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Sehenswürdigkeiten und Impressionen von El Hierro

El Hierro

Nirgendwo auf den Kanarischen Inseln gibt es so eine Hochebene wie“ Meseta de Nisdafe „
Jedes Jahr im Frühling verwandelt sich die Gegend in einen bunten Blütenteppich. Oft ziehen
Ziegen- und Schafherden durch die fast Welt abgeschiedene Landschaft. Auch El Hierro hat drei großartige Aussichtspunkte zu bieten. Den Mirador de Isora , den Mirador de la Pena und den Mirador de Jinanma. Das Museumsdorf Guinea bei Valle del Golfo wurde originalgetreu eingerichtet. Der Ort La Restinga hat einige Fischrestaurants die einen erstklassigen Ruf genießen der darauf zurückzuführen ist, das der Ort eine ansehnliche Flotte an Fischerbooten hat, die täglich auf den Atlantik hinaus fahren. Das größte Städtchen El Hierros Valverde mit seinen 1700 Einwohnern besticht durch seine blumengeschmückten Innenhöfe und hölzernen Balkonen. Alle vie Jahre wird es auf der Insel turbulent. Dann wird ein tolles Fest –die Bajada de la Virgen gefeiert. Das nächste Fest im Sommer 2013. El Hierro ist die kleinste der sieben Kanarischen Inseln .Wer seinen Urlaub individuell abseits vom Massentourismus verbringen möchte für den ist El Hierro die größte.

Inhaltsverzeichnis
El Hierro
Das Dorf Guinea auf El Hierro
Echte Eidechsen (Lacertidae)
Plan zur Wiedergewinnung der grossen Eidechsen
Mirador de las Playa

Bilder von El Hierro Teil 1
Bilder von El Hierro Teil 2
Mirador de Bascos
Mirador de Isora
Mirador de la Pena

 
     
     
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El Hierro
El Hierro, die kleinste der kanarischen Inseln,ist mit einer Vegetation voller überraschender Licht- und Farbspiele ideal für Wander- und Alternativtouristen

Die Insel El Hierro ist mit 278 km² die kleinste der Kanarischen Inseln. Sie liegt im westlichen Zipfel des Archipels und ist auch die malerischste aller Inseln. Sie hat sich bisher immer fernab der großen Tourismusindustrie gehalten, bietet aber heute einen breiten Fächer an Freizeitmöglichkeiten, die ihren traditionellen Ruf als abgelegener Ort, in dem man nur wandern und ausruhen kann, widerlegen. Das touristische Angebot vereint heute die alten Volksfeste der Insel mit Sportarten wie Paragliding und Tauschen.
El Hierro bietet trotz ihrer kleinen Fläche eine überraschende Vielfalt an vulkanischen Landschaften, dichten Wäldern, abrupten Steilküsten und natürlcihen Meeresschwimmbädern, gewürzt mit unwirtlichen Winden und menchlicher Wärme. In wenigen Minuten kommt man von den nebligen Wiesen, auf denen die Kühe weiden, zu leblosen Lavafeldern, in denen sich nur inige endemische Sukkulentenarten wie z.B. "Aeonium ciliatum" zwischen den schwarzen Lavasteinen durchsetzen können.
Im 2. Jahrhundert unserer Zeit hat Ptolomeus den "Nullmeridian" in den westlichen Zipfel der Insel gelegt: hier befand sich das Ende der bekannte Welt.Danach kam nur noch der weite Ozean, die Leere. Daran hielt man fest, bis der Meridian im Jahr 1883 nach Greenwich verlegt wurde. Es bleibt aber noch ein Flair vom "Ende der Welt" auf der Insel bestehen, das man spüren kann, wenn der Wind durch die alten Wacholderbäume von El Sabinar pfeift, die leichte Brise die prachtvollen kanarischen Kiefern von El Morcillo streichelt oder wenn man die mehr als 500 Vulkankegel betrachtet, die sich zum offenen Himmel hin strecken.

Ländlicher Tourismus
Die größte touristische Attraktion in diesem versteckten kanarischen Winkel ist eindeutig die Landschaft. Das Feingefühl der knapp 10.000 Bewohner, mit der sie ihre malerische Umgebung erhalten, bietet den Fotografen eine unerschöpfliche Quelle an bezaubernden Bildern. El Hierro mit einer Vegetation voller überraschender Licht- und Farbspiele ist ideal für Wander- und Alternativtouristen. Der Vall del Golfo ist ein Paradies für Paraglider, die hier eine Landschaft genießen können, welche in nichts hinter der i Güímar, teneriffa (ein sehr beliebter Ort unter den Paraglidern), zurücksteht. Außerdem gibt es hier keine Hochspannungstürme wie in Güímar, die dem Paraglider dort das Fliegen schwer machen.
Das Angebot an ländlichen Häusern oder Hotels ist groß. Es lohnt ein Besuch im Dorf Guinea, das heute zum Freiluftmuseum umgestaltet wirde. Hier ist die Lebensweise der Ureinwohner getreu nachgebildet: die Form und Größe der Häuser, die Ställe - Viehhaltung war immer schon ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Insel - und sogar die Haushaltsgeräte.
Auf Grund seines völkerkundlichen Wertes wurde schon vorgeschlagen, es zum Kulturerbe der Menschheit zu erklären. Die DÖrfer Albarrada und Las Montanetas streiten mit Guinea um die Ehre, die älteste Siedlung El Hierros zu sein; die Fachleute sind sich noch nicht über den "Gewinner" einig.
Wenn man nach dem Besuch des Dorfes Guinea in Richtung Küste blickt, wird man wenige Meter entfernt etwas für die Kanaren ganz Außergewöhnliches sehen: Ananasfelder. Die Ananas, Exportprodukt in erster Linie, hat die Versuchsphase gut überstanden und wird jetzt efolgreich und nach ökologischen Maßstäben angebaut.
Nicht weit entfernt von Guinea ist die Zuchtstation der Rieseneidechse mit Schauterrarium zu besichtigen, wo Wissenschaftler sich um die Wiederansiedlung der berühmtesten Tierart der Insel El Hierro bemühen. Man dachte, diese Eidechsen, von denen sich die "Bimbaches" - die Ureinwohner El Hierros - ernährten, wären schon längst ausgestorben, bis 1975 ein Exemplar gesichtet wurde. Diese Tiere können bis zu 70 cm lang werden und leben an unzugänglichen Orten wie Fuga de Gorreta. Im Terrarium hat der Besucher die Möglichkeit, etwas über die Lebensbedingungen und die Geschichte dieses Tieres zu erfahren. Im letzten Jahrzehnt hat eine Gruppe Freiwilliger im Tenomassiv auf Teneriffa ähnliche Rieseneidechsen ausfindig gemacht, die sogar noch etwas größer waren als ihre "Vetter" aus El Hierro; eine erfeuliche Nachricht für die so einzigartige kanarische Fauna.
Alle vier Jahre versammeln sich auf der kleinen Insel tausende von Besuchern und gläubigen Schristen zum bekanntesten traditionellen Fest: die so genannte "Bajada de la Virgen de Los Reyes". Anfang Juli wird die kleine Madonnenfigur der "Virgen de los Reyes" (Jungfrau der Könige) - Schutzpatronin der Insel - in einer mühsamen Prozession auf den Schultern von ihrer Kapelle bis nach Valverde getragen, begleitet von spektakulär gekleideten Tänzern und dem unaufhörlichem Klang der Flöten, Trommeln und Chácaras (eine Art Kastagnetten).
Die grandiose Unterwasservielfalt des Meeresschutzgebietes von La Restinga verwandelt die südlichen Gewässer El Hierros in ein Taucherparadies. In diesem Fischreservat, ein immenser Naturpark unter Wasser, hat man vor kurzem viertausend junge Weißbrassen ausgesetzt, die vom Ozeanographischen Institut der Kanarischen Inseln in Gefangenschaft gezüchtet wurden. Es gibt auch voll ausgestattete Taucherzentren in Timijiraque und El Golfo. Die Unterwasserfischerei ist jedoch an der gesamten Küste verboten - die Liebhaber dieses Sportes sollten nicht vergessen, dass die Fischereiaufsicht von El Hierro für ihre Strenge bekannt ist.
Am Strand vn Timijiraque kann man surfen, im Inneren der Insel wandern, Mountainbike-Touren machen und Höhlenkunde betreiben. Die populärste Sportart auf El Hierro ist aber der kanarische Ringkampf. Wenn man die Kultur und di ältesten Traditionen des Volkes El Hierro kennen lernen mñchte, sollte man sich so einen Ringkampf nicht entgehen lassen.

Quelle: La Gaceta de Canarias
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Das Dorf Guinea auf El Hierro
Guinea war einer der ersten Siedlungen, die auf el Hierro gebaut wurden, zusammen mit la Albarrada las Montanetas, nach der spanischen Besiedlung.

Es wäre ursprünglich ein so genanntes Wanderdorf, d.h. die Menschen wohnten normalerweise im Norden der Insel und kamen im Sommer herunter zum Weinmachen und im Winter mit den Tieren.
Damit diese nach den winterlichen Regenfällen das Grünfutter abgrasen konnten. Sie nutzen den Weg la Pena, dem man heute nicht benutzen kann wegen starken Steinschlaggefahr. Das Dorf besteht insgesamt aus 20 Häusern, die mit Trockensteinmauern gebaut sind. Das Dach ist mit Roggenstroh gedeckt und wird mit Seilen am Haus festgehalten, damit es beim starken Wind nicht wegfliegt.

 

Vier Häuser kann man in dem Museum von innen anschauen, die so eingerichtet sind, dass sie das 17. - 20. Jahrhundert widerspiegeln. Dort kann man genau erkennen, wie die Weiterentwicklung der Bevölkerung el Hierros war.
Es gibt im Dort und im Umkreis ein paar Höhlen, in denen vor der Spanischen Besiedlung die Ureinwohner den "Bachen" wohnten. Die Spanier benutzen die Höhlen, um die Wein zu lagern und um die Tiere unterzubringen.

Das erste Haus, was in dem Dorf Guinea zu besichtigen ist, zeigt die Utensilien und die Möbel aus dem 17. Jahrhundert. So sind die Wände im Innern des Hauses mit einer Mischung aus getrocknetem Kuhmist, Asche und Wasser verputzt. Das Bett ist aus Sardinaholz gebaut. Die Matratzen sind gefüllte Säcke mit getrockneten Kiefernnadeln. Der Lattenrost besteht aus zwischen den Bettseiten gespannten Seilen. Zum Beleuchten wurden bis weit in das 20. Jahrhundert hinein, Kienspäne benutzt. Ab dem 18. Jahrhundert gab es auch Öl und aber dem 20. Jahrhundert Petroleum, aber beides war sehr teuer, und viele Menschen konnten sich das nicht leisten.
Joch, Sichel und Maulkörbe waren für die Arbeitstiere (Esel, Maultiere und Ochsen) gedacht, damit sie die Körner und Samen bei der Ackerbestellung nicht auffraßen. Tisch, Stühle und Feuerstelle sind sehr niedrig angeordnet, weil im 17 Jahrhundert noch in der Hocke gearbeitet wurde. Es liegt dort ebenfalls eine Truhe aus Teakholz, aus einem Stamm herausgearbeitet, um die Nahrungsmittel aufzuheben, da es viele Nagetiere gab. Früher wurde mit jedem Haus auch eine Zisterne gebaut, da es wenn überhaupt nur im Winterhalbjahr regnete. Das Wasser wurde vom Dach, vom Wasserspeicher selbst und von Wasserrinnen den Weg in die Zisterne geleitet und musste für das ganze Jahr reichen.

Das zweite Haus, was zu besichtigen ist, ist aus dem 18. Jahrhundert nachgebaut Dort gab es schon einen kleinen Garten, wo Baumwolle angepflanzt wurde, die zum Weben gebraucht wurde. Ebenfalls befanden sich eine weitere Kochstelle bereits außerhalb des Hauses und ein kleiner Stall. Das Bett ist ähnlich wie im 17. Jahrhundert.

Das dritte Haus, welches zur Besichtigung freisteht, repräsentiert das 19. Jahrhundert. Es gibt bereits Geschirr und Porzellan, auch Nachttöpfe. Ein Bügeleisen für glühende Holzkohle, bei den Betten gibt es jetzt bereits einen Lattenrost.

Das vierte Haus stammt aus dem 20. Jahrhundert. Zum Unterschied aus den anderen drei Jahrhunderten gibt es bereits nun Aluminiumbesteck und Geschirr, Petroleum, Lampen, Fenster, welches jedoch ein Zeichen für relativ wohlhabende Familien ist, da das Teuerste beim Bau eines Hauses ist.

Küchen außerhalb des Hauses gibt es vereinzelt schon ab dem 19.Jahrhundert. Im 20. Jahrhundert hat dann doch quasi jedes Haus seine Küche in einem extra Raum. Diese wird nicht verputzt, damit der Rauch besser abziehen kann. Im 20. Jahrhundert gibt es bereits auch Flachdächer " Azotea", die in el Hierro mit Balken aus Tea oder Kiefernholz, darauf eine Schicht Sabinerhölzer, oben drauf eine Schicht Erde und Steine und zum Schluss Kalk und mit Zement gebaut wurden.

Gofio-Mühlen gibt es ebenfalls. Gofia ist das Hauptnahrungsmittel der Ureinwohner. Damals gab es lediglich nur Gerste und Weizen, später wurden durch die Spanier auch andere Getreidearten eingeführt, zuerst wurden dann die Körner geröstet, gemahlen, in dem man mit dem Stock den oberen auf den unteren Stein drehte. Es gibt verschiedene Gofio-Rezepete.

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Echte Eidechsen (Lacertidae)
Echte Eidechsen (Lacertidae) sind eine Reptilien-Familie innerhalb der Skinkartigen (Scincomorpha). Ihre Vertreter kommen in Europa, Afrika und Asien sowie auf vorgelagerten Inseln vor.

Lebensraum
Die Kleine Kanareneidechse bevorzugt offene, steinige Landschaften und lebt als Kulturfolger besonders in den kanarentypischen Natursteinmauern. Sie ernährt sich von Früchten und kleinen wirbellosen Tieren.
Die Kanareneidechse ist in ihrem natürlichem Lebensraum recht häufig, wird sogar stellenweise als Plage und Ernteschädling (besonders im Weinanbau) angesehen und von den Landwirten mit Gift und Fallen bekämpft.

Aussehen
Weibchen und Jungtiere haben eine bräunliche Farbe mit deutlich ausgeprägten hellen Längsstreifen, die an der Schnauze beginnen, sich über die Augen ziehen, und dann über Rücken und Flanken verlaufend sich bis in den Schwanz hinein fortsetzen. Ausgewachsene Männchen sind schwarz bis dunkelbraun, haben stets eine schwarze Kehle und einige kleine blaue Flecken.

Ernährung
Kanareneidechsen fressen, neben der für alle Eidechsen üblichen Insektenkost, viel pflanzliche Nahrung. Dabei schonen sie natürlich nicht die Nutzpflanzen des Menschen und fressen z.B. Tomaten oder Weintrauben. Deswegen werden sie von den Landwirten mit Gift und Fallen bekämpft.

Riesenwuchs
Auf Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera und Hierro gibt es endemische Kanareneidechsen mit Riesenwuchs. Das Gigantismus genannte Phänomen tritt oft bei Inselformen von Echsen und Nagetieren auf. Inselpopulationen neigen dazu, deutlich größere Körperformen als auf dem Festland zu entwickeln. Die Gran Canaria-Rieseneidechse wird etwa 40 bis 50 Zentimeter lang, während die Hierro-Rieseneidechse bis zu 75 Zentimeter lang werden kann.
Während die Gran Canaria-Rieseneidechse noch sehr häufig ist, und vom Menschen auch auf Fuerteventura ausgesetzt wurde, galten die La Gomera-Rieseneidechse und die Hierro-Rieseneidechse schon als ausgestorben. In den 70ern entdeckte ein Ziegenhirte auf Hierro eine Restpopulation der Tiere. Im Juni 1996 entdeckte ein Biologe im Teno-Gebirge auf Teneriffa Rieseneidechsen. Es gibt eine Population von 300 bis 500 Tieren. 1999 wurde auch auf Gomera an einer Steilwand im Valle Gran Rey einige Rieseneidechsen entdeckt. Sieben Exemplare wurden mit Fallen gefangen und werden in einem Freilandterrarium im Süden Gomeras vermehrt. Eine ehemals auf La Palma lebenden Rieseneidechse blieb bisher verschwunden.

Quelle: Wikipedia

Die eigentliche Rieseneidechse konnte bis zu 1,50 Meter groß werden, ist aber schon vor langer Zeit ausgestorben. Durch die Einführung von Katzen und Ratten einerseits, die die Eier und die kleinen Eidechsen fressen, und durch den Verlust von Lebensraum andererseits.
Auf dem Roque Chico gab es bis 1940 noch eine Unterart, die durch Sammler auf der ganzen Welt ausgerottet wurden.

1974 wurde dann eine weitere Unterart auf dem Felsen über dem Lagatarium Risco de Tibataje entdeckt. Es gibt dort immer noch eine natürliche Population von etwa 800 Eidechsen. Vor ca. 20 Jahren wurden drei Eidechsenpaare in das Centro de Recuperaceon del Agartola für die Aufzucht runter gebracht.
Dort gibt es sogar die ersten in Gefangenschaft geborenen Tiere. Die Eidechsen, die ca. 20 Jahre alt sind, sind zwischen 54 und 55 cm lang, bis zu 30 Jahren 65 - 70 cm lang. Diese Angaben gelten natürlich nur, wenn der Schwanz in Takt ist.

Vielen der Tiere fehlt ein Stück, weil sie sich bekämpfen. Besonders im Frühjahr und Sommer, wenn sie aktiv sind. Der Schwanz wächst wieder nach, weil die Eidechse während ihres ganzen Lebens wächst.
Die gelben Flecken an den Seiten sind typisch für die Endemische Rieseneidechse und wichtig für die Fortpflanzungszeit zwischen April und August. Sie werden dann leuchtend gelb, mehr bei den männlichen Tieren als bei den weiblichen. Nach der Befruchtung behält die Eidechse die Eier ca. 4 Wochen im Bauch, gräbt dann einen Tunnel und eine Höhle und legt etwa 8 - 9 Eier, bedeckt diese dann mit Erde, macht den Gang wieder zu und verlässt die Eiablage.

Die Rieseneidechse kommt auch nicht wieder, wenn die kleinen Eidechsen schlüpfen. Von daher werden in diesem Centrum Brutkästen bei gleich bleibenden 28 - 30 Grab angelegt und die Kleinen schlüpfen nach ca. 2 Monaten. Im natürlichen Lebensraum würden sie nach ca. 2 ½ - 3 Monaten schlüpfen. Bei der Geburt sind sie etwa 12 - 17 cm lang und haben einen kleinen Dottersack am Bauch, der sie die ersten zwei Wochen mit Nahrung versorgt.
Sie graben sich senkrecht nach oben heraus. Die schwachen Tiere bleiben allerdings stecken und sterben. Während der ersten vier Jahre ernähren sich die Eidechsen hauptsächlich von Insekten, fressen aber auch Pflanzen, weil diese für ihren Wassserbedarf brauchen.

Ab etwa 4 Jahren fressen sie auch kleine Mäusebabys, die noch kein Fell haben. Ab 4 ½ - 5 Jahren sind sie dann Erwachsen und stellen ihre Ernährung auf eine mehrpflanzliche Nahrung um, fressen allerdings weiterhin ab und zu Insekten und kleine Mäuse.

Das Centrum hat seit 1999 ca. 300 Tiere ausgewildert. Zuerst auf dem Roque Chico, dann im Julan, und zum Schluss in der Dehesa. An allen drei Stellen wurden kleine Eidechsen gesichtet, die draußen geboren worden sind, d.h. dass die Wiedereinführung im Prinzip erfolgreich ist. Es gibt allerdings im Julan und in der Dehesa verwilderte Katzen, die viele von den Eidechsen fressen.

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Plan zur Wiedergewinnung der grossen Eidechsen

Einleitung:
Die Bimbachen, Ureinwohner von der Insel EL HIERRO waren Zeugen der grossen Eidechsen und ihrer Existenz. Sie entwickelten sich überwiegend in dem vulkanischen "Malpais". Man nimmt an, dass es Zeiten gab, in denen sich die Menschen von diesen Tieren ernährt haben.
Die Eidechsen existierten schon bei der Ankunft der Eroberer. Es bestehen Berichte aus dieser Zeit. Viele Gründe trugen dazu bei, dass diese Tiere ausstarben, schon in den vierziger Jahren verschwanden die kleinen Kolonien der Tierwelt im "El Roque Chico de Salmor" durch die Rücksichtslosigkeit der Wissenschaftler. Glücklicherweise existiert noch ein kleiner Bestand, der sich laut Zeugenaussage an einer Steilküste befindet und für den Menschen nahezu unerreichbar ist.
Heute gilt die Eidechse für alle, vor allem aber für die Inselbewohner als besonderes Symbol. Dies sollte ein Vorbild sein für die Entwicklung der Aufgaben zur Wiedergewinnung und Erhaltung dieser einzigartigen Tiere, die schon fast ausgestorben waren. Somit können die Eidechsen in ihre alte Gegend wieder heimisch werden.

Historische Übersicht:
Die ersten Informationen, die man über die Eidechsen von El Hierro hatte, stammen aus der alten, aus dem 2 Jhd. Detierenden Chronik des Königs Juba 2. Sie wurden von Plinio in seinem Werke zur Naturgeschichte aufgegriffen, wo man über eine Insel spricht, die voll von Eidechsen gewesen sein soll. Obwohl man nicht sicher weiss, ob es sich um diese oder einer der anderen Inseln handelt. Der erste konkrete und älteste Bericht bezüglich der grossen Eidechsen stammt aus der französischen Chronik der Eroberer der Insel El Hierro im Jahre 1404. darin wurde erwähnt, dass die Eidechsen die Grösse einer Katze hätte und nicht gefährlich sei. Ausserdem seien sie nicht hässlich anzuschauen. Spätere Reisende berichteten, dass die Eidechsen im Roque Chico de Salmor, eine Länge von 0,83 m gehabt hätten und Manrique und Saavedra beschrieben sie als beleibte und gefährliche Tiere.
Auf Grund ihrer Anpassungsfaehigkeit lebten die Eidechsen fast auf der ganzen Insel, sind aber schon seit mehr als Einhundert Jahren ausgestorben. Die Eidechsen, die im Roque Chico de Salmor lebten, starben 1940 aus. Sie wurden vom Menschen ausgerottet. Durch verschiedene Aussagen der Schäfer, die im RISCO DE TIBATAJE verkehrten, wusste man trotzdem von der Existenz der Eidechsen. Einer von ihnen war sogar in der Lage eine Eidechse einzufangen. Diese Informationen und andere, sowie tote Eidechsen(durch Hunde getötet), Ausscheidungen grösserer Exemplare benutze Salvador um seine Arbeit zu schreiben, in der er die Populationsentwicklung untersucht.
Der berühmte Reptilzüchter Werner Bings organisierte 1974 eine Reise auf die Insel El Hierro, um die Spuren der Eidechsen zu verfolgen. Er brachte eine leere Schachtel Streichhölzer mit, die eine tonartige Masse enthielt. Er nahm an, dass es sich um eine Ausscheidung dieser Tiere handelte. Sein Sohn erkrankte und somit musste er die Insel wieder verlassen. Noch am gleichen Tag gelang es dem Ziegenhirt, Pedro Perico Perez, auf seinen Auftrag hin, ein Paar Eidechsen zu fangen. Ohne Zweifel konnte man die obengenannten Exkremente der Eidechsen erkennen, die man vorher schon merhmals in der Fuga de Gorreta beobachtet hatte.
Die zuständige Behörde konnte die Eidechsen in Beschlag nehmen und sie wurden an ihren ursprünglichen Platz gebracht. Diese Gegend ist unter Naturschutz gestellt und somit der Zugang verboten.
Ein Jahr später, 1975, machten Boehme und Bings diese unerwartete Entdeckung in der Wissenschaftswelt bekannt.
Im Jahre 1985 wurde ein Männchen, zwei Weibchen und ein Jungtier eingefangen, die man in einem Terrario aufbewahrte, das ebenso als Brutkasten benutzt wurde. Ausserdem wurden Tier gezüchtet, um die Eidechsen zu ernähren.
Als erstes galt es die Fortpflanzungsweise der Tiere zu erforschen. Zwischen dem 3.Juni und 15-Juli 1986, wurden 21 Eidechsen geboren. Der nächste Schritt war die Umgebung und die Ökologischen Anforderungen dieser Spezies zu untersuchen.

Verbreitung in der Vergangenheit:
Die historischen Berichte in Bezug auf die konkrete Verbreitung der grossen Eidechsen auf der Insel sind nicht mehr sehr genau, und wenn überhaupt, berichten sie nur über die im Roque Chico de Salmor. Herr von Fritsch gibt 1967 Auskunft über die orientalischen Zonen der Insel. Die Studie von Dr. Castillo, die finanziell vom Verwaltungsrat der "medio Ambiente" unterstützt wurde, ermöglicht es 1996, die Populationsdichte auf der ganzen Insel ganz genau nachzuvollziehen. Einige Exemplare lebten sogar in nordorientalischen Zonen. Aus dieser Studie ergab sich, dass die grosse Eidechse überwiegend im Ökosystem der basischen Erdschicht gelebt hat. Die grosse Eidechse lebte mit einer Kleinen (Gallotia Caesaris) und anderen Arten zusammen. Diese zuletzt genannte Eidechse erreichte eine Länge von 120 cm, und ausserdem hatte sie einen unterschiedlichen Rang in der Höheneinteilung zwischen dem Norden und im Süden, wo keine Heide und keine Lorbeerbäume existierten, aber Kiefern in den südlichen Abhängen.

Aktuelle Aufteilung:
Die einzige Kolonie der Eidechsen, die überlebt hat, befindet sich heute in einer kleinen Zone im nordwestlichen Teil der Insel, an einer steinigen Steilküste, die fast unerreichbar ist: die Fuga de Gorreta. Sie steht unter Naturschutz. Dieses Gebiet reicht von 150 bis 650 m über dem Meeresspiegel und der Bestand schwankt laut Näslund, Bischof zwischen 1000 und 1600 Stück.
Die Eidechsen haben ihren Lebensraum erweitert. Dank der Massnahmen, die von dem Verwaltungsrat getroffen wurden, steht dieses Gebiet nun unter Naturschutz. Der Zugang für die Menschen ist verboten.
Juan Pedro Perez, der Enkel von Cabrero, berühmter "luchador", war der Erste, der ein Eidechsenpaar eingefangen hat. Er ist heute der Betreuer dieses oben genannten Gebietes. Durch seine ausgeprägte Ortskundigkeit und Ausdauer ist er durchaus in der Lage dieses steinige Gebiet zu durchgehen. Bei der regelmässigen Inspektionen ist er unabkömmlich. Mit seinem einzigen Werkzeug, einer Fahnenstange aus Holz, mit einer Spitze aus Eisen, überwindet er Mauern und anderes schwer begehbares Gelände, um das geheimnissvolle Leben der Eidechsen zu erobern.

Gründe für das Aussterben:
Die Faktoren, die zu der Aussterbung dieser Gattung beigetragen haben, und immernoch bestehen, sind folgende:
Die Einschränkung ihres Biotops, durch vom Menschen eingeführte Wildkatzen, die die Eidechsen dezimieren, die Konkurrenz um Nahrung zwischen Eidechsen und Ziegen, die Konkurrenz zwischen den jungen Eidechsen und den Schwarzen. Ein weiteres Problem ist die intraspezifische Konkurrenz, hervorgerufen durch fehlende genetische Vielfalt und geringe Echsenzahl.

Die Charaktereigentschaften dieser Gattung:
Die grosse Eidechse von El Hierro ist ziemlich robust und hat eine braunliche Farbe, die während der Fortpflanzung deutlich zitronenfarbende Flecken aufweisst. Die erwachsenen Exemplare werden nicht grösser als 60 cm und haben normalerweise ein Gewicht von 400 Gramm. In der freien Wildbahn können lebende Exemplare eine Länge von 75 cm erreichen. Die männliche Eidechse hat einen grösseren Kopf als das Weibchen. Ihr Schwanzansatz ist dicker und ihr Wachstum stärker. Die Nachkommen sind bei der Geburt braun, ihre Rückenstreifen sind deutlich sichtbar und haben gelbliche Flecken an beiden Seiten. Nabelschnur und Reste der Fruchtblase trocknen nach der Geburt aus, fallen ab und die entgültige Nabelöffnung bildet sich. Nach 10 Tagen sind sie in der Lage sich alleine zu ernähren und nach 40- 60 Tagen wechseln sie ihre Farbe. Mit 4 Jahren verdunkelt sich ihre Farbe durch Hormonregulierung und erreichen der sexuellen Reife. In dem Forschungszentrum existieren z.T. 340 Individuen, die von 5 anderen Eidechsen abstammen. Zu Beginn der Studie wurden sie 1985/88 in der Fuga Gorreta eingefangen. Im Jahre 1996 wurden sie als Zuchttiere benutzt.
Die Eidechsen sind mit einem Mikrochip gekenntzeichnet, indem er subcutan in der Halszone eingeführt wird. Das erlaubt eine vollständige genetische Rassenmischung und andere interessante wissenschaftliche Merkmale.
Obwohl die Lebenserwartung der Eidechsen noch nicht genau festegestellt wurde, weiss man, dass einige, besonders die in Gefangenschaft leben, 20 Jahre alt werden können. Das Alter der freilebenden Tiere ist sehr wahrscheinlich geringer und wird durch Feinde, Krankheiten, Nahrung usw. eingeschränkt.
Die Ernährung der Eidechsen ist vorwiegend vegetarisch, obwohl sie ursprünglich Allesfresser sind.

Gesetzlicher Status:
Zur Zeit ist die grosse Eidechse das Reptil, welches am grössten bedroht ist.

Text Miguel Angel Rodriguez Dominguez. Biologo
Übersetzung: Renate Schiele
Adresse für Informationen:
Centro de Reproduccion del Lagarto Gigante de El Hierro
Excmo. Cabildo Insular de El Hierro
Frontera 38911 El Hierro Islas Canarias

 
 
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