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Vulkanwanderung
am Fuß des Pico Viejo
Die
Wanderroute: Straße Chio-Boca Tauce - Montana Reventada -
Montana de la Botija - Straße Chio - Boca Tauce
Ausgangspunkt:
Straßenschild "Montana Samara" an der Canadas-Straße
Chio-Boca Tauce, zwischen den Kilometersteinen 7 und 8.
Gehzeiten:
Straße - Montana Reventada 1 ¼ Std., Montana Reventada
- Montana de la Botija ¾ Std., Montana de la Botija - Straße
½ Std.; Gesamtzeit: 2 ½ Std.
Höhenunterschied:
knapp 400 m
Anforderungen:
meist gemütliche Wanderung auf Wegen und Pfaden. Der Kraterrand
der Montana Reventada ist im oberen Teil schmal und abschüssig
- bei Sturm sollte man deshalb auf den Gipfelaufstieg verzichten.
Bei schlechter Sicht evtl. Orientierungsprobleme.
Variante Vom Ausgangspunkt bietet sich auch eine Besteigung der
Montana Samara, 1937 m, an - der Aufstieg dauert nur eine knappe
1/4 Std. und ist durch einen Pfad, der rechts über den Rücken
ansteigt, gut vorgegeben.
Die
Montana Reventada ist eine der zahlreichen Vulkankegel, die sich
aus der weiten Sand- und Lavalandaschaft am Fuß des Pico Viejo
erheben. Der Wanderweg dorthin passiert mehrere erloschene Krater,
Lavafelder sowie einen Lava Barranco und vermittelt so einen schönen
Eindruck von der noch verhältnismäßig jungen vulkanischen
Vergangenheit der Insel.
Vom Straßenschild "Montana Samara" folgen wir dem
Sandweg, der in östlicher Richtung auf den Teide zuführt.
Er hält sich zunächst parallel zur Straße und entfernt
sich dann allmählich von ihr. Alsbald geht es zwischen zwei
flachen Felsgruppen hindurch, anschließend passieren wir eine
Wetterstation.
Nach ¼ Std. kommen wir an ein weiteres Lavafeld heran, an
dessen Rand wir links durch groben Lavasand weitergehen. Immer auf
dem Hauptweg, steigen wir nun durch eine Rinne rechts des schwarzen
Vulkankegels der Montana de la Botija an.
Hinter uns, in der Ferne, sehen wir die Inseln Gomera, links dahinter
El Hiero und weiter rechts, mit dem Doppelhöcker, La Palma
- vor uns baut sich der mächtige Pico Viejo auf, dahinter spitzt
der Pan de Azucar des Teide hervor. Der Pfad hält direkt auf
diese zu und führt bald wieder am linken Rand eines weiteren,
lang gestreckten Lavafeldes entlang.
Allmählich,
nach insgesamt einer ¾ Std., gelangen wir auf die Höhe
eines Lavasandrückens - links, etwas unterhalb, sehen wir eine
alleinstehende junge Kiefer. Hier zweigt scharf links ein kaum kenntlicher,
durch Steinmännchen markierter Pfad zurück in Richtung
Montana de la Botija ab (unser späterer Rückweg). Wir
aber gehen gerade aus weiter, am Rand des Lavafeldes und über
einen wunderschönen, wilden Lavabarranco, direkt auf die vor
uns sichtbare Montana Reventada zu.
Nach gut 10 min., zuletzt über einen Lavaschuttwall, sind wir
am südwestlichen Gratausläufer unseres Gipfelzieles angelangt.
Über den schmalen, weiter oben abschüssigen Grat steigen
wir nun zum höchsten Punkt der Montana Reventada auf und genießen
von dort den herrlichen Blick auf den Pico Viejo.
Der
Abstieg erfolgt zunächst auf dem Aufstiegweg. Nach etwa 20
min. zweigen wir dann an der alleinstehenden Kiefer rechts auf den
kaum kenntlichen, nur anfangs mit Steinmännchen markierten
Pfad ab und wandern mehr oder weniger weglos leicht rechts haltend
über die Lavarücken, vorbei an zahlreichen Vulkanbomben,
auf den ebenmäßigen, dunklen Vulkankegel der Montana
de la Botija hinauf.
Nach gut 20 min. ist der Steinmann am höchsten Punkt erreicht.
Von dort steigen wir nun rechts über das breite Lavagrusfeld,
bald begleitet von einem Ginsterfeld, hinab, direkt auf die Straße
zu. Weiter unten halten wir uns ein wenig nach links, um auf dem
Aufstiegsweg zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen.
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