Vermittlung
von Ferienhäusern, Ferienwohnungen, Landhäuser und Fincas
auf den 7 Kanarischen Inseln. Lanzarote,
Fuerteventura, Gran Canaria, La Palma, La Gomera, El Hierro und
Teneriffa
Lanzarote
Die spektakuläre Natur der "Vulkaninsel" wurde vom
Künstler César Manrique mitgestaltet, der sich sein
Leben lang für eine qualitative Tourismuskultur im Zeichen
des Schutzes der Umwelt und der Natur eingesetzt hat.
41,4
% der am stärksten vulkanisch geprägten Insel der Kanaren
sind unter Naturschutz gestellt (darunter das gesamte Chinijo-Archi-pel).
Lanzarote wurde 1993 von der UNESCO zum Reservat der Biosphäre
erklärt (auf den Kanarischen Inseln gibt es insgesamt drei
Biosphären-Reservate) und ist damit ein anerkanntes Beispiel
für eine erfolgreiche nachhaltige Entwicklung. Dank der Initiative
des bereits verstorbenen Architekten und Künstlers Cesar Manrique
haben die "Conejeros" (wie die Bewohner Lanzarotes genannt
werden) seit den sechziger Jahren auf eine rationales Wachstum -
auch im Tourismusbereich - gesetzt, das den Erhalt des natürlichen
und volkstümlichen Erbes sicherstellen soll.
Ihre geologische und geomor-phologische Gestaltung macht die Landschaft
der Insel Lanzarote so spektakulär. Auf den ganzen Kanaren
sind hier die attraktivsten Erscheinungsformen des Vulkanismus zu
finden. Innerhalb der Insellandschaft sticht besonders ein Feld
aus Lava, Lapilli und jüngeren Schlacken hervor: das Gebiet
des Feuerberges oder Timanfaya, entstanden aus den Vulkanausbrüchen
zwischen 1730 und 1736, erstreckt sich über 5.107 ha. Seit
dem 9. August 1974 ist Timanfaya Nationalpark. An dessen Rand befindet
sich das Ökosystem La Geria, durch Vulkanausbrüche entstandene
Felder aus Asche oder Lapilli, die von den Menschen als Anbauland
genutzt werden. Damit werden die Umweltbedingungen des Gebietes
erhalten und sogar noch verbessert. In Richtung Norden liegt das
Dünengebiet El Jable, Ergebnis der Lage des Famara-Massivs,
das die Passatwinde vom Nordosten in Richtung Nordwesten abwendet.
Im Norden befindet sich das Lavafeld Malpais de la Corona, ebenfalls
von großem landschaftlichem Wert, das sich über einen
großen Teil des Nordostens der Insel erstreckt.
Die Wirtschaft Lanzarotes war seit jeher vom Wassermangel bestimmt.
Wasser ist das wertvollste Gut der Insel und hat sowohl die Landschaft
als auch die Lebensform der Bewohner beeinflusst. Schon immer wurden
Brunnen oder Kanäle errichtet, um das Regenwasser zu speichern.
Auf Grund des Wassermangels konnten sich auf Lanzarote nicht die
Anpflanzungen durchsetzen, die auf den anderen Inseln des Archipels
erfolgreich eingeführt wurden. So setzte man hier eher auf
das kombinierte Modell von Ackerbau und Viehzucht und auf die Gewinnung
von Salz, Orchil-la und Kalkstein. Auf dem Großteil der Flächen
wird Getreide angebaut. Durch den Anbau von Wein und Salzkraut und
die Schildlauszucht seit dem 18. Jahrhundert erfuhr die Wirtschaft
Lanzarotes einen kleinen Aufschwung.
Der
Tourismus
Mitte des 20. Jahrhunderts, als der Tourismus auf der Insel begann,
waren ihre Bewohner noch sehr verschlossen und traditionsgebunden.
Auf Initiative des Künstlers César Manrique hin entsteht
auf der Insel eine für Spanien einmalige Tourismuskultur, gekennzeichnet
durch architektonische Qualität und großen Resppekt vor
Natur und Umwelt. Manrique, dessen Werk bald weithin bekannt wurde,
weckte das Bewusstsein über die Notwendigkeit einer nachhaltigen
Entwicklung und setzte den Grundstein für eine Industrie, die
ganz sicher im Falle Lanzarotes einen eigenen Qualitätssiegel
verdient.
Das
Meeresschutzgebiet von La Graciosa
Als eines der drei Meeresreservate des kanarischen Archipels bürgt
es für die Einzigartigkeit des Meeresumfelds von Lanzarote.
Es erstreckt sich auf einem 770.700 ha großen Rechteck, umgrenzt
durch einen Kreis mit einem Radius von einer Meile, dessen Zentrum
Roque del Este ist. Etwa 40% davon sind Außengewässer
und die restlichen 60% sind Binnengewässer. Den Fischreichtum
-ein Grund, warum der Naturschutz (Naturpark des Archipels von Chinijo)
auf die Meeresumwelt erweitert wurde - verdankt die Zone den nährstoffreichen,
kalten Gewässern, die nahe der afrikanischen Küste zutage
treten. Deshalb gibt es hier auch reichlich Seegraswiesen und Unterwasserpflanzen.
Die weite Ausdehnung und geographische Lage dieses Reservates -
auf offenem Meer, weit entfernt von Häfen, an denen die Schiffe
anlegen könnten, die das Gebiet überwachen haben dazu
veranlasst, ein Projekt zur Einrichtung von Fernerkennungssystemen
in die Wege zu leiten, durch das man die Ein- und Durchfahrt der
Schiffe im Schutzgebiet überwachen kann. Es handelt sich um
eine Station mit Erkennungssensor, die im Mirador del Rio auf Lanzarote
eingerichtet werden soll, und einem Kontrollzentrum auf La Graciosa,
das seine Informationen per Funklübertragung erhalten würde.
Mit einigen Beschränkungen ist aber die Berufs- und Sporffischerei
innerhalb des Schutzgebietes erlaubt. Wenn man dort tauchen oder
wissenschaftlich arbeiten will, benötigt man eine Genehmigung.
Atemberaubende
Ausblicke vom nördlichsten Punkt der Famara Klippen auf die
Insel La Graciosa und drei weitere kleine Inseln sowie die vielfarbigen
Salzfelder direkt unter Ihnen an der Küste. Genießen
Sie den Blick von der Aussichtsplattform oder von der Cafeteria.
Tägliche
Besuchszeit von 10.00 bis 18.00 Uhr, letzte Besuchsmöglichkeit:
17.45 Uhr
Bar-Cafeteria und Andenkenladen tägl. geöffnet von 10.00
bis 17.45 Uhr
Bewachter Parkplatz
Tel.: 928 52 65 48
Fax: 928 52 65 50
Eintrittspreis 4,70 Euro (1 Getränk gratis)
Benannt
nach den einstmaligen Besitzern namens Grün und nach den Farben
der Wände und Decken bildet die Höhle einen repräsentativen
Teil des insgesamt 7,5 km langen Atlantida-Tunnels, dem längsten
vulkanischen Tunnel der Welt. Jede volle Stunde finden geführte
Touren statt -achten Sie auf die wahrhaft wunderbaren, optischen
Illusionen.
Die Vulkanhöhle liegt im Nordosten Lanzarote
in der Nähe von dem Ort Orzola in einer Landschaft, die Malpais
de la Corona genannt wird. Die Cueva de los Verdes ist bei den
Ausbrüchen des Vulkans Corona entstanden. Vor mehr als 3.000
Jahren ist der größte Vulkantunnel der Welt entstanden.
Ein Bewohner Lanzarotes Agustin Pallares Padilla erzählt folgendes über
dieses Geschehen: "Ein Weißglühender, flüssiger
Lavastrom fließt im inneren eines Engpasses, der sich vorher
bildete und noch nicht eine totale Verfestigung erreicht hat. Dann
kommt der Augenblick, in dem die Oberfläche aufgrund er Kühle
der Luft erstarrt, so entsteht das Dach. Wenn dann keine neue Lava
mehr nachließt, das innere also frei wird, sind die charakteristischen
Grotten zu sehen."
So ist der 6 Kilometer lange Vulkantunnel, der noch einen Kilometer
ins Meer hineinreicht, entstanden. Vor mehr als 200 Jahren wurden
diese Höhlen als Zufluchtsorte vor Piratenangriffen genutzt.
1964 gestaltete Jesus Soto einen Rundgang durch diese einzigartige
bizarre Höhle. Die Cueva de los Verdes ist für Touristen
auf einer Länge von 2 Kilometern begehbar gemacht worden.
Führungen finden in Gruppen (mehrsprachig) mehrfach täglich
statt. Dieser Rundgang dauert ca. 1 Stunde, man erblickt diverse
Gesteinformen und kleine Stalagtiten
Phänomenal ist die Stille die nur durch die Ambientalmusik
unterbrochen wird. Wegen seiner einzigartigen Akustik finden im
Inneren der Höhle Konzerte statt.
Quelle: www.sonnige-kanaren.de
Besuchszeit
tägl. von 10.00 bis 18.00 Uhr. Letzte Führung um 17.00
Uhr
Bewachter Parkplatz
Tel.: 928 84 84 84
Fax: 928 84 84 61
Eintrittspreis: 8,00 Euro
Die
Grotte entstand, als ein Strom glühender Lava des Vulkans La
Corona auf die Wassermassen des Atlantiks traf. Sie hat einen unterirdischen
See, in welchem eine in dieser Tiefe einmalig auf der Welt anzutreffende
Albinokrebsart lebt. Weitere Attraktionen sind ein von üppiger
Vegetation umgebener Pool und ein Konzertsaal inmitten einer unterirdischen
Höhle. Vulkangeschichte wird im Casa de los Volcanes in den
oberen Etagen dieser Anlage geschildert. Atemberaubend bei Tag und
noch bezaubernder 3 mal wöchentlich bei Nacht, wenn hier dienstags,
freitags und samstags Folklorevorführungen stattfinden und
das Restaurant zum Abendessen geöffnet ist.
Besuchszeiten
tägl. von 10.00 bis 18.30 Uhr
Dienstags, freitags und Samstag auch von 19.00 bis 02.00 Uhr (mit
Folkloredarbietungen)
Das Restaurant öffnet nur Di, Fr und Sa von 19.30 bis 23.30
Uhr
Getränkebar tags:10.00 bis 18.30 Uhr; nachts: 19.00 bis 02.00
Uhr. Ab 19.30 Uhr angemessene Bekleidung erwünscht, bitte keine
kurzen Kleidungsstücke.
Blitzlicht ist nicht gestattet.
Souvenirladen
Bewachter Parkplatz
Tel.: 928 84 80 20 /24
Fax: 928 84 81 23
Eintrittspreis tags: 8,00 Euro; nachts 9,00 Euro
Angelegt
in dem an der Nordostküste gelegenen Dorf Guatiza, ist der
Kaktusgarten Heimat für über 10.000 Kakteen und Sukkulenten
von 1.450 verschiedenen Arten, die in einer terrassenartigen Anlage
gepflanzt wurden. Dieses Gebiet der Insel ist das Zentrum für
die Cochinilla-Zucht. Auf einigen hundert Hektar wird "stachelige
Birne" oder "Tunera"-Kaktee angebaut, auf der die
Cochinilla-Laus lebt, ein Parasit, der roten Farbstoff liefert.
Besuchszeit tägl. von 10.00 bis 18.00 Uhr
Bar geöffnet von 10.00 bis 17.45 Uhr
Andenkenladen
Bewachter Parkplatz
Tel: 928 52 93 97
Fax: 928 52 96 81
Eintrittspreis: 5 Euro (1 Getränk gratis)
Dieses
Video ist mit der freundlichen Unterstützung
von www.angebote-spanien.de enstanden.
Die Bilder sind mit der freundlichen Unterstützung von www.ferien-kanaren.de enstanden.
Der Kakteenpark
auf Lanzarote ist ebenfalls geschaffen von dem Künstler Cesar Manriques. Der Kakteenpark ist in einem künstlichen
Krater angelegt worden. Um die Höhenunterschiede in dem Park
beizubehalten, wurden viele steingepflasterte Terrassen erbaut. Ähnlich
wie die Felder an den Berghängen Lanzarotes. Zwei Wasserfälle
und fünf künstliche Teiche sind in den Kakteenpark integriert.
Folgende Kakteenarten sind dort angebaut sowie auch auf der Insel
Lanzarote vorzufinden.
Aeonium, sie
erreicht eine Höhe von 0,15 Meter bis zu 1 Meter
und einen Durchmesser zwischen 10 bis 60 cm.
Aichryson diese Pflanze ist ebenfalls im Kaktuspark und auf der
Insel Lanzarote beheimatet, sie ist moosartig und erreicht eine
Höhe vom 8 cm bis 30 cm. Aeonium, Aichryson und Monanthes
gehören zu den Crasulaceae. Hier gibt es ca. 1300 Arten. Es
handelt sich hauptsächlich um Dickblatt Gewächse ohne
Dornen
Monanthes dieses Gewächs gibt es ausschließlich auf
den kanarischen Insel es erreicht eine Höhe von 5 bis 20 cm.
Kleinia diese Pflanze ist auf Lanzarote bzw. den kanarischen Insel
und ebenfalls in Süd-Ost-Afrika anzutreffen, sie erreicht
eine Größe von 15 cm bis hin zu 3 Metern.
Caralluna dieses Gewächs ist beheimatet auf den kanarischen
Inseln und Afrika und erreicht eine Höhe zwischen 10 cm bis
60 cm.
Ceroprgia diese Pflanze ist auf Lanzarote bzw. den kanarischen
Insel und ebenfalls in Süd-Ost-Afrika anzutreffen, sie erreicht
eine Größe von 15 cm bis 100 cm.
Euphorbia trifft man auf den kanarischen Inseln an, Südamerika,
Südafrika, Madagaskar und in Arabien. Es ist ein dornenartiges
Gewächs welches eine Höhe von 8 cm bis 15 cm erlangt.
Die Euphorbia gehört zu den Wolfsmilch Gewächsen ca.
8000 Arten gehören ihr an. Diese Pflanzen verteidigen sich
vor ihren Feinden durch die Absonderung ihrer giftigen Milch und
Dornen.
Mesembryanthemum ihr Verbreitungsgrad befindet sich auf der südlichen
Halbkugel. Sie hat eine Größe zwischen 5 cm bis 50 cm.
Anzumerken ist, dass nur wenige Kaktusarten außerhalb des
amerikanischen Kontinentes angewachsen sind. Keine davon auf dem
natürlichen Wege auf den kanarischen Inseln. Bereits vor der
Entstehung des Kaktuspark pflanzten einheimische Bauern den Feigenkaktus
an. Zwischenzeitlich sind viele Arten, besonders die Dickblatt
Gewächse, auf den Kanaren beheimatet.
Internationales
Museum für Zeitgenössische Kunst (MIAC) 11799 als Festungsanlage
zum Schutz des Hafens vor Piratenangriffen gebaut, wurde das Innere
des Kastells im Jahre 1974 umgestaltet, um in den oberen Räumen
und Gängen eine permanente Ausstellung moderner Kunst zu beherbergen.
Im Erdgeschoß befindet sich ein rundum, vom Boden bis zur
Decke, verglastes Restaurant mit Blick auf den Hafen. Serviert wird
hervorragende einheimische sowie internationale Küche.
Besuchszeit des Museums tägl. von 11.00 bis 21.00 Uhr
Die Bar ist tägl. von 11.00 bis 00.00 Uhr; das Restaurant von
13.00 bis 15.45 und 19.30 bis 23.00 Uhr geöffnet.
Ab 19.30 Uhr angemessene Kleidung erwünscht, bitte keine kurzen
Kleidungsstücke.
Bewachter Parkplatz
Tel.: 928 81 23 21
Fax: 928 80 37 01
Eintritt frei
Arrecife
Arrecife ist Geschäfts- und Verwaltungszentrum der Insel, mit
modernen Bauten, einem kunterbunten Strassenleben und reger Geschäftstätigkeit.
Dennoch hat das hastige, moderne Leben dem Charakter und Kolonialstil
eines Fischerdofes nichts anzuhaben vermocht, wie ein Bummel durch
die grünen Parkanlagen, die schattigen Alleen mit ihren weissen
Häusern oder die Promenade des Charco de San Gines mit seinen
Fischerbooten und Fischern, die Netze reparieren, bezeugt.
Nach seiner Gründung, anfangs 15. Jahrhundert, lebte Arrecife
über 200 Jahre das beschauliche Leben eines Fischerdörfchens,
bis anfangs 17. Jahrhundert eine Invasion berberischer Seeräuber
die damalige Hauptstadt San Miguel de Teguise verwüsteten.
Das Verwaltungszentrum wurde nach Arrecife verlegt, weil dieser
Flecken mit seinen beiden natürlichen Häfen und Befestigungsmöglichkeiten
leichter zu verteidigen war. Von dieser ersten abenteuerlichen Epoche
zeugt die Festung San Gabriel, die von einem Felseneiland gegenüber
der Stadt die ganze Bucht von der Küste bis zu den beiden kleinen
Inseln Del Frances und Los Iingleses dominiert.
Die Festung San Gabriel ist auf Erlass von König Philipp II
1574 errichtet worden. 1586 wurde sie auf Befehl des Korsars Morato
Arraez von seinen Piraten zerstört und eingeäschert. Die
Legende berichtet, dass Männer und Frauen die Festung heroisch
verteidigten und letztere es vorzogen zu sterben, als nach dem Tod
ihre Männer in die Hände der Piraten zu fallen.
1596 schliesslich wurde die Festung vom Architekten Leonardo Torriani
in ihrer gegenwärtigen Form wieder aufgebaut und über
eine Brücke, die bis heute erhalten blieb und wegen der kugelförmigen
Abschlüsse ihrer Pfeiler "Puente de las Bolas" (Kugelbrücke)
genannt wird, mit der Stadt verbunden.
Um die Stadt an ihrer Nordküste zu verteidigen liess Karl III
1779 zwischen den Hafenanlagen Muelle de los Märmoles und Puerto
Naos eine weitere Festung errichten. Dieser Bau wurde in einer Zeit
der Not und allgemeinen Arbeitslosigkeit auf der Insel errichtet
und vom Volksmund "el castillo del hambre" (Hungersburg)
genannt, weil dort jene arbeiteten, die nichts zu essen hatten.
Heute beherbergt das Castillo de San Jose ein Museum für zeitgenössische
Kunst, das Museo de Arte Contem-Poräneo, das Werke berühmter
moderner Künstler ausstellt.
Arrecífe ist weiterhin ein Fischerstädtchen. Seine Flotte,
die grösste aller Inseln, konkuriert mit den modernen, technisierten
Flottn Japans und der GUS in der Fischerei in kanarischen Bank,
die sich zwischen Lanzarote und dem afrikanischem Kontinent erstreckt.
In den letzten Jahren haben die Fischerei, einhergehende Industrien
und der Fremdenverkehr der Stadt zu einem ausserordentlichen Boom
verholfen, der bewirkete, dass heute rund 50% der Inselbevölkerung
dort ansässig ist und die Stadt zu einem wichtigen Handelszentrum
geworden ist. Mittlerweile ist die León y Castillo Strasse,
früher Real Strasse, mit ihren Einzelhandelsgeschäften
und günstigen Einkaufsmöglichkeiten berühmt geworden.
Trotz der wirtschaften und demographischer Entwicklung hat Arrec´´ife
es verstanden, die Bürohäuser, Geschäfte, Ficherboote
und Strände als harmonisches Ganzes zu bewahren.
Famara
Ganz in der Nähe von Mirador del Río liegt Famara, ein
Ort, der seit jeher unter den Feinschmeckern für seinen einzigartigen
Fisch bekannt ist, den man in der kleinen Bucht des alten Hafens
geniessen kann. Heute ist dieser Ort mit seinen steilen Felswänden
und weiten Stränden auch bei Deltaseglern sehr beliebt.
Famara ist ein kleiner Fischerhafen mi ausgedehnten Stränden,
am Fuss der Gebirgskette Las Peñas del Chache mit seinen
senkrechten Felswänden, von denen aus man sich in den Wind
stürzen kann, um ohne allzu grosses Risiko nach einem langen
Flug auf dem einladenden Strand zu landen.
Quelle:
Jorge Echenique / Andres Murillo
Haría
Haría ist ein schönes weisses Dorf in Nähe des
grössten Palmenhains der Insel. Jeder Besucher ist unweigerlich
fasziniert von der Blumenpracht in allen Farben vor den Fenstern
und Balkonen der Häuser.
Haría hat keine Denkmäler von besinderer geschichtlicher
oder architektonischer Schönheit vorzuweisen. Vielmehr zeichnet
sich der Ort durch den guten Geschmack seiner Bauten und deren harmonische
Einfügung in die Landschaft aus.
Empfehlenswert ist ein Besuch des Museums für religiöse
Volkskunst, das wunderschöne Beispiele der Volkskunst von Lanzarote
beseitzt.
Auch ein kleiner Ausflug zum Mirador de Haría lohn sich.
Von dort aus kann das grossartige Spektakel des Volkans Corona,
Urheber von Los Jameos del Agua und La Cueva de los Verdes und die
lieblichen Landschaften des Hariatls mit seiner Oase, seinen Palmenhainen
und weissen Häusern genossen werden.
Quelle:
Jorge Echenique / Andres Murillo zurück
Parque
Nacional de Timanfaya
Der Naturschutzpark von Timanfaya ist eine der ursprünglichsten
Naturlandschaften, nicht nur der abwechslungsreichen Inseln des
Archipels der Kanaren sondern auf der ganzen Welt.
Dieser Naturschutzpark schützt nicht vom Aussterben bedrohte
Tiere oder Pflanzen. Vielmehr stellt er ein lebendiges mineralisches
Museum dar. Konische Vulkane, Krater, Meere aus Lava, Asche, Magmaströme,
die sich aus den offenen Schlünden der Erde ergossen und bei
ihrer Erstarrung natürliche Skulpturen schufen, die jede Vorstellungskraft
sprengen, verbrannte Erde, als Zeuge der Urgewalten. An einigen
Stellen erreicht die Temperatur schon in wenigen Metern Tiefe 400°
C.
In diesem von der Furie des Feuers zerstörten Gebiet kämpft
die Natur zäh ums Leben und den Neuanfang. Hitzebeständige
Flechten mit geringem Wasserbedarf haben sich in dieser ungastlichen
Welt angesiedelt, überziehen das allmählich vulkanische
Gestein und beleben die schwarze Lava mit Farbtupfern.
Über 177 Arten 138 verschiedener Gattungen, die ihrerseits
42 Familien angehören, halten sich hartnäckig in diesem
Park. Auch höhere Pflanzen überziehen die Felsen und noch
überraschender, am Rande der vulkanischen Kegel gedeiht das
Rohr, so hübsch angeordnet, als wäre die sachkundige Hand
eines Landschaftsgärtners am Werk gewesen. Die Anwesenheit
des Rohrs, das im feuchten Erdreich he imisch ist, erklärt
sich aus der Fähigkeit der vulkanischen Aschen, Wasser zu speichern
und die von den Passatwinden transportierte Feuchtigkeit zu absorbieren.
Die Fauna ist durch Insekten, Reptile und Vögel vertreten.
Der Staatliche Naturschutzpark von Timanfaya ist ein erstklassiges
Labor der Natur, in dem wir der Synthese der Geschichte unseres
Planeten beiwohnen können. Der Bereich, auf den sich der heutige
Naturschutzpark erstreckt, hat zwar eine geologische Formation,
die zeitlich weit zurückgeht, ist aber von den grossen Ausbrüchen
des 18. und 19. Jahrhunderts, welche die fruchtbarste Region von
Lanzarote in eine Wüste verwandelte und in seiner Zerstörungswut
mehrere Dörfer, einsame Weiler und deren Einwohner und Felder
begrub, stark geprägt worden.
Ein Besuch dieser ungastlichen Landschaft ist ein einmaliges und
unvergessliches Erlebnis: Montana de Fuego, Timan-faya, Caldera
Bermeja, Los Miradores Caldera Rajada, Pedro Perico, Caldera de
los Cuervos, Montana Encantada, Tremesana, Pico Partido, Calle de
la Tranquilidad, Barranco del Fuego, Manto de la Virgen, usw. lauten
einige der Namen der unvergesslichen Orte.
Besondere Erwähnung verdient das Felseneiland Islote de Hilario,
wo ein Restaurant mit dem vielsagenden Namen "El Diablo",
der Teufel, als vielleicht einziges der Welt, für die Zubereitung
der Speisen die Erdwärme nutzt.
Quelle:
Jorge Echenique / Andres Murillo
Parque Nacional de Timanfaya - Nationalpark Timanfaya, Feuerberge
Dieses
Gebiet ist das Ergebnis von ununterbrochenen Vulkanausbrüchen
zwischen 1730 und 1736. Ein Kamelritt auf dem Rand eines erloschenen
Vulkankegels, ein Restaurant, in dem man zuschauen kann, wie mit
Erdhitze gekocht wird, ein geführter Busausflug mit mehrsprachigem
Kommentar durch die seit den Ausbrüchen unveränderte Landschaft
- all dies läßt den Besucher nachvollziehen, welche unglaubliche
Naturkatastrophe sich hier abgespielt hat. (Ticket aufheben: Der
Eintrittspreis in den Park beinhaltet den Busausflug!).
Besuchszeit
tägl. von 09.00 bis 17.45 Uhr
Letzter Busausflug um 17.00 Uhr
Souvenir-Laden und bewachter Parkplatz
Öffnungszeiten Restaurant: tägl. von 12.00 bis 15.30 Uhr;
Bar von 09.00 bis 16.45 Uhr
Tel.: 928 84 00 57. Fax: 92817 37 88. Eintrittspreis 8,00 Euro
La
Geria
Der erste Eindruck von La Geria ist der eines zerbombten Schlachtfelds.
Aber der Anschein trügt. Der Anblick, der sich dem Besucher
bietet, ist nicht Ergebnis eines wahnwitzigen Krieges, sondern geduldiger
und mühseliger Arbeit der Bauern von Lanzarote.
La Geria liegt mitten im vulkanischen Gebiet, in einer Landschaft
aus erstarrter Lava und Asche. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der
Ort mehrere Male von der Gewalt des glühenden Magmas verwüstet.
Jedes Mal kehrten die Einwohner zurück, um die fruchtbare Erde
mit der Hartnäckigkeit, Starrsinn und des tiefen Wissens des
Bauers, der seinen Boden liebt, zurückzuerobern.
In jeder der grossen, durch Mauern von den atlantischn Winden geschützten
Gruben, gedeihen ertragreiche Rebstöcke, die einen vorzüglichen
Wein hergeben, den Malvasier, der schon von Shakespeare lobpreisend
erwähnt wurde. Die Kellerei "El Grifo" ist eines
der Unternehmen, das mit der Zbereitung und Vermarktung dieser Weine
aus Malvasiertrauben befasst ist. Trotz Abwesenheit von Flüssen
oder ergiebige Regenschauern nehmen die Gruben die Feuchtigkeit
der Meereswinde auf und speichern sie dank einer von den Winzern
eingebrachten feinen Schicht aus Sand und Asche. Ein Meisterwerk
ökologischer Agrarwirtschaft und überlieferter Volksweisheit.
Puerto
del Carmen
So wie Arrecífe Wirtschafts- und Verwatungszentrum von Lanzarote
und San Miguel de Teguise die historische Hauptstadt ist, könnte
Puerto del Carmen als touristische Hauptstadt der Insel bezeichnet
werden.
Von Arrecífe bis zum Süden erstreckt sich ein 20 Kilometer
langer, flacher Küstenstreifen mit den schönsten und einladensten
Sandstränden der Insel.
Puerto del Carmen ist das bedeutendste Zentrum dieser Gegend und
bietet dem Besucher komfortable Hotelkomplexe, Sportanlagen, ein
nächtliches Unterhaltungsangebot und zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten.
"Playa Grande" und "Playa Quemada" sind die
schönsten und bequemsten Strände bei Puerto del Carmen,
mit eleganten Wohngegenden, die sich in üppigen Gartenanlagen
der Küste entlang erstrecken.
In der Nähe von Puerto del Carmen, im Norden, liegt der einzige
Flughafen von Lanzarote, mit Kapazität für internationale
Flüge und den Binnenverkehr mit den anderen Inseln des Archipels
der Kanaren und der spanischen Halbinsel.
Der Flughafen ist modern, praktisch und benutzerfreundlich. Deutlich
erkennbar ist hier der Stil des grossen Künstlers von Lanzarote,
César Manrique, der aktiv an seiner Gestaltung und Ausstattung
mitgearbeitet hat.
Obwohl die Gegend von Puerto del Carmen den grössten Zustrom
von Touristen verzeichnet, bieten die grosszügigen und sorgfältig
angelegten Überbauungen, die gepflegten Hotels, Wohn- und Sportanlagen
sowie die Geschäftszonen und anderen Einrichtungen für
Freizeit und Erholung dem Reisenden einen erholsamen mit allen Annehmlichkeiten,
aber ohne den Massenbetrieb, wie er an anderen, einschliesslich
teureren Urlaubszielen anzutreffen ist.
Heute haben sich auch "Los Pocitos" und "Matagora"
dem Hotelangebot von Puerto del Carmen angeschlossen.
Ihre Strände besitzen die gleichen Vorteile und bieten dem
Besucher mehr Raum, um die herrliche Atrlantikküste von Lanzarote
zu geniessen.
La
Santa
LaSanta und der etwas östlicher gelegene Strand "Playa
de Famara" sind auf jeden Fall einen Ausflug wert. Hier kann
man an den Stränden den zahlreichen Wellenreitern zusehen und
kilometerlange Strandspaziergänge machen, beim Baden sollte
man allerdings aufpassen, da es hier sehr tückische Strömungen
gibt (nichts für Kinder). Drachensteigen ist hier allerdings
prima möglich, der Wind kommt vom Meer und so der Drache nicht
in Gefahr ins Wasser zu fallen (an den schwarzen Stränden in
der Nähe von El-Golfo hätten wir deswegen unseren fast
verloren).
In der Nähe von La Santa liegt übrigens das weltberühmte
gleichnamige Sporthotel, wer es möchte kann hier 65 verschiedene
Sportarten betreiben.
Vulkan
"La Corona"
Vor ca. 5000 Jahren brach der am nördlichen Ende Lanzarotes
gelegene Vulkan "La Corona" aus. Die Lava ergoß
sich Richtung Osten bis zum Meer hin. Während die oberen Schichten
des Lavastroms erkalteten floß die heiße Lava unterirdisch
weiter und nach kurzer Zeit bildeten sich Hohlräume, die im
Laufe der Jahre teilweise einbrachen und so von Menschen entdeckt
werden konnten. Zwei dieser Höhlen erschließen sich dem
Reisenden, zum einen die auf dieser Seite vorgestellte "Cueva
de los Verdes", zum anderen die etwas östlich gelegenere
"Jameos del Agua".
Die "Höhle der Grünen", nicht benannt nach den
dort vorkommenden Farben (Grün sind dort lediglich einige Pflanzen
am Eingang) sondern nach einer Familie welche die Höhle entdeckte,
diente in der Vergangenheit der Bevölkerung Lanzarotes als
natürliches Versteck vor plündernden Piraten. Nachdem
die raubenden Piraten durch zahlungskräftige Touristen verdrängt
waren, wurde ein Teil der Höhle 1964 der Allgemeinheit geöffnet.
Im Gegensatz zur "Jameos del Agua" wurde die "Cueva
de los Verdes" naturbelassen ( "Nicht von Ceasar Manrique
gestaltet" wie man stolz berichtet) und erschließt sich
dem Besucher in ihrer ganzen Schönheit. Bizarre Gebilde aus
erstarrter Lava an Wänden und Decken entführen in ein
abstraktes Reich unter der Erde. Beim Rundgang bewegt man sich auf
zwei verschiedenen Ebenen, da mehrere Lavaströme unterschiedliche
Galerien gebildet haben. Durch Einbrüche in der Zwischenschicht
kann man von der oberen nach unten in die tiefere Ebene schauen
(oder via versa). Nicht verraten sei hier aber das Geheimnis eines
tiefen Loches in der Höhle - das muß man schon selbst
herausfinden :-)
Anders als in der "Jameos del Agua" kann die Höhle
nur in einer ca. 1h Führung erkundet werden, ein Rundgang auf
eigene Faust ist leider (- oder zum Glück, da z.T. Absperrgitter
fehlen und man sich schnell mal 5-10 m tiefer befinden kann) nicht
möglich.
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr,
letzter Einlass um 17:00 Uhr
Sehenswürdigkeiten,
Orte und Städte auf den Kanaren