Augangspunkt für eine wunderschöne Tour
durch enge Täler vorbei an mehreren Stauseen ist das kleine
Städtchen San Nicolás de Tolentino im Südwesten
Gran Canarias. Der erste Teil des Tales ist noch recht breit. Foliengeschützte
Tomatenplantagen be  stimmen
hier das Bild.
Schon
wenige Kilometer weiter wird das Tal zunehmend enger. In atemberaubenden
Serpentinen windet sich die schmale Asphaltstraße die nächste
Höhenstufe hinauf. Dort angelangt geht es entlang des ersten
Stausees
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als 60 Stauseen sammeln dort das Wasser, das die Passatwinde von
Nordosten aus mitbringen. Die Kiefernwälder in den Bergen sind
oft wie in Nebel gehüllt, während über der Küste
die Sonne lacht. Die Bäume "melken" mit ihren langen
Nadeln die Wolken. An ihnen setzt sich die Feuchtigkeit fest, weshalb
die Kiefern auf Gran Canaria auch "Tränenbaum" genannt
werden,
Immer
wieder eröffnen sich weite Blicke zur Küste - von manchen
Orten kann man bei klarem Wetter den 3717 Meter hohen Teide-Gipfel
auf Teneriffa sehen
Stauseen
auf Gran Canaria
Cueva
de las Ninas
Embalse
de Soria
Embalse
de Chira

Dies
sind nicht nur die größten sondern auch die schönsten
Stauseen der Insel. Der Ninja-See ist von alten Kiefern gesäumt,
der Soria-See liegt inmitten einer Palmenoase.
Ab
Soria führt der Weg durch eine wahrhaft dramatische Landschaft.
Versprengte
Steinblöcke wirken wie durch eine Laune der Natur hingeworfen,
verwitterte Felswände erinnern an zerfurchte Gesichter
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