Vallehermoso
ist ein ruhiger Ort im Nordwesten der Insel La Gomera.Es heißt übersetzt „das
schöne Tal“ und
die Siedlung zieht sich mehrere Kilometer durch das fruchtbare
Tal bis zum Meer hinunter. Hier gibt es üppige Obstgärten.
Die Bevölkerung lebt überwiegend von der Landwirtschaft.
Einige Talsperren sichern die Wasserversorgung für den Kartoffel-,
Tomaten-, Ba
nanen-
und Weinanbau. Die Plaza de la Constitución mit dem modernen
Springbrunnen , und weißen Steinbänken ist der zentrale
Treffpunkt des Dorfes. Um den Platz herum gibt es Kneipen, Pensionen
und eine
Post. Auch die Pfarrkirche Iglesia San Juan de Bautista mit ihren
attraktiven Fensterbildern ist hier zu sehen. Der Botanische Garten
von Gomera liegt an der Straße zur Playa de Vallehermoso.
Zwischen von Bruchsteinen eingefassten Beeten kann man allerlei
Nutzpflanzen der Kanaren sowie einheimische Flora und zahlreiche
Palmen bewundern. An
der Playa de Vallehermoso ist das Baden wegen der starken Brandung
und der gefährlichen Strömung nicht
zu empfehlen. Es gibt aber hinter dem Strand eine geschaffene Badelandschaft
mit großem Pool, Duschen, Umkleidekabinen und Rettungsstation.
Die Bewohner leben überwiegend von der Landwirtschaft, nennenswert
ist auch die Herstellung von Ziegenkäse und Weinbrand. Hier
ist auch das Zentrum der Palmenhonigproduktion.In
der Gemeinde
befindet sich rund ein Drittel des Nationalparks Garajonay. Es
gibt auch einige Kunsthandwerker die sich mit Töpferei, Korbflechterei
und Weberei beschäftigen. Zur Gemeinde gehört auch die
Festung der Guanchen auf dem Berg La Fortaleza bei Chipude und
die Quellen
von Epina.