Höhenwanderung
am Calderarand - nur für Konditionsstarke
Die Wanderroute: El Portillo - Degollada
de Abreo - Pasajiron - Degollada de Guaiara - Parador Nacional
Ausgangspunkt: Centro de Visitantes in
El Portillo, 2050 m, 250 m nach der Kreuzung (Haltestellen der
Buslinien 342/348)
Endpunkt: Parador Nacional, 2150 m (Haltestelle der Buslinien
342/348).
Gehzeiten: El Portillo - Degollada de
Abreo 1 ¾ Std., Degollada de Abreo - Montana Pasajiron
3 Std., Montana Pasajiron - Parador Nacional 1 ¼ Std.;
Gesamtzeit 6 Std.
Höhenunterschied: Etwa 600 m im Aufstieg
und 500 m im Abstieg.
Anforderungen: Bis auf den Auf- und Abstieg
zur Montana Pasajiron durchwegs leichte, jedoch anstrengende Wanderung.
Einkehr: Am Ausgangspunkt das Bar-Restaurant
El Portillo, am Endpunkt das Hotel Parador Nacional de las Canadas.
Variante Vom Ausgangspunkt bietet sich auch eine Besteigung der
Montana Samara, 1937 m, an - der Aufstieg dauert nur eine knappe
1/4 Std. und ist durch einen Pfad, der rechts über den Rücken
ansteigt, gut vorgegeben.
Der
Höhenweg von El Portillo zum Gipfel des Pasajiron zählt
bei Leibe nicht zu den großen Routen der Insel. Er verläuft
weitgehend auf Fahrwegen, bietet aber häufig grandiose Ausblicke
auf die Canadas und den Teide, bei guter Sicht auf weite Teile
der Südostküste.
Gegenüber dem Centro de Visitantes (ICONA-Besucherzentrum)
beginnt eine Forststraße (Schranke), die sich bereits nach
5 min. gabelt. Wir folgen dem linken, in weißen Schleifen
ansteigenden Forstweg.
Nach ½ Std. tauchen vor uns die Antennenanlagen und die
Observatorien von Izana auf. Durch eine Senke geht es weiter hinauf
in den weiten Sattel zwischen der Motana de las Arenas Negras
und der Montana Cerrillar (insgesamt 1 Std.). Nun haben wir den
Teide und den Guaiara im Blickfeld.
Wir verbleiben auf dem sanft bergab führenden Hangweg und
durchqueren alsbald (an einer Verzweigung rechts gerade aus weiter)
auf einer Wegspur eine lang gezogene Sandebene, die Llano de Maja.
½ Std. nach dem Sattel treffen wir hinter einem Sandwall
auf eine Forststraße, auf der wir nach rechts (Süden)
weiter wandern.
¼ Std. später zweigt rechts ein Fahrweg zur aussichtsreichen
Montana de las Ciedras ab (1/4 Std. einfach) - wir gehen aber
gerade aus auf dem Hauptweg weiter, der kurz darauf, am schwach
ausgeprägten Sattel der Degollada de Adreo, 2314 m (Holzkreuz),
eine leichte Rechtskurve vollzieht und in eine weite Hochfläche
hinab führt.
Wir
passieren einen militärischen Übungsplatz, lassen später
die schwarz sandige Kuppe der Montana Colmenas links liegen und
erreichen 1 Std. nach dem Holzkreuz ein schwach ausgeprägten
Sattel nahe der Caldera - Abbruchkante - hier gerade aus weiter
(Tafel "Sin Salida").
Der Fahrweg entfernt sich nun etwas von der Kammhöhe und
gelangt nach einer knappen halben Stunde in einen Sattel mit Blick
auf die Canadas und den Teide. Zwanzig Minuten später kommen
wir in einen weiteren Sattel. In der Folge steigt der nun holprig
werdende Fahrweg in ein paar Kehren an, dann setzt er sich wieder
als gemütliche Hangwanderung fort.
Nach
einer ¾ Std. gelangen wir, vorbei an einer großen
Kiefer, in ein größeres, von einem deutlich ausgeprägten
Sattel herabziehendes Tal, in dessen Grund wir uns rechts einen
etwas undeutlichen Pfad zuwenden, der in 10 min. zum Sattel mit
seinem interessanten schwarz-beigen Felsformationen hinauf führt.
Links, nahe der Kammhöhe, steigt der Pfad weiter an (Steinmännchen)
und führt leicht links haltend auf eine langgezogene Felsenmauer
zu und an dieser entlang bergauf. An einer Verzweigung nach gut
5 min. halten wir uns scharf links und gelangen mit den Steinmännchen
und einer grünen Markierung auf das Gipfelplatteau der Montana
Pasajiron, 2529 m. Von dort genießen wir einen herrlichen
Blick auf die Canadas, den Teide und den Guaiara.
Abseits der Abbruchkante setzt sich der markierte Pfad fort. Schon
bald geht es in Serpentinen hinab zum Guaiara - Pass, 2372 m.
Von dort steigen wir nochmals ein paar Minuten im Kammverlauf
an, bis etwa 30 m nach einer Vermessungssäule recht ein deutlicher
Pfad zum Canadas - Fahrweg hinab führt (20 min.).
Auf diesem links, gelangen wir nach einer knappen ¾ Std.,
zuletzt vorbei an den Piedras Amarillas, auf eine Asphaltstraße,
der wir rechts zur Hauptstraße folgen. Auf dieser rechts
zum nahen Parador.