
Das
Gebiet an der Südspitze von der Kanareninsel Fuerteventura
hat mehrere Highlights zu bieten. Die so genannte Halbinsel Jandia
ist sehr karg und wenig besiedelt. Aber hier im Süden befindet
sich auch der Pico de Jandia, der mit seiner Höhe von 808m
der höchste Berg der Insel Fuerteventura ist. Der abgelegenste
Punkt im südwestlichen Zipfel ist Punta de Jandia. Man erreicht
diesen Ort nur über eine ca. 21km lange Sand- und Schotterpiste.
Die Fahrt über diese "Straßen" alleine ist
schon ein Erlebnis. Von Morro Jable aus geht es los und man braucht
bis Punta de Jandia gut und gerne 1 - 2 Stunden.
Die
Straße die von Morro Jable nach Punta de Jandia auf Fuerteventura
geht, ist nur auf den ersten und letzen 2 Kilometer asphaltiert.
Immer wieder sollte man anhalten und sich diese wunderschöne
Gegend betrachten. Trotz seiner Kargheit kann man immer wieder
schöne Dinge sehen. Machen Sie doch zwischendurch einen kleinen
Abstecher zu einem der Strände an denen Sie vorbei kommen.
Es lohnt sich. Am Punta de Jandia befinden sich 2 Leuchtürme.
Einen großen Leuchtturm am westlichsten Punkt und einen
kleineren am Nördlichsten Punkt. Der Leuchtturm wird mit
umweltfreundlichen Solarzellen betrieben und gewinnt so seine
Energie. Wenn Sie an dem größeren Leuchtturm stehen,
merken Sie schon wie beeindruckend hier das Meer ist. Hier bläst
oft ein ablandiger Wind und die Wellen schlagen mit ihrer ganzen
Wucht gegen die Felsen. Baden ist hier unmöglich, ja sogar
lebensgefährlich. Selbst bei ruhiger See sollte man es auf
keinen Fall machen. Die Stömungsverhältnisse sind hier
einfach zu gefährlich.