Von San
Sebastián aus gelangt man nach 5 km auf der
Carretera del Sur zu dem ersten Aussichtspunkt Miredor el Santo.
Hier sieht man schon von weitem die 7 m hohe Christusstatur Monumento
al Sagrado Corazon de Jesus. Weiterhin sollte man sich den herrlichen
Blick auf San Sebastian und den Hafen nicht entgehen lassen.
Nach
ca. 11 km fährt man auf den zweiten Aussichtspunkt Degollada
de Peraza zu. Der Aussichtspunkt trägt den Namen des tyrannischen
Inselgrafen Hernan Peraza. Kurz hinter diesem Aussichtspunkt weist
ein Straßenschild nach Valle Gran Rey. Nach links führt
die Straße zum Ort Playa de Santiago .
Unsere
Tour führt weiter auf der Carretera del Sur. Bald
erscheint auf der linken Seite der zuckerhutförmige Roque
de Agano. Auf 1000 m Höhe steigt der bizarre Basaltfels senkrecht
aus dem Boden. Der Fels ist ein sehr beeindruckender Zeuge des
Vulkanismus auf Gomera. Dieser Berg empfiehlt sich nur mit einem
erfahrenen Bergsteiger zu entdecken.
Weiter
geht die Fahrt nach Valle Gran Rey. Bei der nächsten
Kreuzung geht es in Richtung Alajero und Playa de Santiago. Hier
wissen die Frauen vom dem Ort Alajero einiges von den Brujas (Hexen)
im Barranco de Santiago zu berichtigen. Einige der „Alten“ glauben
noch an diese Macht. In früheren Zeiten suchten sie eine Bruja
(Kräuterhexen) eher auf als einen Arzt. Die Brujas haben durch
ihr Wissen mit der Kräuterheilkunst oft den Einwohnern geholfen.
Die
Straße von Alajero nach Santiago führt durch trockene
und steinige Landschaft. Ab und zu sieht man ein Staubecken. Schon
von weiterem erkennt man den malerisch gelegenen oberen Ortsteil
von Playa de Santiago. Die gut ausgebaute Straße führt
in den unteren Ortsteil. Playa Santiago ist der sonnensicherste
Ort auf Gomera. Nach Aussagen der Einheimischen haben die Bewohner
von Teneriffa nach einer Eruption des Teides Teneriffa verlassen
und sind mit Booten am Strand von Playa Santiago gelandet. Dort
wurden einfache Hütten gebaut oder sie zogen in Höhlenwohnungen.
Santiago wird von zwei Bürgermeistern regiert. Der Grund besteht
darin, dass Santiago zwei Gemeinden hat. Einmal Tecina dieser zählt
zu San Sebastian und einmal den Ortsteil Santiago, dieser zählt
zu der Gemeinde Alajero.
Leider
hat der Ort Playa San Santiago nur wenig zu bieten. Denn die
Gelder aus
dem Tourismus flossen hauptsächlich ins Valle
Gran Rey. Aber seit einiger Zeit ist man sehr bemüht, den
Tourismus und so die Einnahmen zu steigern.
1989 wurde im Ortsteil Santiago ein exklusives Apartmenthaus Tapahuga
eröffnet. Auch mehrere schöne kleine Restaurants laden
zum Relaxen ein.
Quelle: www.spanien-urlaub-spezial.de