Hier
leben heute nur ca. 600 Menschen in der einstigen Inselmetropole.
1424
schuf Papst Martin V. ein unabhängiges Bistum auf Fuertventura.
Tatsächlich regierte nie ein Bischoff und 1430 wurde das Bistum
wieder aufgehoben. Der Ort Betancuria auf Fuerteventura strahlt
durch seine weißen Häuser, und den Palmen eine idyllische
Ruhe aus.
Wir
empfehlen dem Urlauber einen Besuch in den späteren Nachmittagsstunden,
wenn die meisten Touristen wieder abgefahren sind.

Der Ort fällt auf durch kunstvolle Fensterumrahmungen und Türen
auf. Diese stammen meistens aus der gotischen Zeit. Der Ortskern
wurde deshalb 1988 unter Denkmalschutz gestellt. Die Bauweise (zweistöckig)
ist heute noch ein Beweis von Wohlstand. Ein Muss für jeden
Urlauber ist die Besichtigung der Kirche Iglesia de Santa Maria.
Im Inneren befinden sich sehenswerte Kunstschätze z. B. der
aus dem 17. Jahrhundert stammende barocke Hochaltar. Dieser wurden
von einem Künstler aus Teneriffa geschaffen. Auch zu beachten
ist die Holzdecke der Sakristei. (Öffnungszeiten Mo-Freitag
11 – 16.00 Uhr und Samstag 11.00 – 15.00 Uhr).
Wir
empfehlen ebenfalls die Besichtigung des Heimatmuseums, welches
an der Hauptdurchgangsstraße liegt. Vor dem Eingang befinden
sich zwei Kanonen, welches Beutestücke sind.
Hier
im Museum befinden sich archäologische Fundstücke aus
der Zeit der Altkanarier.

Weiterhin
gibt es hier einen gesonderten Raum. Dieser ist der Geologie Fuertevenuras
gewidmet (Öffnungszeiten Dienstag – Samstag 10.00 bis
17.00 Uhr und Sonntag 11.00 – 14.00 Uhr). Nach den Besichtigungen
sollte der Urlaub auf jeden Fall noch einen Abstecher in den nördlicher
Teil Fuerteventuras planen. Es bietet sich nach Erreichen der Passhöhe
einen einmaligen Blick auf das unten gelegene Betancuria.
Hier
wurde das Restaurant und die Bar Mirador Morro Velosa mit EU-Mitteln
errichtet.
Öffnungszeiten täglich von 10.00 – 18.00 Uhr