Fuerteventura
Mit einer Gesamtfläche von 1.660 km², rund 76.000 Bewohner
und Bevölkerungsdichte von 45 Einwohner pro km² sind die
Zukunftsmöglichkeiten dieser Insel enorm und ihre spektakulären
wirtschaftlichen Eintwicklungsparameter machen sie sogar im innerstaatlichen
Rahmen zu einer Referenz.
Die
Meeresressourcen, wie Strände, Sportfischerei, Wassersport
sind die Hauptattraktion der Insel, deren Attraktiviät abgerundet
wird durch die hier herrschende Ruhe und die Nähe zur Natur.
Es gibt insgesam 152 Strände (einschließlich die der
kleinen Insel Lobos), davon haben 50 km weißen Sand und 25
km sind Strände mit schwarzem Sand und Steinen. Damit steht
Fuerteventura unter den Kanarischen Inseln in puncto Strände
an erster Stelle.
Von den insgesamt 340 km Küste Fuerteventuras sind 22% Strände.
Die Halbinsel Jandia mit 50% der Strände ist hier das begünstigste
Gebiet, gefolgt vom Gebiet im Bezirk La Oliva.
Von Lobos bis zur Spitze der Halbinsel Jandia hat der Lauf der Zeit
die Landschaft der "ruhigen Insel" geprägt: offene
Küsten, wenig Berge und kaum Unebenheiten. Es ist die flache
Insel und war über Jahrhunderte die trockene Insel, die Getreideinsel,
die Insel der Herrschaften und Großgrundbesitzer. Heute steht
sie in Blüte.
Die Insel hat sich vom Aufschwung jedoch nicht blenden lassen. Sie
ist der kanarischen Regierung mit ihrer Entwicklungsplanung zuvorgekommen
und hat es nicht nur geschafft, einen eigenen Raum-ordnungsplan
für Fuerteventura zu verabschieden und mit der Unterstützung
aller politischen Kräfte und Behörden zu verwirklichen,
sondern hat außerdem ein Zusatzdokument zur Tourismusordnung
erarbeitet und verabschiedet, durch das weit höhere Qualitätsanforderungen
an den Tourismussektor gestellt werden als im restlichen kanarischen
Archipel.
Zur Zeit ist die touristische Entwicklung auf Fuerteventura nur
in einigen wenigen Gebieten der Insel erlaubt (Corralejo, Morro
Jable, Puerto I.ajas, Costa Calma, El Castillo,Esquinzo, Aguas Verdes
und Las Playitas), und das auch nur, wenn bestimmte Qualitätsstandards
in der Infrastruktur und bei der Gestaltung von Freizeitanlagen
strikt eingehalten werden, wobei der Schutz der Umwelt immer an
erster Stelle stehen muss.
Ein breitgefächertes Angebot

Die Behörden und Veranstalter tragen außerdem
Sorge dafür, dass das Angebot möglichst vielseitig ist:
Fuerteventura verfügt bereits über ihren ersten Golfplatz
mit 18 Löchern und es stehen mehrere Projekte neuer Freizeitanlagen,
verteilt über die ganze Insel, in Aussicht.
Der größte Reichtum Fuerte-venturas sind jedoch ihre
Leute. Die Bevölkerung Fuerteventuras ist zwischen 1991 und
2001 um 29.117 Personen angewachsen, was einer Variationsrate
von fast 80% entspricht. Von den rund 76.000 Bewohnern ist die
Mehrheit jünger als 35 Jahre. Hinzu kommt, dass es auf der
Insel gerade mal 1.200 Arbeitslose gibt, und diese Zahl hat sich
seit zehn Jahren nicht geändert, obwohl das Bevölkerungswachstum
bei über 80% Uegt. Das bedeutet, dass die reale Arbeitslosigkeit
auf Fuerteventura praktisch inexistent ist. Im Gegenteil: die
Wirtschaft Fuerteventuras lebt in weitem Maße von den ständig
neu hinzukommenden Arbeitskräften von außerhalb, die
im Dienstlei-stungs- und Baugewerbe für den nötigen
Schwung sorgen.
Nachhaltige Entwicklung
Fuerteventura will jedoch nicht immer nur vom Tourismus leben.
Die in die Infrastruktur getätigten Investitionen haben es
ermöglicht, sowohl auf private wie auch auf öffentliche
Initiative hin ein ganzes Netz an Entsalzungsanlagen zu errichten,
die die Versorgung der Inselbewohner und der Touristen mit Wasser
sicherstellt. Heute ist Wassermangel keine Zukunftsbedrohung mehr
- auch nicht im Agrarbereich: zur Zeit wird ein umfassendes Wasserversorgungsnetz
angelegt, das für die Bewässerung aller landwirtschaftlichen
Nutzflächen praktisch von einer Spitze der Insel zur anderen
sorgen soll, und das, ohne Energie für Pumpen aufzuwenden,
sondern allein durch die Macht der Schwerkraft. Die Tomatenanpflanzungen
werden bereits komplementiert durch Aloe Vera, Obstplantagen,
Bananen usw.
Einzigartige Landschaft
Auf Grund der fehlenden Vegetation ist die Geomorphologie der
dominierende Land-schaftsfaktor der Insel, mit bedeutenden Landschaftsformationen,
die für das Auge einzigartig und von außergewöhnlichem
wissenschaftlichem, kulturellem oder didaktischem Interesse sind.
Hier sind vor allem der Naturpark las Dunas de Corralejos und
die kleine Insel Lobos als landschaftlich wertvolle Gebiete zu
erwähnen, mit wunderschönen, goldenen Sandstränden
und kristallkla- rem Wasser. Sehenswert sind auch der Berg von
Tindaya, die vulkanische Anordnung von Malpais de Bayuyo, die
authentische geologische Verlängerung der Insel, die Lavafelder
Malpais de las Arenas, Malpais de los Arrabales und die Caldera
de Jacomar, sowie die Küstenlandschaft bei Puerto de la Pena
mit den vielen Sandstränden. Die Gebiete von Jables de Lajares
und Istmo de la Pared. Cuchillete de Buenavista und der Macizo
de Jandia. Trotz kaum vorhandener Vegetation gibt es auf Grund
der mikroklima-tischen Faktoren einige endemische Pflanzenarten.
Das Klima auf Fuerteventura ist mild und ziemlich beständig,
weshalb die Insel von besonderem touristischen Interesse ist.
Für diese klimatischen Bedingungen ist das Zusammenspiel
von mehreren Faktoren verantwortlich, wie die Lage der Insel in
Bezug auf das Hochdrucksystem der Azoren, die Meerwassertemperatur
und die Topographie. Die Durchschnittstemperatur beträgt
das ganze Jahr über 19°, mit geringen Niederschlägen,
die durchschnittlich 150 mm im Jahr nicht übersteigen, anhaltenden
Nordostwinden und starker Sonneneinstrahlung (66% der überhaupt
möglichenSonnenstunden im Jahr).
Wassersport
Die Meeresressourcen, wie Strände, Sportfischerei und Wassersport
sind die Hauptattraktion der Insel, deren Attraktivität abgerundet
wird durch die hier herrschende Ruhe und die Nähe zvir Natur.
ibt insgesamt 152 Strände (einschließlich die der kleinen
Insel Lobos), davon haben 50 km weißen Sand und 25 km sind
Strände mit schwarzem Sand und Steinen. Damit steht Fuerteventura
unter den Kanarischen Inseln in puncto Strände an erster
Stelle. Von den insgesamt 34(1 km Küste Fuerteventuras sind
22% Strände. Die Halbinsel Jandia mit 50% der Strände
ist hier das begünstigste Gebiet, gefolgt vom Gebiet im Bezirk
La Oliva. Dank ihres milden Klimas und ihrer geografischen Lage
bieten die Kanaren für die Sportfischerei optimale Bedingungen.
Ihr Fischreichtum ist beeindruckend: rund 1.500 Arten sind im
kanarischen Raum vertreten, die sich hier dank der gegebenen geographischen
Eigenheiten und der Meerestemperatur ausgezeichnet entwickeln
können. Wer die Sportfischerei liebt, kann sie hier das ganze
Jahr über bei angenehmen Temperaturen ausüben und nicht
nur saisonweise wie in anderen Gebieten.
Die Insel bietet diesbezüglich mehrere Möglichkeiten:
Fischerei vom stehenden oder fahrenden Boot, oder vom Ufer, in
flachen Gewässern mit guter Sichtbarkeit. Die vom Angler
am meisten geschätzten Fischarten aus der Familie der Haie
sind der große Blauhai (tintorera), der Menschenhai (jaquetón),
der Seidenhai (jaqueta) und der kleine Katzenhai (pintarroja).
Aus der Familie der Makrelen werden aus Anglersicht besonders
geschätzt: der Thunfisch (atún), der Bonito, die Makrele
(caballa) , der Schwertfisch (pez espada), die Goldbrasse (dorada)
und die Goldmakrele (serviola) sowie andere Fischarten wie der
Aal (anguila), der Meeraal (congrio), die Muräne (morena),
der Sägebarsch (mero] und der Seebarsch (lubina).
Die Unterwasserparks auf Fuerteventura lohnen auch einen Besuch.
Die Insel selbst ist fast eine Wüste, die Unterwasserlandschaft
Fuerteventuras zählt aber zu den artenreichsten Spaniens.
HiUnter der Wasseroberfläche vor den Küsten Fuerteventuras
herrscht ein Unterwasserleben, deren Vielfältigkeit die Erwartungen
eines jeden Hobbytauchers bei weitem übertrifft.
Die Küsten Fuerteventuras bieten durch den konstanten Wind
außerordentlich günstige Bedingungen für die Ausübung
aller Wassersportarten; die Ostküste eignet sich hierfür
ganz besonders, weil das Meer dort immer ruhig ist. Vor allem
die Segler und Windsurfer kommen hier auf ihre Kosten; das hat
sich schon so weit herumgesprochen, dass sich die Insel inzwischen
als Sitz für die Ausführung der Weltmeisterschaften
in diesen Sportarten entwickelt hat. Besonders geeignete Orte
hierfür sind Playa de Corralejo, Playa del Cotillo, Caleta
de Fuste, Pozo Negro, Jandia und Playa de Cofete.
Quelle: La Gaceta de Canarias
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