta
Arrieta ist ein Ort an der Nordostküste der Kanareninsel
Lanzarote mit 923 Einwohnern (2005)[1]. Er gehört verwaltungsmäßig
zur Gemeinde Haría.
Im Kreisverkehr des Ortseinganges steht das 1992 erstellte Windspiel
(genannt Jugues del Viento) des Künstlers und Naturschützers
von Lanzarote, César Manrique. Das auffallendste Bauwerk
ist das um 1920 erbaute, dreistöckige Blaue Haus (Casa Juanita)
direkt am kleinen Fischereihafen von Arrieta. Es gibt verschiedene
Geschichten über den Erbauer und früheren Besitzer und
seine Beweggründe diese Villa zu erstellen. Nachdem die Casa
Juanita Jahrzehnte leer stand, wurde 1995 das Afrikanische Museum
(Museo de Africa) eröffnet. Aber Ende 1997 musste es schon
wieder geschlossen werden, vermutlich wegen zu geringer Besucherzahl.
Arrieta ist bei den Touristen wegen mehrerer Fischlokale an der
kleinen Uferstraße bekannt. Hier gibt es kanarische Küche
mit immer frischen Meeresfrüchten und Fisch. Der Ort besitzt
noch einen 800 Meter langen Naturstrand, die Playa de La Garita.
Wahrscheinlich ist der Ort aus diesen Gründen in den letzten
Jahren stark gewachsen. Es entstanden mehrere Appartmenthäuser.
Nahe der Playa de La Garita führt ein langer Steg ins Meer,
an dem früher Tanker gelöscht wurden. Heute dient er
den Badegästen.
Am kleinen Hafen Arrietas sind einige kleine Fischrestaurants
zu finden. Hier lassen sich mit Blick auf den Atlantik die Köstlichkeiten
des Meeres genießen. Ansonsten ist Arrieta touristisch wenig
entwickelt. Aber gerade das ist für viele Ruhesuchende das
Ziel ihrer Wahl. Südlich des Ortes, auch von der Küstenstraße
gut zu sehen, befindet die die Playa de la Garita. An diesem hellen
Sandstrand ist besonders an den Wochenenden Hochbetrieb. Dann
verbringen viele Lanzaroteños ihre Freizeit an diesem Strand.
Im Dorf Arrieta selbst findet sich so ziemlich alles, was man
im Urlaub braucht (Supermärkte, Taucherschule, deutscher
Arzt, Tankstelle...) und abends kann man hier in den kleinen Restaurants
am Meer leckeren Fisch und den guten einheimischen Wein genießen.
Manchmal ergibt sich auch spontan eine Fiesta mit Gesang und Tanz
- und da tanzt selbst der Wirt mit!
Lanzarote
- Caleta de Famara
Caleta de Famara an der Westküste Lanzarotes ist ein kleines,
verschlafenes Fischerdorf, an dem die Zeit einfach vorbei zu gehen
scheint.
Bis auf die wenigen Ferienwohnungen, gibt es so gut wie keinen
Tourismus. Dabei zählt der weitläufige Strand von Famara
zu den schönsten der Insel und ist ein beliebter Treffpunkt
für Kite-Surfer, Wellenreiter und Drachen- und Gleitschirmflieger.
Es gibt drei Supermärkte, fünf Restaurants und drei
Surfer-Stationen im Ort. Famara ist sehr beliebt bei Urlaubern,
die keine Lust auf überfüllte Touristen-Strände
haben.
La Caleta de Famara ist ein kleines Fischerdorf nördlich
der alten Inselhauptstadt Teguise. Besonders in Surferkreisen
bekannt, lockt der Ort auch wegen des nahegelegenen weitläufigen
Sandstrandes viele Besucher an. Wegen des hier oben fast ständig
wehenden Windes sind die Straßen des Ortes teilweise mit
feinem Flugsand bedeckt.
Lanzarote
- Charco del Palo
Charco del Palo ist ein Ort an der Nordostküste der Kanareninsel
Lanzarote. Diese Siedlung ist ein kleiner Touristenort etwa 20
Kilometer nördlich der Inselhauptstadt Arrecife, aufgeteilt
auf die Gemeinden Haría und Teguise. Es werden 125 ständige
Einwohner (ISTAC, 2005) gezählt.
Charco del Palo besitzt als einziger Ort einen offiziellen FKK-Küstenstreifen
und ist damit das Nudistenzentrum der Insel Lanzarote. An dieser
zerklüffteten Küste gibt es keine Sandstrände,
man hat kleine, gezeitenabhängige Naturschwimmbecken geschaffen.
Charco Del Palo gehört mehr oder weniger zu einem Reiseveranstalter.
Es gibt in diesem Ort ein Centro Comercial, ein kleines Einkaufszentrum.
Lanzarote
- Costa Teguise
Teguise ist eine der sieben Gemeinden der Kanareninsel Lanzarote
und der Name ihres zentral gelegenen Verwaltungssitzes, der ehemaligen
Inselhauptstadt mit 1.511 Einwohnern (gesamter Gemeindebezirk:
15.824 - Stand 2005). Teguise war Bischofssitz und gilt neben
Betancuria auf Fuerteventura als älteste Stadt im kanarischen
Archipel. 1852 wurde San Miguel de Teguise als Inselhauptstadt
durch den aufstrebenden Küstenort Arrecife ersetzt. Der gesamte
Gemeindebezirk erstreckt sich auf 263,98 km² von der Ost-
zur Westküste Lanzarotes. Auch die Inseln des nördlich
vor Lanzarote liegenden Chinijo-Archipels (namentlich La Graciosa
sowie die unbewohnten Inseln Alegranza, Montaña Clara,
Roque del Este und Roque del Oeste) gehören zur Gemeinde
Teguise.
Costa
Teguise ist ein modernes, großzügig angelegtes Ferienzentrum
auf der Kanareninsel Lanzarote. Der Ort liegt etwa zehn Kilometer
nördlich der Inselhauptstadt Arrecife.
Diese Anfang der 70er Jahre begonnene Retortenstadt wurde eigens
für den Tourismus an der Ostküste der Gemeinde Teguise
aufgebaut. An dessen Entstehung war in den ersten Jahren der bekannte
kanarische Architekt und Umweltschützer César Manrique
entscheidend beteiligt. Hervorzuheben ist das Innere des 5-Sterne-Hotels
Melia Salinas. Die weißen Gebäude des neuen Ferienortes
sollten im kanarischen Stil, mit grünen oder braunen Fenstern,
entstehen, und die Anzahl der Stockwerke war begrenzt. Man kann
noch das von ihm als Feriendorf entworfene Pueblo Marinero mit
seinen höchstens zweietagigen Gebäuden in der Avenida
de las Islas Canarias im Zentrum von Costa Teguise sehen. Leider
hat sich heute an vielen Stellen das Bild gewandelt, und es haben
sich große Reiseveranstalter mächtige Hotels bauen
lassen.
An der Costa Teguise wohnen kaum Einheimische, dafür aber
sehr viele Touristen. Man gibt die Zahl der Einwohner mit 4.433
(2005)[1] an. Es gibt lange Einkaufsstraßen mit zahllosen
Restaurants, Einkaufszentren und Autovermietungen. Ein Stadtzentrum
sucht man vergebens, dafür gibt es lange Strandpromenaden
mit Biergärten und Cafés. Alle Sandstrände wurden
künstlich angelegt, darunter die Playa de los Charcos, die
Playa de las Cucharas, die Playa del Jablillo und die Playa Bastián.
Windsurfer finden hier optimale Bedingungen.
Öffentliche Busverbindungen zur Hauptstadt und ins Umland
sind vorhanden. Das Straßennetz ist gut ausgebaut. Einen
eigenen Hafen besitzt Costa Teguise nicht.
Im
Südwesten der Insel hinter dem Timanfaya National-Park befindet
sich der Ort und die Bucht El Golfo. Im Inneren der Bucht befindet
sich eine kleine Lagune mit smaragdgrünem Wasser. Diese unter
Naturschutz stehende grüne Lagune, liegt in einem vom Meer
verschlungenen Krater, sie ist vom Meer durch aschfarbene Sandbänke
abgetrennt und wirkt wie ein Juwel, das vom Himmel gefallen ist.
In den letzten Jahren verdunstet die Lagune aber leider immer mehr,
so das sie heute nur noch einen Bruchteil von ihrer ürsprünglichen
größe hat. Durch unterirdische Verbindungen mit dem Meer
strömte Meerwasser in die Lagune nach und sorgte für ständigen
Ausgleich.
Dieses Gleichgewicht der Natur ist seit einigen Jahren gestört
und Wissentschaftler suchen verzweifelt nach den Ursachen, damit
dieses auf den Kanaren einmalige Naturwunder nicht für immer
verschwindet. Ein guter Aussichtspunkt auf die Lagune befindet sich
am Ortseingang von El Golfo wo sich der große Parkplatz befindet.
Playa
Blanca (ca. 40 km von Arrecife entfernt) war früher ein abgelegenes
und verschlafenes Fischerdorf, daß sich mittlerweile aber
immer mehr zum Touristenzentrum entwickelt.
Der gemütliche Ortskern wird mittlerweile langsam von großen
Apartment- und Ferienhausanlagen umschlossen, östlich des Ortes
fährt man aber durch ein kilometerlanges Straßenlabyrinth
ohne Häuser, mittlerweile ist hier aber das grösste Baugebiet
auf Lanzarote entstanden.
Entlang der hübschen Strandpromenade direkt am Hafen, gibt
es unzählige Restaurants, in denen man stundenlang in der Sonne
sitzen kann und den Blick auf das weite Meer oder die in 15 km entfernte
Nachbarinsel Fuerteventura geniessen kann.
Die Strandpromenade mit ihrem vielen Geschäften lädt auch
zu einem gemütlichen Einkaufsbummel ein. Da Playa Blanca eher
ein Ort für Familien mit Kindern ist, fällt das Nachtleben
hier auch etwas dürftiger aus.
Vom Hafen aus verkehren mehrmals täglich Fähren nach Fuerteventura,
die Fahrtdauer beträgt etwa eine halbe Stunde.
In Playa Blanca gibt es drei schöne Strände die alle künstlich,
aber sehr schön angelegt sind. Der Kinderfreundlichste Strand
ist die Badebucht “Playa Flamingo”, die Badebucht ist
so vom Meer abgegrenzt, daß in der Bucht keine Starken Wellen
entstehen können.
Nicht weit von Playa Blanca sind die Strände der Playa de Papagayo,
diese schönen Strände und Buchten sind von Playa Blanca
aus nur über eine steinerne, staubige Piste zu erreichen.
Seit Februar 1998 müssen Autofahrer die zu den Papagayo-Stränden
möchten 3 EUR Wege- und Parkgebühr bezahlen.
Von Playa Blanca aus führt eine Straße in Richtung Punta
Pechiguera, wo der alte und der neue Leuchtturm von Playa Blanca
stehen. Hier bei den Leuchttürmen ist der südlichtste
Teil der Insel. Leider kann man den alten Leuchturm aus dem Jahre
1936 sowie den neuen Leuchtturm nicht besichtigen.
Auf den Klippen am Meer kann man die schwarzen Krebse der Insel
beobachten, bei Ebbe finden sich hunderte kleiner Einsiedlerkrebse
und Fische in den zurückbleibenden kleinen Wassertümpeln.
Ebenfalls intressant, aber auch nicht zu besichtigen, ist das Castillo
de las Colorados auf dem Küstenkap von Punta del Aguila das
auf dem Weg zu den Papagayo-Stränden zu sehen ist. Ursprünglich
diente der kleine Rundbau aus dem 18.Jahrhundert dazu,die Südküste
vor Überfällen und Angriffen zu schützen.
Zurzeit ist das Castillo aber nur schwer zugänglich, da rund
um das Castillo gebaut wird, siehe das Bild in der Bildergalerie.
Lanzarote
- Femès
Oberhalb der Gebirgskette "Los Ajaches" liegt das kleine
Dorf "Femés". Da es direkt an der Durchgangsstraße
zwischen Uga und Playa Blanca liegt, ist hier viel Verkehr. Viele
halten an und genießen den bezaubernden Blick hinunter in
das Tal bishin nach Playa Blanca oder kehren in eines der kleinen
Lokale ein, die u.a. leckere Tapas servieren
Femés ist ein Dorf im Süden der Kanareninsel Lanzarote.
Es gehört zur Gemeinde Yaiza und hat 238 Einwohner (ISTAC,
2005).
Entstanden ist das Dorf dank der Iglesia de San Marcial de Rubicón.
Diese Kirche hatte ihren Standort zu nah an der Küste, so dass
sie im 15. Jahrhundert bei Piratenangriffen nicht mehr zu schützen
war. Man baute sie etwa 350 Meter höher gelegen, an der Gebirgskette
Los Ajaches, am Ende des Valle del Pozo wieder auf. In diesem Tal
werden noch heute Zwiebeln und Kartoffeln angebaut. Nördlich
davon erhebt sich der mit 608 Metern zweithöchste Berg Lanzarotes,
der Atalaya de Femés.
Die heute gleißend weiße Wallfahrtskirche schmücken
zwei Eingangsportale aus rötlichem Vulkanstein. Lange Zeit
vernachlässigt, wurde sie 1733 nach einem Besuch des Bischofs
Don Pedro Manuel D'Avila y Cardenas (an den eine Steintafel am Südportal
erinnert), neu entdeckt und geweiht. Noch während der Timanfaya-Ausbrüche
erwarb man für das Gotteshaus eine neue Statue des San Marcial,
des Schutzpatrons und ersten Bischofs von Lanzarote, und errichtete
ihm zur Seite eine Pilgerherberge. Das war der Anfang der kleinen
Siedlung Femés.
Es entstand das heute sehr gepflegte Dorf, dessen Bewohner lange
Zeit von Ziegenzucht und der Herstellung von Ziegenkäse (Queso
de Cabra) lebten. Nun ist auch hier die Haupteinnahmequelle der
Tourismus. Denn Femés wird auch als Balkon des Rubicón
bezeichnet, weil es einen großartigen Ausblick auf die Rubicón-Ebene
im Süden Lanzarotes bis hin zu den Nachbarinseln Los Lobos
und Fuerteventura bietet.
Zu Ehren San Marcials wird immer am 7. Juli in Femés ein
großes Fest abgehalten. Es ist die größte, mehrere
Tage dauernde religiöse Feier Lanzarotes mit Prozession, Budenzauber
sowie Tanz und Musik auf der Plaza.
Lanzarote
- Guatiza
Guatiza ist ein Ort auf der Kanareninsel Lanzarote, zur Gemeinde
Teguise gehörig. Guatiza hat 841 Einwohner (2005).
In und um Guatiza und dem nördlicher gelegenen Örtchen
Mala breiten sich große Kakteenfelder hinter niedrigen Mauern
aus. Einst bildeten sie die Grundlage für den Reichtum der
Insel: Man züchtete die Cochenille-Schildlaus, die bis heute
den so begehrten und natürlichen, roten Farbstoff der Karminsäure
liefert. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts ist Lanzarote ein wichtiger
Lieferant dieses Rohstoffs, unter anderem wird der Farbstoff für
Kosmetika verwendet, auch der bekannte Campari verdankt seine intensive
rote Farbe der Läusezucht auf Lanzarote. Für ein Kilogramm
Karminrot müssen rund 150.000 Larven von den Kakteen geschabt
werden. Noch heute findet man auf den Blättern der Feigenkakteen
kleine Säckchen, in denen die Bauern die Mutter-Schildläuse
einsperren, damit sie keinen allzu großen Schaden an den Pflanzen
anrichten.
Guatiza, welches an einer großen Eukalyptusallee liegt, besitzt
die einschiffige Kirche Santo Gusto mit dem zwiebelturmähnlichen
Aufsatz und der erstaunlich hohen Laterne. Ecken und Kanten des
kleinen weißen Gotteshauses sind mit schwarzem Vulkanstein
abgesetzt.
Die größte Sehenswürdigkeit des Ortes ist jedoch
der Kaktusgarten Jardín de Cactus am nördlichen Ortsrand,
der durch einen überdimensionalen Metall-Kaktus am Eingang
ausgewiesen wird. 1989 hatte der Künstler und Naturschützer
César Manrique begonnen, diesen Botanischen Garten inmitten
der Opuntienfelder in einen aufgelassenen Steinbruch hineinzubauen
- sein letztes großes Werk vor seinem Tod. 1990 wurde der
Jardín de Cactus offiziell eröffnet. An dessen nördlichem
Rand bildet die restaurierte Gofio-Mühle eine zusätzliche
Attraktion, denn von ihr bietet sich eine schöne Aussicht.
Der Kakteengarten ist terrassenförmig wie ein Amphitheater
angelegt, auch Elemente, die an japanische Gärten erinnern,
prägen die Architektur. Den Boden bedeckt vulkanisches Lapilli,
den nächtlichen Tau speichernde Vulkanasche, wie sie auch für
den Trockenfeldbau benutzt wird. Insgesamt gedeihen auf 5000 m²
mehr als 10.000 Exemplare 1400 verschiedener Kakteenarten. Architektonisch
einfühlsam hat Manrique auch das zugehörige Bar-Restaurant
aus dem Vulkangestein der Umgebung bauen lassen.
Lanzarote
- Haria
Die kleine Ansiedlung Haría mit dem ganzen Zauber der traditionellen
kanarischen Architektur liegt im 'Tal der tausend Palmen' und ist
Sitz der Gemeindeverwaltung. Zu dieser Gemeinde zählen auch
die spektakulären Touristenzentren El Mirador del Río,
La Cueva de los Verdes und Los Jameos del Agua.
Lanzarote
- La Santa
La Santa ist ein kleines unscheinbares Fischernest mit einigen verfallenen
Häusern. Der Ort wäre wohl kaum bekannt, wenn da nicht
in der Nähe das Clubhotel La Santa, ein riesiges wie eine Trutzburg
anmutendes Sporthotel errichtet worden wäre. Das Clubhotel
La Santa ist in aller Welt als geeignete Unterkunft für Spitzensportler
bekannt, die sich hier auf die großen Sportereignisse in der
Welt vorbereiten. Das Terrain bietet alle erdenkliche Arten von
Sportaktivitäten, und auch für abendliche Zerstreuung
ist im Innenhof des Hotels gedacht.
Lanzarote
- Los Hervideros
Durch das Zusammentreffen des Atlantiks mit den Lavafeldern, die
von den Montañas del Fuego stammen, entsteht ein Landstrich
von einmaliger Schönheit. Eine obligatorische Haltestelle für
den Besucher der Ostküste der Insel Lanzarote.
Lanzarote
- Mala
Mala im Nordosten von Lanzarote. Das Dorf Mala liegt im Norden von
Lanzarote und hat seinen ursprünglich ländlichen Charakter
bewahrt.
Lanzarote
- Orzola
Orzola ist die nördlichste Ortschaft der Insel, ein kleines
verträumtes Fischerdorf am Fuße des Famarakliffs. Rund
um den kleinen Fischerhafen findet man einige kleine Restaurants,
von denen man dem manchmal geschäftigen Treiben an den Hafenmolen
zusehen kann. Überall auf den Felsvorsprüngen rund um
das Hafenbecken sitzen Angler, die mit mehr oder weniger Erfolg
ihre Köder baden. Vor Orzola findet man rechts an der Landstraße
kleine Dünenstrände bzw. Lagunen, die Caletónes,
die am Wochenende rappelvoll sind, weil sich dort die Touristen
und Einheimischen zum relaxen und Baden versammeln.
Lanzarote
- Puerto del Carmen
Puerto del Carmen auf dem Gebiet der Gemeinde Tías ist der
wichtigste und größte Touristenort der Kanareninsel Lanzarote.
Auf einer Länge von ca. sieben Kilometern liegen viele Appartmentanlagen
und diverse Hotels entlang drei ausgedehnter Strände. Puerto
del Carmen bietet Platz für etwa 30.000 Gäste. Hauptsächlich
Deutsche und Briten, gefolgt von Skandinaviern und Spaniern bilden
das Publikum.
Der Ort weist eine auf ganzer Länge durchgängige Hauptstruktur
vom Strand bis zu den aufwärts gelegenen, nicht bebauten Ländereien
auf.
Strände: in diverser Breite und Schönheit. Hauptstrand
ist der Playa Grande.
Die Strandstraße bzw. Hauptstraße oder Avenida de las
Playas . Hier konzentriert sich das touristische Leben. Diese Hauptstraße
ist gesäumt von Bars, Restaurants, Boutiquen, Fotoläden,
Supermärkten, Spielhallen etc. Hier konzentriert sich das Tag-
und Nachtleben.
Apartmentanlagen: Oberhalb der Strandstraße schließen
sich innerhalb eines max. einen Kilometer breiten Streifens die
Apartmentanlagen an. Häufig sind abgeschlossene Anlagen mit
eigenem Swimmingpool und eigener Bar anzutreffen.
Weiter ins Landesinnere ist Ödland zu finden. Es ist geprägt
von Bauerwartungsland, Schuttruinen und landwirtschaftlichem Brachland.
Lanzarote
- Tahiche
Tahiche liegt hinter Arrecife Richtung Teguise und ist wohl am meisten
bekannt durch das in Lava gebaute Haus von César Manrique,
die heutige Fundacion César Manrique. Überwiegend Neubauten
in kanarischem Stil machen das Bild dieses Örtchens aus, nördlich
davon liegt das einzige Gefängnis der Insel.
Lanzarote
- Tias
Tías ist eine der sieben Gemeinden der Kanareninsel Lanzarote.
Sie liegt im südöstlichen Teil der Insel, und beherbergt
auf einer Fläche von 61,41 Quadratkilometern 16.850 Einwohner
(2005). Der gleichnamige Hauptort hat 4.724 Einwohner. Die größte
Ortschaft ist jedoch Puerto del Carmen (bei den Einheimischen auch
La Tiñosa genannt).
Der Name der Stadt Tías kommt von den Großtanten des
ehemaligen Gouverneurs von Gran Canaria, Don Alonso Fajardo. Sie
hießen Doña Francisca und Doña Hernan Fajardo.
Zuerst nannte man die Stadt Tias de Fajardo (die Tanten von Fajardo),
später blieb kurz der Name Tias als Gemeindehauptstadt.
In dem der Gemeinde Tias zugehörigen Tal La Vega de Tegoyo
befinden sich Herrenhäuser im alten Kolonialstil, wie z. B.
die Casa Pereyra.
Lanzarote
- Uga
Uga ist ein Dorf im südlichen Teil der Kanareninsel Lanzarote.
Es gehört zur Gemeinde Yaiza und hat 753 Einwohner (2005).
Der kleine Vorort von Yaiza befindet sich an der Kreuzung der Straße
aus dem Weinanbaugebiet La Geria und der Hauptstraße zwischen
Tías und Yaiza. Er besteht hauptsächlich aus kubischen,
traditionell weiß getünchten Häusern, meist mit
kleinem Garten. Daher wirkt er wie eine Oase in der kargen Vulkanlandschaft
des Inselsüdens nahe dem Timanfaya-Nationalpark. Uga war stark
von den schweren Vulkanausbrüchen im 18. Jahrhundert betroffen.
Eine kleine Dorfkapelle mit einem offenen Glockenturm ist sehenswert.
Uga ist heute das Zentrum der Dromedarzucht der Insel. Bis zu einhundert
Dromedare werden täglich durch einen extra für sie geschaffenen
Tunnel zum Rande des Timanfaya-Nationalparks getrieben. Dort können
Touristen einen kurzen Ritt durch ein begrenztes Areal auf einem
Dromedarrücken unternehmen.
Direkt an der Hauptstraße liegt mit der Hausnummer 4 die auf
der Insel bekannte Lachsräucherei Ahumaderia Uga. Hier wird
aus Norwegen und Schottland importierter Lachs geräuchert.
Ein deutsches Ehepaar aus Hamburg eröffnete das Geschäft
in den 70er Jahren. 1990 übernahmen die Spanier Ana Suárez
und Carlos Guerrera den Betrieb.
Bekannt ist Uga für seine Ringkampfschule, in der der typische
kanarische Ringkampf, der Lucha Canaria, gelehrt wird.
In der Straße Los Arenales 2 besitzt der 1957 hier in Uga
geborene Pedro Tayo ein Atelier. Er ist ein ehemaliger Schüler
des großen Künstlers von Lanzarote, César Manrique.
Es gibt einen besonderen Feiertag in Uga: San Isidro am 15. Mai.
Lanzarote
- Yaiza
Yaiza ist die südlichste der sieben Gemeinden auf der Kanareninsel
Lanzarote mit 8.841 Einwohnern (2005) bei einer Fläche von
211,84 km². Zu den Natursehenswürdigkeiten auf dem Gemeindegebiet
zählen der Krater El Golfo, Teile der Montañas del Fuego
(Feuerberge) im Timanfaya-Nationalpark, die Papagayo-Strände
sowie die Bergkette Los Ajaches.
Der Hauptort Yaiza war, wie sein Nachbarort Uga, von den gewaltigen
Vulkanausbrüchen auf Lanzarote in den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts
betroffen.
Abades,
ist eine kleine Siedlung die an der Autobahn (Autopista del Sur)
direkt am Atlantik liegt. In den vergangenen Jahren wurden hier
sehr viele Villen und Reihenhäuser erbaut. Gleichermaßen
beliebt bei den Touristen und den Einwohnern, ist die sandige Badebucht,
dort ist nicht nur an Feiertagen und am Wochenende viel los, ebenso
in der Woche. Viele Einheimische die im Norden/ Süden leben
kommen dann hierher. Jedoch gibt es hier keine Touristischen Geschäfte
wie man sie von Playa de las Americas kennt. Es gibt auch Stellplätze
für Wohnmobile, diese befinden sich direkt am Meer jedoch fehlen
alle weiteren Serviceleistungen.
Adeje
, hat sich erst durch den Tourismus zu einer wohlhabenden Gemeinde
entwickelt. Hierzu zählt Fanable, Torviscas sowie die Costa
Adeje. Der Ort fängt an im Gewerbegebiet und zieht sich entlang
der Autobahn bis zum Beginn des Barranco del Infierno den Berg hinauf.
Im alten Ortskern oberhalb der Neubauzone findet man Restaurants,
Geschäfte, das Rathaus sowie die alte zweischiffige Kirche
mit dem Namen Santa Ursula. Die Hauptstrasse hat auf beiden Seiten
indische Lorbeerbäume die Schatten spenden. Adeje war damals
der Stammsitz des Guanchenkönigs Gran Tinerfe der bis zur spanischen
Eroberung Teneriffas über die Insel regierte.
Afur
ist ein Dorf das sehr klein ist, es befindet sich inmitten des Anagagebirges.
Über eine mittlerweile ausgebaute Strasse gelangt man zu diesem
kleinen Ort. Obwohl es sehr abgeschieden liegt gibt es in Afur eine
kleine Kirche , eine Hand voll Häuser und eine kleine Bar.
Für Wanderer ist es hier sehr schön und ruhig angefangen
bei Chinamada, Taganana, Taborno gibt es schöne Wanderwege
die durch die Täler des Anagagebirges führen. Unterhalb
des Bergdorfes Afur gibt es einen großen Parkplatz auf dem
die Busse der Veranstalter sowie der grünen TITSA - Linie auf
die einkehrenden Wanderer warten.
Vor
dem Waldgürtel auf der Nordseite des Teidemassivs, ist Aguamansa
der letzte Ort wenn man von Puerto de la Cruz und La Orotava zum
Teide fährt. In den umliegenden Lokalen werden frische Forellen
angeboten Die Forellenzucht die ein beliebtes Ausflugziel ist hat
von montags bis samstags von 10 - 19 Uhr geöffnet. Für
Wanderer ist es hier sehr abwechslungsreich, es ist für alle
was dabei. Denn es verlaufen viele Wanderwege durch das Gebiet La
Caldera. Aber auch für Wanderer mit sehr viel Ausdauer gibt
es hier verschiedene Touren bis zu den Canadas, La Esperanza oder
bis Los Realejos.
Von dem idyllisch am Rande der Canadas gelegenen Ort an der Straße
zwischen La Oratava und dem Teide nehmen zahlreiche Wanderwege ihren
Anfang. In der nahe gelegenen, so genannten "Caldera"
befindet sich außerdem ein in jeder Beziehung gigantisches
Erholungsgelände: um den in einer Senke gelegenen Spielplatz
gruppieren sich unzählige Grillplätze, im Schatten des
bewaldeten Hanges befinden sich ebenso viele rustikale Holztische
mit Bänken, die zu einem Familienausflug einladen.
Alcala
ist ein Ort an der Westküste Teneriffas, direkt an der Hauptstrasse
von Las Americas in Richtung Los Gigantes. Es ist ein kleines beschauliches
Fischerdörfchen das obwohl es an der Hauptstrasse sich befindet,
dennoch abseits der Touristenströme liegt, so dass sich eigentlich
kaum ein Tourist dorthin verläuft. In diesem Dorf leben die
Einheimischen unter sich. An manchen Tagen treffen sie sich in der
Kneipe/Bar. Sie liegt an der kleinen Plaza und hat die ganze Woche
geöffnet. Getroffen wird sich meist am Samstagvormittag um
sich bei einer Tasse Cafe con leche den neusten Klatsch zu berichten.
Dabei erzählt der Fischer Pedro das er gerade seinen Fischfang
an einen Händler aus Las Americas verkauft hat. Ein Tauchlehrer
bringt in einer gemütlichen Runde seinen Schülern das
ABC des Tauchens näher.
Die
Stadt Villa de Arico besteht aus mehreren Ortsteilen(Lomo de Arico,
Arico Viejo und Arico Nuevo). Sie liegt etwa 17 km östlich
von Granadilla de Abona. Auf einem idyllisch gelegenen Bergrücken
findet man Lomo de Arico mit seiner kleinen barocken Kirche San
Juan Bautista sowie einem Kirchplatz und einem Drachenbaum. Rund
um Arico wird intensive Landwirtschaft betrieben am meisten angebaut
werden Kartoffeln, Gemüse und Obst. Um Arico herum erstreckt
sich ein sehr großes Weinanbaugebiet. Arico Nuevo steht seit
längeren unter Denkmalschutz, es liegt zusammen mit Arico Viejo
an der TF - 28.
Die
Urlaubsorte Punta del Hidalgo und Bajamar liegen ganz im Norden
der Insel. Bajamar ist ein kleines ruhiges Örtchen das wegen
seiner Ruhe meist die ältere Generation anzieht. In dem Ort
selbst gibt es mehrere Privatquartiere, einige Appartments und ein
Hotel. Da man hier im Norden die Wucht der Atlantikwelle live miterlebt
und aus diesem Grund das Schwimmen im Meer lebensgefährlich
ist. Es wird extra für die Urlauber und Einheimischen des Ortes
ein Meerwasserschwimmbecken angelegt. Badespaß pur hat dieser
kleine Küstenort zu bieten. Auch dann, wenn starke Brandung
andernorts das Baden an den Stränden erschwert oder gar unmöglich
macht, ist die Badelandschaft an der Promenade von Bajamar ideal
um das Meer zu genießen und sich, geschützt durch starke
Mauern und Felsen, den Naturgewalten zu nähern. Ein Kinderbecken
bietet Sicherheit für die Kleinsten.
Im
Nordwesten von Teneriffa liegt ein bedeutendes landwirtschaftliches
Zentrum. Am meisten angebaut werden hier Bananenplantagen, sie erstrecken
sich bis rüber nach Garachico. Sehr beliebt bei Touristen der
kleine Bade- und Fischerstrand, sowie der Leuchtturm beim Punta
del Teno. Von Buenavista aus in südlicher Richtung befindet
sich das wunderschöne Tenogebirge. Über Pal Mar gelangt
man über eine ausgebaute Strecke in das idyllische Dorf Masca.
Ein
bedeutendster Wallfahrtsort der Kanaren ist Candelaria. Hier feiert
man am 14. und 15. August die Schutzheilige der Kanaren Virgen de
la Candelaria. Es heißt übersetzt die Lichtbringende
Jungfrau, zu diesem Fest zieht es sehr viele Canarios nach Candelaria.
Das nicht mehr erhaltene Original dieser Heiligenfigur wurde in
vorkolonialistischer Zeit von den Guanchen am Meer gefunden. Dieser
Fund begründete das "Wunder von Candelaria", das
heute noch gefeiert und jedes Jahr zur Wallfahrt wieder aufgeführt
wird. Auf der Südwestseite sieht man an der Plaza de la Patrona
de Canarias die Wallfahrtskirche Basilica de Nuestra Senora de la
Candelaria. Sie ist täglich von 7:30 bis 13:00 Uhr und von
15:00 bis 19:30 Uhr geöffnet. Auf der Nordwestseite der Plaza
befindet sich die Kapelle San Ana. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert
und ist inmitten der typischen kanarischen Häuser. Doch leider
hat sie nur sehr selten geöffnet. An Meerseite wird die Plaza
de la Patrona de Canaria vom Ortstrand Playa de Candelaria abgegrenzt.
Hier entstanden in den 90ziger Jahren 9 sehr große Statuen
der berühmten Guanchenkönige . Ihre Namen sind Acayomo,
Adjona, Anatervo, Bencomo, Beneharo, Pelicar, Pelinar, Romen und
Tegueste.
Von
einer zentralen Kreuzung in den Bergen zwischendurch hat man immer
wieder einen herrlichen Ausblick auf die Täler. Es gleicht
einem Panoramaanblick, nachdem man an den Orten La Cumbrilla und
Lomo de las Bodegas erreicht man langsam das Ziel. Das Auto bleibt
am Ortseingang stehen. Das Dorf ist nicht sehr groß man vergleicht
es teilweise mit dem Klischee " Drei Häuser, eine Kirche
und eine Kneipe". Denn in dem Ort gibt es wirklich nur einige
schmucke weiße Häuser die unter Palmen stehen und eine
winzige Kapelle die sich am Dorfeingang befindet. Am Ende von Chamorga
liegt die Kneipe Casa Alvaro. Von hier beginnen auch einige Wanderwege
in die entlegensten Ecken vom Nördlichen Anagagebirges. Auch
einen Rundweg gibt es, er führt über Cabezo del Tejo,
Roque Bermejo, Montana Tafada zurück nach Charmoga.
Wenn
man durch das Anagagebirge fährt, kommt kurz vor Taborno (mit
1024 m höchste Erhebung) eine Ausschilderung in Richtung Taborno/Las
Carboneras. Fährt man nun dem Schild folgend geht es hinunter
zum Abzweig nach Taborno hindurch durch dichten Wald. Hier bitte
dann links nach Las Carboneras fahren. Noch vor kurzem kam man in
Las Caboneras mit dem Auto nicht sehr weit, denn weiter kam man
damals nur per Esel oder zu Fuß. Hier kann man noch einen
schönen Stadtbummel machen bevor man mit dem Auto weiter nach
Chinamada fährt. Oder man lässt das Auto hier stehen und
besichtigt zu Fuß das etwa 2 km entfernte Höhlendorf.
Anfang der 90ziger baute man eine breite Strasse zu dem Höhlendorf.
Von hier hat man einen sehr guten Blick zum Roque de Taborno, denn
mit seinen 707 m geht er sehr steil den Berg hinunter bis zum Meer.
Jedoch hat der Erbau der Strasse auch einen Nachteil, denn seitdem
stehen mehrere Häuser leer(auf der linken Straßenseite
zu sehen).Für die Touristen sehr interessant da sie sich in
Ruhe die verlassenen Höhlen ungestört ansehen können.
Nach circa 1 km erreicht man den Parkplatz womit die Strasse zu
Ende ist. Hier kann man aufbrechen zum kleinen Rundgang, wobei die
im Jahre 1992 erbaute Kapelle sehr sehenswert ist. Heute leben hier
in Chinamada noch 15 Dorfbewohner, die am Tag alle auf ihren Feldern
ihrer Arbeit nachgehen, am Wochenende kommen dann die Familienangehörigen
zu Besuch und das Dorf wird lebhafter. Bei einem Rundgang durch
die Siedlung läuft man über die Dächer der Wohnhöhle,
dies ist jedoch nicht ungewöhnlich in dem kleinen Bergdorf.
Satellitenschüssel und Sonnenkollektoren stören das Gesamtbild
kaum. Nach Punta del Hidalgo gelangt man über einen kleinen
Bergweg in circa 90 min.
El
Medano ist für seinen ständig wehenden Wind und die Austragungen
der Surfweltcups bei den Surfern sehr beliebt. In El Medano selbst
gibt es kaum touristische Highlights. Um den kleinen Ortsstrand
liegen einige Hotels , Restaurants und Geschäfte. Im Sommer
kann man den Ort trotz der vielen Tinerfenos die hier ihren Urlaub
verbringen nicht mit den Orten Playa de las Americas und Los Christianos
vergleichen. Die längsten natürlichen Sandstrände
befinden sich auf der westlichen Seite. Ein heller Sandstrand zieht
sich etwa 3 km lang von Playa de El Medano bis hin zum rötlich
schimmernden Montana Roja. Hinter diesem Fels schließt sich
die Playa de la Tejita an. Möchte man einen romantischen Abendspaziergang
machen bieten sich beide Strände gleichermaßen dafür
an, wobei man an der Playa de la Tejita sieht das die romantische
Idylle getrübt wird. Denn die bereits vollendeten Appartmentanlagen
die nahe vom Strand gebaut wurden, ebenso die Erschließung
diverser Straßen lassen nichts Gutes erahnenen. Ob man sich
für das Surfen interessiert oder nicht, wenn der Wind einmal
nicht allzu stark weht sollte man sich die Zeit nehmen die Surfer
dabei zu beobachten wie sie mit ihrem Brett über die Wellen
reiten. Der starke Wind ist zwar gut für die Surfer aber nicht
für die Zuschauer. Es sei denn, man ist verrückt auf panierte
Haut.
El
Pries wird in verschiedenen Reiseführern als idyllisches Fischerdorf
mit viel Charme beschrieben. Jedoch ist davon nicht viel geblieben.
El Pris liegt nördlich von Tacoronte, über eine erst steil
bergab gehende und später in engen Serpentinen in Richtung
Meer verlaufende Strasse gelangt man in das Örtchen El Pris.
El Pris ist nicht sehr groß am Felshang liegen einige kleine
Appartmenthäuser. Es gibt ein Meerwasserschwimmbecken, zwei
Fischrestaurants und bietet einen idyllischen Spazierweg hinüber
zum schwarzen Sandstrand von Mesa del Mar.
Der
Ort liegt zwischen Playa de las Americas und Playa de San Juan.
Man denkt jetzt dass es hier jede Menge Touristen gibt. Dies ist
jedoch nicht so, dieser Ort strahlt sehr viel Ruhe und Charme aus.
Im Gegensatz zu Playa de las Americas findet man hier keine 10-stöckigen
Betonklötze und keine prall gefüllten Strände mit
gefüllten Strandliegen. Hier kann man den Sonnenuntergang genießen
und sich in den Biergarten der Kneipen in Ruhe die Zeitung lesen
sowie die letzten Sonnenstrahlen am Abend genießen. Dabei
genießt man ein schönes Glas Wein und schaut raus auf
das Meer. Doch mit Playa de Paraiso ist das Grauen der Urbanisation
nur wenige hundert Meter von hier entfernt.
Wenn
das Wetter gut ist und die Passatwolken nur schwach ausgeprägt
sind, hat man einen wunderschönen Ausblick. Neben dem tollen
Panoramablick über Puerto de la Cruz kann man sogar die letzten
Ausläufer des Tenogebirges sehen. Aber mit einer Höhe
von 3718 m thront der Pico del Teide über Teneriffa. Je nach
Jahreszeit ist er mit Schnee bedeckt. Natürlich kann man auch
das Villenviertel von El Sauzal betrachten. El Sauzal selbst ist
einer der schönsten Orte auf den Kanaren und liegt circa 300
m über dem Atlantik auf einem Klippenrand. Von hier hat man
einen reizvollen Blick über die gesamte Nordküste. Im
Ort findet man das Rathaus mit einem beeindruckenden Aufgang. Die
Treppe wird auch als Showtreppe beschrieben und zwar aus dem Grund
weil rechts und links der Treppe sich verschiedene subtropische
Pflanzen befinden (Lilien, Strelizien, Kakteen, verschiedene Palmenarten).
Im Frühjahr begeistern sie mit ihrer Blütenpracht. Wenn
man sich die gesamte Anlage ansieht zeugt sie vom gärtnerischen
Geschick der Bewohner. Das Weinmuseum Casa del Vino La Baranda ist
ein historisches Landgut. Das Museum liegt an der Autopista del
Norte . Das Landgut wurde erbaut im 16. Jahrhundert mit Liebe restauriert
und umgestaltet zum Weinmuseum. Die Policia Local befindet sich
auch wenn es von außen nicht danach aussieht im Balkon geschmückten
Rathaus. Einen herrlichen Ausblick hat man vom Plateau aus auf die
sehr tief liegende Landzunge, genauso kann man den Blick aufs Meer
und auf das Valle de Los Angeles genießen. In diesem Dorf
leben ungefähr 6000 Einwohner.
Etwas schwerer zu finden ist der Luftnelken- und Palmengarten Las
Tosquillas: Ausfahrt El Sauzal, dann Landstraße Richtung Tacoronte
und hinter der deutschen Brauerei La Tacoa links abbiegen.
Fahrt
man in Richtung El Tanque sieht man schon von weitem die Terrassenfelder.
Jedoch wird die Landwirtschaft nur sehr mäßig betrieben,
es wird lediglich Kartoffel und Gemüse angebaut. El Tanque
liegt direkt am Nordhang des Tenogebirges in circa 600 m Höhe.
Die Hauptattraktion im Ort ist der Camello Park. Hier geht es im
Beduinenkostüm auf dem Rücken von Kamelen durch die Landschaft.
Nach einem anstrengenden Ritt kann man in einem Restaurant eine
kleine Stärkung zu sich nehmen und für die Raucher gibt
es hier kanarische Zigarren zu kaufen.
Garachico
ist eine Stadt mit circa 6000 Einwohner. Sie liegt auf einer halbkreisförmigen
Lavazunge und entstand bei einem Vulkanausbruch. Der Blick auf die
weißen Häuser mit ihren roten Dächern ist genauso
faszinierend wie der Anblick des Roque de Garachico, dieser erhebt
sich vor dem Ort im Meer. Wenn man vom Süden aus kommend über
das Tenogebirge in Richtung Icod fährt, hat man von einem Restaurant
was in San Juan del Reparo liegt einen herrlichen Ausblick vom Mirador
de Garachico auf die Stadt Garachico. Gegen Ende des 15 Jahrhunderts
wurde Garachico von italienischen Kaufleuten gegründet und
entwickelte sich zu einer blühenden Hafenstadt. Doch im Jahr
1706 passierte es dann das der Vulkan Montana de Trebejo das Hafenbecken
mit heißen Lavamassen verschüttete. Doch Glück im
Unglück die schönen Kirchen und Stadtpaläste wurden
vom heißen Lava verschont und präsentieren sich noch
heute. Seinen Handelshafen verlor Garachico deswegen wurde der Schwerpunkt
des Handels nun auf die Fischerei und die Landwirtschaft verlagert.
Noch heute kann man die riesengroßen Bananenplantagen bewundern.
Um nach Garachico zu gelangen fährt man eine serpentinenreiche
Strasse entlang von hier aus hat man einen atemberaubenden Ausblick.
Über die gesamte Nordküste. Wenn man im Ort angelangt
sollte man über schmale kopfsteingepflasterte gassen einen
Spaziergang unternehmen. Ein sehr zentraler Platz von Garachico
ist die Plaza de Libertad. An diesem Punkt treffen sich die Einheimischen
meist gegen am späten Nachmittag bzw. gegen Abend um ein kleinen
Plausch unter den Schatten spendenden Bäumen zu halten. An
diesem zentralen Punkt befindet sich die Pfarrkirche Santa Ana,
ein früheres Franziskanerkloster sowie der Palacio de los Condes
de la Gomera. In der heutigen Zeit findet man hier auch noch das
Rathaus und die Casa Cultura. Der Platz vor der Pfarrkirche ist
mit einer wunderschönen Parkanlage versehen. Der Graf von Gomera
und Adeje hatte früher die im17 Jahrhundert erbaute Palacio
de los Condes de la Gomera in seinem Besitz. Er setzt sich sehr
ausfallend von den anderen Gebäuden mit seinem wuchtig wirkenden
Fassaden ab. Im Jahre des Vulkanausbruches brannte die dreischiffige
Basilika namens Iglesia Parroquial Santa Ana nieder und wurde erst
später wieder neu aufgebaut. Jedoch blieb nur sehr wenig von
dem Brand unberührt. Die meiste Ausstattung musste neu angeschafft
werden. Die Basilika befindet sich an der Südseite der Plaza,
wobei die Convento de San Francisco an der Plaza Westseite liegt.
Sie beherbergt heute die Casa Cultura. Hier ist für alle Kulturfreunde
etwas dabei. Im Erdegeschoß und in der1 Etage gibt es eine
Ausstellung zur Geschichte des Ortes. Wenn man sich für die
Architektur interessiert sind die beiden Kreuzgänge ein "Leckerbissen".
Für die Botanischen Liebhaber ist der Innenhof sehenswert.
Geöffnet hat die Casa Cultura von Montag bis Freitag jeweils
von 9 bis 18 Uhr und Sonn- und Feiertag von 9 bis 14 Uhr. Wenn man
vom Westen her in das Dorf kommt, befindet sich auf einem Plateau
das Convento Santo Domingo de Guzman. Dies ist ein altes Kloster,
der Aufbau begann im 1601 und wurde aber erst 100 Jahre später(17
Jahrhundert) vollendet .Ein besonderer Blickfang sind die hölzernen
Balkone die einen hervorragenden Blick auf den parkähnlichen
Garten bieten. In dem ehemaligen Dominikanerkloster befindet sich
heute ein Altersheim und ein Museum für zeitgenössische
Kunst. In der ehemaligen Klosterkirche finden Konzerte statt.
Da
Granadilla de Abona an einer Kreuzung zwischen Santa Cruz de Tenerife
und dem Touristenzentrum der Südwestküste liegt und hier
die Straße zum Teide - Nationalpark beginnend in El Medano
hinaufführt, herrscht hier ein ständiger Verkehr der durch
den Ort führt. Touristen sieht man hier sehr selten obwohl
es hier im Ort diverse Geschäfte bietet. Für Freunde der
Historik gibt es hier einige historische Sehenswürdigkeiten.
Spricht
man von den Pyramiden von Güimar, meint man die wohl umstrittenste
Sehenswürdigkeit die es hier gibt. Bei genauem Blick erkennt
man die starke Ähnlichkeit mit den mittelamerikanischen Kulturen.
Selbst der Norweger Thor Heyerdahl hat die Ähnlichkeit gesehen.
Die Einheimischen selbst erklären das wie folgt: "Es sind
nur ordentlich aufeinander gelegte Felsteinhaufen ihrer Vorfahren."
Wenn man auf dem Weg nach Granadilla ist kann man sich selbst ein
Bild davon machen. Der Eintritt ist aber nicht billig in der Pesetenzeit
waren es 1200 Peseten. Der Ort Güimar hat ungefähr 15000
Einwohner und reicht vom Bergrücken namens Cumbre Dorsal bis
hinunter zum Meer. Im Ort befindet sich neben einem bedeutendem
Wirtschaftszentrum auch ein Audiovisionsraum, hier kann man sich
in 5 verschiedenen Sprachen über die Kanaren und die Insel
erkunden. Allerdings will hier einfach nicht das richtige Flair
einer historischen Fundstätte aufkommen.
Den
Beinamen Vino verdankt der Ort seinem Weinanbaugebiet, er liegt
circa 15 km westlich von Puerto de la Cruz an der Nordküste
Teneriffas. Hier steht ein Drachenbaum der mehrere Jahrhunderte
alt ist, er ist fast 20 Meter hoch und hat einen Umfang von 6 Metern.
Dieser Baum ist die Hauptattraktion des Ortes und ist umzingelt
mit vielen endemischen Pflanzen angelegt in einem sehr schönen
Garten genannt auch Parque del Drago. Direkt daneben gibt es einen
kleinen Park der bepflanzt mit tropischen Bäumen sehr gut dazu
passt, inmitten dieses Parkes liegt die Pfarrkirche Iglesia de San
Marcos, hier kann man eine 2 Meter hohes Silberkruzifix bestaunen.
Östlich vom Drachenbaumpark liegt das Verwaltungs- und Geschäftszentrum
des Ortes. An der Straße die in Richtung La Guancha führt,
gibt es auf beiden Seiten sehr schöne Geschäfte und Supermärkte
die zum einkaufen einladen. Oberhalb des Drachenbaumparks befindet
sich die Plaza de la Constitucion. Einladende Bodegas und prächtige
Bürgerhäuser gruppieren sich um den Platz herum. Egal
wo der Blick auch hinfällt, überall bekommt man Wein zum
probieren angeboten, in der Hoffnung das wenn er auch schmeckt gekauft
wird.
Wenn
man zum Wandern nach Teneriffa kommt, sollte man in das kleine Örtchen
Igueste kommen. Von hier aus kann man nördlich in Richtung
Anagagebirge wandern oder östlich in Richtung Playa de Antequera.
Kommt man aus San Andres fährt man vorbei an dem wunderschönen
Teresitasstrand in Richtung Nordosten, so gelangt man nach circa
7 km in das kleine aber ruhige Örtchen Igueste Der dunkelsandige
Sandstrand ist für seine FKK bekannt, er liegt in einer geschützten
Bucht. Der Weg hierher ist jedoch sehr beschwerlich und deswegen
ist an dem Strand nicht viel Betrieb. Liebt man die Ruhe und die
Natur ist man hier genau richtig abseits der Touristik. Entlang
eines fruchtbaren, üppig grünen Barrancos zieht sich Igueste
bis zum Meer herunter.
La
Caleta liegt von Playa de las Americas gesehen nördlich und
ist für seine Fischrestaurants bekannt. Wenn man gerne Fisch
ist, sollte nach La Caleta kommen und hier die leckeren Fischgerichte
probieren. Während man nun auf sein Essen wartet, kann man
bei einem Glas Wein, den herrlichen Blick aufs Meer genießen.
Aber auch hier werden am Hang Appartmentkomplexe erbaut.
Dies
ist ein kleiner Ort abseits aller Touristenströme, er liegt
zwischen Icod de los Vinos und Los Realejos. Unterhalb der Straße
die nach Icod führt liegt ein typisches kanarisches Lokal "
Casa Jorge". In seinem rustikalen Ambiente lässt es sich
hier an einfachen Holztischen vorzüglich speisen. Auch wenn
man nicht perfekt Spanisch kann gibt es hier eine deutsche Speisekarte
sowie deutschsprachige Bedienung. Die Preise sind sehr human.
In
den meist schmalen Gassen kommen Liebhaber der kanarischen Architektur
voll auf ihre Kosten. Hier gibt es sehr viele kanarische Herrenhäuser
mit üppig bewachsenen Patios. Im Jahr 1496 wurde La Laguna
die Inselhauptstadt Teneriffas, sie hat über 100 000 Einwohner.
Aufgrund dessen ist sie die zweitgrößte Stadt Teneriffas.
Offiziell heißt La Laguna richtig San Cristobal de La Laguna.
Hier findet man die einzige Universität gegründet 1701.Beherrscht
wird die Stadt vom Historischen Zentrum mit prächtigen Palästen
und Sakralbauten. Der Hauptplatz von La Laguna ist die Plaza de
Adelantado. Des weiteren gibt hier noch weitere Highlights zu besuchen.
Da wäre die Catedral de los Remedios, die Kirche Nuestra de
la Conception, die Casa Montanes mit ihren herrlichen Patio, sowie
die umlaufenden Holzbalkone. Das Bild der Altstadt wird von Jahrhundert
alten Herrschaftshäuser bestimmt.
Wenn
man in der nähe von La Orotava ist, dann sollte man sich die
Innenstadt mit ihrem historischen Zentrum nicht entgehen lassen.
Kommt man von der Autobahn herunter sollte man sich den erst besten
Parkplatz nehmen, da es in der City nahezu aussichtslos ist einen
Parkplatz zu finden. Hinzu kommen noch die sehr schmalen, steilen
Einbahnstraßen, so dass man als nicht einheimischer schnell
die Orientierung verliert. Als Orientierungshilfe bietet sich die
Palmen umsäumte Parkanlage an. Genannt auch Plaza Casanas.
Zusammen mit der südlich gelegenen Kirche namens Nuestra Senora
de la Concepcion bildet die Plaza die Zentrumsmitte. Die Kirche
wurde im 16 Jahrhundert zerstört und in den Jahren 1768 bis1788
wiedererrichtet. Die dreischiffige Hallenkirche sollte man sich
angesehen haben aber nicht erschrecken die Augen müssen sich
erst an den Helligkeitsunterschied gewöhnt haben. Nun kann
man sich den verzierten Hauptaltar mit seinen schönen Schnitzereien
bewundern. Verlässt man nun die Kirche führt die Calle
Tomas Perez hinauf über die Carrera del Esculator Estevez bis
zum Plaza General Franco. Über eine sehr schöne breite
Treppe kommt man zum Rathaus, dieses liegt in einem spätklassizistischen
Palast. Die Plaza steht zweimal im Jahr im Mittelpunkt (Fronleichnam,
Karneval). Ortsansässige Künstler fangen schon sehr früh
an alles für Fronleichnam zu schmücken. Besonders beliebt
ist das feingemahlene vielfarbige Vulkangestein, das einen farbenfrohen
Bilderteppich darstellt. Mit viel Phantasie und Können werden
die Heiligenbilder umrahmt von bunten Blüten und Mustern dargestellt.
Dieser Bilderteppich ist der jährliche Höhepunkt des Festes.
Doch wenn der Umzug vorbei ist, bleibt davon nicht viel übrig.
Aber auch wenn der Platz nicht für Festlichkeiten geschmückt
ist sieht er sehr schick aus, so dass man hier auf jeden Fall etwas
verweilen sollte. Geht man dann links weiter in Richtung Botanischer
Garten, kommt man am Rathaus entlang. Im Hijuela del Botanico (Außengebiet
des Botanischen Gartens) blühen nicht nur Strelizien, Lilien.
Hier kann man auch noch andere subtropische Pflanzen sowie Bananenstauden
bewundern. Die prächtigen Blüten dieser wunderschönen
Pflanze kann man bei richtiger Jahreszeit und mit ein wenig Glück
bewundern. Hier in dieser Oase kann man die verschiedenen Blumen
nicht nur entdecken man sich auch sehr gut hier erholen.
La
Vega ist ein kleines Örtchen das am Nordhang des Tenogebirges
liegt. Inder Nähe befindet sich der Ort Icod de los Vinos.
Dieser Ort ist sehr hübsch, hier ist es sehr ruhig , da es
sehr abseits liegt. Hier leben die Einheimischen noch unter sich.
Wenn
man mit dem Auto in das Höhlendorf Chinamada fährt, durchfährt
man Las Caboneras. Dies ist ein kleiner Ort indem die Landwirtschaft
noch eine große Bedeutung hat. Dies erkennt man an den vielen
gepflegten Terassenfelder. Von hier aus kann man als Wanderer die
Wälder in Richtung Chinamada oder nach Taborno erkunden. Las
Caboneras zählt mit zu den kleinen Bergdörfern das idyllisch
ans Anagagebirge grenzt.
Las
Galletas ist ein ehemaliger Fischerort und bekannt für seinem
Fischfang, dieser spielt heutzutage immer noch eine große
Rolle. Direkt neben dem kleinen Hafen gibt es mehrere Verkaufsstände
wo man den frisch gefangenen Fisch kaufen kann. Obwohl man es bei
der Ortsdurchfahrt nicht sieht, gibt es hier sehr viele kleine Geschäfte
die zum bummeln einladen. Auf einer kleinen Promenade gibt ein Fischrestaurant
neben dem anderen. Der Strand hier im Ort ist sehr schmal und steinig.
Die Nachmittagssonne sollte man meiden, da die Sonne sehr stark
scheint. Die meisten Spanier machen in der Nachmittagszeit Siesta
deswegen wird dies Zeit meist auch Siestazeit genannt. Hier in Las
Galletas gibt es vorwiegend kleine Appartment- und Bungalowanlagen
die sich um ein kleines Einkaufszentrum gruppiert. Östlich
von hier befindet sich Teneriffa Belgica abgekürzt Ten - Bel.
Dies ist eine Ansammlung von mehreren Betonklötzen die sehr
nicht sehr schön aussehen.
Zwischen
El Medano und Los Cristianos befindet sich das kleine Fischerdorf.
Fährt man aus Richtung El Medano in Richtung Autobahn, kann
man sich kaum vorstellen dass dieser Ort eine wunderschöne
kleine Promenade am Strand hat. Hier kann man an einem schönen
Abend bei einem guten Glas Wein den wunderschönen Sonnenuntergang
genießen. Hier im Dorf gibt es verschiedene Fischrestaurants
die sehr empfehlenswerte Speisen auf der Karte haben. Sehr gut schmecken
hier auch die frischen Meeresfrüchte. Kommt man mit dem Flugzeug
kann man bei genauem hinsehen westlich von Los Aborigos die großen
Rasenflächen mit den Löchern erkennen. Genannt wird es
Golf del Sur, außerdem gibt es hier auch noch diverse Hotels
und Appartmentanlagen.
Gebaut wurde diese Anlage vor 27 Jahren
Neben
Playa de las Americas ist Los Cristianos das zweitgrößte
Touristenzentrum an der Südküste. Beide Städte sind
mit der Zeit zusammen gewachsen, in Los Cristianos gibt es einen
wunderschönen Ortskern, er zieht sich bis zur Strandpromenade
hinunter. In seiner großen Fußgängerzone gibt es
jede menge Läden die zum bummeln einladen. Neben Souvenirläden
gibt es hier sehr viele Elektronikläden. Diese sollte man aber
mit Vorsicht genießen. Mit einem reizvollen Blick über
den Hafen und das Meer, laden Restaurants, Bars und Cafes an der
Strandpromenade und im Ortskern zum verweilen ein. Beim Blick auf
den Hafen kann man beobachten wie Fährschiffe (Autofähre)
in den Hafen einfahren und wieder hinausfahren. Sie pendeln zwischen
den einzelnen Inseln (La Gomera, La Palma, El Hierro) mehrmals am
Tag hin und her. Die Schnellfähren schaffen es in weniger als
1 Stunde. Etwas westlich findet man einen künstlich angelegten
Strand. Dieser liegt abseits des Hafens und der Zufahrt der Autofähre,
genannt wird er die Playa de las Vistas
Hier
in Los Gigantes kann man die Acantilada de los Gigantes bewundern,
es heißt übersetzt die Felsstürze der Riesen. Sie
haben eine unfassbare Größe, die einem erst richtig bewusst
wird wenn man mit einem Schiff an den Felswänden entlang fährt.
Dieser Vergleich verdeutlicht einem erst einmal diese Dimensionen.
Diese Felsen bilden den westlichen Abschluß des Tenogebirges.
Neben Schifffahrten kann man hier im Hafen auch Tauchtouren, Bootsausflüge
zu den Felsen unternehmen und wer möchte kann sich für
das Hochseeangeln entscheiden. Es ist eigentlich für jeden
Geschmack etwas dabei. In den letzten Jahren haben sich immer mehr
Appartmentanlagen angesiedelt, sie ziehen sich teilweise die steilen
Berghänge hinauf
An
den Wochenenden ist hier am Strand sehr viel los, er ist ein beliebtes
Ausflugziel. Eine steinige Playa und ein Schwimmbad ziehen die Ausflügler
der ganzen Insel an. Dennoch erinnert einen dieser Ort an Betonsilos.
Hier stehen sehr viele nicht sonderlich ansehnliche Hochhäuser.
Aber damit nicht genug es wird immer noch viel gebaut, aber der
Geschmack hat sich in den Jahren verändert, denn es werden
vermehrt kleine Villen und Reihenhäuser gebaut. Zwischen Garachico
und Buenavista del Norte liegt der Ort direkt an der Küstenstraße.
Hier um den Hauptplatz gruppieren sich wunderschöne typische
kanarische Häuser mit schönen Holzbalkonen.
Um nach Masca zu gelangen muss man eine sehr kurvenreiche
und noch dazu enge Strasse befahren. Kommt einem dann noch ein Linienbus
entgegen stehen bestimmt einigen die Schweißperlen auf der
Stirn. Hier im Ort gibt es sehr wenige Parkplätze doch mit
viel Geduld lässt sich schon einer finden. Ein kleiner Spaziergang
durch diesen noch sehr unberührten Ort lohnt sich allemal.
Masca liegt wenn aus Buenavista del Norte kommt südwarts vom
Tenogebirge in einem weiten Talkessel. Hier gibt es auch noch vereinzelte
Bauernhöfe, ob mann es glaubt oder nicht bis noch vor kurzem
kam man mit dem Auto überhaupt nicht hierher, dies war nur
mit einem Esel möglich. Der Einstieg in die Barranco de Masca
befindet sich in der Nähe von Fidels Bar. Hierfür braucht
man aber neben dem passendem Schuhwerk auch die richtige Kondition,
denn obwohl es bis zum Meer nur hinab geht braucht man ungefähr
3 Stunden. Jedoch sollte man nicht vergessen sich vorher ein Wassertaxi
zu bestellen, da man ansonsten den gleichen weg wieder zurück
wandern muss allerdings geht es dann nur bergauf.
An
der klippenreichen Nordküste entstanden mehrere Ferienappartments.
Diese wurden aber kaum angemietet und wurden daher zum Reinfall
ihrer Besitzer. Mesa del Mar liegt zwischen den Orten El Sauzal
und El Pris. Der Strand hier ist allerdings bei den Einheimischen
sehr beliebt, dieser kann auch durch einen Tunnel erreicht werden.
Restaurants findet man am Ende des Strandes.
Der
Ort liegt nördlich von La Laguna an der westlichen Seite des
Anagagebirges. Durch das Anagagebirge lag Pedro Alverez sehr geschützt
dies hat dazugeführt das Einwohner aus der Großstadt
hierher gezogen sind.
Wenn
man als Ballermann - Fan hier auf Teneriffa Urlaub machen möchte,
dann sollte man nach Playa kommen. Denn hier gibt es Strandliegen
im 10 Reihen und jede Menge Kneipen wo echte Partylaune aufkommt.
Entlang der Strandpromenade lockt eine Kneipe die nächste und
in jeder kann man feiern bis zum umfallen. Aber damit nicht genug,
denn obwohl sich seit Anfang der 70ziger viel verändert hat,
damals war alles nur eine graue Steinwüste, damit nicht genug
, es wird weiterhin gebaut egal wo der Blick hinfällt überall
sieht man Baukräne. Der Ort hat sich mittlerweile bis weit
in den Berg hinauf ausgebreitet.
Deswegen wird Playa de las Americas auch Los Catastrophos genannt.
Hier
gibt es einen wunderschönen Kiesstrand, für sonnenhungrige
genau das richtige. An der kleinen Promenade können die Angler
kräftig angeln. Verschiedene Besitzer vermieten hier Ferienwohnungen
und Ferienhäuser für die schönsten Tage im Jahr.
Kommt man weiter ins landesinnere fallen einem vermehrt die Windräder
auf, sie stehen in den so genannten Windparks. Sie sehen nicht schön
aus aber erzeugen umweltfreundliche Energie. Kommt man aus Richtung
Santa Cruz befindet sich auf der linken Seite in weiter Ferne ein
Leuchtturm der direkt am Strand steht. Doch je näher man kommt
umso beeindruckender wird es. Besonders in den Morgenstunden sieht
es einfach wunderschön aus, nicht nur der Himmel ist bezaubernd
im Gegenlicht des schimmmernden Atlantiks kann man in der Ferne
die Nachbarinsel Gran Canaria erkennen.
In
den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts war dieser Ort
das Urlaubsziel vieler ausländischer Touristen. Denn hier an
der Nordküste entstanden in weniger passender Umgebung entstanden
immer mehr Bettenburgen. Da sich der Hauptstrom jetzt in den Süden
verlagert hat und die Zahlen der Touristen gesunken isst, hat man
sich entschlossen mit viel Grün, Verkehrsberuhigung und städtebaulicher
Erneuerung dem Ort neues Flair zu verleihen.
Wenn man gerne Shopping macht findet man zahlreiche Geschäfte,
ebenso laden Cafes und Restaurants mit ihren kanarischen Spezialitäten
auf einen kleinen Besuch ein. Für Wasserratten gibt es hier
eine schöne Badelandschaft die "Lido San Telmo" sie
liegt an der Meerespromenade Playa Martianez.
Die
Naturgewalten des tobenden Atlantiks kann man hier eindrucksvoll
beobachten. Gegen die Felsen prallen die meterhohen Wellen und spülen
dabei die Felsen teilweise aus. Der Ort befindet sich ganz im Norden
an der TF - 121. In Richtung Süden befinden sich die Urlaubsorte
Punta de Hidalgo und Bajamar. Hier gibt es sehr preiswerte Restaurants
und Kneipen in denen es leckere Spezialitäten gibt. Dies ist
meistens das Urlaubsziel der älteren Generation. Auch Camper
finden hier einen offiziellen Campingplatz. Für die Wanderer
bietet sich Punta del Hidalgo als Ausgangspunkt an beginnend im
Anagagebirge. Wenn man nur die Gehzeit berechnet sind es ungefähr
2 Stunden bis nach Chinamada, 2,5 Stunden bis Las Carboneras und
ungefähr 5,5 Stunden bis Taganana. Wer für die Schönheit
der Natur etwas mehr übrig hat braucht natürlich langer.
Viel Spaß in der Natur und zieht am bestens gutes Schuhwerk
an.
Dieser
Ort ist eine Ansammlung von Häusern welches über das ganze
Tal verstreut liegt. Roque Negro liegt auf dem weg nach Afur dort
beginnen sehr viel Wanderwege durch das nördliche Anagagebirge.
San
Andres ist ein kleines Fischerdorf das circa 8 km nordöstlich
von Santa Cruz liegt. Hier lehnt sich der kleine Ort an einen Felshang
an. Auf dem Weg in das Anagagebirge kann man an der Straße
nach Igueste anhalten und den herrlichen Ausblick über den
wunderschönen Teresitasstrand genießen. Hier im Hafenviertel
von San Andres herrscht bei der Ankunft der einzelnen Fischer immer
derbes Treiben, die Fischer lagern ihre nichtgebrauchten Geräte
in den Wellblechhütten am Strand.
Die
Umgebung wird von Blumenzuchten und Bananenplantagen stark geprägt.
Der steinige Strand am Hafen und der Hafen selbst wird von einer
Mole geschützt. Der Hafen hat eine kleine Bootswerft die als
Stützpunkt der hier ansässigen Fischer und zweier Tauchschulen.
Vom Fischfang und der Nähe zum Fischereihafen profitieren die
hier ansässigen Fischlokale mit. Playa San Juan befindet sich
zwischen Playa de las Americas und Los Gigantes. Er konnte sich
bis jetzt gegen den immer größeren Massentourismus behaupten.
Direkt
an der Küstenstraße zwischen Playa de las Americas und
Icod de las Vinos liegt das kleine Fischerdorf an der Nordküste
der Insel. Hier bekommt man das Gefühl die zeit wäre gestoppt.
Touristen verirren sich kaum hierher und wenn dann durchqueren sie
den Ort mit dem Auto aber nehmen ihn eigentlich gar nicht wahr.
Teilweise sind die Gebäude sanierungsfähig und warten
nur darauf aus dem Jahrhundertschlaf geweckt zu werden.
Dieser
Ort zählt mit zu den bedeutenden Landwirtschaften, umgeben
von vielen Terassenfeldern auf denen Obst, Gemüse und Kartoffeln
angeboten werden ist dies sehr wichtig für die Bewohner. Der
liegt ungefähr 500 Meter hoch und hier wohnen 5800 Einwohner.
Von der Terasse der Iglesia Parroquial de San Miguel hat man einen
wunderschönen blick über den Süden Teneriffas. Angefangen
von El Medano kann man über den Südflughafen bis hin nach
Los Cristianos blicken.
Santa
Cruz ist nicht nur Inselhauptstadt sondern hat auch einen bedeutenden
Wirtschafts- und Hafenstandort. Deswegen sollte man sich nicht wundern
wenn man plötzlich vor einer Ölraffinerie mit einem riesengroßen
Öltanker steht. Die Hauptstadt fasziniert mit ihrem lang gezogenem
Hafen und der begrünten Fußgängerzone mit den vielen
Einkaufsmöglichkeiten: Hier gibt es Parkanlagen, Museen und
historische Gebäuden die alle gern besichtigt werden möchten.
Jeden Sonntag gibt es in der Nähe des Hafens einen großen
Flohmarkt. Die Barranco de Santos wird von einer Brücke überquert,
so gelangt in den Mercado de Nuestra Senora de Africa. Die bedeutendste
Kirch von Santa Cruz ist in einer Parallelstraße zu finden.
Sie hat einen sechsstöckigen Glockenturm der als Wahrzeichen
der Hauptstadt dient. Genannt wird sie auch Iglesia de Nuestra Senora
de la Conception. In der Nähe vom Hafen befindet sich der zentrale
Platz die Plaza de Espana. Hier gibt es ein Gedenkmonument für
die Toten des spanischen Bürgerkrieges. Hier am zentralen Platz
hat die Inselregierung ihr Gebäude. Hier befindet sich die
Plaza de Candelaria sie geht über in die Calle de Castillo.
Die Calle de Castillo ist die Hauptgeschäftsstrasse im Ort.
Oberhalb
der Autobahn liegt das Ortszentrum mit Rathaus, Kirche, Geschäften
und gepflegten Häuser im kanarischen Stil. Santa Ursula ist
besonders bei den Urlaubern beliebt wegen seiner sonnigen Lage.
Dieser Ort liegt zwischen La Orotava und La Matanza. Die Umgebung
ist für den Weinanbau sehr bekannt. Neben diverse Villensiedlungen
und Appartmentanlagen gibt es ausgedehnte Bananenplantagen.
Im
Jahre 1909 entkam der Ort nur knapp den Lavaströmen des Chinyerokraters.
Die Umgebung ist geprägt von Mandelbaumplantagen und Getreideanbau.
Die Blütezeit der Bäume ist Ende Januar, Anfang Februar.
Dieses Dorf liegt im Westen am Fuße des Tenogebirges und ist
für die meisten Urlauber ist dieser Ort nur Durchgangsstation
auf dem Weg nach Masca. Doch sollte man ruhig mal anhalten und sich
die kleine Kirche im Örtchen ansehen.
Das
Dorf Taborno liegt auf einem Bergrücken, manch Häuser
verteilen sich bis ins Bergtal hinein. Am Ende des Bergrückens
erstreckt sich der Roque de Taborno auf über 700 m über
dem Meer. Wenn man vom Aussichtspunkt Pico del Ingles in Richtung
Norden das Anagagebirge entlang fährt wird die Strasse immer
schmaler und immer kurvenreicher. Hinzukommt das man das Gefühl
hat die Straße hört irgendwann aus. Ausgeschildert mit
dem Schild Las Carboneras Und Taborno biegt man nach circa 2 km
rechts ab und gelangt so nach Taborno.
Tacoronte
ist bekannt wegen seiner Weinanbaugebiete aufgrund des guten Klimas
und der sonnigen Lage entstehen hier sehr geschmackvolle Inselweine.
Über die Autopista del Norte erreicht man Tacoonte da es direkt
neben ihr liegt.
Hier
in diesem Ort wird die Landwirtschaft noch rege betrieben. Es wird
vor allem Tomaten, Papayas, Kartoffeln und Bananen angebaut. Dieser
hübsche Ort liegt einige Kilometer oberhalb von Los Gigantes.
Durch
den Scheiteltunnel erreicht man die nördliche Seite des schroffen
Gebirges. Hier angekommen sieht man den Ort das erste Mal. Taganana
ist ein malerischer Ort, der am Nordhang des Anagagebirges liegt.
Er zieht sich bis hinunter zum Atlantischen Ozean, dieser hat aber
meistens sehr starken Wellengang. Um in den Ort zu gelangen muss
man teilweise einem 16 % Steigung hinauffahren, hinzu kommt noch
das die Strecke sehr kurvenreich ist. Plant man einen Rundgang sollte
man das Auto rechtzeitig abstellen und zu Fuß weitergehen.
Besonders schön ist der Dorfplatz, hier steht eine dreischiffige
Pfarrkirche Nuestra Senora de las Nieves y San Blas. Den Schlüssel
hierfür muss man bei der Kustodin abholen und auch wieder abgeben.
Eigentlich
ist es gar nicht schwer nach Valle de Arriba zu gelangen. Dennoch
sehen die meisten Touristen diesen Ort nur aus großer Entfernung,
wenn sie eine Pause auf einem Parkplatz einlegen. Der Ort liegt
an der Südseite des Tenogebirges Von der Hauptstrasse am Ortsschild
von Santiago biegt man nach rechts in Richtung Icod ab. Am Ortseingang
von Valle de Arriba steht eine wunderschöne Kapelle die sehr
sehenswert ist. Hier im Schatten vom Tenogebirge befindet sich das
Weinanbaugebiet. Das günstige Klima trägt dazu bei das
sich der Wein hier hervorragend entwickelt.
Villaflor
ist mit seinen 1400 Metern der höchstgelegene Ort der Insel,
hier leben nur 1500 Menschen. Dies ist ein beliebtes Urlaubsziel
für Lungenkranke, da die Luft hier extrem rein ist. Sie dient
zur Linderung der Beschwerden. Von hier führen mehrere Wanderwege
zur Paisaje Lunar oder zu den Canadas. Schaut man nach oben in Richtung
Teidenationalpark fallen einem die riesigen Exemplare der kanarischen
Pinie ins Auge. Sie beeindrucken mit ihrer Höhe von 45 Metern
und den Stammdurchmessern von bis zu 3 Metern. Damit man sie aus
der Nähe betrachten kann parkt man in der ersten Kehre in Richtung
Canadas. Neben den Pinien kann man am Nordhang auch die verschiedenen
Gesteinsformen mit seiner vulkanischen Herkunft betrachten. Wer
mehr Interesse für die Landwirtschaftliche Lage des Ortes hat
stellt fest das trotz geringem Niederschlag intensive Landwirtschaft
erfolgt, denn in Richtung San Miguel sieht man auf beiden Seiten
die Felder. Entlang der Feldmauern blüht im Frühjahr der
bildschöne Goldmohn.
Ajuy,
auch Puerto de la Peña genannt, war zu Zeiten des
Eroberers Jean de Béthencourt im 15. Jahrhundert wichtigster
Hafen der Insel. Heute ist es ein kleines Fischerdorf. Der Ort
verlor seine Bedeutung an Puerto de Cabras, der heutigen Inselhauptstadt
Puerto del Rosario.
Antigua
ist eine der sechs Gemeinden der Kanareninsel Fuerteventura.
Sie
hat 7.578
Einwohner
(2005). auf einer Fläche von 250,56
km². Der gleichnamige Ort ist Verwaltungssitz der Gemeinde.
Antigua zählt zur ältesten Gemeinde der Insel. Der zentrale
Ort war im 19. Jahrhundert vorübergehend die Hauptstadt der
Insel, Puerto del Rosario löste sie 1835 ab. Bevor sich in
der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts Einwanderer vom spanischen
Festland hier niederließen, gehörte Antigua zur Pfarrei
von Betancuria. Danach brauchte es noch zwei Jahrhunderte, bis
die Gemeinde Antigua sich endlich von Betancuria löste und
eigenständige Pfarrei wurde.
Eine große Windmühle und prächtige Herrenhäuser
sind Zeugen der früheren Bedeutung des Ortes. Besonders auffallend
ist die blau-weiße Jugendstilvilla aus der Zeit um 1900.
- Die
Kirche Iglesia Nuestra Señora de la Antigua aus dem
18. Jahrhundert; Sie besitzt eine Holzdecke im Mudéjar-Stil
aus kanarischer Kiefer. Immer Anfang September wird eine Fiesta
zu Ehren der Schutzheiligen veranstaltet.
- Centro de Artesanía in der Molino de Antigua; eine der
Windmühlen, die für den wirtschaftlichen Wohlstand sorgten,
beherbergt seit 1997 ein Kunsthandwerkszentrum mit Ausstellungen.
Jedes Jahr im Mai findet eine Kunsthandwerksmesse Feria Insular
de Artesanía statt:
Betancuria,
im Westen auf der zu Spanien gehörenden Kanarischen
Insel Fuerteventura, ist eine der sechs Gemeinden der Insel. Die
Stadt Betancuria als ihr Verwaltungszentrum gilt als die historisch
bedeutsamste Stadt Fuerteventuras. Der Gemeindebezirk ist mit 738
Einwohnern (2005) der bevölkerungsschwächste der Insel.
Betancuria wurde 1404 von dem Eroberer Jean de Béthencourt,
dessen Namen sie trägt, und seinem Gefährten Gadifer
de La Salle gegründet. Seit ihrer Gründung war sie Hauptstadt
und Regierungszentrum der Insel. 1834 wurde sie von Antigua abgelöst,
seit 1860 ist Puerto de Cabras, das heutige Puerto del Rosario
Inselhauptstadt.
Die Kirche Santa Maria de Betancuria wurde 1410 errichtet und 1424
zur ersten Kathedrale der Kanarischen Inseln umgewandelt. Im gleichen
Jahr gründete man das Bistum von Betancuria, ebenso das erste
der Inseln. Obwohl die Lage des Ortes bewusst in den Bergen gewählt
wurde, kam es immer wieder zu schweren Angriffen durch Piraten.
1593 wurde die Kirche beim Überfall der barbarischen Horden
des Xabán Arraez stark in Mitleidenschaft gezogen, und wurde
dann im 17. Jahrhundert in der heutigen Form wieder aufgebaut.
Dank des unermüdlichen Einsatzes der Bevölkerung ist
das mittlerweile dreischiffige Gotteshaus eine der schönsten
Kirchen Fuerteventuras geblieben.
Direkt neben dem malerisch gelegenen Hof der Kirche befindet sich
in einem alten Herrenhaus das Restaurant Casa Santa Maria.
Im Ort befindet sich neben dem Museo Arto Sacro auch das Casa Museo
de Betancuria, eine Art Heimatmuseum. Vor dessen Tür befindet
sich auch die erbeutete Kanone der Schlacht von Tuineje aus dem
Jahr 1734.
Am nördlichen Ortsausgang findet sich das Convento de Buenaventura.
Das einstige Franziskanerkloster, von dem aus die Insel missioniert
wurde, wurde 1835 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst,
und ist heute nur noch eine Ruine.
- Kirche Santa Maria de Betancuria
- Ermita de Nuestra Señora de la Peña in Río
Palmas aus dem 17. Jahrhundert, hier wird die Schutzpatronin der
Insel Fuerteventura aufbewahrt.
- Ermita de San Inés y San Diego
- Iglesia Conventual de San Buenaventura, einstiges Franziskanerkloster
- Casa Museo de Betancuria, eine Art Heimatmuseum
- Archäologisches Museum
- Mirador de Morro de Vellosa, wunderschöner Ausblick auf
die Landschaft. Das Bauwerk wurde von Blanca Cabrera unter der
künstlerischen Leitung ihres Onkels, dem Künstler César
Manrique, errichtet
Corralejo
ist eine Stadt in der nördlichsten Gemeinde La
Oliva der spanischen Kanareninsel Fuerteventura. Corralejo beherbergt
8.995 Einwohner.
Geschichte
Gegenüber der Insel Los Lobos am nördlichen Ende der
Insel Fuerteventura gelegen, war Corralejo im 17. Jahrhundert ein
Piraten- und Schmugglerhafen. Steuern und Zölle für Import
von Nahrungsmitteln (Ziegen, Getreide, Käse) wurden durch
Schmuggel umgangen. Die Inselregierung war damals in La Oliva,
fern genug, um gegen diese Geschäfte machtlos zu sein.
Ab den 1950er Jahren gab es Landverkäufe an ausländische
Tourismusunternehmen (Belgier, Niederländer und Deutsche),
Appartmentanlagen und Hotels entstanden.
Dünen südlich von Corralejo Mitte der 1970er Jahre entstanden,
noch kurz vor Einrichtung des Naturparks, zwei große Beton-Hotel-Burgen
an den Stränden des wunderschönen Dünengebietes
Parque Natural de las Dunas de Corralejo - eingerichtet 1982.
Heute ist Corralejo, besonders begünstigt durch die regelmäßige
Fährverbindung nach Playa Blanca auf Lanzarote, ein gut besuchter
Ferienort.
Region
Südlich Corralejo erstreckt sich das Dünengebiet des
Nationalparks auf ca. 11km Länge. Seeseitig grenzen die Dünen
an kleinere und auch lang gestreckte Strände mit feinem weißen
Sand.
Wirtschaft
Hauptwirtschaftszweig ist heute der Tourismus (Hotels, Appartmentanlagen,
Restaurants, Reiseunternehmen). Landwirtschaft ist untergeordnet
und besteht hauptsächlich aus Ziegenhaltung und Käserei.
Sport
Aus rein sportlicher Sicht gibt es nur eine Namen zu erwähnen;
Christoph Haller. Er setzte neue Maßstäbe in Spaniens
Tennissport. Als Leiter der Tennisschule von Magic Life in Corralejo,
verzauberte er täglich einheimische sowie Urlaubgäste
mit seinen Tenniskünsten. Auf den Kanaren spricht man über
ihn gegenwärtig, wie über Sportgrößen eines
Raul, oder Nadal. Heute lebt Haller wieder in seiner Heimatstadt
in Innsbruck, doch auf Fuerteventura ist und bleibt er unvergessen!
Costa
Caleta (früher: El Castillo oder Caleta de Fustes)
ist ein großer Ferienort in der Gemeinde Antigua auf der
Kanarischen Insel Fuerteventura.
Irgendwann vor den 80er Jahren kaufte eine spanische Gesellschaft
sehr viel Land um die Bucht herum. Damals war diese Gegend unter
zwei Namen bekannt: El Castillo, beruhend auf einer der ersten
Militärkarten, die in Anlehnung an den Wehrturm diese Bucht
als „El Castillo“ bezeichneten. Den zweiten Namen gab
und gibt es in zwei Schreibweisen: Caleta de Fuste und Caleta de
Fustes. Dieser Name rührt her von einem Fischer mit dem Namen
Fustes, der sich mal hier angesiedelt hat. Caleta de Fuste bedeutet
soviel wie: Die kleine Bucht vom Fustes. 2004 führte die Gemeindeverwaltung
im Rahmen von touristischen Marketingmaßnahmen einen weiteren
Namen ein: Costa Caleta. Alle vier Bezeichnungen werden auf öffentlichen
Straßenschildern und in Publikationen genutzt. Im sprachlichen
Gebrauch sind richtig akzeptiert aber nur (El) Castillo und Caleta
de Fuste.
Mit dem Kauf der Ländereien um die Bucht wurden einige versprengte
Fischerhäuschen umgesiedelt und ein Hotelkomplex mit kleinen
Häusern entstand. Das heutige Hotel „Barcélo
Club“. Ebenso wurde ein Sporthafen angelegt.
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands tauchen Gerüchte, Spekulationen
und Informationen über die eigentlichen Hintermänner
des Grundstückskaufs und des Hotelbaues auf. Deutsche Magazine
berichteten darüber. Es sollte sich um große finanzielle
Mittel aus dem Dunstkreis ehemaliger ostdeutscher Geheimdienste
und Organisationen gehandelt haben. Sehr schnell wurden dann die
Immobilien und Ländereien an spanische Unternehmen verkauft.
17 von 18 Villen in der heutigen Calle Sávila wurden erst
ab ca. 1996 verkauft, weil, wie man sagt, die Eigentumsverhältnisse
nicht geklärt waren. Es geht das unwidersprochene Gerücht,
dass diese Villen zur Nutzung durch höhere Offiziere geplant
waren.
Heute besteht Castillo aus drei Bereichen: Der ringförmigen
Bebauung um die Bucht, dem wachsenden Stadtteil am Berg westlich
der Insel-Hauptstrasse und der großflächigen Anlagen
südlich der Bucht in Richtung Salinas del Carmen, der nächsten
kleinen Bucht, die auch zu Antigua gehört.
Die gesamte Bebauung um die Bucht und am Berg ist sehr eng, in
einer Mischung aus großen, bis dreistöckigen Hotels
und Apartmenthäusern. Es gibt keine organisch gewachsene Bausubstanz,
die Atmosphäre erzeugt.
Unter dem immer wieder von Gemeinden, Insel- und kanarischer Verwaltung
formulierten Anspruch „Qualitätstourismus“ zu
fördern, entstand an der Hauptstrasse Richtung Süden
der erste 18-Loch Golfplatz mit immensem Aufwand für die Wasserversorgung
auf der sehr trockenen Insel Fuerteventura. Der zweite Golfplatz
direkt daneben ist in Bau (2005). Ein großes Einkaufszentrum
entstand direkt am Ufer. „La Isla Tranquilla“, die
stille Insel, ein Werbespruch, mit dem die Insel z.T. heute noch
wirbt. Das dies an vielen Stellen der Insel nicht mehr gilt, dafür
ist Castillo ein erschreckendes Beispiel.
Die Zusammensetzung der Einwohnerzahlen wird nicht mehr veröffentlicht
aufgrund der tatsächlichen Einwohner, sondern aufgrund der
freiwilligen Eintragungen ins Wahlregister. Da viele, auch europäische
Einwohner, Schwierigkeiten mit der spanischen Sprache haben und
damit eine politische Meinungsbildung oder gar Mitwirkung an politischen
Prozessen schwierig ist, lassen sie sich erst gar nicht ins Wahlregister
eintragen. Und trotzdem haben fast ein Drittel der im Wahlregister
registrierten Menschen eine andere Staatsangehörigkeit als
die Spanische (2004). Die britischen Staatsbürger stehen an
erster Stelle, gefolgt von vielen Nationen auch aus südamerikanischen
Ländern.
Fuerteventura als nächste Insel der Kanaren zu Afrika gehört
zu den Inseln, die Flüchtlingsboote bevorzugt ansteuern und
viele auch erreichen. Castillo mit seinem langen Küstenstreifen
und dem kleinen Hafen ist sehr häufig Anlaufpunkt dieser Boote.
Offizielle Stellen deuten die große Zahl der aus Afrika kommenden
Migranten als Ursache für Rückläufe im touristischen
Gewerbe und legen Programme auf, dieses schlechte Image zu verbessern.
Es ist aber immer wieder festzustellen, dass außer bei Festlandsspaniern
eine fast völlige Unkenntnis über die Hintergründe
und tatsächlichen Abläufe im Zusammenhang mit den Migranten
aus Afrika besteht und die Ursachen für rückläufigen
Tourismus in anderen Ursachen zu sehen ist.
Costa
Calma ist ein Ferienort auf der Kanarischen Insel Fuerteventura,
Spanien.
Er
liegt am
Beginn der Halbinsel Jandía, die den
südlichen Teil von Fuerteventura darstellt, und gehört
zur Gemeinde Pájara. Costa Calma hat 4.083 Einwohner (2005).
Costa Calma ist ein reiner Ferienort. In den ausgehenden 70ern
entstanden hier die ersten Hotels, denen sich weitere hinzugesellten,
dazu kamen Restaurants sowie Geschäfte, so dass ein regelrechtes
Dorf entstand. Sogar einen Park gibt es heute, der mit den geklärten
Abwässern der Hotels bewässert wird - die Flora der Gegend
ist ansonsten äußerst karg.
Die Hotels von Costa Calma waren zunächst durchgängig
von niedriger Bauart, so dass die vielerorts entstandenen mehrstöckigen
Hotels für den Massentourismus hier nicht zu finden waren.
Die harmonisch in die Landschaft integrierten flachen Baukörper
wurden in den Jahren 2003 und 2004 jedoch durch eine Vielzahl von
großvolumigen Hotels ergänzt, so dass hier eine Veränderung
zum Nachteil des früher ästhetischen Eindrucks stattgefunden
hat.
Die einzige Sehenswürdigkeit stellt der Strand dar. Bei Costa
Calma beginnt die Playa Sotavento, die sich ca. 50 Kilometer weit
nach Süden bis zur Spitze der Insel hinzieht. In Costa Calma
gibts den Größten "Wald" der Insel (Palmen
u.s.w).
Die Winde sind durch die Lage an der Ostküste meist ablandig,
somit gibt es weniger starke Wellen, daher der Name (ruhige Küste).
Anders als es der Name vermuten lässt ist die Ostküste
der Halbinsel Jandia bekannt für die kräftigen Winde,
so dass hier regelmäßig Meisterschaften im Windsurfen
abgehalten werden.
La
Oliva ist eine der sechs Gemeinden der Kanareninsel Fuerteventura
mit 17.273
Einwohnern
(2005) auf einer Fläche von 356,13 km².
Verwaltungszentrum ist der Ort La Oliva. Zum Gemeindegebiet gehört
auch die unbewohnte Insel Los Lobos.
Der Name La Oliva soll von dem reichlichen Vorkommen des wilden
Olivenbaums (Olea Europea) her stammen. 1708 war La Oliva der Sitz
der Militärkommandatur. 1711 bekam der Ort eine eigene Pfarrei.
Einige Jahre wurde Fuerteventura von La Oliva aus verwaltet. Diese
Stellung verlor die Stadt jedoch 1860 an Puerto de Cabras, das
heutige Puerto del Rosario.
Der Montaña de Tindaya mit 401 Meter ü. NN war der
Heilige Berg der Altkanarier. Der jüngste Vulkan der Insel
ist der Montaña de Arena (420 m), der vor ca. 4000 Jahren
ausgebrochen ist, seine Lava ist bis Lajares geflossen. Die jüngste
oder vierte Serie von Ausbrüchen ist daran erkennbar, dass
noch keinerlei Kalkverkrustung und nur eine sehr geringe Verwitterung
stattgefunden hat. So wird dieses Land auch Malpaís (schlechtes
Land) genannt. Die vorhergehende dritte Ausbruchsserie fand ungefähr
vor 690.000 Jahren statt.
In der Gemeinde La Oliva findet man die schwarzen Picón-Abraumhalden.
Hier hat General Franco im Rahmen eines Hilfsplanes der Regierung
für die unterentwickelte Insel in den 1950er Jahren den Tagebau
des für die Bewässerung wichtigen Lavagranulats gefördert.
Das Dünengebiet von Corralejo ist seit 1982 unter Naturschutz.
Seit 1987 gehört auch die unbewohnte Insel Los Lobos dazu.
Im Namen des Ortes Villaverde steckt der Begriff verde (grün),
denn dieses Dorf ist erstaunlich grün. Es liegt in 200 Metern
Höhe, im Feuchtigkeit bringenden Nord-Ost-Passat. Der Picón
oder Lapilli, dieser kleine, poröse Stein, kann die Feuchtigkeit
speichern. Diese Art des Feldanbaus nennt man Enarenado.
- Der
Herrensitz Casa de los Coroneles wurde im 17. Jahrhundert am
Ortsrand von
La
Oliva im typisch spanischen Kolonialstil errichtet.
Ihn schmücken prächtige Holzbalkone und seitliche Türme
mit Zinnen, über dem Portal prangt das Wappen des Clans der
Coroneles. 1994 erwarb die kanarische Regierung das leerstehende
und denkmalgeschützte Anwesen. Es soll zu einem Kulturzentrum
mit Museum und historischem Archiv werden.
- Die
dreischiffige Pfarrkirche Iglesia de Nuestra Señora
de la Candelaria aus dem 18. Jahrhundert mit großem Glockenturm
gehört zum Stadtbild. Sie ist aus der ersten Kapelle zu Ehren
der Virgen del Rosario hervorgegangen. Zu besichtigen ist das Bild
des Jüngsten Gerichts, etwa 3x4 Meter groß, das 1732
vom Sohn des Gründers der Casa de los Coroneles gestiftet
wurde. 1993 wurde auch diese Kirche, wie viele auf der Insel, zum
Bien de Interés Cultural, zu Kulturgut von besonderem Wert
ernannt.
- Das
Kulturzentrum Centro de Arte Canario in der Casa Mané ist
ein von Manuel Delgado Camino (Mané) gestiftetes, restauriertes
Herrenhaus für die Werke junger kanarischer Künstler.
Der weitläufige Garten der 'Casa Mané mit Opuntien
und jungen Palmen ist ein Kunstwerk für sich.
- Museo del Grano La Cilla ist ein im Kornspeicher Casa de la
Cilla untergebrachtes Landwirtschaftsmuseum.
- Die
Cueva Del Llano de Villaverde ist zur Zeit nicht öffentlich
zugänglich, jedoch wird der Eingang zur etwa 500 Meter langen
Höhle restauriert. Die Fläche über der Höhle
ist mit Natursteinen und einem Ausstellungsraum interessant hergerichtet.
- Im
Museo Casa Marco in Villaverde bekommt man die inseltypischen
Produkte wie
Kaktuslikör, Maulbeermarmelade, Ziegenkäse,
Feigen und Töpferarbeiten.
- Die
Kapelle in Vallebron aus dem 18. Jahrhundert ist der Señora
de los Dolores geweiht
Mit
dem Hafen in Corralejo besitzt die Gemeinde La Oliva einen wichtigen
Fährhafen
mit Verbindungen u.a. nach Lanzarote und Los Lobos.
Pájara ist die südlichste der sechs Gemeinden der
Kanareninsel Fuerteventura. Sie hat 18.173 Einwohner (2005) und
eine Fläche von 383,52 km². Der gleichnamige Verwaltungssitz
der Gemeinde ist recht wohlhabend, was aus den Einnahmen der großen
Touristenzentren von Costa Calma bis Morro Jable resultiert.
Der Name Pájara stammt von dem alten Barranco de Pájara.
Dort soll es viele Rebhühner gegeben haben, denn das Wort
Pájara bedeutet in andalusischem Dialekt Rebhuhn.
Der Name des Ortes wird erstmals 1612 in einem Dokument über
Betancuria erwähnt. Nach Ende der Conquista begann das Dorf
zu wachsen. Im 17. Jahrhundert profitierte man von Landbau, Viehzucht,
Fischfang und dem Handel, der über die Häfen von La Pared
und Peña Horadada betrieben wurde. Obwohl auch Hungersnöte
nach besonders trockenen Zeiten öfters einen Emigrationswelle
auslösten, wurde Pájara Sitz einer der fünf Infanterietruppen
der Insel. 1681 sprachen die Einwohner bei der Inselregierung vor,
um eine Ausdehnung des Saatlandes zu erreichen, da die Einwohnerzahlen
so gestiegen seien, dass die Ländereien nicht mehr ausreichten.
Das erste Kirchenschiff der Nuestra Señora de Regla wurde
im gleichen Jahr erbaut. Der Bischof Juan Ruiz Simón kam
auf die Insel und kritisierte den Mangel an kirchlicher Präsenz
in abgelegenen Dörfern, wovon er bei seiner Rückkehr
nach Spanien König Felipe V in Kenntnis setzte. Das hatte
zur Folge, dass 1708 die Hilfspfarrei Nuestra Señora de
Regla in Pájara gegründet wurde.
Die im 18. Jahrhundert stark anwachsende Bevölkerung erhielt
1776 ein pósito, einen Lagerraum, in dem Vorräte für
Dürreperioden aufbewahrt wurden. Im dieser Zeit lebte man
hauptsächlich von Viehzucht und der Produktion von Produktion
von Weizen, Gerste, Kartoffeln und Salzkraut. Esel und Kamele trieben
traditionsgemäß die Wasserschöpfräder (norias)
und Getreidemühlen (tahonas) an. Ende des 18. Jahrhunderts
wurde durch den Abbau von Kalkstein der gebrannte Kalk ein wichtiger
Exportartikel.
Im 19. Jahrhundert kam die Herstellung des Karmin oder Cochenillefarbstoffs
dazu. Dieser begehrte rote Farbstoff stammt von den auf den Opuntien
gezüchteten Larven der Schildlaus.
Die Gemeinde Pájara verfügt über insgesamt 150
Kilometer Küste. Nördlich schließt sich die Gemeinde
Betancuria, östlich die Gemeinde Tuineje an. Pájara
teilt sich durch die Landenge La Pared in die Halbinsel Jandía
im Süden und den nördlichen Gemeindeteil.
Im wohlhabenden Ort Pajara liegt wie eine Oase im Tal zwischen
600 Meter hohen Bergen, der größte ist der Fenduca mit
609 Metern ü. NN. Im Ort steht die 1733 fertig gesetellte
Kirche Nuestra Señora de Regla. Die Skulptur der Schutzheiligen
Virgin de Regla wird ebenfalls in Kuba als Schutzpatronin der Städte
Havanna und Regla, einer gleichnamigen Provinzstadt, verehrt. Links
neben der Kirche befindet sich das Centro Cultural de Pájara
mit der Gemeindebibliothek. Gegenüber präsentiert sich
das Rathaus (Ayuntamiento) in modernem Erscheinungsbild. Die Plaza
ziert ein eselbetriebenes Wasserschöpfrad (noria) aus dem
19. Jahrhundert. Solche Norias dienten noch vor Jahrzehnten zum
Bewässern der Felder. Heute hat jedoch die Landwirtschaft
stark an Bedeutung verloren, die einstigen Bewässerungssysteme
verfallen. Heute existiert in Pájara sogar ein kommunales
Süßwasserschwimmbad, eine echter Luxus auf dieser trockenen
Insel.
Im Ortskern findet man auch die Casa del Artesano, wo man kanarische
Handwerkskunst besichtigen kann.
Am Ortsausgang in Richtung Puerto del Rosario drückt sich
das Selbstbewusstsein des Ortes auch in der Statue eines Ziegen
melkenden Bauern aus. Auf Fuerteventura leben weniger Menschen
als Ziegen. Das bedeutet aber auch eine Gefahr für die Umwelt,
denn das Land wurde durch die Ziegen regelrecht kahl gefressen.
Der Ziegenkäse heißt auf der Insel queso majorero, weil
die Einwohner Fuerteventuras sich Majoreros nennen.
Puerto
del Rosario ist die Inselhauptstadt der Kanareninsel Fuerteventura.
Gleichzeitig
bezeichnet der Name eine der sechs Gemeinden der Insel.
Sie beherbergt 30.363 Einwohner (2005) auf einer Fläche von
289,95 km².
Seit 1860 ist das damalige Puerto de Cabras (das heutige Puerto
del Rosario) Inselhauptstadt. Sie löste Antigua ab, die es
nur vorübergehend seit 1834 war. Davor war seit der spanischen
Eroberung durch Jean de Béthencourt Betancuria. Den Namen
Puerto del Rosario gibt es erst seit den 1950er Jahren. Der Name
Puerto de Cabras (Ziegenhafen) wurde in Puerto del Rosario (Rosenkranzhafen),
nach der Kirche im Ort umbenannt. Das Tal südlich der Hauptstadt
heißt auch heute noch Barranco de Cabras.
Gegründet wurde der Ort erst im 18. Jahrhundert. Vorher lebte
hier an der Küste aus Furcht vor Piratenüberfällen
niemand. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts sorgten englische Kaufleute
für ersten Wohlstand der Stadt. Es begann der Handel mit auf
der Insel gebranntem Kalk. Außerdem war auf Fuerteventura
das Brennmaterial knapp, so wurde englische Steinkohle importiert.
Weiterer Handel wurde mit der auf der Insel gezüchteten Cochenille-Laus
gemacht. Sie gab de begehrten roten Farbstoff Karmin. Mit dem neuen
Handelshafen wurde Puerto de Cabras schnell zum größten
Ort der Insel. Gegen Anfang des 20. Jahrhunderts war die Blüte
des Hafenortes allerdings schon wieder vorbei. In den 1930er Jahren
war Fuerteventura zum Verbannungsort geworden. 1924 verbannte man
den spanischen Schriftsteller Miguel de Unamuno nach Puerto de
Cabra. Nach vier Monaten aber floh er mit Hilfe anderer nach Frankreich.
Heute ist Puerto del Rosario das Verwaltungszentrum der gleichnamigen
Gemeinde und gleichzeitig der gesamten Insel Fuerteventura. Touristisches
und Historisches gibt es relativ wenig in der Stadt. Es gibt ein
Museum in dem Gebäude, in dem Miguel de Unamuno lebte. Dort
wird gezeigt, wie das Leben zu dieser Zeit auf Fuerteventura gewesen
ist.
- Etwas
südlich der Hauptstadt liegt der internationale Flughafen
(Aeropuerto del Matorral) von Fuerteventura. Hier werden Linien-
und Charterflüge in viele Städte Europas abCasa Museo
Miguel de Unamuno, Museum des verbannten Schriftstellers
- Auditorium
mit 600 Plätzen
- Iglesia de Nuestra Señora del Rosario
- Iglesia de Santa Ana
- Iglesia Santo Domingo de Guzmán
- Ermita de San Agustín
- Ermita de Nuestra Señora del Socorro
- Ermita de Nuestra Señora de la Concepción
- Ermita de San Pedro Alcántara
An
der Südostküste von Fuerteventura befindet
sich der kleine Ort Tarajalejo. Hier in diesem kleinen
Fischerdorf scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.
Trotz des immer noch aufstrebenen Tourismus auf der
Kanaren Insel Fuerteventura geht es in Tarajalejo auf
Fuerteventura noch gemütlich zu. Ein kleiner Hafen,
das Zuhause der einheimischen Fischer, ist die Grundlage
der leckeren Fischgerichte, die es überall in
Tarajalejo gibt. Immer noch fahren die Fischer von
hier aus mit Ihren Booten auf das Meer. Abends können
Sie die Köstlichkeiten des Meeres auf den Speisekarten
der Restaurants in Tarajalejo auf Fuerteventura finden.
Auch die Badefreunde kommen nicht zu kurz. In Tarajalejo
gibt es auch einen Strand. Es ist ein ca. 1100m langer
Strand mit dunkelem Lavasand. Der Strand in Tarajalejo
liegt etwas Windgeschütz in einer kleinen Bucht.
Auch wenn andere Strände auf Fuerteventura aus
hellem Sand bestehen, sollten Sie den dunkelen Lavasand
nicht unterschätzen. Diesem Lavasand wird eine
medizinische Wirkung nachgesagt. Wer unter Gelenkerkrankungen
oder an Arthritis leidet, sollte sich einfach in diesem
warmen Sand legen und die Wärme wirken lassen.
Sie werden staunen, schon nach einigen Sonnenstunden
lassen Ihre Schmerzen nach. Es ist wie ein Wunder.
Man trifft in Tarajalejo auf Fuerteventura immer wieder
Urlauber die nur aus diesem Grunde hier her kommen.
Am
Strand entlang gibt es auch eine kleine Promenade.
Diese Strandpromenade trennt die wenigen Hotels zum
Strand ab. Wenn Sie in Tarajalejo Ihren Urlaub verbringen
möchten, dann sollten Sie sich eine kleine Ferienwohnung,
Apartment in Tarajalejo auf Fuerteventura mieten.
Hier
wohnen Sie sehr zentral und zu den anderen Sehenswürdigkeiten
auf Fuerteventura ist es auch nicht so weit. Da der Ort
Tarajalejo auf der Kanareninsel Fuerteventura leichte
Hanglage hat, haben Sie hier von fast allen Ferienwohnungen
einen traumhaften Meerblick. Freuen Sie sich auf einen
unbeschwerten Urlaub auf Fuerteventura und geniessen
Sie mit den Dorfbewohnern auf dem großen Dorfplatz
die Fiestas.
In
Toto steht die Ermita de San Antonio de Padua. Diese Kirche ist
dem heiligen
Antonius
von Padua gewidmet, wurde in der zweiten
Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut und 1795 fertig gestellt.
Sie besteht aus einem Schiff, verfügt aber über zwei
Portale. Im Innern findet man eine Statue des Schutzpatrons des
Ortes, des Heiligen Antonius.
Tuineje
ist eine der 6 Gemeinden der Kanareninsel Fuerteventura. Sie
beherbergt
12.517
Einwohner (2005) auf einer Fläche von
275,94 km². Im Ort Tuineje befindet sich die Gemeindeverwaltung.
Die bei weitem größte Siedlung ist Gran Tarajal.
Das heutige Fest in Tuineje, das auch als Jurada de San Miguel
(Rache des Heiligen Michael) bekannt ist, hat folgenden Hintergrund:
Bei einem weit zurück liegenden Überfall der Engländer
verlor eine Statue des Heiligen einen Arm, und aus Rache soll der
Heilige Michael den Bürgern des Ortes im Oktober 1740 zu ihrem
Sieg verholfen haben. Bei der Schlacht von Tamacite rückte
ein britisches Expeditionkorps beim heutigen Gran Tarajal plündernd
nach Tuineje vor. Mit Hilfe von wenigen Dromedaren als lebende
Schutzschilde, und mit wenigen Gewehren bewaffnet, gelang es einigen
von ihrem Bürgermeister gewarnten Bauern, am Montaña
de Tamacite die Hälfte der zahlenmäßig überlegenen,
gut bewaffneten Eindringlinge zu schlagen und in die Flucht zu
treiben. Dabei wurden neben anderen Waffen auch zwei Kanonen erbeutet,
welche heute den Eingang des Inselmuseums von Betancuria zieren.
Dieses Ereignis ging als Schlacht von Tamacite in die Geschichte
ein.
- Die von einer Wehrmauer umgebene, zweischiffige Kirche San Miguel
Arcángel in Tuineje wurde 1790 fertiggestellt.
- In Tiscamanita befindet sich die Kapelle de San Marcos. Sie stammt
aus dem Ende des 18. Jahrhunderts und besticht durch ihre franziskanische
Schlichtheit.
- Der Leuchtturm in Las Playitas wurde 1953 in einer auf der Insel
einzigartigen Bauweise errichtet.
- Der Kalkofen von Gran Tarajal ist der größte auf der
Insel. Gebrannter Kalk war einst ein wichtiger Exportartikel.
Agulo
ist die kleinste der sechs Gemeinden der Kanareninsel La Gomera.
Sie erstreckt sich auf einer Fläche von 25,65 km² und
hat 1.207 Einwohner (2005). Das sehr schön erhaltene, ursprüngliche
Dorf Agulo ist Hauptsitz der Gemeinde.
Mit Agrarwirtschaft, dem Fischfang, dem Anbau von Wein und Bananen
(Platanos) verdienen die Gomeros ihren Lebensunterhalt. Die Landschaft
ist geprägt von fruchtbaren Terrassenfelder, schroffen Steilwänden
und einem wundervollen Blick auf das Meer. Der Tourismus beschränkt
sich auf Tagesausflügler und wenige Gästezimmer.
Der Ort Agulo von den Einheimischen als der grüne Balkon bezeichnet,
besteht aus zwei Teilen. In der tiefer gelegenen Region liegt Agulo
Casco, von einem natürlichen Amphitheater umgeben, in dem
sich die drei Orte La Montañeta, Las Casas, El Charco, und
etwas abgelegen, das Gehöft Caserio de Lepe befinden. Oberhalb
liegt der Ortskern Agulo auf einer Höhe von etwa 250 Metern,
er wurde in den 20er Jahren des 17. Jahrhunderts gegründet.
Die geschlossene Siedlungsform Agulos ist einzigartig. Die höher
gelegene Zone von Sobreagulo mit den Ortsteilen Las Rosas, La Palmita,
Meriga (der Meriga-Wald wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe
erklärt) und Cruz de Tierno liegen in der Nähe des Nationalparks
Garajonay. Die bescheidene Bevölkerung stellt weiterhin die
typischen Handwerksprodukte der Insel her. Der Aussichtspunkt Abrante
bietet einen spektakulären Blick auf den Kessel von Agulo
mit der Insel Teneriffa als Hintergrund.
San
Sebastián de la Gomera ist die Hauptstadt der Kanareninsel
La Gomera. San Sebastián bezeichnet aber ebenfalls eine
der sechs Gemeinden Gomeras mit 8.445 Einwohnern (2005) auf einer
Fläche von 113,59 km². Der Ort San Sebastián
ist auch Sitz der Gemeindeverwaltung.
San Sebastián de La Gomera gehört zu einem der Siedlungsgebiete
der Guanchen (Ureinwohner). Im Jahre 1440 besetzte Hernán
Peraza den Ort, an dem sich heute die Hauptstadt der Insel befindet,
am Ende der Schlucht Barranco de la Villa. Er gab ihm den Namen
San Sebastián, wahrscheinlich aufgrund der Bewunderung,
die die spanische Bevölkerung diesem Heiligen erwies.
Die ersten Gebäude, errichtet noch bevor die Eroberung der
Insel abgeschlossen war, sind die Kirche Ermita de San Sebastián,
die sich heute außerhalb des Siedlungskerns befindet, die
Casa de los Peraza, auf dem Grundstück Pozo de la Aguada,
die Kirche von Iglesia de La Asunción in der Calle del
Medio, die erst nur eine kleine Kapelle war, sowie der Wehrturm
Torre
del Conde (Turm des Grafen) in der Mitte des Tales.
Die Hauptstadt der Insel entwickelt sich von zwei Richtungen
aus, von Seiten der Casa de los Peraza und von der Iglesia de
la Asunción
her, zwischen denen später die Calle Real gebaut wird, Beginn
des Camino Real (Königsweges), der wichtigsten Straße
der Insel.
Christoph Kolumbus brach von hier aus am 6. September 1492 nach
Indien auf, entdeckte aber Amerika. Doña Maria de Bobadilla,
die Witwe des Grafen Hérnan Peraza, gewährte ihm Hilfe
zur Reparatur seines schnellsten Schiffes, der Pinta. Es gibt noch
den Brunnen La Aguada im alten Zollhaus, aus dem Kolumbus Wasserreserven
für die Überfahrt, und das Wasser zur Taufe Amerikas
geschöpft haben soll.
In der Stadt trifft man auf zahlreiche Spuren von militärischem,
religiösem und sozialem Wirken der letzten sechs Jahrhunderte.
Der Hafen von San Sebastián, mit seinem regen Schiffsverkehr,
ist Eingangstor für die gesamte Insel. Von hier gibt es unter
anderem Fährverbindungen zu den Nachbarinseln Teneriffa, La
Palma und El Hierro. Außerdem gibt es hier einen Sporthafen.
Von San Sebastián aus gehen zwei wichtige Hauptstraßen
(Nord - Süd) zu den anderen Orten der Insel.
Der neue Busbahnhof Estatión de Guaguas befindet sich in
San Sebastián, Avenida del Quinto Centenario. Der Autobus
wird auf den Kanarischen Inseln noch nach der Sprache der Guanchen
Guagua genannt. Vom Busbahnhof bestehen Linienverbindungen zu
anderen Orten La Gomeras.
Das
Valle Gran Rey (Tal des großen Königs, gemeint
ist das Guanchenoberhaupt Hupalupa) bildet eine Gemeinde der Kanareninsel
La Gomera. Sie hat 4.857 Einwohner (2005) auf einer Fläche
von 32,36 km². Verwaltungssitz ist seit 1930 der Ort La Calera.
Außerdem besteht die Gemeinde aus den drei Hauptorten Calera
(am Hang), Vueltas (am Hafen) und La Playa. Außerhalb des
Tales gehören zur Gemeinde unter anderem die Weiler Taguluche,
Las Hayas und Arure, die letzteren zwei dicht am Nationalpark
Garajonay liegend.
Das Tal bietet dank seiner terrassierten Kulturlandschaft mit
einer Fülle von Palmen, den ausgedehnten Bananenplantagen und vielen
verstreut liegenden kleinen Häusern einen geradezu exotischen
Anblick. Hier hat es in den 1970er und 1980er Jahren besonders
viele Hippies hingezogen.
Die Gemeinde Valle Gran Rey verfügt auf La Gomera über
die mit Abstand höchste touristische Nutzung. Nachdem die
Zufahrtsstraße zum Tal ausgebaut war, wird zur Zeit (geplante
Fertigstellung 2005) der Hafen in Vueltas erweitert, so dass künftig
auch große Fähr- und Handelsschiffe dort anlegen können.
Diese Aktivitäten sind gepaart mit einer deutlichen Zunahme
von Hotels und Appartement-Häusern von insgesamt immerhin
1400 Betten in den letzten 15 Jahren (Stand 2005). Damit könnte
aus dem bisherigen Individualtourismus nach und nach ein Massentourismus
entstehen.
Hoch über dem Tal mit Blick auf die Anbauterassen bis hin
zum Meer hat der lanzarotenische Künstler César Manrique
im Jahre 1989 den Aussichtspunkt Mirador del Palmerejeo erschaffen.
Durch die großen Panoramascheiben des darin befindlichen
Restaurants hat man ebenfalls eine gute Aussicht (s. Foto). Auf
dem Mirador steht ein Manrique-typisches Windspiel.
Valle
Hermoso ist eine der sechs Gemeinden der Kanareninsel La Gomera.
Sie beherbergt 3.141 Einwohner (2005) auf einer Fläche
von 109,11 km². Damit ist Vallehermoso (zu deutsch: Schönes
Tal) nach San Sebastián die zweitgrößte Gemeinde
La Gomeras. Der Hauptort trägt ebenfalls den Namen Vallehermoso
und war einst Sitz der Inselhauptverwaltung.
Die Bevölkerung lebt überwiegend von der Landwirtschaft.
Einige Talsperren sichern die Wasserversorgung für den Kartoffel-,
Tomaten-, Bananen- und Weinanbau. Hier ist das Zentrum der Palmenhonigproduktion
(Miel de Palma). Nenneswert ist auch die Herstellung von Ziegenkäse
und Weinbrand. Einige Kunsthandwerker, die in Korbflechtereien,
Webereien und Töpfereien beschäftigt sind, stützen
das vom Tourismus weitgehend unberührte Tal wirtschaftlich.
Bekannt ist das Tal vor allem durch die Felssteinformation Los
Organos, die Orgelpfeifen. Es sind vom Meer frei gewaschene Basaltsäulen,
die nur vom Schiff aus sichtbar sind. Zur Gemeinde gehören
ferner die sehenswerten Quellen von Epina, die Töpfer von
El Cercado sowie die Festung der Guanchen (Altkanarier) auf dem
Berg La Fortaleza bei Chipude.
In der Gemeinde befindet sich rund ein Drittel des Nationalparks
Garajonay.
Zu beachten sind die Kirche Iglesia de La Candelaria in Chipude
aus dem 16. Jahrhundert, sowie die Kirche San Juan Bautista im
Zentrum Vallehermosos aus dem Ende des 17. Jahrhunderts.
Direkt an der Küste von Vallehermoso liegt, entworfen vom
Fotografen Thomas K. Müller, das Kulturzentrum El Castillo
del Mar. Er machte aus der alten Bananenverladestation ein Zentrum
für Konzerte, Freiluftkino und Folkloreauftritte. Viele Waren
der Insel, vor allem Bananen, wurden hier verpackt auf Dampfschiffe
geladen. Im Jahr 1950 wurde das Gebäude stillgelegt. Thomas
K. Müller erwarb das Castillo 1981 und ließ es restaurieren.